DASA – Arbeitswelt Ausstellung

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Die DASA in Dortmund (2011).

Die DASA – Arbeitswelt Ausstellung ist eine 1993 als Deutsche Arbeitsschutzausstellung eröffnete Ausstellung in Dortmund und versteht sich als kreativer Lernort für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit mit hohem Freizeitwert.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemeines

Die DASA ist in die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eingebunden. Sie wurde 2000 als dezentraler Standort der Weltausstellung Expo 2000 mit 13.000 m² Ausstellungsfläche fertiggestellt. Die DASA ist ein ausgewählter Ort der Initiative Land der Ideen.

Die DASA ist auch ein Veranstaltungsort. So findet hier unter anderem jährlich der DASA-Jugendkongress statt. Das Gebäude verfügt über eine für Besucher zugängliche Kantine. Die Exponate dürfen ausdrücklich nur für den eigenen Gebrauch fotografiert werden.

Die DASA wird von Dr. Gerhard Kilger geleitet.

[Bearbeiten] Dauerausstellung

Eingangsbereich der Deutschen Arbeitsschutzausstellung.

Mit einer interaktiven Ausstellung stellt die DASA den Menschen mit seinen körperlichen, geistigen, sozialen und kulturellen Belangen in den Mittelpunkt. Mit ihrem Leitmotiv Mensch – Arbeit – Technik zeigt die DASA über den engeren Arbeitsschutz hinaus ein ganzheitliches Verständnis des Menschen in der Arbeitswelt. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist die im Mai 2006 eröffnete und von Besuchern begehbare Virtuelle Fabrik.

Konkret werden historische und moderne Arbeitswelten vorgestellt. Zu den Exponaten der Ausstellung zählen historische, zum Teil aus Holz bestehende Schreibmaschinen, historische Rechenmaschinen, frühe Fernsehgeräte, alte Tischcomputer und antike manuelle Druckmaschinen. Dem stehen moderne Büroausstattungen gegenüber, die auf das Problem der starren Körperhaltung beim Arbeiten verweisen. Diese sogenannte Zwangshaltung ist ein Leitmotiv der DASA. Uhren und Stempeluhren erlaubten es, die Tätigkeit der Arbeitnehmer zu synchronisieren.

Für Kinder befindet sich im Innenhof eine Baustelle mit Trommelmischer und ähnlichem Zubehör. Bei gutem Wetter kann auch das Baggerfahren geübt werden. Außerdem gibt es eine Tunnelbaustelle, die die Entstehung eines U-Bahn-Tunnels zeigt.

Webmaschinen werden vorgestellt und eine historische Setzerei bzw. Druckerei sowie Buchbinderei sind zu besichtigen. Zu den moderneren Geräten zählt ein Roboter des Unternehmens KUKA sowie eins der größten Notebooks der Welt. In einer Halle ist der Leitstand eines Kohlekraftwerks aufgebaut. In der Stahlhalle, der größten Ausstellungseinheit, befindet sich ein Lichtbogenofen. Besonders empfehlenswert ist dort auch die Geisterbahn, wobei man in 90 Sekunden viel über die Lageristik lernt. Eine alte Straßenbahn der Dortmunder Straßenbahnen kann besichtigt werden, ebenso die vollkommen ausgeglühten Reste des Lastwagens aus dem Unfall von Herborn im Juli 1987. Zudem gibt es einen Ausstellungsbereich zum Thema „Heilen und Pflegen“ und einen „Lebensraum Arbeitswelt“, wo es um die Sinne des Menschen geht.

Zu den gezeigten physikalischen Phänomen zählen Elektrostatische Entladung und Nebelkammer.

[Bearbeiten] Wechselausstellungen

Neben der Dauerausstellung gibt es regelmäßige Wechselausstellungen. Aktuell präsentiert wird die Ausstellung "Mord im Museum! Eine interaktive Ausstellung zur Kriminaltechnik".

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Deutsche Arbeitsschutzausstellung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.4983587.42045Koordinaten: 51° 29′ 54″ N, 7° 25′ 14″ O

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