Deutsche Akademie für Fußball-Kultur

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Logo der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zwischenraum zwischen dem sportlichen Aspekt des Fußballs und dem Feuilleton zu besetzen. Seit 2006 wird jeden Herbst der Deutsche Fußball-Kulturpreis verliehen. Leiter der Akademie ist Günter Joschko;[1] Träger ist das Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, Partner sind easyCredit/TeamBank und das kicker-Sportmagazin.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung 2004 bis zur Weltmeisterschaft 2006[Bearbeiten]

Die Akademie wurde im Oktober 2004 in Nürnberg gegründet.[3] Bei der Gründungsveranstaltung Testspiel waren u. a. Otto Schily, Edmund Stoiber, Oliver Bierhoff, Theo Zwanziger, Horst-Eberhard Richter und Paul Breitner anwesend. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde durch die Akademie eine Plattform für das vielfältige Zusammenspiel von Fußball und Kultur geschaffen.

Im Jahr 2005 richtete die Akademie mehrere Veranstaltungen aus, z. B. Fußball und Nation mit dem damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann, Joachim Löw, Andreas Köpke und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit sowie ZEIT-Redakteur Christof Siemes. Eine weitere Veranstaltung war das Forum Fans, Fairplay und Fußballwerte für Vertreter von Faninitiativen, DFB und Sicherheitsbehörden.

2006 fanden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Neben einer Ausstellung zum Thema „Weltsprache Fußball“ sowie einer Ausstellung und einem Forum zum Thema „Frauen, Männer und der Fußball“, war die Akademie beispielsweise an einer Tagung zu Fußball im Nationalsozialismus beteiligt. Hier traten u. a. Markwart Herzog und Dietrich Schulze-Marmeling als Referenten auf. Während der WM 2006 war die Akademie für Fußball-Kultur Mitveranstalter des Nürnberger Kulturprogramms Ballazzo. Unter dem Motto Kultur und Spiele gab es während der WM Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und andere Kulturveranstaltungen.

2007 bis zur Weltmeisterschaft der Frauen 2011[Bearbeiten]

In der Spielzeit 2007 veranstaltete die Akademie im Rahmen der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus in Nürnberg eine Podiumsdiskussion zum Thema Die Welt zu Gast im Stadion?, an der unter anderen Bella-Bello Bitugu, Ronny Blaschke, Doudou Diène und Holger Hieronymus teilnahmen. Bei Kick it like Beckett! trat die Deutsche Nationalmannschaft der Schriftsteller an, um ihr literarisches und spielerisches Talent zu präsentieren.

Auch 2008 präsentierte die Akademie einige kulturelle Ereignisse, wie den Auftritt der Österreichischen Autorenwunderteams, die Lesereihe Kaltblütig verwandelt und Kopf- und Fußbälle, ein Wochenende über Literatur und Fußball, in Marbach. Zur Euro 2008 organisierte die Akademie für Fußball-Kultur einen EM-Fangarten mit kulturellen Einlagen.

Neben der fortschreitenden Lesereihe Kaltblütig verwandelt, die „Fußballkomikern“ wie Frank Goosen, Philipp Köster oder Ben Redelings, aber auch dem Weltautor Péter Esterházy eine Bühne bot, rief die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur in der Saison 2009 zwei weitere Veranstaltungsreihen ins Leben: Die Nürnberger Gespräche zur Fußball-Kultur feierten mit prominenten Gästen wie Dieter Gruschwitz und Erich Laaser zum Thema Fußball im Fernsehen Premiere, des Weiteren wurde die Gesprächsreihe Weißt du noch, damals …!? angepfiffen, die sich seitdem regelmäßig um die Historie der Traditionsvereine 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth dreht.

Zur WM 2010 organisierte die Akademie im Künstlerhaus Nürnberg für die Dauer des gesamten Turniers den WM-Fangarten, der außer den Spielübertragungen mit Live-Musik und fachkundigen Gesprächsgästen aufwarten konnte. Weitere Highlights des Jahres waren die Präsentation der Deutschlandpremiere des Spielfilms The Two Escobars sowie eine Lesung Christoph Biermanns.

Das Jahr 2011 stand aufgrund der WM im eigenen Land unter dem Stern des Frauenfußballs. Neben dem Frauen Fussi Fest, bei dem sich in lockerer Runde Fußball und Kultur trafen, richtete die Akademie wieder ein umfangreiches Public-Viewing-Angebot ein. Darüber hinaus wurden die mittlerweile etablierten Reihen Kaltblütig verwandelt und Weißt du noch, damals …!? um eine dritte regelmäßige Veranstaltung ergänzt, denn die Filmreihe Spiel ab! stand erstmals auf dem Programm.

Mitglieder[Bearbeiten]

Die Mitglieder der Akademie setzen sich aus drei Gruppen zusammen (Stand 2013).[3] Einmal jährlich findet in Nürnberg ein Treffen der Mitglieder statt.

Institutionen[Bearbeiten]

Folgende 23 Institutionen haben einen Vertreter im Beirat der Akademie:

Die Vertreter werden jeweils von den Institutionen bestimmt. Bei der Stadt Nürnberg handelt es sich um den Oberbürgermeister, beim Land Bayern um den Ministerpräsidenten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Darüber hinaus sind etwa 100 Einzelpersonen Mitglieder der Akademie. Dazu gehören unter anderem Politiker (z. B. Otto Schily, Renate Künast, Edmund Stoiber, Günther Beckstein, Claudia Roth), Journalisten (z. B. Guido Knopp, Günther Koch, Katrin Müller-Hohenstein), Wissenschaftler (z. B. Gunter A. Pilz, Klaus Theweleit, Gunter Gebauer), Autoren (z. B. Thomas Brussig, Albert Ostermaier, Moritz Rinke) und Personen aus dem direkten Fußballbereich (z. B. Hans Meyer, Markus Merk, Doris Fitschen).

Ehrenmitglieder[Bearbeiten]

Alle Bensemann-Preisträger (siehe unten) sind Ehrenmitglieder der Akademie.

Programm und Aufgabe[Bearbeiten]

Die Akademie bietet regelmäßig öffentliche Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen der Fußballkultur. Das Spektrum der Veranstaltungen ist vielfältig und umfasst Vorträge, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Lesungen und – in Kooperation mit anderen Institutionen – auch mehrtägige Fachtagungen.

Außerdem versteht sich die Akademie als eine Kontaktbörse und als Infopool für Akteure aus Fußball und Kultur. Wichtigstes Instrument hierfür ist die im April 2006 freigeschaltete Internetseite.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt ist die jährliche Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Seit 2006: Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises
  • Seit 2008: Lesereihe Kaltblütig verwandelt
  • Seit 2009: Gesprächsreihe Weißt du noch, damals …!?
  • Seit 2011: Filmreihe Spiel ab!

Deutscher Fußball-Kulturpreis[Bearbeiten]

Der deutsche Fußball-Kulturpreis wurde erstmals im Jahr 2006 verliehen, dabei wurden Ehrungen in vier Kategorien vorgenommen. Seit 2007 gibt es fünf Kategorien. Im Einzelnen sind dies:

  • Der Walther-Bensemann-Preis, dotiert mit 10.000 Euro. Der Preis, benannt nach dem deutschen Fußballpionier und Gründer des kicker Walther Bensemann, zeichnet eine Person der Zeitgeschichte aus, die im Sinne der Völkerverständigung Besonderes für den Fußball geleistet hat.
  • Das Fußballbuch des Jahres, dotiert mit 5.000 Euro.
  • Der Fußball-Bildungspreis (Lernanstoß), dotiert mit 5.000 Euro. Hier werden Projekte gewürdigt, die den Fußball als Mittel der Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen.
  • Der Fußballspruch des Jahres, undotiert.
  • Seit 2007 vergibt die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur zudem jährlich einen jeweils einmaligen Fanpreis, dessen Thema und Dotierung schwankt.

Die Preise werden jeden Oktober im Rahmen einer Gala in Nürnberg verliehen, wobei die Gewinner einen MAX (benannt nach Max Morlock) erhalten. Dabei handelt es sich um eine Figur eines Fußballspielers im Trikot der deutschen Fußballnationalmannschaft, dessen Rückennummer das jeweilige Auszeichnungsjahr angibt.[4]

2006[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 7. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Franz Beckenbauer
  • Fußballbuch des Jahres: „Über Fußball“ von Jorge Valdano
  • Lernanstoß: Edith-Stein-Schule in Aichach für ihr WM-Projekt und das Projekt Straßensport Ostfildern
  • Fußballspruch des Jahres: „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.“ von Lukas Podolski

2007[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 5. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Alfredo Di Stéfano
  • Fußballbuch des Jahres: „Im Schatten des Spiels“ von Ronny Blaschke
  • Lernanstoß: Lernzentrum des 1. FC Union Berlin und die Richard-von-Weizsäcker-Schule in Münster
  • Fußballspruch des Jahres: „In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche.“ von Hans Meyer
  • Fanpreis: „Schlumpflied“ der Fans des 1. FSV Mainz 05 (Fangesang des Jahres; dotiert mit 500 Litern Bier für die siegreiche Fankurve)

2008[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 31. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Bernhard „Bert“ Trautmann
  • Fußballbuch des Jahres: „Ist doch ein geiler Verein“ von Christoph Ruf
  • Lernanstoß: Das Projekt „Schlappeschneider – Schlappekicker“ des Sportkreises Frankfurt e. V.
  • Fußballspruch des Jahres: „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“ von Josef Hickersberger
  • Fanpreis: „WeyKick“, Verlag Ulrich Weyel (Fußball-Spiel des Jahres)

2009[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 2. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: César Luis Menotti
  • Fußballbuch des Jahres: „Keine Kunst“ von Péter Esterházy
  • Lernanstoß: Das Sprach- und Leseförderungsprojekt „Bücher haben Gewicht - Bildungsfairplay mit VfL Borussia 1900“ von Borussia VfL 1900 Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Mönchengladbach
  • Fußballspruch des Jahres: Aufgrund eines Patts bei der Abstimmung zum Fußballspruch des Jahres gibt es 2009 zwei Sieger:
    • „Wir schießen so wenig Tore, vielleicht heißen wir deshalb auch die Knappen.“ von Manuel Neuer
    • „Er muss ja nicht unbedingt dahin laufen, wo ich hingrätsche.“ von Neven Subotić
  • Fanpreis: „In der Pratsch“, Alemannia Aachen (Fanzine des Jahres)

2010[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 29. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Otto Rehhagel
  • Fußballbuch des Jahres: „Die Fußball-Matrix. Auf der Suche nach dem perfekten Spiel“ von Christoph Biermann
  • Lernanstoß: Das Projekt „Fußball trifft Kultur“, LitCam gGmbH, Frankfurt
  • Fußballspruch des Jahres: „Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft.“ von Udo Lattek
  • Fanpreis: „Die Liebe meines Lebens“ von Sebastian Rasch und Jan Suwalski (Fan-Video des Jahres)

2011[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 4. November statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Bobby Charlton
  • Fußballbuch des Jahres: „Der FC Bayern und seine Juden. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur“ von Dietrich Schulze-Marmeling
  • Lernanstoß: „Bleib am Ball“, Zinnober e. V., Hannover
  • Fußballspruch des Jahres: „I think we have a grandios Saison gespielt!“ von Roman Weidenfeller
  • Fanpreis: „Fritz-Walter-Choreografie“ von Fans des 1. FC Kaiserslautern (Fan-Choreografie des Jahres; dotiert mit 3.000 Euro, die Auszeichnung wurde abgelehnt)[5]

2012[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 26. Oktober statt.

  • Walther-Bensemann-Preis: Uwe Seeler
  • Fußballbuch des Jahres: „Fifa-Mafia. Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball“ von Thomas Kistner
  • Lernanstoß: „Fußball ist für alle da“, Wilhelmsdorf
  • Fußballspruch des Jahres: „Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wund liegt und mal gewendet werden muss.“ von Mehmet Scholl[6]
  • Fanpreis: „Die Gentlemen Spieler“ von Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen (Fußball-Song des Jahres; dotiert mit 5.000 Euro)[6]

2013[Bearbeiten]

Die Verleihung fand am 25. Oktober statt.[7]

  • Walther-Bensemann-Preis: Günter Netzer
  • Fußballbuch des Jahres: „Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga“ von Ronald Reng[8]
  • Lernanstoß: „M4all – Migranten-Mädchen machen mit im Alltagssport“, Fußballspielen und Lernhilfen für Mädchen mit Migrationshintergrund beim SC Heuchelhof Würzburg e. V. (gestiftet vom Tessloff Verlag)
  • Fußballspruch des Jahres: „Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite.“ von Patrick Funk
  • Fanpreis: „Niemandsland“ von Ralf Marczinczik (Fußball-Comic des Jahres, in Kooperation mit dem Comic-Salon Erlangen; dotiert mit 5.000 Euro)[7]

2014[Bearbeiten]

Die Verleihung findet am 24. Oktober statt.[9]

  • Walther-Bensemann-Preis: Ottmar Hitzfeld[10]
  • Fußballbuch des Jahres: „The Beautiful Game - Fußball in den 1970ern“ von Reuel Golden[11]
  • Lernanstoß: „CHAMPIONS ohne GRENZEN Kids“, Fußballtrainings, Erwerb von Sprachkompetenzen und Sozialraumerweiterung für Flüchtlingskinder, von Champions ohne Grenzen e. V., Berlin (gestiftet vom Tessloff Verlag)[12]
  • Fußballspruch des Jahres: „Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet.“ von Gertjan Verbeek
  • Fanpreis: „La vida no termina aquí“ von Simon Schneider (Fußball-Hörspiel des Jahres; dotiert mit 5.000 Euro)[13]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gelungener Doppelpaß zwischen Ball und Kultur, Nürnberger Nachrichten #245/2013, 22. Oktober 2013, S. 11
  2. Deutscher Fußball-Kulturpreis. KUF - Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, abgerufen am 17. Oktober 2014.
  3. a b Die Gala der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, Beilage zum kicker-Sportmagazin #88/2013, Olympia-Verlag Nürnberg, 28. Oktober 2013
  4. MAX Morlock, der Namenspatron. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, abgerufen am 14. Mai 2014.
  5. Alle Infos rund um die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, Beilage zum kicker-Sportmagazin #90/2011, Olympia-Verlag Nürnberg, 7. November 2011
  6. a b Die Gala der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, Beilage zum kicker-Sportmagazin #88/2012, Olympia-Verlag Nürnberg, 29. Oktober 2012
  7. a b Preis für einen Fußball-Comic, Nürnberger Nachrichten #109/2013, 13. Mai 2013, S. 13
  8. Der Sieger der Saison steht fest. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 27. August 2013, abgerufen am 28. August 2013.
  9. Lernanstoß - Der Fußball-Bildungspreis 2014. kicker-Sportmagazin, 18. März 2014, abgerufen am 31. März 2014.
  10. Der Gentleman im Trenchcoat: Ottmar Hitzfeld erhält den Walter-Bensemann-Preis der Fußballakademie, Nürnberger Nachrichten #240/2014, 17. Oktober 2014, S. 9
  11. Fußballbuch des Jahres 2014: Golden, Reuel: „The Beautiful Game - Fußball in den 1970ern“. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 19. September 2014, abgerufen am 5. Oktober 2014.
  12. Lernanstoß - Fußball-Bildungspreis: Preisträger 2014: CHAMPIONS ohne GRENZEN Kids. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 24. September 2014, abgerufen am 13. Oktober 2014.
  13. Neues vom Fußball-Kulturpreis: Sieger 2014: „La vida no termina aquí“. Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, 16. Oktober 2014, abgerufen am 17. Oktober 2014.