Bistum Šibenik
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat | Kroatien |
| Metropolitanbistum | Erzbistum Split-Makarska |
| Diözesanbischof | Ante Ivas |
| Generalvikar | Dominik Škevin |
| Fläche | 3.246 km² |
| Pfarreien | 74 (31.12.2007 / AP2008) |
| Einwohner | 119.432 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken | 108.027 (31.12.2007 / AP2008) |
| Anteil | 90,5 % |
| Diözesanpriester | 38 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordenspriester | 44 (31.12.2007 / AP2008) |
| Katholiken je Priester | 1.317 |
| Ordensbrüder | 45 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ordensschwestern | 85 (31.12.2007 / AP2008) |
| Ritus | Römischer Ritus |
| Liturgiesprache | Kroatisch |
| Kathedrale | Heiliger Jakob |
| Anschrift | Obala Palih Omladinaca br. 1 22000 Šibenik |
| Webpräsenz | www.sibenska-biskupija.com |
Das Bistum Šibenik (kroat. Šibenska biskupija; lat.: Dioecesis Sebenicensis o Sibenicensis) ist ein römisch-katholisches Bistum in Kroatien. Es ist als Suffraganbistum dem Erzbistum Split-Makarska unterstellt. Derzeit ist Monsignore Ante Ivas Bischof von Šibenik.
[Bearbeiten] Geschichte
Das erste schriftliche Dokument über die Stadt Šibenik geht aus dem Jahre 1066 hervor. In ihm wird nicht nur über die Stadt Šibenik berichtet, sondern auch über den kroatischen König Petar Krešimir IV. und das Kloster der Hl. Muttergottes in Zadar. Papst Bonifatius VIII. lässt im Jahre 1298 das Bistum Šibenik errichten. Der erste Bischof des Bistums wird Martin Rabljan. Dem Bistum Šibenik wurden in seiner Bistumsgeschichte folgende Bistümer unterstellt: das Bistum von Trogir, das Bistum von Knin und das Bistum von Skradin. An der heutigen Kathedrale von Šibenik wurde genau 105 Jahre gebaut (1431–1536). Im Jahre 1555 wurde das Kirchengebäude eingeweiht. Papst Leo XIII. erhob die Kathedrale von Šibenik im Jahre 1895 zur Basilika. Sie ist das größte architektonische Baudenkmal aus der Zeit der Renaissance in Kroatien. Am 21. Juni 1970 wurde Nikola Tavelić ein Franziskanerpater und ein Sohn der Stadt Šibenik durch Papst Paul VI. heilig gesprochen. Ein weiterer, bedeutender Franziskaner und Sohn der Stadt war Ante Antić. Der Vorgang seiner Selig- und Heiligsprechung ist im Vatikan derzeit anhängig.
siehe auch: Liste der Bischöfe von Šibenik
[Bearbeiten] Literatur
- Die verwundete Kirche in Kroatien. Die Zerstörung des sakralen Bauerbes Kroatiens 1991-1995, hrsg. v. d. Kroatischen Bischofskonferenz u.a. Zagreb 1996. ISBN 953-6525-02-X
[Bearbeiten] Weblinks
- Das Bistum Šibenik auf den Seiten der kroatischen Bischofskonferenz (kroatisch)
- Die offizielle Website des Bistum Šibenik (kroatisch)
- Beschreibung auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Stichwort Bistum Šibenik in: Catholic Encyclopedia (englisch)
Erzbistum Zagreb: Bistum Križevci (griech.-kath.) | Bistum Varaždin
Erzbistum Đakovo-Osijek: Bistum Požega | Bistum Syrmien (Serbien)
Erzbistum Rijeka: Bistum Gospić-Senj | Bistum Krk | Bistum Poreč-Pula
Erzbistum Split-Makarska: Bistum Dubrovnik | Bistum Hvar | Bistum Kotor (Montenegro) | Bistum Šibenik

