Deutsche Schlager-Festspiele

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Der Radiosender Radio Luxemburg veranstaltete in den Jahren 1959, 1960 und 1961 in Wiesbaden jeweils ein Deutsches Schlager-Festival. Vorbild der Veranstaltung war das in Italien seit 1950 stattfindende Festival di Sanremo. Der Südwestfunk rief im Jahre 1961 die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden ins Leben. Daraufhin stellte Radio Luxemburg sein Festival Ende 1961 ein. Die Deutschen Schlager-Festspiele Baden-Baden wurden dann bis 1966 jährlich durchgeführt, wobei die Deutschen Schlager-Festspiele 1962 mit der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne 1962 identisch waren. Von 1968 bis 1970 und 1973 gab es weitere Veranstaltungen unter der Bezeichnung Deutscher Schlagerwettbewerb. Danach wurden zunächst keine weiteren Schlagerwettbewerbe durchgeführt.

1994 wurde versucht, die Deutschen Schlager-Festspiele neu zu beleben. Das Echo nach der ersten Veranstaltung war jedoch verhalten, so dass es erst 1997 eine weitere Veranstaltung dieser Art gab, die dann in den Jahren 1998 und 1999 fortgesetzt wurden. Danach wurde dieser Wettbewerb eingestellt. Die Siegertrophäe bei den letzten Veranstaltungen war die „Goldene Muse“.

Daneben gab es auch eine Hoch-Zeit des Schlagerwettbewerbs in der DDR, etwa beim Deutschen Fernsehfunk (DFF) in Ost-Berlin. Der DFF strahlte 1966, genau zehn Tage vor den sechsten und seinerzeit letzten Schlager-Festspielen in Baden-Baden, die erste Ausgabe des Schlagerwettbewerbes der DDR aus und kam mit der letzten Ausstrahlung 1971 auch auf genau sechs Wettbewerbe dieser Art. Etwa gleichzeitig gab es in der DDR das Internationales Schlagerfestival der Ostseeländer in Rostock und das Internationale Schlagerfestival Dresden. Nach 1973 gab es in der Bundesrepublik Deutschland, nach 1988 in der DDR keine großen Schlagerwettbewerbe mehr.