Deutscher Kolonialkrieger-Bund

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Der Deutsche Kolonialkrieger-Bund (DKKB) wurde 1922 von Generalmajor Georg Ludwig Rudolf Maercker als Bund zahlreicher, kleinerer Kolonialkriegervereine gegründet.

Bei der Gleichschaltung der kolonialen Verbände nach Gründung des (neuen) Reichskolonialbundes (RKB) 1936 konnte der DKKB als eine der wenigen Organisationen seine nominelle Selbständigkeit als eingetragener Verein unter dem Dach des Reichskolonialbundes bewahren. Im Oktober 1938 wurde er dem NS-Reichskriegerbund zugeordnet.

Als amtliches Vereinsorgan des DKKB und des Kolonialkriegerdank erschien ab Januar 1928 die Zeitung „Kolonial-Post“. Sie wurde im März 1943 eingestellt.

1942 umfasste der Bund 190 Kolonialkrieger-Kameradschaften mit rund 12.000 Mitgliedern, die durch ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Kolonialkrieger-Bund zugleich Mitglieder des Reichskolonialbundes waren.

Die Bundesuniform des DKKB war eine Khakiuniform mit dem Schutztruppenhut, die Bundesfahne die Flagge der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft. Als Abzeichen galt eine Nadel mit einem silberfarbenem Schutztruppenhut.

Bestrebungen den Kolonialkrieger-Bund nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben zu lassen, führten 1955 in Hamburg zur Gründung des „Verband ehemaliger Kolonialtruppen“, der sich ein Jahr später mit anderen, regionalen Vereinen zum heute noch existierenden „Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen zusammenschloss.

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Haupt: Einhundert Jahre Traditionsverband ehemaliger Schutztruppen. Mitteilungsblatt Nr. 80 des Traditionsverbandes ehem. Schutz- und Überseetruppe / Freunde der früheren Schutzgebiete e.V., Wuppertal 1997.