Deutscher Science Fiction Preis

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Der Deutsche Science Fiction Preis wird seit 1985 jährlich vom Science Fiction Club Deutschland (SFCD) verliehen und ist die renommierteste Auszeichnung für SF-Literatur in Deutschland.

Von Anfang an widmete sich der SFCD auch der deutschsprachigen Science-Fiction und begann, ausgewählte Werke mit dem so genannten Clubsiegel auszuzeichnen.

Seit 1985 zeichnet der SFCD den besten deutschsprachigen Roman und die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des jeweiligen Vorjahres aus. Der Preis (momentan je 1000,- Euro pro Kategorie) wird während des SFCD-Jahreskongresses den Gewinnern überreicht. Der Deutsche Science Fiction Preis ist damit die einzige dotierte Auszeichnung für SF-Literatur in Deutschland.

Ein Preiskomitee entscheidet über die Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises. Alljährlich hat es die Aufgabe, alle im vergangenen Kalenderjahr veröffentlichten Texte zu lesen und zu bewerten. Seine Arbeitsweise ist in einer Geschäftsordnung festgelegt. Damit unterscheidet sich der Deutsche Science Fiction Preis z. B. deutlich vom Kurd-Laßwitz-Preis, da nur hier auch etwas unbekanntere Texte von hoher Qualität eine Chance haben, entsprechend gewürdigt zu werden.

Das Komitee besteht zur Zeit aus 10 Mitgliedern und setzt sich in jedem Jahr neu zusammen. Mittlerweile hat sich ein über die Jahre hinweg gewachsener Kreis von Mitarbeitern gebildet. Es werden jedoch jederzeit weitere Freiwillige aufgenommen. Sie müssen nicht Mitglieder des SFCD sein.

Preisträger[Bearbeiten]

Frank W. Haubold (DSFP Gewinner 2008) und Thomas Recktenwald (DSFP-Komitee) bei der Preisübergabe

Bester Roman[Bearbeiten]

Beste Kurzgeschichte[Bearbeiten]

Nähere Informationen, die Preisträger und die Ansprechpartner finden sich auf der Website des Preises.

Weblinks[Bearbeiten]