Deutsche Bibliotheksstatistik
Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) ist die einzige alle Bibliothekssparten umfassende und auf einheitlichen Definitionen basierende nationale Statistik (DIN EN ISO 2789 "Internationale Bibliotheksstatistik").
Die Erstellung der DBS gehört zu den Aufgaben des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) und wird für dieses vom Hochschulbibliothekszentrum (hbz) durchgeführt. Das KNB, und damit auch die DBS, wird über die Kultusministerkonferenz (KMK) durch die deutschen Bundesländer finanziert.
Die Datenbank der DBS enthält derzeit rund 14.350 Bibliotheken. Für das Berichtsjahr 2009 haben rund 9.000 Bibliotheken ihre statistischen Daten zu Ausstattung, Bestand, Entleihungen, Ausgaben, Finanzen und Personal an die DBS gemeldet, darunter rund 8.400 Öffentliche Bibliotheken, 246 wissenschaftliche Universal- und Hochschulbibliotheken sowie 149 wissenschaftliche Spezialbibliotheken.
[Bearbeiten] Literatur
- „Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS): Konzept, Umsetzung und Perspektiven für eine umfassende Datenbasis zum Bibliothekswesen in Deutschland: 10 Fragen von Bruno Bauer an Ronald M. Schmidt, Leiter der DBS“. In: GMS Medizin – Bibliothek – Information 2008; 8(1): 1-7, ([1])
- Die Deutsche Bibliotheksstatistik – Was sie gut kann und wo sie noch besser werden kann, Oliver Döschner, BuB - Forum Bibliothek und Information, Heft 9/2004, PDF im Dokumentencenter des hbz
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) - DBS-Webseite mit allen Auswertungen seit 1999
- Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (KNB)
- Hochschulbibliothekszentrum (hbz)