Deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Deutschland
Bundesrepublik Deutschland
Logo des DFB
Verband Deutscher Fußball-Bund
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Trainer Silvia Neid (seit Juli 2005)
Kapitän Nadine Angerer (seit September 2011)
Rekordtorschützin Birgit Prinz (128)
Rekordspielerin Birgit Prinz (214)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code GER
FIFA-Rang 2. (2168 Punkte)
(Stand: 20. Juni 2014)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
396 Spiele
276 Siege
53 Unentschieden
67 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
DeutschlandDeutschland Deutschland 5:1 Schweiz SchweizSchweiz
(Koblenz, BR Deutschland; 10. November 1982)
Höchster Sieg
DeutschlandDeutschland Deutschland 17:0 Kasachstan KasachstanKasachstan
(Wiesbaden, Deutschland; 19. November 2011)
Höchste Niederlage
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 6:0 Deutschland DeutschlandDeutschland
(Decatur, Vereinigte Staaten; 14. März 1996)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Weltmeister 2003, 2007
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 9 (Erste: 1989)
Beste Ergebnisse Europameister 1989, 1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009, 2013
Olympische Spiele
Bronze 2000
Bronze 2004
Bronze 2008
(Stand: 20. Juni 2014)
Deutsche Nationalmannschaft 2012

Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen ist die von der verantwortlichen Bundestrainerin betreute Auswahl der deutschen Fußballspielerinnen. Sie repräsentiert den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf internationaler Ebene sowohl in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände als auch bei der Europameisterschaft des europäischen Kontinentalverbandes UEFA, der Weltmeisterschaft der FIFA und den Olympischen Spielen.

Die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft ist neben den USA die erfolgreichste der Welt. Die Auswahl ist zweifacher Weltmeister und achtfacher Europameister. Allein die letzten sechs Europameisterschaften wurden in Folge gewonnen. Deutschland ist das einzige Land, das sowohl mit den Frauen als auch mit den Männern Fußballweltmeister und -europameister wurde. Rekordnationalspielerin und -torschützin ist Birgit Prinz, die 2003 auch Torschützenkönigin bei der Weltmeisterschaft wurde.

In den Jahren 2003 und 2009 wurde die Nationalmannschaft zu Deutschlands Mannschaft des Jahres gewählt. Bis März 2009 belegte die Mannschaft Platz zwei in der FIFA-Weltrangliste, fiel am 27. März aber erstmals nach fünfeinhalb Jahren auf Platz 3. Nach dem Gewinn der Europameisterschaft wurde wieder Platz 2 erreicht.

Die Bundestrainerin ist seit Juli 2005 Silvia Neid, die Tina Theune nach neun Jahren abgelöst hat.

Für ihre Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2003 und 2007 sowie der Europameisterschaft 2009 wurde die Mannschaft für den Laureus World Sports Awards der Jahre 2004, 2008 und 2010[2] nominiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

1955 beschloss der DFB auf seinem Verbandstag, das Fußballspielen mit Damenmannschaften zu verbieten. In der damaligen Begründung hieß es, dass „diese Kampfsportart der Natur des Weibes im wesentlichen fremd ist“, dass „im Kampf um den Ball die weibliche Anmut schwindet und Körper und Seele unweigerlich Schaden erleiden“, und dass das „Zurschaustellen des Körpers Schicklichkeit und Anstand verletzt“.[3] Trotz des Verbotes wurden in den Fünfziger und Sechziger Jahren über 70 inoffizielle Länderspiele ausgetragen. Am 23. September 1956 erfolgte das erste Länderspiel einer deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen. Es fand im privaten Stadion der Zeche Mathias Stinnes in Essen vor 17.000 Zuschauern statt. Gegnerin war die Niederländische Fußballnationalmannschaft der Frauen. Das Spiel gewann die deutsche Mannschaft mit 2:1.[4]

Das Frauenfußballverbot wurde erst auf dem Verbandstag in Travemünde am 31. Oktober 1970 aufgehoben. Zu dieser Zeit gab es nach Schätzungen 40–60.000 Spielerinnen, die mehr oder weniger subversiv in DFB-Vereinen spielten.[5] Beim DFB befürchtete man, dass die Frauen einen eigenen Verband gründen könnten.[6]

Während andere Verbände bereits in den Siebziger Jahren offizielle Nationalmannschaften gegründet hatten, tat sich beim DFB noch lange Zeit nichts. 1980 weilte der Verbandsfunktionär Horst R. Schmidt mit der männlichen B-Jugend von Eintracht Frankfurt in Taiwan, als er für den DFB eine Einladung für die inoffizielle Frauenfußballweltmeisterschaft in die Hand gedrückt bekam. Schmidt nahm die Einladung an, verschwieg aber, dass man derzeit in Deutschland gar keine Frauennationalelf hatte. Um sich nicht völlig zu blamieren, schickte der DFB einfach den amtierenden Meister SSG 09 Bergisch Gladbach nach Fernost, der das Turnier auch gewann.[7] Nun bemerkte der DFB Handlungsbedarf und gründete 1982 die Nationalmannschaft. Der damalige DFB-Präsident Hermann Neuberger beauftragte Gero Bisanz, damals Trainerausbilder an der Sporthochschule Köln, mit dem Aufbau des Teams. Bisanz war erst skeptisch, nahm dann aber das Traineramt an. Da die UEFA die Europameisterschaft eingeführt hatte und für 1983 die ersten Qualifikationsspiele angesetzt waren, drängte die Zeit.[8]

1982–1993: Schwierige Anfangsjahre und erste Erfolge[Bearbeiten]

Gero Bisanz veranstaltete im September 1982 zwei Sichtungslehrgänge, aus denen er einen 16-köpfigen Kader herausfilterte. Die so gebildete Mannschaft bestand zum großen Teil aus Spielerinnen des damaligen Spitzenvereins SSG 09 Bergisch Gladbach.[9] Anne Trabant wurde zur spielenden Trainerassistentin bestimmt. Am 10. November 1982 fand das erste offizielle Länderspiel statt. Gegner war, einer Tradition folgend, die Schweiz, gegen die auch schon die Herren ihr erstes Länderspiel bestritten hatten. Das erste Länderspieltor erzielte Doris Kresimon in der 25. Minute. In der zweiten Halbzeit wurde die damals 18-jährige Silvia Neid eingewechselt, die zwei Tore zum 5:1-Sieg beisteuerte. Neid wurde später 1996 Co-Trainerin und 2005 Bundestrainerin der Nationalmannschaft.

Erste Nationalmannschaft:
Marion Isbert (36. Claudia Reichler) – Gaby Dlugi-Winterberg (52. Christel Klinzmann); Petra Landers; Monika Degwitz; Brigitte KlinzRike Koekkoek (41. Silvia Neid); Anne Trabant-Haarbach; Bettina Krug (47. Birgit Offermann) – Birgit Bormann; Doris Kresimon; Ingrid Gebauer (47. Petra Bartelmann)
Tore: Neid (2), Bormann, Gebauer, Kresimon[10]

Aufgrund der hohen Belastung gab Anne Trabant derweil nach einem Jahr ihr Amt als Assistenztrainerin 1983 auf. Ihre Nachfolgerin wurde Tina Theune, die Bisanz von der Sporthochschule Köln kannte. Die erste Europameisterschaft fand ohne die deutsche Mannschaft statt, da sie in der Qualifikation scheiterte. Fünf Unentschieden und eine Niederlage gegen Dänemark bedeuteten nur den dritten Platz in der Qualifikationsgruppe. Bisanz' vordergründiges Ziel war zunächst, den Rückstand gegenüber den skandinavischen Ländern und Italien – zur damaligen Zeit die stärksten Nationen in Europa – mit verstärkter Grundlagen- und Jugendarbeit wettzumachen. Ab 1985 verjüngte Bisanz das Team kontinuierlich, was zunächst aber das Scheitern bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 1987 bedeutete. Zu dieser Zeit erarbeitete Tina Theune ein verbessertes Sichtungssystem, um neue talentierte Spielerinnen in die Mannschaft einzubauen.

Spieldaten des EM-Endspiels 1989

In der Qualifikation zur Europameisterschaft 1989 blieb die deutsche Mannschaft ungeschlagen und ohne Gegentor. Dabei gelang am 17. September mit einem 10:0 über die Schweiz der erste zweistellige Sieg. Anschließend wurde in zwei Viertelfinalspielen gegen die Tschechoslowakei (1:1 und 2:0) die erstmalige Teilnahme an der Endrunde der letzten vier Mannschaften perfekt gemacht. Das Turnier 1989 fand im eigenen Land statt. Im Halbfinale traf man in Siegen auf Italien. Es war das erste Länderspiel der deutschen Frauennationalmannschaft, das live im Fernsehen übertragen wurde. Die ARD verzeichnete dabei mehr Zuschauer als die Konkurrenz mit einem gleichzeitig übertragenden Tennismatch von Steffi Graf. Es entwickelte sich eine spannende Partie. Im Elfmeterschießen wurde die Torfrau Marion Isbert zur Heldin, als sie erst drei Elfmeter parierte und dann den entscheidenden Strafstoß selber verwandelte. Am 2. Juli 1989 traf die deutsche Mannschaft im Finale auf die favorisierten Norwegerinnen. 23.000 Zuschauer sahen das Spiel in Osnabrück, ein bis zum 22. April 2009 gültiger Rekord für ein Heimspiel der deutschen Nationalelf. Die DFB-Elf spielte überlegenen Fußball und gewann am Ende mit 4:1 Toren. Dieser Sieg bedeutete den Durchbruch für den deutschen Frauenfußball. Silvia Neid führte im Mittelfeld Regie, in der Abwehr ging der Stern von Doris Fitschen auf und Heidi Mohr gehörte zu den weltbesten Stürmerinnen ihrer Zeit.

Zwei Jahre später konnte die deutsche Mannschaft ihren Titel erfolgreich verteidigen. In der Qualifikation blieb die DFB-Elf ungeschlagen (fünf Siege, ein Unentschieden), bevor im Viertelfinale England mit 4:1 und 2:0 ausgeschaltet wurde. Die erneut als Mini-Turnier mit vier Mannschaften ausgetragene Endrunde fand 1991 in Dänemark statt. Im Halbfinale ging es wieder gegen Italien. Diesmal konnte die deutsche Mannschaft klar mit 3:0 gewinnen. Heidi Mohr (2) und Sissy Raith sorgten für die deutschen Tore. Am 14. Juli 1991 stand die deutsche Mannschaft im dänischen Aalborg erneut dem norwegischen Team gegenüber. Norwegen ging durch Hegstad in Führung. Heidi Mohr konnte ausgleichen, so dass das Spiel in die Verlängerung ging. Noch in der ersten Halbzeit der Verlängerung trafen Heidi Mohr und Silvia Neid zum 3:1-Endstand. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörte auch Bettina Wiegmann, heute DFB-Trainerin und neben Birgit Prinz einzige Ehrenspielführerin der Nationalmannschaft.

Spieldaten des EM-Endspiels 1991

Das erste Länderspiel nach dem EM-Triumph ging ebenfalls in die Geschichtsbücher ein. Mit Gertrud Regus aus Hallstadt leitete erstmals eine Schiedsrichterin ein Frauenländerspiel.[11] Im November 1991 fuhr die deutsche Elf zur erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaft in die Volksrepublik China. Nach Siegen über Nigeria, Taiwan und Italien zog die Mannschaft ohne Gegentor ins Viertelfinale ein. Silvia Neid erzielte am 17. November 1991 im Spiel gegen Nigeria das erste deutsche WM-Tor.[12] Das Viertelfinale gegen Dänemark wurde erst nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Im Halbfinale erwiesen sich die USA als zu stark. 5:2 hieß es am Ende für den späteren Weltmeister. Nach einer 0:4-Niederlage gegen Schweden im kleinen Finale belegte Deutschland Platz vier.

Die Europameisterschaft 1993 wurde zur Enttäuschung. Die Qualifikation wurde mit einem einzigen Spiel (3:0 gegen Jugoslawien, das Rückspiel wurde wegen des Bürgerkriegs nicht mehr ausgetragen) geschafft und auch Russland war beim 7:0 und 0:0 im Viertelfinale keine Hürde, doch in der Endrunde unterlag man Gastgeber Italien im Halbfinale nach Elfmeterschießen, nachdem es nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung 1:1 gestanden hatte, und im kleinen Finale gab es eine 1:3-Niederlage gegen Dänemark. Bisanz baute mit (u.a.) Steffi Jones, Maren Meinert und Silke Rottenberg neue, hochtalentierte Spielerinnen in die Mannschaft ein und legte den Grundstein für viele kommende Erfolge.

1994–2001: Seriensiege in Europa, Enttäuschung bei der WM und Olympia[Bearbeiten]

Birgit Prinz debütierte 1994

1995 erreichte die Mannschaft wieder das Finale der Europameisterschaft. Zuvor wurden alle Qualifikationsspiele gewonnen. Bemerkenswert war das Torverhältnis von 55:0 Toren in sechs Spielen. Dreimal gewann die deutsche Elf zweistellig. Der 12:0-Sieg gegen Wales am 31. März 1994 wurde zum neuen Rekordsieg. Wenige Monate später feierte die damals 16-jährige Birgit Prinz ihr Debüt in der Nationalmannschaft. Auch im Viertelfinale blieb Deutschland beim 4:0 und 1:0 gegen Russland ohne Gegentor. In den Halbfinalspielen (auf eine Endrunde wurde diesmal aus Termingründen verzichtet) wurde England mit 4:1 und 2:1 besiegt. Das Finale am 26. März 1995 wurde im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern ausgetragen. Der Gegner aus Schweden ging durch Andersson früh in Führung. In einem packenden Spiel drehten die Deutschen durch Tore von Maren Meinert, Birgit Prinz und Bettina Wiegmann das Spiel. Die Schwedinnen konnten durch Andelen zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, am Ende durften die Deutschen zum dritten Male jubeln.

Spieldaten des EM-Endspiels 1995

Im Sommer 1995 fand in Schweden die zweite Weltmeisterschaft statt. Deutschland, wie 1991 als Europameister qualifiziert, tat sich in der Vorrunde schwer. Nach einem knappen Sieg über Japan vergab man gegen den Gastgeber eine 2:0-Führung und verlor mit 2:3. Durch den abschließenden 6:1-Sieg über Brasilien wurde die deutsche Elf noch Gruppensieger. Im Viertelfinale gab es einen klaren 3:0-Sieg über England. Das Halbfinale gegen China wurde zu einer Nervenschlacht. Erst kurz vor Schluss gelang Bettina Wiegmann der entscheidende Treffer zum 1:0-Sieg. Doch mit dem Weltmeistertitel sollte es nichts werden, denn die Norwegerinnen gewannen das Finale mit 2:0.[13]

Spieldaten des WM-Endspiels 1995

Im gleichen Jahr fanden in Frankfurt am Main die EuroGames statt, ein schwul-/lesbisches sportliches Großereignis. Einige der deutschen Nationalspielerinnen wollten am Badmintonturnier teilnehmen. Als der DFB von diesem Vorhaben erfuhr, kam es zu einem Eklat. Der Verband untersagte die Teilnahme an den Eurogames und drohte bei Zuwiderhandlung mit dem Ausschluss aus der Nationalmannschaft.[14]

Ein Jahr später war Frauenfußball in Atlanta erstmals eine olympische Sportart. Bettina Wiegmann schoss im Eröffnungsspiel gegen Japan das erste olympische Tor. Nach dem Sieg über Japan folgte eine Niederlage gegen Norwegen. Im letzten Gruppenspiel führte die deutsche Elf lange gegen Brasilien mit 1:0, bis Sissi in der 53.Minute den Ausgleich erzielte, was zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft führte. Nach dem Turnier trat Gero Bisanz zurück. Unter seiner Regie war die deutsche Mannschaft eine der stärksten Nationalmannschaften der Welt geworden. Seine Nachfolgerin wurde Tina Theune, die seit 1983 Bisanz’ Assistenztrainerin war und als erste Frau die Fußballlehrerlizenz erwarb. Theune sorgte für einen weiteren Generationenwechsel. Silvia Neid beendete ihre Karriere, Heidi Mohr musste jüngeren Spielerinnen Platz machen. Dafür sorgten Spielerinnen wie Ariane Hingst, Kerstin Stegemann oder Sandra Smisek für Aufsehen.

Zur ersten Bewährungsprobe für die neue Bundestrainerin wurde die Europameisterschaft 1997 in Norwegen. In der Qualifikation traf die DFB-Auswahl auf die Norwegerinnen, die in Deutschland gewannen und auf heimischen Terrain ein Unentschieden holten. Deutschland wurde nur Gruppenzweiter und musste gegen Island in die Relegation. Durch zwei klare Siege war Deutschland bei der EM dabei. Zunächst gab es Unentschieden gegen Italien und den Gastgeber. Durch einen 2:0-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Dänemark wurde noch das Halbfinale erreicht, wo Schweden mit 1:0 besiegt wurde. Im Finale traf die Theune-Elf wieder auf Italien. Sandra Minnert und Birgit Prinz sorgten mit ihren Toren für den vierten Europameistertitel. Enttäuschend war nur die magere Kulisse von ca. 2.200 Zuschauern.

Spieldaten des EM-Endspiels 1997
Kerstin Stegemann spielte 191 Mal für die Nationalmannschaft

Mit Mühe qualifizierte sich die deutsche Mannschaft für die dritte Weltmeisterschaft in den USA. Im letzten Qualifikationsspiel verlor die deutsche Mannschaft mit 2:3 in Norwegen, die wiederum nach einem Sieg gegen England die direkte Qualifikation schafften. Es war die bisher letzte Niederlage der deutschen Nationalmannschaft bei EM- oder WM-Qualifikationsspielen. Deutschland setzte sich schließlich in der Relegation mit 5:0 und 1:1 gegen die Ukraine durch. Zum Auftakt der WM gab es ein Unentschieden gegen Italien. Es folgte ein problemloser 6:0-Sieg über Mexiko. Inka Grings erzielte in diesem Spiel drei Tore und stellte damit einen WM-Rekord auf. Im letzten Gruppenspiel gab es ein 3:3 gegen Brasilien. Der Ausgleichstreffer für Brasilien fiel erst in der letzten Minute und kostete den Gruppensieg. So traf man im Viertelfinale auf den Gastgeber. 55.000 Zuschauer in Washington D.C., darunter der damalige US-Präsident Bill Clinton, waren bis zum WM-Eröffnungsspiel 2011 die größte Kulisse, vor der die deutsche Elf je gespielt hat. Trotz zweimaliger Führung durch ein Eigentor von Brandi Chastain und Bettina Wiegmann scheiterte die deutsche Elf an den eigenen Nerven und verlor mit 2:3.

Während eines Trainingslagers zur Vorbereitungen auf die Olympischen Sommerspiele 2000 kam es zu einem Streit zwischen Martina Voss und Inka Grings, wodurch die jahrelange Beziehung des Paares beendet wurde. Tina Theune sorgte sich um das Klima innerhalb der Mannschaft und strich Voss ohne nähere Begründung aus dem Kader.[14][15] Im Sommer veranstaltete der DFB ein Turnier mit den Nationalmannschaften der USA, Norwegens und Chinas. Mit drei Niederlagen belegte die deutsche Elf den letzten Platz. Bei den Olympischen Spielen lief es besser. In der Vorrunde schlug die deutsche Elf Australien, Brasilien und Schweden. Im Halbfinale war die deutsche Elf gegen Norwegen deutlich überlegen, schied jedoch durch ein unglückliches Eigentor von Tina Wunderlich aus. Im kleinen Finale sicherte sich die deutsche Mannschaft durch ein 2:0 über Brasilien die Bronzemedaille. Für den DFB war es die erste olympische Medaille seit 1988, als die Olympiamannschaft der Männer ebenfalls Bronze holte.

2001 qualifizierte sich die deutsche Elf erneut für die Europameisterschaft. Das 4:4-Unentschieden in Italien war bis zum 24. November 2011 das letzte Qualifikationsspiel für ein großes Turnier, das die deutsche Mannschaft nicht gewann. Der DFB bewarb sich erfolgreich um die Ausrichtung der Meisterschaft. In der Vorrunde gab es klare Siege gegen Schweden, Russland und England. Nach einem 1:0-Halbfinalsieg über Norwegen – den Siegtreffer erzielte Sandra Smisek mit einem sehenswerten Flugkopfball – stand die deutsche Auswahl wieder im Finale. Im Ulmer Donaustadion traf man vor 18.000 Zuschauern erneut auf Schweden. Bei strömenden Regen entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, die nach 90 Minuten keinen Sieger fand. Pünktlich zu Beginn der Verlängerung stoppte der Regen. In der 98. Minute schickte Maren Meinert Claudia Müller in Richtung schwedisches Tor. Müller überwand die schwedischen Abwehrspielerinnen und erzielte per Golden Goal den Siegtreffer, der Deutschland zum fünften EM-Titel verhalf.

Spieldaten des EM-Endspiels 2001

2002–2005: Weltmeister Deutschland[Bearbeiten]

Nia Künzer erzielte bei der WM 2003 den Siegtreffer per Golden Goal
Szene im Finale Deutschland – Schweden

Die Weltmeisterschaft 2003 sollte eigentlich in der Volksrepublik China stattfinden. Aufgrund der SARS-Epidemie wurde das Turnier jedoch kurzfristig in die USA verlegt. Alle Qualifikationsspiele zur WM wurden im Vorfeld gewonnen und Conny Pohlers schrieb während des 9:0-Sieges gegen Portugal Geschichte, als sie als erste Spielerin fünf Tore in einem Spiel erzielte. In der Vorbereitung absolvierte die deutsche Auswahl unter anderem auch ein Trainingsspiel gegen die männliche B-Jugend des VfB Stuttgart, das mit 0:3 verloren ging.[16] Nach einer überzeugenden Vorrunde mit klaren Siegen gegen Kanada, Japan und Argentinien deklassierte die deutsche Elf im Viertelfinale die Russinnen mit 7:1. Im Halbfinale wartete der Gastgeber auf die deutsche Mannschaft. Kerstin Garefrekes brachte die deutsche Mannschaft in Führung. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Silke Rottenberg über sich hinauswuchs. In den Schlussminuten sorgten Maren Meinert und Birgit Prinz für den 3:0-Sieg. Das Spiel gilt bei vielen Experten als das beste Frauenfußballspiel aller Zeiten.[17] Im Finale stand die deutsche Mannschaft dem schwedischen Team gegenüber. Schweden ging nach 41 Minuten nach einem Abwehrfehler in Führung. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielte Maren Meinert den Ausgleich. In der Verlängerung erzielte Nia Künzer per Kopfball den Siegtreffer und Deutschland wurde durch die Golden-Goal-Regel Weltmeister. Damit schaffte der DFB es als erster und bisher einziger Verband sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen den WM-Titel zu erringen. Mit diesem Triumph gelang dem Frauenfußball in Deutschland endgültig der Durchbruch. Die Weltmeisterinnen wurden von Tausenden begeisterter Fans in Deutschland willkommen geheißen. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft schloss der DFB für die Frauen- und Juniorinnen-Nationalmannschaften einen Sponsoring-Vertrag mit der Firma Katjes ab.[18]

Spieldaten des WM-Endspiels 2003

Das erste Spiel nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft war ein EM-Qualifikationsspiel gegen Portugal. Der 13:0-Sieg gegen die völlig überforderten Portugiesinnen ist bis heute der zweithöchste Sieg der DFB-Auswahl. Das Rückspiel in Portugal wurde mit 11:0 ebenfalls sehr hoch gewonnen. Inka Grings war bei diesem Spiel fünfmal erfolgreich. Am 20. Mai 2004 trat die Nationalmannschaft im Stade de France von St. Denis aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der FIFA zu einem Benefiz-Spiel gegen eine Weltauswahl an, das mit 2:3 verloren wurde.[19]

Bei den Olympischen Spielen von Athen gab es im ersten Gruppenspiel einen überraschend hohen 8:0-Sieg über China. Birgit Prinz erzielte in diesem Spiel vier Tore. Im zweiten Gruppenspiel wurde Mexiko mit 2:0 geschlagen. Das Viertelfinale gegen Nigeria gestaltete sich schwieriger, als zu erwarten gewesen wäre. Eine Führung der Afrikanerinnen konnte durch Tore von Steffi Jones und Conny Pohlers in einen Sieg umgewandelt werden. Im Halbfinale nahmen die USA erfolgreich Revanche für die Niederlage bei der WM ein Jahr zuvor. Die US-Girls gingen durch Kristine Lilly in Führung. Isabell Bachor konnte kurz vor Schluss noch die Verlängerung erzwingen, in der Heather O'Reilly für die USA den Siegtreffer erzielen konnte. Im kleinen Finale siegte Deutschland durch ein Tor von Renate Lingor gegen Schweden und sicherte sich die zweite deutsche Bronzemedaille.

2005–2009: Neuaufbau, leichte Krisen und Titelverteidigungen[Bearbeiten]

2005 fand die Europameisterschaft in England statt. Nach einem mühsamen 1:0-Auftaktsieg über Norwegen siegte die deutsche Mannschaft überzeugend gegen Italien (4:0) und Frankreich (3:0). Im Halbfinale hieß der Gegner Finnland. Die Überraschungsmannschaft aus dem hohen Norden wurde durch drei schnelle Tore von Inka Grings (2) und Conny Pohlers überrascht. Nach dem Anschlusstreffer sorgte Birgit Prinz für den 4:1-Endstand. Norwegen hieß der Gegner im Finale. Mit einem Doppelschlag durch Inka Grings und Renate Lingor ging die deutsche Elf in Führung. Dagny Mellgren erzielte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer. Nach ca. einer Stunde sorgte Birgit Prinz für den entscheidenden Treffer zum 3:1-Endstand. Bundestrainerin Tina Theune trat nach dem Turnier zurück und übergab das Amt an ihre bisherige Assistentin Silvia Neid.

Spieldaten des EM-Endspiels 2005

Mit Silvia Neid als Trainerin gewann die deutsche Elf 2006 erstmals den prestigeträchtigen Algarve-Cup. Die Mannschaft wurde wieder verjüngt und neue Spielerinnen wie Annike Krahn oder Célia Okoyino da Mbabi wurden trotz ihres geringen Alters zu Führungsspielerinnen. Die Qualifikation für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2007 in der Volksrepublik China wurde erfolgreich absolviert. Das Team von Silvia Neid gewann alle acht Spiele. Zum ersten Mal erhielt die deutsche Auswahl eine Prämie vom DFB für die erfolgreiche Qualifikation für ein großes Turnier. Die Mannschaft bekam insgesamt 200.000 Euro.

Der Start ins WM-Jahr 2007 war dagegen wenig erfolgreich. Beim Vier-Nationenturnier in der Volksrepublik China Ende Januar reichte es nur zu drei torlosen Unentschieden gegen China, England und die USA. Beim Algarve-Cup im März gab es in vier Spielen nur einen Sieg gegen Dänemark, aber drei Niederlagen gegen Norwegen, Frankreich und Italien, sodass am Ende nur der 8. Platz belegt werden konnte. Dabei dominierte die Mannschaft in allen Spielen, konnte jedoch eine Vielzahl von Torchancen nicht verwerten. Das schlechte Abschneiden beim Algarve-Cup führte dazu, dass Deutschland im März 2007 nach mehr als dreieinhalb Jahren die Führung in der FIFA-Weltrangliste an die USA abgeben musste.

Mit Beginn der Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2009 konnte dann aber wieder an die früheren Erfolge angeknüpft werden. Die Niederlande wurden mit 5:1 geschlagen. Am 22. August 2007 kehrte die Nationalmannschaft nach Koblenz zurück. Beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz feierte die DFB-Elf ihr 25-jähriges Jubiläum und konnte durch den 7:0-Erfolg ihren 200. Länderspielsieg erzielen.[20] Seit 2007 hat die Nationalelf mit Michael Fuchs einen eigenen Torwarttrainer.[21]

Simone Laudehr erzielte im WM-Finale 2007 das 2:0 gegen Brasilien

Bei der Weltmeisterschaft 2007 traf die deutsche Elf in der Vorrunde auf Argentinien, England und Japan. Gleich zum Auftakt wurden die überforderten Argentinierinnen mit 11:0 deklassiert. Es war der höchste jemals erzielte Sieg in einem WM-Spiel überhaupt und Birgit Prinz sowie Sandra Smisek stellten mit je drei Toren den deutschen WM-Rekord von Inka Grings ein. Es folgte ein torloses Remis gegen England sowie ein 2:0-Arbeitssieg gegen Japan. Wegen des Ausscheidens der Schwedinnen in der Vorrunde sicherte sich das DFB-Team damit bereits die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Im Viertelfinale traf Deutschland erstmals auf Nordkorea und gewann mit 3:0. Mit dem gleichen Ergebnis im Halbfinale gegen Norwegen zog die Mannschaft in das Endspiel gegen Brasilien ein. Im Finale am 30. September in Shanghai brachte Birgit Prinz die deutsche Elf in Führung. Torfrau Nadine Angerer hielt kurze Zeit später einen von Marta geschossenen Elfmeter. Kurz vor dem Abpfiff machte Simone Laudehr mit dem 2:0 den Sieg perfekt. Mit dieser Leistung gelang zum ersten Mal einem Weltmeister die erfolgreiche Titelverteidigung und ebenfalls zum ersten Mal blieb eine Mannschaft bei einer Fußball-WM (Frauen und Männer) ohne Gegentor. Angerer wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Birgit Prinz erhielt den silbernen Ball als zweitbeste Spielerin des Turniers. Neben Angerer und Prinz wurden Ariane Hingst, Renate Lingor und Kerstin Stegemann in das All-Star-Team berufen. Einen Tag nach dem Finale wurde die Nationalmannschaft von ca. 20.000 Menschen am Frankfurter Römer empfangen.

Spieldaten des WM-Endspiels 2007

Nach der Weltmeisterschaft wurde der Vertrag mit der Bundestrainerin Silvia Neid bis zur Europameisterschaft 2013 verlängert. Ihre Assistentin Ulrike Ballweg wurde fest angestellt und ist seit dem 1. Januar 2008 Trainerin der U-23-Nationalmannschaft.[22] Am 5. Dezember erhielten die Spielerinnen das Silberne Lorbeerblatt sowie Silvia Neid das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking konnte Deutschland nicht an die Leistungen der Weltmeisterschaft anknüpfen. Zwar wurde in den ersten vier Spielen kein Gegentor kassiert und auch im Halbfinale gegen Brasilien ging man früh mit 1:0 in Führung, aber Brasilien kam immer besser ins Spiel und konnte schon vor der Pause ausgleichen. Durch zwei Konter nach deutschen Ecken ging Brasilien in der 2. Halbzeit mit 3:1 in Führung, und führte die deutsche Mannschaft in der Folgezeit vor. Das 4:1 besiegelte dann die erste Niederlage der deutschen Frauen gegen die Brasilianerinnen. Auch im Spiel um Platz 3 gegen Japan tat sich die Mannschaft lange Zeit schwer gegen die schnellen Japanerinnen, ehe dann durch zwei Tore von Fatmire Bajramaj noch der Sieg gelang.

Inka Grings wurde Torschützenkönigin der EM 2009
Deutschland – Norwegen bei der EM 2009
Empfang der Frauenfußballnationalmannschaft, nach dem Gewinn der Europameisterschaft 2009, auf dem Balkon der Frankfurter Römers

Bei der Europameisterschaft 2009 traf Deutschland bereits im ersten Gruppenspiel auf den alten Rivalen Norwegen, gegen den das letzte Europameisterschaftsendspiel gewonnen wurde. Der deutschen Mannschaft gelang in der 33.Minute die Führung durch einen von Linda Bresonik verwandelten Strafstoß, danach vergab die Mannschaft viele gute Chancen und hätte in der 89. Minute fast noch Ausgleich kassiert, konnte aber im Gegenzug und in der Nachspielzeit noch 3 Tore erzielen. Nachdem auch das zweite Gruppenspiel gegen Frankreich mit 5:1 gewonnen wurde, stand Deutschland nach zwei Spielen bereits als Gruppensieger fest. Daraufhin schonte die Bundestrainerin im dritten Gruppenspiel mehrere Stammspielerinnen, von denen einige zudem "gelb-gefährdet" waren. So tat sich die Mannschaft gegen die bereits ausgeschiedenen Isländerinnen lange schwer und konnte erst in der 50. Minute durch die zur Halbzeit eingewechselte Inka Grings den 1:0-Siegtreffer erzielen. Grings verletzte sich dabei und musste wenige Minuten später wieder ausgewechselt werden. Der medizinischen Abteilung gelang es jedoch, sie für die K.o.-Spiele wieder fit zu machen, weshalb sie im Viertelfinale gegen Italien mitwirken und in der 4. und 47. Minute die entscheidenden Tore zum 2:1-Sieg erzielen konnte. Im Halbfinale traf man erneut auf Norwegen, das lediglich als einer der beiden besten Gruppendritten das Viertelfinale erreicht hatte und sich dort überraschend mit 3:1 gegen die favorisierten Schwedinnen durchsetzte. Gegenüber dem ersten Spiel waren die Norwegerinnen nicht wiederzuerkennen und konnten in der 10. Minute nach einem Eckball, bei dem mehrere Norwegerinnen die deutsche Torfrau sperrten, mit 1:0 in Führung gehen. Die deutsche Mannschaft tat sich in der Folgezeit schwer, während die Skandinavierinnen kurze Zeit nach dem Führungstor – wieder nach einem Eckball – noch einen Pfostenschuss verzeichneten. Erst in der 2. Halbzeit konnten drei eingewechselte Spielerinnen das Spiel drehen und den Weg ins Endspiel durch ein letztendlich deutliches 3:1 bereiten. Dieses entwickelte sich zum torreichsten Finale der EM-Geschichte, in dem die Engländerinnen lange mithalten und immer wieder, nach den deutschen Führungstreffern, auf 1:2 bzw. 2:3 verkürzen konnten. Durch das 4:2, das 5. Turniertor von Inka Grings war die Gegenwehr der Britinnen jedoch gebrochen und am Ende fiel der Sieg mit 6:2 überaus deutlich aus. Nach dem Finalsieg, zu dem unter anderem der Bundespräsident Horst Köhler angereist war, gab Kerstin Stegemann ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Mit 191 Länderspielen hat sie die zweitmeisten Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritten. Nach einer langwierigen Verletzung konnte sie ihren Stammplatz auf der rechten Seite aber nicht mehr zurückerobern und kam während der EM nur zu einem Halbzeiteinsatz im Spiel gegen Island.

Spieldaten des EM-Endspiels 2009

Seit 2010: Siegesserie, Rückschlag und Europameister 2013[Bearbeiten]

Das Jahr 2010 startete die Nationalmannschaft mit einem zweiten Platz beim Algarve-Cup – das Finale gegen die USA wurde mit 2:3 verloren. Auch im folgenden Spiel zum Abschluss der Saison 2009/10 gab es eine Niederlage gegen die USA, die mit 0:4 sehr deutlich ausfiel – nur im Spiel um Platz 3 gegen Schweden bei der WM 1991 hatte Deutschland schon einmal mit 0:4 verloren, höher nur bei der Rekordniederlage (0:6) gegen die USA am 14. März 1996.

Danach folgte eine Siegesserie von 10 Spielen, u. a. gegen die aktuellen Asien-, Afrika- und Nordamerikameister, die erst im Viertelfinale der WM 2011 endete. Erstmals verlor Deutschland ein Spiel gegen Japan und schied damit zum zweiten Mal nach 1999 im Viertelfinale einer WM aus. Auf die WM hatte sich die Mannschaft in sieben Lehrgängen vorbereitet, dafür auf eine Teilnahme beim Algarve-Cup verzichtet, aber in vier Testspielen unmittelbar vor der WM vier Siege eingefahren, u.a. gegen die WM-Teilnehmer Nordkorea und Norwegen. Obwohl die meisten Tore in diesen Testspielen von den jüngeren Spielerinnen geschossen wurden, insbesondere von Alexandra Popp, Torschützenkönigin der U-20-WM, während Rekordnationalspielerin Birgit Prinz leer ausging, vertraute Bundestrainerin Silvia Neid in den ersten beiden Gruppenspielen der WM (2:1 gegen Kanada und 1:0 gegen Nigeria) weiterhin auf Prinz, wechselte sie aber jeweils in der zweiten Halbzeit aus. Erst im dritten Gruppenspiel gegen Frankreich (4:2) und im Viertelfinale gegen Japan (0:1 n.V.) verzichtete sie auf die Spielführerin. Gegen die Asiatinnen war die deutsche Mannschaft über die gesamte Spielzeit optisch überlegen, jedoch wollte trotz einiger Chancen kein Tor gelingen. So ging es in die Verlängerung, in der Karina Maruyama den entscheidenden Treffer für den späteren Weltmeister erzielte. Nach dem Ausscheiden wurde insbesondere von dem Potsdamer Bundesligatrainer Bernd Schröder Kritik an der zu langen Vorbereitungszeit und der gewählten Taktik geübt. Birgit Prinz und Ariane Hingst, die beide mehr als 14 Jahre für Deutschland gespielt hatten, gaben unmittelbar nach der Niederlage gegen Japan ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt, der DFB stellte aber ein Abschiedsspiel in Aussicht.[23] Silvia Neid wollte sich zunächst erst einige Wochen nach der WM zu ihrer Zukunft äußern.[24] Bereits am 13. Juli gab die Bundestrainerin aber bekannt, dass sie ihren vor der WM bis 2016 verlängerten Vertrag erfüllen wolle und eine neue Mannschaft für die EM 2013 aufbauen möchte.[25] Mit der Viertelfinal-Niederlage und dem gleichzeitigen Halbfinaleinzug von Frankreich und Schweden wurde auch erstmals die Qualifikation für das Olympische Fußballturnier der Frauen verpasst.

Feier des Europameistertitels 2013 auf dem Balkon des Frankfurter Römers

Das EM-Quali-Spiel gegen Kasachstan am 19. November 2011 wurde mit 17:0 gewonnen, es markiert seither den höchsten Sieg. Fünf Tage später musste die Nationalmannschaft beim 2:2 in Spanien nach zwölf Jahren erstmals wieder Punkte in einem Qualifikationsspiel abgeben. Im März 2012 konnte zum zweiten Mal der Algarve-Cup gewonnen werden, wobei im Endspiel Weltmeister Japan mit 4:3 bezwungen und Célia Okoyino da Mbabi mit sechs Toren Torschützenkönigin wurde. Am 16. Juni 2012 qualifizierte sich die Mannschaft zwei Spiele vor dem Ende der Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2013 in Schweden, da die Schweiz gegen den Gruppenzweiten Spanien gewann, wodurch die deutsche Mannschaft nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden konnte. Die EM-Qualifikation wurde mit einer Tordifferenz von 64:3 abgeschlossen, womit der Rekord von 55 Toren aus dem Jahr 1995 übertroffen wurde, der allerdings in vier Spielen weniger aufgestellt wurde. Nach der Qualifikation gab es noch drei Remis in Freundschaftsspielen gegen die USA (1:1 und 2:2) und Frankreich (1:1), womit das Kalenderjahr erstmals seit 1992 wieder ohne Niederlage abgeschlossen wurde.

Anfang 2013 nahm die Mannschaft erneut am Algarve-Cup teil. Im Finale unterlagen die deutschen Spielerinnen den US-Amerikanerinnen. Somit wurde die Serie von 22 Spielen ohne Niederlage durch zwei Tore von Alex Morgan beendet.

Bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden schickte Bundestrainerin Silvia Neid aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle eine stark verjüngte Mannschaft ins Rennen. Nach holprigem Verlauf der Gruppenphase (0:0 gegen die Niederlande, 3:0 gegen Island und 0:1 gegen Norwegen [erste Niederlage in einem EM-Endrundenspiel seit 20 Jahren!]) erreichte Deutschland als Gruppenzweiter das Viertelfinale, in dem Italien mit 1:0 besiegt werden konnte. Den entscheidenden Treffer erzielte Simone Laudehr, die nach monatelanger Verletzungspause erst kurz vor dem Turnier wieder fit geworden war. Im Halbfinale war dann Gastgeber Schweden der Gegner. In diesem Spiel zeigte der Titelverteidiger seine wohl beste Turnierleistung und zog in Göteborg durch ein Tor von Dzsenifer Marozsán mit 1:0 ins Endspiel ein. Am 28. Juli 2013 konnte die Mannschaft durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Norwegen zum sechsten Mal hintereinander und zum achten Mal insgesamt den Europameistertitel gewinnen. Das Tor erzielte Anja Mittag, Torhüterin Nadine Angerer parierte zwei Foulelfmeter. Am nächsten Tag trug sich das Team nach ihrer Rückkehr nach Deutschland in Frankfurt ins Goldene Buch der Stadt ein und feierte den Erfolg vor ca. 7.000 Fans, die auf dem Römerberg erschienen waren.[26]

Anja Mittag erzielte den Siegtreffer im EM-Finale gegen Norwegen
Spieldaten des EM-Endspiels 2013

Beim Algarve-Cup 2014 erreichte die deutsche Mannschaft nach Siegen gegen Island, China und Norwegen erneut das Finale und besiegte dort Japan mit 3:0. Dzsenifer Marozsán wurde zur besten Spielerin des Turniers ernannt und wurde mit 4 Treffern gleichzeitig Torschützenkönigin.

Bisherige Trainerinnen und Trainer[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Bundestrainer (DFB)
Silvia Neid
  • Gero Bisanz (1982–1996), geboren am 3. November 1935, war der erste Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft. Der Chef-Trainerausbilder des DFB führte die Mannschaft 1989, 1991 und 1995 zum Europameistertitel. 1993 belegte die Mannschaft lediglich den vierten Platz, welches seit 1989 das schlechteste Abschneiden der Nationalmannschaft bei einer Europameisterschaft ist. Bei den Weltmeisterschaften führte Bisanz sein Team 1991 zum vierten und 1995 zum zweiten Platz. Sein letztes Turnier waren die Olympischen Spiele 1996, wo die Mannschaft allerdings bereits nach der Vorrunde ausschied. Neben seiner Trainertätigkeit baute er zusammen mit seiner Assistentin Tina Theune ein Sichtungsnetz auf und stellte die Weichen für die erfolgreiche Jugendarbeit.
  • Tina Theune (1996–2005), geboren am 4. November 1953, übernahm nach den Olympischen Spielen 1996 das Traineramt. Theune erwarb als erste Frau die Fußballlehrer-Lizenz. Unter ihrer Führung gewann die deutsche Elf die Europameisterschaften 1997, 2001 (vor heimischen Publikum) und 2005. Bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 gewann die deutsche Mannschaft jeweils die Bronzemedaille. Größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2003 in den USA. Damit ist Tina Theune die bisher erfolgreichste Bundestrainerin. Sie profitierte von der erfolgreichen Jugendarbeit und baute viele ehemalige U-19-Nationalspielerinnen in die Mannschaft ein. Nach der erfolgreichen Europameisterschaft 2005 trat sie zurück.
  • Silvia Neid (seit 2005), geboren am 2. Mai 1964, ist die erste Trainerin, die zuvor auch Spielerin der Nationalmannschaft war. Bereits im ersten Spiel der Nationalmannschaft kam sie zum Einsatz und war die erste Rekordnationalspielerin, was sie 14 Jahre blieb. Nach ihrer Zeit als Spielerin wurde sie Assistentin von Tina Theune und Trainerin der U-19-Nationalmannschaft, mit der sie 2004 Weltmeister wurde. Im Jahr 2006 wurde unter ihrer Führung erstmals der prestigeträchtige Algarve-Cup gewonnen. Die Weltmeisterschaft 2007 war ihr erstes großes Turnier. Neid war als Bundestrainerin zunächst nicht unumstritten. Nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Algarve Cup 2007 wurde sie wegen ihrer Methoden und ihrer Nominierungen von Seiten der Fans hart kritisiert. Bei der WM 2007 gelang ihr aber die erfolgreiche Titelverteidigung, was zuvor keiner Mannschaft gelungen war. Während der WM verlängerte sie ihren Vertrag mit dem DFB bis 2011, im Juni 2011 sogar bis 2016. 2009 gewann sie mit der Mannschaft die Europameisterschaft, schied aber bei der Heim-WM 2011 im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Japan aus. Im Juli 2013 gelang unter ihrer Leitung in Schweden die Titelverteidigung beim Finalturnier um die Europameisterschaft. Neid war als Spielerin, Assistenztrainerin und Trainerin an allen Titelgewinnen beteiligt. Unter Neid erzielte die Mannschaft die meisten Tore, kassierte die wenigsten Gegentore und gewann die meisten Spiele. Ihre Assistenztrainerin ist Ulrike Ballweg, die auch für die U-23-Mannschaft verantwortlich ist. Sie ist die erste DFB-Trainerin unter deren Leitung 100 Spiele gewonnen wurden.

Spielkleidung und Trikot[Bearbeiten]

In der Regel tragen die Spielerinnen weiße Trikots, schwarze Hosen und weiße Stutzen. Die Farben Weiß und Schwarz sind die Farben Preußens. Das weiße Trikot ist mit schwarzen adidas-Streifen auf den Schultern versehen und zeigt einen über die rechte Körperhälfte vom Hals abwärts laufenden geschwungenen Farbeinsatz in den Landesfarben Schwarz, Rot und Gold. Die vom Ausrüster Adidas gefertigten Trikots bestehen aus einem Spezialgewebe, das Feuchtigkeit leichter nach außen transportieren soll und so für eine bessere Körpertemperatur sorgt. Auf dem Trikot trugen sie zudem bis zum Viertelfinale der WM 2011 auf der rechten Seite das FIFA-Trophy-Badge für den aktuellen Weltmeister. Dieses Abzeichen wird seit 2008 an die aktuellen Weltmeister vergeben.[27] Die Ausweichgarnitur bestand zeitweise aus roten Trikots mit ebenfalls am Hals beginnenden Streifen, identisch mit denen des Haupttrikots, jedoch Schwarz statt Gelb. Dazu trugen sie weiße Hosen und rote Stutzen. Mittlerweile ist die Ausweichgarnitur überwiegend in schwarz gehalten mit roten Schulterstreifen. In diesen Farben gewann die Mannschaft die EM 2013. Früher benutzte die Nationalmannschaft grüne Trikots, weiße Hosen und grüne Stutzen als zweite Garnitur.

Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2003 trugen die Nationalspielerinnen zunächst einen Stern auf dem Trikot. Zuvor prangten drei Sterne für die drei Weltmeistertitel der Männer-Nationalmannschaft auf den Trikots. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung 2007 spielte die Mannschaft erstmals im EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien am 28. Oktober in Lübeck mit zwei Sternen über dem Verbandswappen. Ausrüster der Nationalmannschaft ist wie bei allen DFB-Teams die Firma adidas. Für die Frauen werden aber neuerdings die Trikots extra angefertigt und etwas auf Taille geschnitten. Wie bei den Herren können auch die Frauen mittlerweile Schuhe eines individuellen Ausrüsters tragen. Auf den Trainingsjacken machte die Mannschaft zunächst Werbung für den Sponsor Alno, danach für Mercedes-Benz. Seit Januar 2011 ist die Allianz Hauptpartner der Frauennationalmannschaft.

Spielorte[Bearbeiten]

Häufigste Heimspielstätten
Stadt Spiele Zeitraum
Osnabrück 7 1989–2014
Ulm 5 2001–2005
Mannheim 4 1996–2014
Frankfurt am Main 4 2000–2013
Augsburg 3 2001–2011
Bielefeld 3 1994–2012
Bochum 3 1990–2009
Duisburg 3 1997–2012
Kaiserslautern 3 1988–1995
Koblenz 3 1982–2007
Lüdenscheid 3 1984–2002
Rheine 3 1990–1998
Siegen 3 1983–2005
Weil am Rhein 3 1991–1999
Wolfsburg 3 2001–2011

Die deutsche Nationalmannschaft hat genau wie ihre männlichen Kollegen kein Nationalstadion. Die Heimspiele finden in wechselnden Spielorten statt. Bei Turnieren ergibt sich der Spielort durch den Turnierverlauf.

Bis heute (Stand: 8. Mai 2014) spielte die deutsche Auswahl in 88 verschiedenen deutschen Städten; die Männer dagegen – obwohl sie insgesamt mehr Spiele ausgetragen haben – nur in 42. Die meisten Heimspiele wurden in Osnabrück ausgetragen. Siebenmal war Osnabrück bisher Gastgeber; es folgt Ulm mit fünf und Mannheim sowie Frankfurt am Main mit vier Spielen. Je dreimal spielte die DFB-Elf in Augsburg, Bielefeld, Bochum, Duisburg, Kaiserslautern, Koblenz, Lüdenscheid, Rheine, Siegen, Weil am Rhein und in Wolfsburg. Das erste Spiel in den neuen Bundesländern fand am 9. Mai 1991 in Aue statt.

In den Achtziger und Neunziger Jahren fanden die Heimspiele in der Regel in kleineren Städten statt, in denen es keinen höherklassigen Fußball gab. Da zur damaligen Zeit nur wenige Tausend Zuschauer zu den Länderspielen kamen bestand keine Notwendigkeit, in größeren Stadien zu spielen. Auf diese Weise kamen Städte wie Helmstedt, Warendorf oder Spremberg zu Länderspielehren. Durch die Erfolge der Nationalmannschaft stiegen die Zuschauerzahlen bei Länderspielen. Mehr als 10.000 Zuschauer wurden zum Regelfall, so dass größere Stadien notwendig wurden. Heute spielt die DFB-Elf in Stadien, die zwischen 10.000 und 50.000 Zuschauer fassen.

In den deutschen Metropolen fanden dagegen nur sehr selten Länderspiele statt. Bis zur WM 2011 wurde in Berlin und Hamburg jeweils nur einmal gespielt, in Frankfurt am Main zweimal, und in einigen Großstädten wie Bremen, Dortmund, Köln, Leipzig, Nürnberg und Stuttgart fanden noch nie Länderspiele statt.

Die meisten Länderspiele außerhalb Deutschlands fanden in Faro/Loulé (Portugal) und Guangzhou (Volksrepublik China) statt. Fünfzehnmal spielte die deutsche Auswahl in Faro/Loulé und neunmal in Guangzhou. Die hohe Zahl erklärt sich durch die Teilnahme der DFB-Elf am Vier-Nationen-Turnier und dem Algarve-Cup, die jedes Jahr in China bzw. Portugal stattfinden. Dabei trat man in Faro nie gegen den Gastgeber an. Siebenmal war Albufeira (ebenfalls Portugal) Spielort deutscher Länderspiele. Fünfmal trat man in Shanghai an, je viermal spielte die deutsche Mannschaft in Minneapolis und Washington, D.C..

Vor dem Länderspiel gegen Brasilien am 22. April 2009 in Frankfurt

Das erste Auswärtsspiel fand am 19. März 1983 im niederländischen Venray statt. Am 5. August 1990 spielte die DFB-Elf in Minneapolis zum ersten Mal außerhalb Europas. Das erste Spiel in Asien wurde am 17. November 1991 in Jiangmen ausgetragen. In Ozeanien wurde erstmals am 13. September 2000 in Canberra gespielt. In Südamerika und Afrika fanden bisher noch keine Länderspiele statt.

Die größten Triumphe feierte die deutsche Auswahl in Carson und Shanghai, wo die DFB-Elf 2003 und 2007 Weltmeister wurde. Die Europameistertitel wurden in Osnabrück (1989), Aalborg (1991), Kaiserslautern (1995), Oslo (1997), Ulm (2001), Blackburn (2005), Helsinki (2009) und Solna (2013) gefeiert. Die olympischen Bronzemedaillen wurden in Sydney (2000), Athen (2004) und Peking (2008) gewonnen. Die drei Siege im prestigeträchtigen Algarve-Cup wurden 2006, 2012 und 2014 im Estádio Algarve in Faro/Loulé unter Dach und Fach gebracht.

Die lange Zeit höchste Zuschauerzahl bei einem Spiel der deutschen Mannschaft wurde am 1. Juli 1999 verzeichnet. 54.642 Zuschauer sahen das WM-Viertelfinale gegen die USA in Washington, D.C.. Mit 46.104 Zuschauern wurden am 29. Juni 2013 in München beim Freundschaftsspiel gegen Japan die meisten Zuschauer bei einem Freundschaftsspiel in Europa gezählt. Bei der Weltmeisterschafts-Eröffnung 2011 am 26. Juni 2011 schauten 73.680 Zuschauer im Olympiastadion in Berlin dem Spiel Deutschland gegen Kanada zu. Dies war gleichzeitig bis zum 9. August 2012 die höchste Zuschauerzahl bei einem Frauenländerspiel in Europa, wurde dann vom Finale bei den Olympischen Spielen überboten, das 80.203 Zuschauer sahen.

Die Mannschaft[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Für die WM-Qualifikationsspiele gegen Russland und Irland nominierte Silvia Neid 21 Spielerinnen. Wieder im Kader stehen nach einjähriger Verletzungspause Svenja Huth sowie Melanie Leupolz, Isabelle linden und Célia Šašić. Aufgrund von Verletzungen stehen Bianca Schmidt, Nadine Keßler und Alexandra Popp nicht zur Verfügung.

  • Vereinszugehörigkeit: Stand 2. September 2014
  • Spiele und Tore: Stand 19. Juni 2014 nach dem Spiel gegen Kanada
  • Nummern und Positionen: Gemäß Angaben des DFB, die Positionen können sich von den tatsächlichen Aufstellungen unterscheiden. Stand: 2. September 2014
Nummer Name Geburtsdatum Debüt Verein Einsätze Tore Letzter Einsatz
Tor
1 Nadine Angerer (C)Kapitän der Mannschaft 10.11.1978 1996 Portland Thorns FC Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 132 19.06.2014
12 Almuth Schult 09.02.1991 2012 VfL Wolfsburg 16 08.05.2014
21 Laura Benkarth 14.10.1992 SC Freiburg
Abwehr
5 Annike Krahn 01.07.1985 2005 Paris Saint-Germain FrankreichFrankreich 106 5 19.06.2014
4 Babett Peter 12.05.1988 2006 1. FFC Frankfurt 80 4 10.03.2014
3 Josephine Henning 08.09.1989 2010 VfL Wolfsburg 19 08.05.2014
14 Tabea Kemme 14.12.1991 2013 1. FFC Turbine Potsdam 6 08.05.2014
22 Luisa Wensing 08.02.1993 2012 VfL Wolfsburg 18 1 19.06.2014
2 Jennifer Cramer 24.02.1993 2013 1. FFC Turbine Potsdam 12 19.06.2014
Mittelfeld
16 Melanie Behringer 18.11.1985 2005 1. FFC Frankfurt 98 25 19.06.2014
15 Kathrin Hendrich 06.04.1992 2014 Bayer 04 Leverkusen 3 19.06.2014
6 Simone Laudehr 12.07.1986 2007 1. FFC Frankfurt 77 20 19.06.2014
20 Lena Goeßling 08.03.1986 2008 VfL Wolfsburg 66 8 19.06.2014
16 Melanie Leupolz 14.04.1994 2013 SC Freiburg 17 4 08.05.2014
17 Isabelle Linden 15.01.1991 2013 Bayer 04 Leverkusen 1 19.06.2013
19 Fatmire Alushi 01.04.1988 2005 1. FFC Frankfurt 72 18 08.05.2014
8 Verena Faißt 22.05.1989 2010 VfL Wolfsburg 20 2 19.06.2014
Angriff
11 Anja Mittag 16.05.1985 2004 FC Rosengård SchwedenSchweden 109 30 19.06.2014
10 Dzsenifer Marozsán 18.04.1992 2010 1. FFC Frankfurt 37 19 19.06.2014
18 Svenja Huth 25.01.1991 2011 1. FFC Frankfurt 15 29.06.2013
13 Célia Šašić 27.06.1988 2005 1. FFC Frankfurt 94 50 10.04.2014
Trainerstab
Trainerin Silvia Neid 02.05.1964 2005 Deutscher Fußball-Bund
Co-Trainerin Ulrike Ballweg 17.09.1965 2005 Deutscher Fußball-Bund

Weitere Spielerinnen[Bearbeiten]

Folgende Spielerinnen wurden seit dem Algarve-Cup 2013 eingesetzt bzw. nominiert, stehen aber derzeit wegen Verletzungen oder anderen Gründen nicht im Kader:

Name Geburtsdatum Debüt Verein Einsätze Tore Letzter Einsatz
Tor
Lisa Weiß 29.10.1987 2010 SGS Essen 1 17.02.2010
Defensive
Leonie Maier 29.09.1992 2013 FC Bayern München 22 3 07.03.2014
Johanna Elsig 01.11.1992 1. FFC Turbine Potsdam
Saskia Bartusiak 29.09.1982 2007 1. FFC Frankfurt 79 1 27.11.2013
Bianca Schmidt 23.01.1990 2009 1. FFC Frankfurt 47 3 19.06.2014
Mittelfeld
Kim Kulig 09.04.1990 2009 1. FFC Frankfurt 33 7 05.04.2013
Lena Lotzen 11.09.1993 2012 FC Bayern München 21 4 19.06.2014
Nadine Keßler 04.04.1988 2010 VfL Wolfsburg 29 10 19.06.2014
Angriff
Alexandra Popp 06.04.1991 2010 VfL Wolfsburg 45 23 19.06.2014
Pauline Bremer 10.04.1996 2014 1. FFC Turbine Potsdam 1 10.04.2014
Sara Däbritz 15.02.1995 2013 SC Freiburg 11 12.03.2014

Ehrenspielführerinnen[Bearbeiten]

Bettina Wiegmann wurde am 22. Oktober 2004 zur ersten Ehrenspielführerin der Frauen-Nationalmannschaft ernannt. Sie war lange Zeit mit 154 Einsätzen Rekordnationalspielerin des DFB (nun ist es Birgit Prinz) und hat vier Länderspiele mehr absolviert als Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler der Herren. Mit der Frauen-Nationalmannschaft wurde sie 2003 Weltmeister sowie 1991, 1995, 1997 und 2001 Europameister. Im Jahr 2013 ernannte der DFB auf seinem Bundestag Birgit Prinz neben Wiegmann zur Ehrenspielführerin der Frauen-Nationalmannschaft.[28]

Rekordspielerinnen[Bearbeiten]

Meiste Einsätze[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Liste der deutschen Fußballnationalspielerinnen

Neunzehn Spielerinnen haben mindestens 100 Länderspiele bestritten.[29] Als erster gelang dies am 15. Juni 1995 im WM-Halbfinale gegen China der heutigen Bundestrainerin Silvia Neid, die außer mit Angerer, Garefrekes, Hingst und Martina Müller mit allen anderen Spielerinnen gespielt hat. Birgit Prinz war mit 25 Jahren und 153 Tagen die jüngste Spielerin mit 100 Länderspielen und wurde mit ihrem 189. Länderspiel am 22. April 2009 auch europäische Rekordhalterin. Am schnellsten erreichte Kerstin Garefrekes ihr 100. Länderspiel: Nach 7 Jahren und 107 Tagen hatte sie die Eintrittskarte in den "Hunderter-Club". Dagegen brauchte Nadine Angerer, die erst vor der WM 2007 Stammtorhüterin wurde, 14 Jahre und 307 Tage bis zum 100. Spiel. Da es in den ersten Jahren deutlich weniger Länderspiele gab, brauchten die ersten Spielerinnen auch deutlich länger, selbst wenn sie wie Heidi Mohr in 95 % der durchgeführten Spiele zum Einsatz kamen.

Nur die USA haben mehr Spielerinnen mit mindestens 100 Länderspielen.

Spiele Name Erstes Länderspiel (Datum/Gegner) 100. Länderspiel (Datum/Gegner) Letztes Länderspiel (Datum/Gegner) Quote[Q 1]
214 Birgit Prinz 1994-07-2727. Juli 1994 (Kanada) 2003-03-2727. März 2003 (Schottland) 2011-06-3030. Juni 2011 (Nigeria)
WM-Gruppenspiel
83,9 %
191 Kerstin Stegemann 1995-04-1313. April 1995 (Polen) 2003-08-2828. August 2003 (Tschechien) 2009-08-3030. August 2009 (Island)
EM-Gruppenspiel
85,3 %
174 Ariane Hingst 1996-08-2727. August 1996 (Niederlande) 2005-03-099. März 2005 (Schweden) 2011-07-055. Juli 2011 (Frankreich)
WM-Gruppenspiel
78,4 %
154 Bettina Wiegmann 1989-10-011. Oktober 1989 (Ungarn) 1999-06-2727. Juni 1999 (Brasilien)
WM-Gruppenspiel
2003-10-1212. Oktober 2003 (Schweden)
WM-Finale
81,5 %
149 Renate Lingor 1995-10-2525. Oktober 1995 (Slowakei) 2005-03-1111. März 2005 (Norwegen) 2008-08-2121. August 2008 (Japan)
Olympische Spiele – Spiel um Platz 3
74,1 %
147 Sandra Minnert 1992-05-2828. Mai 1992 (Jugoslawien) 2003-09-2727. September 2003 (Argentinien)
WM-Gruppenspiel
2007-11-011. November 2007 (Niederlande) 64,2 %
144 Doris Fitschen 1986-10-044. Oktober 1986 (Dänemark) 1997-11-066. November 1997 (Norwegen) 2001-07-077. Juli 2001 (Schweden)
EM-Finale
83,7 %
133 Sandra Smisek 1995-04-1313. April 1995 (Polen) 2005-06-099. Juni 2005 (Italien)
EM-Gruppenspiel
2008-10-011. Oktober 2008 (Schweiz) 62,7 %
132 Nadine Angerer 1996-08-2727. August 1996 (Niederlande) 2011-06-3030. Juni 2011 (Nigeria)
WM-Gruppenspiel
noch aktiv 49,0 %
130 Kerstin Garefrekes 2001-11-1717. November 2001 (Niederlande) 2009-03-044. März 2009 (Finnland) 2011-07-099. Juli 2011 (Japan)
WM-Viertelfinale
86,7 %
126 Silke Rottenberg 1993-04-077. April 1993 (USA) 2004-08-2626. August 2004 (Schweden)
Olympische Spiele – Spiel um Platz 3
2008-05-2929. Mai 2008 (Wales) 55,3 %
125 Martina Voss 1984-10-033. Oktober 1984 (Finnland) 1997-05-2727. Mai 1997 (Dänemark) 2000-03-1616. März 2000 (Niederlande) 78,6 %
111 Steffi Jones 1993-07-033. Juli 1993 (Dänemark)
EM – Spiel um Platz 3
2005-11-1212. November 2005 (Schweiz) 2007-03-1414. März 2007 (Italien) 54,7 %
Silvia Neid 1982-11-1010. November 1982 (Schweiz)
1. Spiel der Nationalmannschaft
1995-06-1515. Juni 1995 (China)
WM-Halbfinale
1996-07-2525. Juli 1996 (Brasilien)
Olympische Spiele – Gruppenspiel
87,4 %
109 Anja Mittag 2004-03-3131. März 2004 (ITA) 2013-11-23 23. November 2013 (Slowakei)
WM-Qualifikationsspiel
noch aktiv 68,1 %
106 Annike Krahn 2005-01-2828. Januar 2005 (Australien) 2014-03-55. März 2014 (Island)
Algarve-Cup
noch aktiv 71,6 %
104 Heidi Mohr 1986-05-1919. Mai 1986 (Norwegen) 1996-07-2323. Juli 1996 (Norwegen)
Olympische Spiele – Gruppenspiel
1996-09-2929. September 1996 (Island) 95,4 %
102 Pia Wunderlich 1993-12-077. Dezember 1993 (Russland) 2005-06-1212. Juni 2005 (Frankreich)
EM-Gruppenspiel
2006-03-011. März 2006 (China) 56,7 %
101 Martina Müller 2000-07-2222. Juli 2000 (USA) 2012-09-1919. September 2012 (Türkei)
EM-Qualifikationsspiel
2012-11-2929. November 2012 (Frankreich) 52,4 %
Anmerkungen:
  1. Bezogen auf die in der aktiven Zeit durchgeführten Länderspiele.

Es gibt drei Hauptgründe dafür, dass die deutschen Nationalspielerinnen in der Regel mehr Länderspiele absolviert haben als ihre männlichen Kollegen. Im Durchschnitt sind die Spielerinnen jünger, wenn sie erstmals im Nationaltrikot auflaufen. Birgit Prinz z. B. war bei ihrem Debüt erst 16 Jahre alt. Zweiter Grund ist, dass die deutsche Frauennationalmannschaft in der Regel mehr Länderspiele pro Jahr austrägt. Neben Welt- und Europameisterschaften (und den dazugehörigen Qualifikationsspielen, von denen die Männer wegen der größeren Anzahl teilnehmender Länder mehr zu bewältigen haben) nimmt die deutsche Frauenauswahl im Gegensatz zu den Männern an den Olympischen Spielen teil. Schließlich kommen noch Turniere wie der Algarve-Cup in Portugal oder das Vier-Nationen-Turnier in der Volksrepublik China dazu. Zudem kam die Frauen-Mannschaft bei den letzten Europameisterschaften immer bis ins Finale, während die Männer 2000 und 2004 jeweils in der Vorrunde ausschieden und erst 2008 wieder das Finale erreichten. So bestritten die Frauen in den Jahren 2003 bis 2006 66 Spiele, die Männer aber 60. Ein wesentlicher Grund ist auch, dass bei Männern Verletzungen auf Grund des körperbetonteren Spiels häufiger auftreten. So fehlte Michael Ballack (insgesamt 98 Spiele) zwischen dem WM-Halbfinale 2002 und der endgültigen Nichtberücksichtigung in 55 von 125 Spielen. Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler der Männer, der fast drei Jahre länger als Birgit Prinz in der Nationalmannschaft spielte, kam u. a. auf Grund von Verletzungen nur in 61,7 % der zu seiner Zeit ausgetragenen Spiele zum Einsatz.

Länderspiel Deutschland-Tschechien am 2. August 2007 in Gera

Rekordhalterinnen

Vom ersten Spiel am 10. November 1982 bis zum 12. Länderspiel am 22. August 1984 gab es mehrere Spielerinnen mit gleich vielen Spielen, wobei es von Spiel zu Spiel weniger wurden. Am 23. August absolvierte Silvia Neid als erste – und zum damaligen Zeitpunkt einzige – Akteurin ihr 13. Spiel. Sie war damit die erste, die alleine die meisten Spiele hatte. Vom 26. August 1984 bis 1. Mai 1985 hatte Marion Isbert wieder gleich viele Spiele, da Neid bei einem Spiel mit Isberts Beteiligung nicht eingesetzt wurde. Mit ihrem 18. Spiel wurde Neid wieder alleinige Rekordhalterin und ab da gab es nie mehr zwei aktive Spielerinnen mit den meisten Länderspielen. Alle nachfolgenden Ablösungen als Rekordnationalspielerin fanden nach dem Karriereende der Rekordhalterin statt, wobei bis auf Isbert alle Rekordnationalspielerinnen noch zusammen spielten. Beim Debüt von Birgit Prinz absolvierte Silvia Neid ihr 81. Länderspiel.

  • Silvia Neid vom 23. August 1984 bis 26. August 1984 mit 13 Spielen (vorher gab es mehrere mit gleich vielen Spielen)
  • Silvia Neid und Marion Isbert vom 26. August 1984 bis 1. Mai 1985 mit 13 bis 17 Spielen
  • Silvia Neid vom 7. September 1985 bis 17. September 1998 mit 18 bis 111 Spielen
  • Silvia Neid und Martina Voss am 17. September 1998 mit 111 Spielen
  • Martina Voss vom 11. Oktober 1998 bis 14. Oktober 1999 mit 112 bis 125 Spielen
  • Martina Voss und Doris Fitschen am 14. Oktober 1999 mit 125 Spielen
  • Doris Fitschen vom 11. November 1999 bis 17. April 2003 mit 126 bis 144 Spielen
  • Doris Fitschen und Bettina Wiegmann am 17. April 2003 mit 144 Spielen
  • Bettina Wiegmann vom 22. Mai 2003 bis 25. Oktober 2006 mit 145 bis 154 Spielen
  • Bettina Wiegmann und Birgit Prinz am 25. Oktober 2006 mit 154 Spielen
  • Birgit Prinz ab 23. November 2006 mit 155 Spielen (insgesamt 214)

Die meisten Einsätze ohne Unterbrechung:

  1. Kerstin Stegemann (2001–2005): 61
  2. Steffi Jones: 60
  3. Kerstin Stegemann (2005–2008): 55
  4. Doris Fitschen und Heidi Mohr: 38
Nadine Angerer ist mit 130 Einsätzen als Torhüterin Rekordtorhüterin

Die längsten Pausen zwischen zwei Einsätzen:

  1. Christine Chaladyniak: 10 Jahre (102 Spiele zwischen dem 1. und 2. Spiel)
  2. Viola Odebrecht: 6 Jahre (94 Spiele zwischen dem 29. und 30. Spiel)
  3. Isabel Kerschowski: 5 Jahre (83 Spiele zwischen dem 1. und 2. Spiel)
  4. Sonja Fuss: 4 Jahre (61 Spiele zwischen dem 16. und 17. Spiel)
  5. Inka Grings: 3 Jahre (51 Spiele zwischen dem 64. und 65. Spiel)
  6. Linda Bresonik: 3 Jahre (51 Spiele zwischen dem 20. und 21. Spiel)

Rekordtorhüterinnen

Meiste Tore[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Torschützinnen der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen und Liste der Fußballspielerinnen mit mindestens 50 Länderspieltoren

Folgende Spielerinnen haben mindestens 25 Länderspieltore erzielt:[31]

Tore Elfmeter Name Erstes Tor (Datum/Gegner) Letztes Tor (Datum/Gegner)
128 03 Birgit Prinz 27. Juli 1994 (Kanada) 25. November 2010 (Nigeria)
083 00 Heidi Mohr 27. Juli 1986 (Island) 29. September 1996 (Island)
064 02 Inka Grings 28. Mai 1998 (Neuseeland) 5. Juli 2011 (Frankreich)
051 14 Bettina Wiegmann 14. Oktober 1990 (Ungarn) 27. September 2003 (Argentinien)
050 06 Célia Šašić (geb. Okoyino da Mbabi) 4. September 2005 (Kanada) noch aktiv
048 00 Silvia Neid 10. November 1982 (Schweiz) 25. Oktober 1995 (Slowakei)
043 00 Kerstin Garefrekes 27. Januar 2002 (Norwegen) 5. Juli 2011 (Frankreich)
037 00 Martina Müller 10. Mai 2001 (Italien) 19. September 2012 (Türkei)
035 08 Renate Lingor 14. Februar 1999 (Türkei) 7. März 2008 (Finnland)
034 00 Sandra Smisek 13. April 1995 (Polen) 1. Oktober 2008 (Schweiz)
033 01 Maren Meinert 3. Juli 1993 (Dänemark) 12. Oktober 2003 (Schweden)
030 00 Patricia Brocker (geb. Grigoli) 18. April 1992 (Italien) 28. Juni 1996 (Island)
030 00 Anja Mittag 11. März 2005 (Norwegen) noch aktiv
028 00 Conny Pohlers 25. Oktober 2001 (Portugal) 21. August 2008 (Japan)
027 00 Martina Voss 27. Juli 1986 (Island) 14. Oktober 1999 (Island)
025 06 Melanie Behringer 9. März 2006 (Finnland) noch aktiv

Fettgedruckte Spielerinnen sind noch in der Nationalmannschaft aktiv.

Zwei Spielerinnen ist es bisher gelungen, in einem Länderspiel fünf Tore zu erzielen. Am 25. Oktober 2001 erzielte Conny Pohlers fünf Tore im Länderspiel gegen Portugal.[32] Ebenfalls gegen Portugal war Inka Grings am 7. Februar 2004 fünfmal erfolgreich.[33]

Als bisher einzige Spielerin erzielte Célia Šašić in drei und vier aufeinander folgenden Spielen mindestens drei Tore: Während des Algarve-Cup 2012 jeweils drei Tore am 5. März gegen den Weltranglistenfünften Schweden und am 7. März gegen den aktuellen Weltmeister Japan sowie vier Tore am 31. März im EM-Qualifikationsspiel gegen Spanien und vier Tore am 5. April gegen die Schweiz. Dabei erzielte sie als erste Spielerin drei Tore gegen einen aktuellen Weltmeister und einen aktuellen WM-Dritten.

Erfolgreichste Elfmeterschützin ist Bettina Wiegmann mit 14 verwandelten Elfmetern. Ihr folgen Renate Lingor (8), Melanie Behringer (6), Célia Šašić (6), Simone Laudehr (4), Linda Bresonik und Birgit Prinz (je 3), Inka Grings und Britta Unsleber (je 2) sowie Birgitt Austermühl, Melanie Hoffmann, Kim Kulig, und Maren Meinert mit je einem Treffer vom Elfmeterpunkt.

Die bisher einzigen vom DFB geführten Eigentore der deutschen Nationalmannschaft unterliefen Steffi Jones beim 2:2 am 27. Mai 1997 gegen Dänemark[34] und Tina Wunderlich im Halbfinale des olympischen Fußballturniers 2000 in Sydney gegen Norwegen. Es war das einzige Tor des Spiels.[35] Die FIGC führt zudem noch Brigitte Klinz als Eigentorschützin beim 1:2 am 25. Januar 1984 gegen Italien.[36] Gemäß DBU fiel beim 0:3 gegen Dänemark am 1. Mai 1985 auch das 0:2 durch ein Eigentor (Selvmål). Es wird aber keine Eigentorschützin genannt.[37] Der DFB nennt keine gegnerischen Torschützinnen.[38][39]

Die Nationalmannschaft bei internationalen Turnieren[Bearbeiten]

Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Deutschland ist mit zwei Weltmeistertiteln und einer Vizeweltmeisterschaft die zweiterfolgreichste Mannschaft nach den USA bei Weltmeisterschaften. Die Weltmeistertitel wurde in den Jahren 2003 und 2007 gewonnen. 1995 stand die deutsche Elf bereits im Finale, unterlag jedoch der norwegischen Mannschaft. Bei der ersten Weltmeisterschaft belegte die deutsche Auswahl den vierten Platz. Insgesamt dreimal stand die DFB-Elf im Finale und viermal im Halbfinale. Sie nahm bisher an allen Weltmeisterschaften teil. Bei den Turnieren, bei denen nicht der Titel gewonnen wurde, schied die deutsche Mannschaft immer gegen den späteren Weltmeister aus.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1991 VR China Spiel um Platz 3 Schweden 4. Platz Deutschland gewinnt die Fair Play-Wertung
1995 Schweden Finale Norwegen 2. Platz Erster Einzug ins Finale
1999 USA Viertelfinale USA 2:3-Niederlage im Viertelfinale gegen die USA trotz zweimaliger Führung
2003 USA Finale Schweden Weltmeister Nia Künzer erzielt das Golden Goal per Kopf im Finale, Birgit Prinz wird Torschützenkönigin und beste Spielerin
2007 VR China Finale Brasilien Weltmeister Höchster WM-Sieg aller Zeiten (11:0 gegen Argentinien), erste erfolgreiche Titelverteidigung eines Frauen-Weltmeisters, erster WM-Teilnehmer ohne Gegentor während eines Turniers
2011 Deutschland Viertelfinale Japan 0:1-Niederlage im Viertelfinale und zugleich erste Niederlage gegen Japan
2015 Kanada In der Qualifikation trifft die Mannschaft auf Russland, Irland, die Slowakei, Slowenien und Kroatien

Europameisterschaft[Bearbeiten]

Für die ersten zwei Europameisterschaften konnte sich die DFB-Elf nicht qualifizieren. Seitdem nahm die deutsche Mannschaft an jeder weiteren EM teil und ist mit acht Titeln Rekordeuropameister. Die letzten sechs Europameisterschaften wurden in Folge gewonnen. Das schlechteste Abschneiden bisher war der vierte Platz 1993.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1984 keine Endrunde nicht qualifiziert
1987 Norwegen nicht qualifiziert
1989 Deutschland Finale Norwegen Europameister erster Titel für die DFB-Elf
1991 Dänemark Finale Norwegen Europameister erste erfolgreiche Titelverteidigung, Heidi Mohr wird mit 4 Toren Torschützenkönigin
1993 Italien Spiel um Platz 3 Dänemark 4. Platz bislang einzige EM-Teilnahme ohne Titelgewinn
1995 keine Endrunde Finale Schweden Europameister Birgit Prinz jüngste erfolgreiche Finalistin
1997 Norwegen Finale Italien Europameister Bislang jüngste Siegermannschaft (Durchschnittsalter der im Finale eingesetzten Spielerinnen am Finaltag 23,33 Jahre)
2001 Deutschland Finale Schweden Europameister Claudia Müller erzielt das Golden Goal und wird zusammen mit Sandra Smisek mit je 3 Toren Torschützenkönigin
2005 England Finale Norwegen Europameister vierter Titel in Folge. Inka Grings wird Torschützenkönigin
2009 Finnland Finale England Europameister fünfter Titel in Folge, Inka Grings wird erneut Torschützenkönigin
2013 Schweden Finale Norwegen Europameister sechster Titel in Folge, Nadine Angerer hält im Finale 2 Elfmeter, Anja Mittag schießt das entscheidende 1:0; insgesamt erhielt das Team nur einen Gegentreffer in sechs Spielen[40], Einstellung des Kontinentalrekords von China

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Der Titel „Olympiasieger“ ist der einzige, den die Deutsche Mannschaft noch nie gewinnen konnte. Im Gegensatz zum Männerfußball nahmen bei den Frauen immer die A-Nationalmannschaften an den Olympischen Spielen teil. Deutschland fuhr 2004 und 2008 als amtierender Weltmeister nach Athen bzw. Peking, sowie 1996 und 2000 als Europameister nach Atlanta bzw. Sydney. Beim ersten olympischen Frauenfußballturnier erzielte Bettina Wiegmann das erste Tor überhaupt. Nach der Vorrunde kam jedoch das Aus. Bei den Spielen 2000, 2004 und 2008 gewann die deutsche Elf jeweils Bronze. Die europäischen Teilnehmer für 2012 wurden bei der WM 2011 in Deutschland ermittelt. Durch die Viertelfinalniederlage gegen Japan (0:1) verpasste die deutschen Mannschaft die Qualifikation, da Frankreich und Schweden das Halbfinale erreichten.

Jahr Austragungsort (Spielorte) Teilnahme bis… Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 Atlanta (Washington/Birmingham) Vorrunde Brasilien, Norwegen Vorrunde Bettina Wiegmann erzielt das erste olympische Tor
2000 Sydney (Canberra/Melbourne) Spiel um Platz 3 Brasilien Bronze
2004 Athen (Iraklion/Patras) Spiel um Platz 3 Schweden Bronze Höchster Sieg bei einem olympischen Frauenfußballspiel (8:0 gegen China)
2008 Peking (Shenyang/Tianjin) Spiel um Platz 3 Japan Bronze Dritte Bronzemedaille in Folge
2012 London nicht qualifiziert

Algarve Cup[Bearbeiten]

Hauptartikel: Algarve-Cup

Die deutsche Nationalmannschaft nahm bisher achtmal am prestigeträchtigen Algarve Cup teil. Jedes Jahr im März treffen bei diesem Turnier an der Südküste Portugals die stärksten Nationalmannschaften der Welt aufeinander. 2006 konnte die Mannschaft erstmals das Turnier gewinnen. 2005 und 2010 unterlag die Mannschaft im Finale der Mannschaft der USA. Bei der ersten Teilnahme im Jahre 2002 wurde die DFB-Auswahl ebenso wie 2008 und 2009 Vierter. 2007 belegte die DFB-Auswahl nur einen enttäuschenden achten Rang. 2008 verlor die Mannschaft das Auftaktspiel gegen Dänemark mit 0:1, es war die erste Niederlage nach 15 Spielen ohne Niederlage und das erste Gegentor nach neun Spielen ohne Gegentor. Im zweiten und dritten Spiel konnten Finnland mit 3:0 und Schweden mit 2:0 besiegt werden und somit erreichte Deutschland das Spiel um Platz 3 gegen Norwegen. Dieses konnten die Norwegerinnen mit 2:0 gewinnen. Dabei endete auch die Serie von 1022 Minuten in denen Torfrau Nadine Angerer keinen Gegentreffer kassierte. Im ersten Spiel war Angerer nicht eingesetzt worden. 2009 belegte Deutschland nach zwei Siegen gegen Finnland und China sowie zwei Niederlagen gegen Schweden und Dänemark wieder den vierten Platz. 2010 wurde nach drei klaren Siegen gegen Dänemark, Finnland und China in den Gruppenspielen erneut das Finale erreicht. In diesem unterlag man der USA mit 2:3 Toren. Mit sieben Toren wurde mit Inka Grings erstmals eine deutsche Spielerin Torschützenkönigin des Turniers. Für das Jahr 2011 hat der DFB auf eine Teilnahme am Algarve-Cup verzichtet, da die Bundesliga bis zum 13. März 2011 lief und danach die Vorbereitung auf die WM begann.

2012 konnte die deutsche Mannschaft zum zweiten Mal den Algarve Cup gewinnen. Im Endspiel wurde Weltmeister Japan mit 4:3 bezwungen, wobei Célia Okoyino da Mbabi ebenso wie im letzten Gruppenspiel gegen Schweden drei Tore gelangen.[41] Mit diesen sechs Toren wurde sie Torschützenkönigin des Turniers.

2013 wurde erneut das Finale erreicht, in dem die deutsche Auswahl den USA mit 0:2 unterlag und damit die bisher längste Serie von Spielen ohne Niederlage (22 Spiele) endete. Auch für 2014 nahm der DFB die Einladung an und traf dabei in der Gruppenphase zunächst auf Island und China und gewann beide Spiele, so dass vor dem abschließenden und ebenfalls gewonnenen Gruppenspiel gegen Rekordgegner Norwegen der Finaleinzug schon sicher war, wo Deutschland wie 2012 auf Weltmeister Japan traf und durch ein 3:0 zum dritten Mal das Turnier gewann.

Vier-Nationen-Turnier[Bearbeiten]

Hauptartikel: Vier-Nationen-Turnier

Deutschland nahm bisher viermal am Vier-Nationen-Turnier teil, das Anfang Januar in China stattfindet. 2002 konnte der zweite Platz und 2003, 2005 und 2007 der dritte Platz belegt werden. Seit 2008 hat Deutschland nicht mehr teilgenommen.

Länderspiele[Bearbeiten]

Länderspiele 2014[Bearbeiten]

Datum Spielort Gegner Anlass Ergebnis Torschützinnen
05.03.2014 Albufeira (PRT) IslandIsland Island Algarve-Cup 5:0 (3:0) Marozsán (7., 23.), Šašić (45./FE), Goeßling (51.), Popp (64.)
07.03.2014 Albufeira (PRT) China VolksrepublikChina Volksrepublik China Algarve-Cup 1:0 (0:0) Mittag (84.)
10.03.2014 Albufeira (PRT) NorwegenNorwegen Norwegen Algarve-Cup 3:1 (2:1) Mykjåland (2./FE), Laudehr (12.), Mittag (30.), Marozsán (55.)
12.03.2014 Faro/Loulé (PRT) JapanJapan Japan Algarve-Cup Finale 3:0 (0:0) Keßler (46.), Mittag (50.) Marozsán (61.)
05.04.2014 Dublin (IRL) IrlandIrland Irland WM-Qualifikation 3:2 (0:1) Quinn (2.), Laudehr (65.), Lotzen (84.), Roche (89.), Leupolz (90.)
10.04.2014 Mannheim SlowenienSlowenien Slowenien WM-Qualifikation 4:0 (2:0) Leupolz (18.), Mittag (21., 67.), Lotzen (63.)
08.05.2014 Osnabrück SlowakeiSlowakei Slowakei WM-Qualifikation 9:1 (5:0) Alushi (2., 35., 69.), Mittag (24., 81.), Keßler (39.), Marozsán (40.), Melanie Leupolz (74.), Laudehr (76.), Bíróová (85.)
19.06.2014 Vancouver (CAN) KanadaKanada Kanada Freundschaftsspiel 2:1 (1:0) Lotzen (29.), S. Schmidt (53.), Simone Laudehr (65., FE)
13.09.2014 Moskau (RUS) RusslandRussland Russland WM-Qualifikation -:- (-:-)
17.09.2014 Heidenheim an der Brenz IrlandIrland Irland WM-Qualifikation -:- (-:-)
23.11.2014 London (ENG) EnglandEngland England Freundschaftsspiel -:- (-:-)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. . In: fifa.com, August 2014. Abgerufen am 19. August 2014 (Platzierungen ab Platz 125 sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften sind seit mehr als 18 Monaten inaktiv).
  2. Laureus: DFB-Frauen müssen Brawn GP den Vortritt lassen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 10. März 2010, abgerufen am 28. August 2014.
  3. Daniel Theweleit: Mannschaftsporträt Deutschland. In: Dossier – Frauenfußball-WM 2007. Bundeszentrale für politische Bildung, 10. September 2007, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
  4. Neue Osnabrücker Zeitung vom 25. Juni 2011, Sonderbeilage
  5. Eduard Hoffmann, Jürgen Nendza: Geschichte des Frauenfußballs. In: Dossier – Frauenfußball-WM 2007. Bundeszentrale für politische Bildung, 1. Mai 2006, archiviert vom Original am 27. April 2011, abgerufen am 27. April 2011.
  6. Eduard Hoffmann und Jürgen Nendza: Verlacht, verboten und gefeiert – Zur Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland, Seite 48
  7. Hoffmann und Nendza, Seite 56
  8. FF Magazin Nr. 20, Seite 8
  9. Tore, Titel, Träume – 25 Jahre Frauen-Länderspiele. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, S. 6, abgerufen am 28. August 2014 (PDF; 2,8 MB (aktuell nicht mehr herunterladbar)).
  10. Spielbericht Deutschland – Schweiz. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  11. Frauen im Schiedsrichteramt: der DFB macht Fortschritte. In: fifa.com. FIFA, 7. Mai 2002, abgerufen am 27. April 2011.
  12. Spielbericht Nigeria – Deutschland. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  13. Spielbericht Deutschland – Norwegen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  14. a b  Birgit Klasen, Heiko Klasen: Elf Freundinnen. Die Turbinen aus Potsdam. 1 Auflage. Das Neue Berlin, 2005, ISBN 978-3360012623, S. 171.
  15.  Maik Großekathöfer, Michael Wulzinger: Ich habe Hass verspürt. In: Der Spiegel. Nr. 29, 2003, S. 160 (Interview mit Martina Voss, online).
  16. Markus Völker: Frauenfußball-WM: Die Fintenweiber. In: taz.de. die tageszeitung, 8. September 2007, abgerufen am 15. September 2013.
  17. FF-Magazin Nr. 20, Seite 11
  18. Katjes erster Hauptsponsor der Frauen-Nationalmannschaft. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 14. November 2003, abgerufen am 28. August 2014.
  19. Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Weltauswahl mit 2:3. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 20. Mai 2004, abgerufen am 28. August 2014.
  20. Prinz und Garefrekes überragend. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 22. August 2007, abgerufen am 15. September 2013.
  21. Wer steht hinter den deutschen Fußballerinnen? In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  22. Markus Juchem: DFB verlängert Vertrag mit Neid bis 2013. In: womensoccer.de. Markus Juchem, 25. Oktober 2007, abgerufen am 17. September 2013.
  23. SID: Karriereende: Prinz darf auf Abschiedsspiel hoffen. In: fifa.com. FIFA, 10. Juli 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013.
  24. SID: Neid schließt Rücktritt nicht mehr aus. In: fifa.com. FIFA, 11. Juli 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013.
  25. Neid bleibt Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 13. Juli 2011, abgerufen am 28. August 2014.
  26. SID: DFB-Frauen auf dem Römer: Roter Teppich für die DFB-Frauen. In: fr-online.de. Frankfurter Rundschau, 19. Juli 2013, abgerufen am 30. Juli 2013.
  27. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft: erstes WM-Abzeichen an Italien. In: fifa.com. FIFA, 2. September 2008, abgerufen am 13. Oktober 2013.
  28. Auszeichnung: Prinz wird Ehrenspielführerin des DFB. In: spiegel.de. Spiegel Online, 23. Oktober 2013, abgerufen am 23. Oktober 2013.
  29. Rekordspielerinnen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  30. Spielbericht Deutschland – China. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014 (Angerer bestritt zudem 1 Spiel als Feldspielerin als sie am 6. März 2001 im Spiel gegen China in der 70. Minute für Verteidigerin Jeannette Götte eingewechselt wurde.).
  31. Rekordtorschützinnen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  32. Spielbericht Deutschland – Portugal 9:0 (5:0). In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 25. Oktober 2001, abgerufen am 28. August 2014.
  33. Spielbericht Portugal – Deutschland 0:11 (0:5). In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 7. Februar 2004, abgerufen am 28. August 2018.
  34. Dänemark 2:2 (1:1) Deutschland. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  35. Deutschland 0:1 (0:0) Norwegen. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  36. ITALIA – GERMANIA 2:1
  37. dbu.dk: Danmark – Vesttyskland 3 – 0
  38. Italien 2:1 Deutschland. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  39. Dänemark 3:0 (0:0) Deutschland. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 28. August 2014.
  40. Auch 1991, 1997 und 2001 gab es nur einen Gegentreffer, aber in weniger Spielen.
  41. Deutschland 4:3 (2:1) Japan. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 7. März 2012, abgerufen am 28. August 2014.