Deutsch-Japanische Gesellschaft
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Die Deutsch-Japanischen Gesellschaften (DJG) bemühen sich um die Aufgabe, die deutsch-japanischen Beziehungen und kulturellen Verflechtungen zu fördern und zu vertiefen. Sie sind in Deutschland größtenteils als Verein organisiert und in nahezu jeder größeren Stadt vertreten.
Die größten Deutsch-Japanischen Gesellschaften sind jene in Berlin und Frankfurt am Main.
In Frankfurt am Main lassen sich die Wurzeln der Gesellschaft bis zum Jahre 1911 zurückverfolgen, als der Frankfurter Verein für Orientalische Sprachen mit Kursen zur Einführung in die japanische Schrift und Sprache und Vorträgen über kulturelle Themen begann. Die Gesellschaft verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele; sie ist seit 1981 in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Die DJG Frankfurt ist die Plattform für den deutsch-japanischen Austausch bei Sprache, Wirtschaft & Kultur und der Zugang zu den japanbezogenen Veranstaltungen im Rhein-Main Gebiet.
Organisiert sind die DJG im Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften (VDJG).
In Japan existieren als Gegenstück die Japanisch-Deutsche Gesellschaften (JDG) mit dem Verband Japanisch-Deutscher Gesellschaften (VJDG) als Dachverband.
[Bearbeiten] Literatur
- Günther Haasch (Hrsg.): Die Deutsch-Japanischen Gesellschaften von 1888 bis 1996. Ed. Colloquium, Berlin 1996, ISBN 3-89166-192-4

