Deutschleder

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Deutschleder ist kein Leder im eigentlichen Sinne, sondern ein sehr robustes Atlasgewebe aus Baumwollstoff.

Der sehr schwere Stoff wird mit starken Kettgarnen und einer hohen Dichtigkeit von Schussgarnen mit bis zu 400 Fäden pro Zoll (bis über 15 pro mm) gewebt. Er besitzt eine feine und dichte Oberfläche, die aber im Gegensatz zum Englischleder (Moleskin) glatt bleibt und nicht auf einer Seite aufgeraut wird. Er ist Grundlage für Berufskleidung, die einem hohen Verschleiß ausgesetzt ist, und wird traditionell im Zunfthandwerk gebraucht.

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