Dhünn (Wermelskirchen)

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51.1099816113717.2558514773846220Koordinaten: 51° 6′ 36″ N, 7° 15′ 21″ O

Dhünn
Höhe: 220 m
Fläche: 16,48 km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 42929
Vorwahl: 02196

Dhünn ist neben Dabringhausen der zweitgrößte Stadtteil und Ortsteil von Wermelskirchen im Nordosten des Rheinisch-Bergischen Kreises an der Grenze zum Oberbergischen Kreis. Der gesamte Ortsteil Dhünn hat eine Fläche von ca. 16,84 km². Die Ortschaft Dhünn liegt gut 5 Kilometer südöstlich vom Wermelskirchener Zentrum. Sie hat ihren Namen vom Fluss Kleine Dhünn, der in die Große Dhünntalsperre mündet.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbarschaft[Bearbeiten]

Die unmittelbaren Nachbar-Ortschaften, die ebenfalls zum Wermelskirchener Ortsteil Dhünn gehören, sind: Neuenweg, Osminghausen, Oberpilghausen, Hülsen, Heidchen, Dhünn-Neuenhaus, Bergstadt und Staelsmühle. Dhünn grenzt an die Städte/ Gemeinden Hückeswagen und Kürten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die lange Zeit selbständige Gemeinde verlor am 1. Januar 1975 ihre Unabhängigkeit und wurde mit Dabringhausen und der bisherigen Stadt Wermelskirchen zur neuen Stadt Wermelskirchen vereinigt (vgl. § 21 Abs. 1 Köln-Gesetz).[1]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Ort ist ein komplettes Grundversorgungszentrum mit überörtlich ausstrahlenden Anziehungspunkten. Das Freibad Dhünn wird auch von Naherholungssuchenden der weiteren Umgebung aufgesucht. Grundschule, eine kleine Mehrzweck-, bzw. Sporthalle, Fußballplatz und Tennisplätze, ein Dorfladen für den alltäglichen Bedarf mit kleinem Postschalter, ein Metzger, zwei Bäckereien, eine Filiale der Sparkasse sowie Gaststätten und weitere Geschäfte sind vorhanden, wie z.B. auch ein skandinavische Einrichtungshaus, das auch im Onlineverkauf aktiv ist.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Die Verbindungsstraßen von, bzw. nach Dhünn sind:

K 14 nach Dabringhausen (über Sonne, Kreckersweg, Stumpf) bzw. nach Wermelskirchen über (Sonne, Finkenholl, Hoffnung) L 409 nach Wermelskirchen (über Habenichts, Eipringhausen) und L 409 nach Kürten, zur B 506 Wipperfürth, bzw. Köln (über Halzenberg) L 68 nach Hückeswagen, Wipperfürth (über Dhünn-Neuenhaus, Straßweg, Dreibäumen) L 101 nach Hückeswagen, Wipperfürth (über Habenichts) L 101 nach Dabringhausen, Altenberg, Köln

Busverbindung[Bearbeiten]

Eine regelmäßige Busverbindung besteht mit der RVK-Linie 261 nach Wermelskirchen bis zum Busbahnhof, von wo aus etliche weitere Verbindungen sowie eine Taxibusverbindung mit der Linie 262 nach Dabringhausen genutzt werden können.

Wandern[Bearbeiten]

Von zwei zentralen Wanderwegen aus lässt sich in unterschiedlich langen Etappen die wunderschöne Landschaft erkunden. Wanderparkplatz "Habenichts" an der L101 zwischen Habenichts und Sonne. 3 Rundwanderwege starten und enden hier. Wanderparkplatz "Staelsmühle" am Sportplatz. Ebenfalls in drei Rundwege kann hier eingestiegen werden. Darüber hinaus gibt es unzählige Wandermöglichkeiten durch Wiesen und Wälder der Region und zur und entlang der Dhünntalsperre.

Vereine[Bearbeiten]

Viele Vereine beleben den Ort, wie z.B. ein sehr aktiver und erfolgreicher DLRG-Stützpunkt der DLRG Ortsgruppe Wermelskirchen, ein junger und stetig wachsender Karnevalsverein (Dhünnsche Jecken), Motorsportverein, Gesangsverein, Reit- und Fahrverein, Wandergruppe, Sportverein SSV Dhünn, CVJM, VVV, etc.

Kirche[Bearbeiten]

Heute sehr schön anzusehen die Ortskirche mit Kirchenschiff. In der Vergangenheit war der Turm ein Wehrturm um die Bauern zu schützen. Wo heutzutage das Kirchenschiff ist war der alte Friedhof. Man kann heute noch zwei Grabsteine links von dem Eingang sehen.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Wiederkehrende, beliebte und gutbesuchte Veranstaltungen sind u.a. am vorletzten Augustwochenende die mehrtägige Dorfkirmes mit vielen Aktionen, die Karnevalssitzungsparty der Dhünnschen Jecken, der Mittsommernachtslauf des CVJM, internationale Wandertage, "Alten"fahrten, Weihnachtsmarkt, etc.

Literatur[Bearbeiten]

  • Verfürt, G., Dhünn, Typoskript 1925
  • Buse, K.-D., Dhünn - Skizzen aus der Vergangenheit, VVDhünn, 1988
  • Breidenbach, N.J., Alte Höfe und Häuser..., Wermelskirchen 2011, ISBN 978-3-980-2801-2-9

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 298.