Deutsche Wohnen

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Deutsche Wohnen AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0006283302
Sitz Frankfurt am Main

Leitung

  • Michael Zahn (Vorsitzender)
  • Lars Wittan
Mitarbeiter 1.417 (2012) [1]
Branche Immobilienwirtschaft
Website www.deutsche-wohnen.com

Die Deutsche Wohnen AG ist eine börsennotierte Wohnungsgesellschaft mit Unternehmenssitz in Frankfurt am Main. Mittelpunkt der operativen Geschäftstätigkeit ist die Bewirtschaftung und Entwicklung des Wohnimmobilienbestands. Die Gesellschaft ist mit 168.907.143 Aktien seit Dezember 2010 im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT und GPR 250 geführt.[2]

Das Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung lag 2012 bei 194,4 Mio. Euro, das Verkaufsergebnis bei 19,9 Mio. Euro und das Ergebnis aus dem Segment Pflege und betreutes Wohnen bei 9,9 Mio. Euro.

2012 übernahm das Unternehmen von der britischen Barclays Bank mit der Baubecon 23.500 Wohnungen zu einem Unternehmenswert von 1,24 Milliarden Euro.[3]

Am 20. August 2013 gab die Deutsche Wohnen AG bekannt, die GSW Immobilien AG übernehmen zu wollen.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Deutsche Wohnen wurde 1998 von der Deutschen Bank AG gegründet. Grundstock bildete 1998 ein Wohnimmobilienportfolio, welches 1998 von der Pensionskasse Hoechst[5] und von dem Bundesland Rheinland-Pfalz erworben wurde.

Die Börseneinführung erfolgte im November 1999. Erst nach Aufhebung des Beherrschungsvertrages mit der Deutsche Bank AG ist die Deutsche Wohnen AG seit dem Juli 2006 eine unabhängige börsennotierte Aktiengesellschaft. Im Juli 2007 erwarb das Unternehmen die in Berlin ansässige GEHAG, zahlbar unter anderem durch Ausgabe von Aktien. Die Wurzeln der GEHAG reichen zurück bis ins Jahr 1924.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Das Unternehmen setzt seinen operativen Fokus auf die Bewirtschaftung des eigenen Wohnungsbestands von über 89.500 Wohneinheiten. Die operative Geschäftstätigkeit ist in drei Gesellschaften organisiert. Die Deutsche Wohnen Management GmbH und die Deutsche Wohnen Corporate Real Estate GmbH bilden die Säulen des Geschäftsfeldes Wohnen. Das Geschäftsfeld Pflege wird vollständig von der KATHARINENHOF® Seniorenwohn- und Pflegeanlage Betriebs-GmbH betreut. Das Wohnimmobilienportfolio liegt überwiegend im Großraum Berlin, dem Rhein-Main-Gebiet (insbesondere Frankfurt am Main), dem Rheinland (insbesondere Düsseldorf), Mitteldeutschland (insbesondere Halle, Leipzig, Dresden) sowie in mittelgroßen deutschen Städten wie Hannover, Braunschweig und Magdeburg. Die KATHARINENHOF® Gruppe betreibt derzeit 20 Pflegeeinrichtungen mit über 1.900 Wohn- und Pflegeplätzen für ältere Menschen, davon über 1.700 in der vollstationären Pflege.[6]

Eigentümerstruktur[Bearbeiten]

Anteil Anteilseigner
5,03 % Sun Life Financial Inc., Toronto, Kanada
4,83 % Blackstone Group Management L.L.C., New York City, USA
4,73 % Norges Bank (Central Bank of Norway), Norwegen, Dänemark
4,72 % First Eagle Investment Management, LLC, New York City, USA
4,43 % BlackRock, Inc., New York City, USA
3,33 % Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Münster (Westfalen)
3,19 % Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz
3,13 % Stichting Pensioenfonds ABP3/APG Algemene Pensioen Groep N.V., Heerlen, Niederlande
3,08 % MFS International Value Fund, Boston, USA
3,05 % William Blair & Company, LLC, London, UK
3,02 % The Capital Group Companies, Inc., Los Angeles, USA

Stand: 29. August 2013 (Aktionärsstruktur, Deutsche Wohnen AG [7])

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDeutsche Wohnen AG: Geschäftsbericht 2012. Abgerufen am 26. März 2013 (PDF; 2,06 MB).
  2. Unternehmensprofil, Deutsche Wohnen
  3. faz.net:Deutschland exportiert seine Unternehmen
  4. Handelsblatt Online: Deutschlands neuer Immobilienriese Handelsblatt Online vom 20. August 2013
  5. Pensionskasse der Mitarbeiter der Hoechst-Gruppe VVaG
  6. Unternehmensprofil, Deutsche Wohnen
  7. Aktionärsstruktur, Deutsche Wohnen AG