Devot (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Devot
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 86 Minuten
Stab
Regie Igor Zaritzki
Produktion Igor Zaritzki
Musik Eike Hosenfeld & Moritz Denis
Kamera Guntram Franke
Schnitt Philipp Stahl
Besetzung

Devot ist ein deutscher Psychothriller aus dem Jahr 2003 von Regisseur Igor Zaritzki.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Handlung ist nicht vollständig
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst, aber bitte kopiere keine fremden Texte in diesen Artikel. Weitere Informationen im WikiProjekt.

Die Hauptautoren wurden noch nicht informiert. Bitte benachrichtige sie!

Nachdem Henry in einer regnerischen Nacht die junge Prostituierte Anja auf einer Brücke bei einem Selbstmordversuch entdeckt, nimmt er sie mit zu sich nach Hause. Als sie ihn bestehlen und fliehen will, nimmt er sie gefangen und fesselt sie auf einem Stuhl. Er deponiert Drogen in ihrer Handtasche und droht ihr, die Polizei anzurufen, wenn sie ihm keine spannende Geschichte erzähle.

Schnell kommen ihm Zweifel an Anjas Identität. Im Verlauf der Nacht geraten beide in das Spiel der Obsessionen einer BDSM-Session und der Auseinandersetzung mit ihren Masken. Die Atmosphäre und die Diskussion zwischen den beiden tragen den Film. Die Spannung zwischen den beiden Akteuren steigert sich ständig, bis das klassische Kammerspiel schließlich explodiert.

[Bearbeiten] Produktion und Veröffentlichung

Bis auf eine kleine Nebenrolle, gespielt von Tomek Piotrowski, spielt sich der Film nur zwischen Anja und Henry ab. Hauptschauplatz des Films ist eine aufwändig ausgestattete Fabriketage: hohe Räume, dunkle, geheimnisvolle Ebenen, ein glitzerndes Wasserbecken, gesäumt von mannshohen Stahlskulpturen. Der Film wurde in überwiegend in einem alten Fabrikgebäude in Halle an der Saale und in Leipzig auf 35 mm gedreht, am Avid geschnitten und mit einer Dolby SR-Kino-Mischung versehen. Annett Renneberg ließ sich für den Film ihre Haare abschneiden und blondieren.

Er wurde 2003 im Rahmen der Panorama-Reihe der 53. Internationalen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt.

[Bearbeiten] Rezeption

Der Tagesspiegel bezeichnete ihn als „9 1/2 Wochen für Anspruchsvolle“. Das Thema BDSM wird in den Film zum Rahmen einer psychischen Erkundung zweier Charaktere: sie devot, er dominant. Der Gesang des Titelsongs stammt von Franziska Melzer.

Das Lexikon des Internationalen Films meint: „Der handwerklich präzise gearbeitete Film profitiert von seiner starken Hauptdarstellerin, während die Handlung weniger zu überzeugen vermag und die banale Auflösung sogar enttäuscht.“

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge