Dexbach

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50.9370555555568.5885277777778343Koordinaten: 50° 56′ 13″ N, 8° 35′ 19″ O

Dexbach
Wappen von Dexbach
Höhe: 343 m
Fläche: 7,06 km²
Einwohner: 335
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 35216
Vorwahl: 06461

Dexbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Biedenkopf im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen, Deutschland an der Nahtstelle der Naturräume Sackpfeife und Sackpfeifen-Vorhöhen am Osthang des Rothaargebirges.

Der Ort liegt nordwestlich von Engelbach und südlich von Eifa. Er liegt fünf Kilometer nördlich von Biedenkopf. Dexbach ist über die Landesstraße 3091, die dem Lauf des den Ort durchquerenden Engelbaches folgt und in nordwestlicher Richtung in die Bundesstraße 253 mündet, zu erreichen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die urkundliche Erwähnung von Dexbach fand im Jahr 1356 statt. Damals gehörte Dexbach zur alten Mark Dautphe und später zum Amt Biedenkopf. Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde nach Biedenkopf eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 16. Juli 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Gold ein Kirschenbündel mit drei roten Kirschen (2:1) und drei grünen Blättern (1:2).“

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge wurde am 20. Februar 1956 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.

Die Flagge zeigt das Ortswappen in einer von zwei goldenen Streifen eingefassten breiten grünen Mittelbahn.

Kultur[Bearbeiten]

→ siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dexbach

Die Freiwillige Feuerwehr Dexbach sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe. Der Ort hat eine Burschenschaft, einen Verschönerungsverein und den 1987 gegründeten Club der Beigefreiten. In diesem organisieren sich die durch Heirat in den Ort gezogenen auswärtigen Bürger zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Die Folkgruppe Poeta Magica ist hier zu Hause.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 350.