Deutschkreutz
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Burgenland | |
| Politischer Bezirk | Oberpullendorf (OP) | |
| Fläche | 34,1 km² | |
| Koordinaten | 47° 36′ N, 16° 38′ O47.60166666666716.628055555556Koordinaten: 47° 36′ 6″ N, 16° 37′ 41″ O | |
| Einwohner | 3099 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 91 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 7301 | |
| Gemeindekennziffer | 1 08 01 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Marktgemeinde Deutschkreutz 7301 Deutschkreutz |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Manfred Kölly (FBL) | |
| Gemeinderat (2007) (23 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Deutschkreutz | ||
Deutschkreutz (ungarisch: Sopronkeresztúr, bis 1899 Németkeresztúr; kroatisch: Kerestur; hebräisch: Zelem) ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberpullendorf in Österreich.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Mittelburgenland. Nachbargemeinden sind Horitschon und Neckenmarkt, Unterpetersdorf und Nikitsch (kroatische Gemeinde).
[Bearbeiten] Geschichte
Marktgemeinde ist Deutschkreutz seit 1340. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland (Deutsch-Westungarn) bis 1920/21 zu Ungarn. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
[Bearbeiten] Jüdische Gemeinde
Ab 1671 gehörte Deutschkreutz zu den jüdischen Siebengemeinden im Burgenland. Die orthodoxe jüdische Gemeinde unterhielt eine berühmte Talmudhochschule, in der Juden aus aller Welt studierten. Auf Grund der weltweiten Bedeutung für das Judentum, ist Deutschkreutz auch der einzige Ort in Österreich, für den es auch einen hebräischen Ortsnamen (Zelem = Bild) gibt. Die Gemeinde wuchs im 19. Jahrhundert bedeutend an und zählte im Jahre 1857 1230 Personen. 1941 wurde die Synagoge von Deutschkreutz von den Nationalsozialisten gesprengt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Deutschkreutz bildet zusammen mit den Gemeinden Großwarasdorf, Horitschon, Lutzmannsburg, Raiding, Unterpetersdorf und Neckenmarkt das Blaufränkischland, die bekannteste Rotweingegend in dem sonst eher weißweingeprägten Österreich, deren Geschichte bis in die Keltenzeit zurückreicht. Der Blaufränkische ist tiefdunkel-rubinrot gefärbt und in dieser Gegend außergewöhnlich fruchtig. Sehr häufig wird er in Barriquefässern ausgebaut und verfügt über eine sehr gute Lagerfähigkeit. Die Rebhänge des Blaufränkischlandes erstrecken sich von den Südausläufern des Ödenburger Gebirges bis zum Günser Bergland. Nach Osten öffnet sich die Ungarische Tiefebene. Dadurch wird der pannonische Einfluss, der für das Ausreifen der Trauben nötig ist, voll wirksam und der vorwiegend lehmige Boden bietet dazu noch die idealen Bedingungen. Es wird neben dem Blaufränkischen auch Cabernet Sauvignon, Merlot und Zweigelt angebaut.
Auf dem Gemeindegebiet von Deutschkreutz liegt auch die Mineralwasserquelle Juvina. Schon die Römer kannten diese Mineralwasserquelle, die älter ist als der Weinanbau in der Region.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Manfred Kölly, (FBL). Nach der Trennung von FPÖ und BZÖ war Kölly für kurze Zeit der einzige burgenländische FPÖ-Bürgermeister bis er nach seinem Parteiausschluss eine eigene Bürgerliste gründete.
Die Mandatsverteilung (25 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 8, ÖVP 7, Freie Bürgerliste 10, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In einem von Gold und Rot gespaltenen Schild, vorne ein rotes Kreuz, hinten über dreifachem silbernen Wellenband eine goldene Traube mit Blatt.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Partnergemeinden von Deutschkreutz sind Allumiere in Latium/Italien, Nagycenk (Großzinkendorf) in Ungarn und Wetter in Hessen/Deutschland.
[Bearbeiten] Verkehr und Transport
Deutschkreutz liegt an der Burgenlandbahn.
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindedaten von Deutschkreutz bei der Statistik Austria
- Tourismusverband Mittelburgenland
- Jüdisches Museum
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