Diagonale (Filmfestival)
Die Diagonale ist ein Filmfestival das in den Jahren 1993, 1994 und 1995 in Salzburg stattfand und seit 1998 jährlich in Graz veranstaltet wird. Es versteht sich als umfassende Jahresfilmschau des österreichischen Filmschaffens, die alle Genres (Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm, Avantgarde etc.) abdecken möchte.
Geschichte [Bearbeiten]
Erste Jahre [Bearbeiten]
Die ersten drei Diagonale-Festivals wurden von der Austrian Film Commission jeweils Anfang Dezember in Salzburg und in Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen veranstaltet. Intendant war 1993 und 1994 der Filmemacher Peter Tscherkassky und 1995 Heinrich Mis (damals Leiter der ORF-Sendung kunst-stücke). Nach einer Pause übersiedelte das Festival nach Graz, der eigene Trägerverein „Forum Österreichischer Film“ wurde 1998 unter der Leitung von Christine Dollhofer und Constantin Wulff gegründet, die bis 2003 dem Verein vorstanden. Neben den Filmvorführungen stehen auch Diskussionen, Publikumsgespräche und Ausstellungen auf dem Programm. Im ersten Jahr in Graz wurden einhundert Filme gezeigt und in drei Kategorien Preise vergeben: ein Hauptpreis, ein Preis für innovatives Kino und ein Nachwuchspreis. Später kam eine Reihe weiterer Preise dazu; im Jahr 1999 wurde erstmals auch ein Preis für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin vergeben, was jedoch erst 2008 das nächste Mal der Fall war.
Seit der Jahrtausendwende [Bearbeiten]
Die Planung für die Diagonale 2004 begann zunächst mit einem Eklat, da der dafür zuständige Kunststaatssekretär Franz Morak die bisherigen Programmverantwortlichen trotz hervorragender Leistungen ohne Begründung entließ und ohne den Konsens mit den betroffenen Filmschaffenden zu suchen durch ein neues Team ersetzte. Da diese personelle Auswahl bei nahezu allen Filmschaffenden auf Widerspruch stieß, sah es zunächst danach aus, dass es zwei Veranstaltungen gleichen Namens geben könnte: Die „offizielle“ Diagonale von Morak und eine „inoffizielle“ Veranstaltung, die von den Medienschaffenden selbst auf die Beine gestellt wurde. Schließlich lenkte Morak jedoch ein und verzichtete auf seine Veranstaltung. Nach einer Restrukturierung des Trägervereins und der Bereitschaft zahlreicher Beteiligter, ehrenamtlich tätig zu werden, konnte die Diagonale 2004 trotz Zeitdrucks in der gewohnten Form stattfinden.
Als Hintergrund für Moraks Eingriff in die Intendanz wird der Versuch, eine stärker kommerziell ausgerichtete Neujustierung des Festivals vorzunehmen, sowie ein politisch motivierter „Vergeltungsakt“ gegen Filmszene und Festivalleitung vermutet, weil sich die Diagonale wenige Wochen nach der umstrittenen Bildung der blau-schwarzen Koalition zwischen FP und VP im Jahr 2000 als Forum für regierungskritische Proteste und Videoarbeiten positionierte. Im Zuge der damaligen Auseinandersetzung um eine im Festivalkatalog abgedruckte Petition zahlreicher namhafter Filmschaffender, in der der Rücktritt der Regierung gefordert wurde, wurde vom damaligen steirischen VP-Landesrat Hirschmann sogar vorübergehend das zugesicherte Preisgeld des Landes Steiermark zurückgestellt.
Im Jahr 2005 fand die Diagonale vom 14. bis zum 20. März 2005 nach einer Neustrukturierung durch den Trägerverein „Forum österreichischer Film“ unter der für drei Jahre bestellten gemeinsamen Leitung von Birgit Flos (Intendanz), Robert Buchschwenter (Geschäftsführung Produktion) und Georg Tillner (Geschäftsführung Finanz) statt. Nach Beendigung des Festivals zogen die beiden Geschäftsführer Buchschwenter und Tillner Konsequenzen aus offensichtlich gewordenen Mängeln auf der Intendantenebene und traten zurück.
Die Diagonale 2006 fand vom 21. bis zum 26. März 2006 in Graz unter der Intendanz von Birgit Flos statt. Oliver Testor übernahm erstmals die Geschäftsführung. Das Festivalzentrum wurde 2006 erstmals im Kunsthaus Graz eingerichtet. Das UCI Annenhofkino, Schubertkino, augartenkino kiz und das Filmzentrum im Rechbauerkino waren die Festivalkinos.
In Kooperation mit dem Kunsthaus Graz gestaltet die Diagonale auch einen Höhepunkt des Festivals: in einer Hommage an die Künstlerin Maria Lassnig war ihr filmisches Gesamtwerk in neu restaurierten Kopien zu sehen.
Ab 2006 gibt es zwei gleichdotierte Große Diagonale-Preise, für den besten Kinospielfilm und für den besten Dokumentarfilm.
Seit 2009 leitet die Kuratorin, Publizistin und Filmvermittlerin Barbara Pichler das Festival, die mit einer strafferen Programmierung und verstärktem Augenmerk auf internationale Branchenvernetzung das Festival als Vermittlungs- und Diskussionsplattform für das österreichischen Kino etablierte. Ihr ursprünglich 3-jähriger Vertrag wurde vom Trägerverein der Diagonale bis 2014 verlängert.[1]
Die Diagonale 2009 fand von 17. bis 22. März statt und zählte 23 876 Besucher/innen. Eine Personale war der Filmemacherin Mara Mattuschka gewidmet, während das internationale Tribute den deutschen Filmemacher Stefan Krohmer nach Graz brachte. Die historischen Spezialprogramme widmeten sich der Geschichte des österreichischen Animationsfilms, der Filmrestaurierung bzw. rückten das beinahe vergessene Werk der ins Exil vertriebenen Wiener Drehbuchautorin Anna Gmeyner in den Mittelpunkt. 2009 wurden zum dritten Mal nach 1999 Schauspielpreise vergeben. Zum einen der Große Diagonale Schauspielpreis an Josef Hader für seine Leistungen im österreichischen Film und zum anderen der Diagonale Spezialpreis der Jury für den bemerkenswerten Auftritt einer österreichischen Schauspielerin/eines österreichischen Schauspielers in einem Film der Diagonale 08 an Birgit Minichmayr, die neben Hader in Der Knochenmann zu sehen ist.[2]
Mit rund 24.800 Besucher/innen konnte die Diagonale 2010 (16. bis 21. März) nach sechs Festivaltagen und 147 gezeigten Filmen und Videos ein positives Resümee ziehen. Zu den Höhepunkten des Festivals zählte die auch international viel beachtete Personale Peter Schreiner, die das dokumentarische Werk des österreichischen Filmemachers in konzentrierter Form vorstellte und würdigte. Mit Romuald Karmakar war darüber hinaus eine der gegenwärtig wichtigsten Stimmen des deutschen Kinos mit seinen Filmen in Graz zu Gast. Historische Spezialprogramme richteten den Blick auf das nahezu vergessene Werk des Autorenfilmers Mansur Madavi bzw. auf jenes des ins Exil getriebenen Kameramanns Günther Krampf. Das Branchentreffen widmete sich dem Fördermodell „Filmstandort Österreich“. Im Rahmenprogramm der Diagonale 2010 fanden auch zwei Ausstellungen statt: „SILENT ALIEN GHOST MACHINE MUSEUM“ von Norbert Pfaffenbichler im Kunstverein Medienturm und „brRRMMMWHee – extended version“ von Billy Roisz im Kunsthaus Graz.
2011 fand die Diagonale von 22. bis 27. März statt und wurde von Nikolaus Geyrhalters dokumentarischem Essayfilm „Abendland“ eröffnet. Die Personale war dem renommierten Avantgarde-Filmemacher Peter Tscherkassky gewidmet. Mit der Regisseurin und Kamerafrau Elfi Mikesch war eine Vertreterin des europäischen Autorenkinos mit österreichischen Wurzeln zu Gast, die im Rahmen des Festivals u. a. ihre beiden jüngst entstandenen Arbeiten präsentierte. Viel Beachtung fand auch das historische Spezialprogramm „Shooting Women. Weibliche Pioniere des österreichischen Films“ mit Filmen von Valie Export, Margareta Heinrich, u. a. Weitere Specials galten dem Wiener Animationsfilmfestival „Tricky Women“ sowie der Filmemacherin Linda Christanell. Eine breit gefächerte Auseinandersetzung mit dem weiblichen Filmschaffen fand bei der Diagonale 2011 aber nicht nur im Film- bzw. Rahmenprogramm, sondern auch auf filmpolitischer Ebene statt. Vertreter/innen der Filmbranche forderten mehr Sichtbarkeit von Frauen im Filmgeschäft sowie eine Frauenquote in Filmgremien und im universitären Bereich. Im Kunstverein Medienturm zeigte Nadim Vardag zum Abschluss der Reihe „Concept Film“ seine Ausstellung „∆“, während Sabine Marte, Gestalterin des Festivaltrailers 2011, zusammen mit Clemens Hollerer unter dem Titel „Brauchen wir einen Unfall?“ im Kunsthaus Graz ausstellte. Das trilaterale Branchentreffen fokussierte die „Digitale Revolution“ in Vertrieb und Marketing. Schließlich fiel 2011 der Startschuss zu „Diagonale GOES GREEN“, eine längerfristig angelegte Strategie der gesellschaftlichen Verantwortung für Umwelt und Nachhaltigkeit.
Die 15. Diagonale in Graz fand von 20. bis 25. März 2012 statt. Trotz einer leicht geringeren Anzahl an Vorstellungen und Veranstaltungen im Vergleich zu 2011 stieg die Auslastung auf knapp 74 Prozent. Im Programm der Diagonale 2012 spiegelte sich in einer fokussierten Auswahl die hohe Qualität des aktuellen österreichischen Filmschaffens wider. Wie immer fungierte das Festival als Ort der Begegnung und des Austausches von Filmbranche und Publikum. Neben vielen etablierten Namen präsentierten auch zahlreiche junge Filmschaffende ihre Arbeiten. Eröffnet wurde die Diagonale 2012 mit einem Spielfilmdebüt: Spanien von Anja Salomonowitz. Im Rahmen der Eröffnung erhielt Johannes Silberschneider den Großen Diagonale-Schauspielpreis für seine Verdienste um die österreichische Filmkultur. Zu den Höhepunkten des Festivals zählte außerdem eine dem legendären Avantgardisten Ferry Radax gewidmete Personale, die dessen wegweisendes Werk mit einer konzentrierten Filmauswahl wieder einem breiteren Publikum zugänglich machte. Internationaler Gast war der israelischen Dokumentarfilmemacher Avi Mograbi, der neben einer umfassenden Filmretrospektive auch mit der Videoinstallation Details vertreten war. Viel Publikumszuspruch fanden auch das Spezialprogramm Shooting Women II zu den weiblichen Spielformen des Dokumentarischen, das historische Special zum US-amerikanischen Schauspieler und Kameramann Charles Korvin in der Reihe FilmExil sowie die mit viel Spannung erwartete Wiederaufführung von Michael Syneks Die toten Fische aus dem Jahr 1989. Die Diskussionsschiene fokussierte in mehreren Programmpunkten den Status-quo der Filmkritik bzw. unterschiedliche Positionen des Filmdiskurses. Im Kunsthaus Graz zeigte Sofie Thorsen die Ausstellung Schnitt A–A'. Im Rahmen des Branchentreffen „Discussing Diversity in Independent Cinema“ wurden in zahlreichen international besetzten Panels und Case Studies unterschiedliche Perspektiven und Strategien der Filmförderung und -verwertung vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen diskutiert und weiterführende Aktivitäten in Österreich initiiert.
2013 fand die 16. Auflage des Festivals vom 12. bis 17. März statt und wurde von Ulrich Seidls Paradies: Hoffnung eröffnet. Gezeigt wurden in 136 Vorstellungen insgesamt 156 Filme, davon 98 im Wettbewerb. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Diagonale mit 25.051 Besuchern (ca. 18900 Kinoeintritte und ca. 6.000 Personen bei den Rahmenprogrammen) einen Zuwachs von 1300 Besuchern aufweisen, während die Auslastung von 74 auf 72 Prozent sank. Die vergebenen Preise hatten einen Wert von etwa 155.000 Euro.[3] Nach einem für den österreichischen Film von großen internationalen Erfolgen geprägten Kinojahr richtete sich das Augenmerk bei der Diagonale 2013 auf die zahlreichen viel versprechenden Produktionen junger Filmschaffender, deren individuelle Zugänge für frischen Wind sorgten. Zu den Höhepunkten zählten außerdem die Präsentation von Ulrich Seidls Paradies-Trilogie als Gesamtwerk und die beiden Josef Dabernig und Michaela Grill gewidmeten Personalen. Mit Dominik Graf war eine Ausnahmeerscheinung der deutschsprachigen Produktionslandschaft in Graz zu Gast. Die Fortsetzung der Reihe „FilmExil“ rückte das Filmschaffen des Wiener Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten Paul Czinner in den Mittelpunkt. Das Spezialprogramm Austrian Pulp präsentierte subversives österreichisches Underground-Kino zwischen den Genres. Das Branchentreffen widmete sich den „Modellen der Stoff- und Projektentwicklung“ unter Beteiligung zahlreicher internationaler Expert/innen.
Preise [Bearbeiten]
| Jurypreise der Diagonale | |||
|---|---|---|---|
| Kategorie | gestiftet von | seit | Dotierung (in Euro, 2008) |
| Großer Diagonale-Preis – Bester österreichischer Kinospielfilm | Land Steiermark und CINE ART | 2006 | 21.000 |
| Großer Diagonale-Preis – Bester österreichischer Dokumentarfilm | Land Steiermark und CINE ART | 2006 | 21.000 |
| Diagonale-Preis Innovatives Kino – Bester innovativer Experimental-, Animations- oder Kurzfilm | Stadt Graz Kultur | 1998 | 10.500 |
| Diagonale-Preis Kurzspielfilm von ServusTV – Bester Kurzspielfilm | ServusTV | 2011 | 4.000 |
| Diagonale-Preis Kurzdokumentarfilm der Jury der Diözese Graz-Seckau – Bester Kurzdokumentarfilm | Diözese Graz-Seckau | 2001 | 4.000 |
| Diagonale-Preis der Jugendjury – Bester Nachwuchsfilm | Land Steiermark/Jugend | 1998 | 4.000 |
| Großer Diagonale-Schauspielpreis für die Verdienste eines österr. Schauspielers oder einer österr. Schauspielerin um die österreichische Filmkultur | VDFS | 2008 | Kunstwerk |
| Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt eines österr. Schauspielers in einem Wettbewerbsfilm der Diagonale | VDFS | 2008 | 3.000 |
| Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt einer österr. Schauspielerin in einem Wettbewerbsfilm der Diagonale | BAWAG P.S.K. | 2011 | 3.000 |
| Preise der Berufsverbände | |||
| Kategorie | gestiftet von | seit | Dotierung |
| Diagonale-Preis Schnitt – Beste künstlerische Montage Spielfilm | Verband Film- u. Videoschnitt aea/aikon media & technology | 2007 | 2.000 |
| Diagonale-Preis Schnitt – Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm | Verband Film- u. Videoschnitt aea/Mungo Film/Beo Film | 2007 | 2.000 |
| Diagonale-Preis Bildgestaltung – Beste Bildgestaltung Spielfilm | Verband Österreichischer Kameraleute (AAC) | 2006 | 2.000 |
| Diagonale-Preis Bildgestaltung – Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm | Verband Österreichischer Kameraleute (AAC) | 2006 | 2.000 |
| Diagonale-Preis Szenenbild – Bestes Szenenbild Spielfilm | Verband Österreichischer Filmausstatter/innen/VDFS | 2011 | 1.500 |
| Diagonale-Preis Kostümbild – Bestes Kostümbild Spielfilm | Verband Österreichischer Filmausstatter/innen/VDFS | 2011 | 1.500 |
| Diagonale-Preis Soundesign – Bestes Sounddesign Spielfilm | Verband Österreichischer Sounddesigner/innen/IMMOunited | 2013 | 2.000 |
| Diagonale-Preis Soundesign – Bestes Sounddesign Dokumentarfilm | Verband Österreichischer Sounddesigner/innen/IMMOunited | 2013 | 2.000 |
| sonstige Preisverleihungen im Rahmen der Diagonale | |||
| Kategorie | gestiftet von | seit | Dotierung |
| Carl Mayer-Drehbuchpreis | Stadt Graz Kultur | 1990 (*) | 14.500 |
| Carl Mayer-Drehbuchförderungspreis | Stadt Graz Kultur | 1994 (*) | 7.200 |
| Preis Innovative Produktionsleistung | Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien (VAM) | 2002 | 10.000 |
| Thomas Pluch-Drehbuchpreis | Drehbuchverband Austria und BMUKK | 1993 | 11.000 |
| Thomas Pluch-Drehbuchwürdigungspreis – für die zwei besten Drehbücher von Nachwuchsautoren | Drehbuchverband Austria und BMUKK | 2004 | je 5.500 |
| Diagonale Publikumspreis | Kleine Zeitung | 2007 | 3.000 |
| Ehemalige Preise | |||
| Kategorie | gestiftet von | Zeitraum | Dotierung |
| Diagonale-Preis Bester österreichischer Nachwuchsfilm | ORF-kunst-stücke | 2002 | (***) |
| Großer Diagonale-Preis – Bester österreichischer Kinofilm | Land Steiermark | 1998 bis 2005 | |
| AAC-Preis – Beste Kameraarbeit | Verband österreichischer Kameraleute | 2004 bis 2005 | |
| Diagonale-Preis Schnitt – Bester Schnitt | Verband Film- und Videoschnitt | 2005 | |
| Würdigungspreis für Filmkunst | BMUKK | 1999 bis 2010 | 14.600 |
| Förderungspreis für Filmkunst | BMUKK | 1999 bis 2010 | 8.000 |
| ORF-Preis für fernsehgerechte Stoffe im Rahmen des Carl Mayer-Drehbuchwettbewerbs | ORF | 2000 bis 2007 | 4.000 |
| Erich-Neuberg-Preis – beste Regieleistung einer ORF-Produktion | ORF | 2003 bis 2010(**) | 10.000 |
| (*) seit 2000 im Rahmen der Diagonale (**) wird seit 1980 vergeben, von 2003 bis 2010 im Rahmen der Diagonale (***) Preis: Produktionsauftrag für kunst-stücke |
|||
Preisträger [Bearbeiten]
Großer Diagonale-Preis [Bearbeiten]
| Großer Preis der Diagonale | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Regisseur | Bester österreichischer Kinofilm | ||
| 1998 | Florian Flicker | Suzie Washington | ||
| 1999 | Nikolaus Geyrhalter | Pripyat | ||
| 2000 | Barbara Albert Goran Rebic |
Nordrand The Punishment |
||
| 2001 | Florian Flicker | Der Überfall | ||
| 2002 | Fritz Lehner | Jedermanns Fest | ||
| 2003 | Andrea Maria Dusl | Blue Moon | ||
| 2004 | Martin Bruch | handbikemovie | ||
| 2005 | Jessica Hausner | Hotel | ||
| Jahr | Regisseur | Bester österreichischer Dokumentarfilm | Regisseur | Bester österreichischer Kinospielfilm |
| 2006 | Tizza Covi und Rainer Frimmel Arash Riahi |
Babooska Exile Family Movie |
Michael Haneke | Caché |
| 2007 | Peter Schreiner | Bellavista | Jakob M. Erwa | Heile Welt |
| 2008 | Marko Doringer | Halbes Leben | Götz Spielmann | Revanche |
| 2009 | Constantin Wulff | In die Welt | Michael Glawogger | Das Vaterspiel |
| 2010 | Brigitte Weich Karin Macher |
Hana, dul, sed ... | Tizza Covi Rainer Frimmel |
La Pivellina |
| 2011 | Ivette Löcker | Nachtschichten | Marie Kreutzer | Die Vaterlosen |
| 2012 | Dariusz Kowalski | Richtung Nowa Huta | Sebastian Meise | Stillleben |
| 2013 | Bernadette Weigel | Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden | Tizza Covi Rainer Frimmel |
Der Glanz des Tages |
Diagonale-Preis Innovatives Kino [Bearbeiten]
| Diagonale-Preis Innovatives Kino – Beste österreichische Experimental-, Animations oder Kurzfilme | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Regisseur | Filmtitel | ||
| 1998 | Kathrin Resetarits Martin Arnold |
Ägypten Alone – Life Wastes Andy Hardy |
||
| 1999 | Peter Tscherkassky | Outer Space | ||
| 2000 | Fiona Rukschcio Elke Groen, Wolfgang Widerhofer, Ralph Wieser |
#1: <common.places> Die Kunst der Stunde ist Widerstand |
||
| 2001 | Kollektiv „Die Kunst der Stunde ist Widerstand“ Verein „Echo“ |
für ihre Medienarbeit | ||
| 2002 | Michael Palm | Sea Concrete Human – Malfunctions #1 | ||
| 2003 | Mara Mattuschka | id | ||
| 2004 | Brigitta Bödenauer Didi Bruckmayr, Michael Strohmann |
don't touch me when I start to feel save ich bin traurig |
||
| 2005 | Gerhard Friedl | Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen? | ||
| 2006 | Tina Frank „lia“ Gabriele Mathes |
Chronomops int.16/45//son01/30x1 Eine Million Kredit ist normal, sagt mein Großvater |
||
| 2007 | Jan Machacek, Martin Siewert Manuel Knapp |
erase remake visibility of interim |
||
| 2008 | Mara Mattuschka Johann Lurf |
Running Sushi Vertigo Rush |
||
| 2009 | Michael Palm | Laws of Physics | ||
| 2010 | Sabine Marte | B-star, untötbar! reloaded | ||
| 2011 | Billy Roisz | Chiles en Nogada | ||
| 2012 | Josef Dabernig | Hypercrisis | ||
| 2013 | Michaela Grill | FORÊT D’EXPÉRIMENTATION | ||
Diagonale-Preis der Jugendjury – Bester Nachwuchsfilm [Bearbeiten]
| Diagonale-Preis der Jugendjury des Landes Steiermark Bester Nachwuchsfilm | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Regisseur | Filmtitel | ||
| 1998 | Nana Swiczinsky | Wieder Hohlung | ||
| 1999 | Georg Wasner | Postwendend keine Kugel ins Herz | ||
| 2000 | Siegfried A. Fruhauf | Höhenrausch | ||
| 2001 | Kerstin Cmelka | Mit mir | ||
| 2002 | Birgit Foerster | Au clair de la lune | ||
| 2003 | Sebastian Meise | Prises de vues | ||
| 2004 | Karl Bretschneider | Grauzone | ||
| 2005 | Michael Ramsauer | Echos | ||
| 2006 | Anna Martinetz | Stadtutopien oder die Legende von Synia | ||
| 2007 | Andrina Mračnikar | Der Kärntner spricht Deutsch | ||
| 2008 | Carola Schmidt Jakob M. Erwa |
Wir bitten Dich, verführe uns! Lobende Erwähnung: tschuschen:power |
||
| 2009 | Marvin Krens | Schautag | ||
| 2010 | Hüseyin Tabak | KICK OFF | ||
| 2011 | Max Liebich | You're Out | ||
| 2012 | Conrad Tambour | Der Besuch | ||
| 2013 | Matthias Zuder | Erbgut | ||
Diagonale-Preis Bester Kurzdokumentar- und Kurzspielfilm [Bearbeiten]
| Diagonale-Preis der Jury der Diözese Graz-Seckau Bester Kurzdokumentar- oder Kurzspielfilm | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Regisseur | Filmtitel | ||
| 2001 | Joerg Burger | Moscouw | ||
| 2002 | Egon Humer | Amos Vogel. Mosaik im Vertrauen | ||
| 2003 | Andrina Mračnikar | Andri 1924 – 1944 | ||
| 2004 | Gerald Harringer | MA | ||
| 2005 | Ascan Breuer, Ursula Hansbauer, Wolfgang Konrad | Forst | ||
| 2006 | Sepp Dreissinger | artgenossen. 35minutenporträts | ||
| 2007 | Judith Zdesar | Bilder aus dem Tagebuch eines Wartenden | ||
| 2008 | Emanuel Danesch | livesafelyineurope | ||
| 2009 | Bernhard Braunstein, David Gross | Pharao Bipolar | ||
| 2011 | Umut Dag Karl-Heinz Klopf |
Papa (Kurzspielfilm) They (Kurzdokumentarfilm) |
||
| 2012 | Catalina Molina Houchang Allahyari |
Unser Lied (Kurzspielfilm) Das persische Krokodil (Kurzdokumentarfilm) |
||
| 2013 | Florian Pochlatko Friedemann Derschmidt |
Erdbeerland (Kurzspielfilm) Das Phantom der Erinnerung (Kurzdokumentarfilm) |
||
Diagonale-Schauspielpreise [Bearbeiten]
Auf Initiative der VDFS (Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden) werden seit 2008 die Diagonale-Schauspielpreise vergeben. Der Große Diagonale-Schauspielpreis wird für Verdienste um die österreichische Filmkultur vergeben, wohingegen der Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt in einem Film des jeweiligen Diagonale-Jahrgangs verliehen wird. Die Trophäe für den Großen Diagonale-Schauspielpreis wird alljährlich von einem oder einer bekannten österreichischen Künstler/in gestaltet und gestiftet. (2008: Erwin Wurm, 2009: Elke Krystufek, 2010: Brigitte Kowanz, 2011: Peter Kogler, 2012: Elfie Semotan, 2013: Herbert Brandl) Seit 2010 wird der Diagonale-Schauspielpreis sowohl an einen Schauspieler als auch an eine Schauspielerin vergeben.
| Schauspielpreise | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Diagonale-Schauspiel-Preis | Diagonale-Schauspiel-Preis | ||
| 1999 | Roland Düringer für Hinterholz 8 | Sabrina Riedel für Beastie Girl | ||
| Jahr | Großer Diagonale-Schauspielpreis | Diagonale-Schauspielpreis | ||
| 2008 | Karl Markovics für Die Fälscher | Ursula Strauss für Revanche | ||
| 2009 | Josef Hader unter anderem für Der Knochenmann | Birgit Minichmayr für Der Knochenmann | ||
| 2010 | Klaus Maria Brandauer für sein Lebenswerk | Franziska Weisz für Der Räuber Andreas Lust für Der Räuber |
||
| 2011 | Senta Berger für ihr Lebenswerk | Marion Mitterhammer für Die Vaterlosen Johannes Krisch für Die Vaterlosen, Vielleicht in einem anderen Leben, Kottan ermittelt: Rien ne va plus |
||
| 2012 | Johannes Silberschneider | Christine Ostermayer für Anfang 80 Michael Fuith für Michael |
||
| 2013 | Maria Hofstätter | Johanna Orsini-Rosenberg für Soldate Jeannette Johannes Nussbaum für Diamantenfieber – Kauf dir lieber einen bunten Luftballon |
||
Carl Mayer-Drehbuchwettbewerb [Bearbeiten]
Der Carl Mayer-Drehbuchwettbewerb findet seit 1990 biennal und seit 1998 jährlich statt. Er geht auf eine Initiative Bernhard Frankfurters zurück und ist der mit 14.500 Euro (seit 1999, damals auf 200.000 Schilling aufgestockt) am höchsten dotierte Drehbuchpreis Österreichs. Jeder Wettbewerb steht unter einem neuen Thema, zu welchem die anonym eingereichten, noch nicht verfilmten Drehbücher, Bezug haben müssen. Zudem muss der fiktionale oder dokumentarische Stoff kinofilmgerecht ausgearbeitet sein, die Geschichte lebensnah, gut recherchiert und durchdacht sein und das cinematographische Potential in all ihren Facetten auch formal ausschöpfen.
Bei den ersten zwei Wettbewerben wurde nur der Carl Mayer-Drehbuchpreis vergeben. Seit 1994 wird zeitgleich auch ein mit 7200 Euro dotierter Förderungspreis an ein Drehbuch vergeben. Beide Preise werden von der Stadt Graz gestiftet. Seit dem Jahr 2000 wird auch der mit 4000 Euro dotierte ORF-Preis für fernsehgerechte Stoffe als Teil des Carl Mayer-Drehbuchwettbewerbes vergeben. Zuvor wurden fernsehgerechte Stoffe lediglich in der Jury-Mitteilung lobend erwähnt. Seit 2000 findet die Preisverleihung im Rahmen der Diagonale statt. Alle drei Preise stehen unter dem vorgegebenen Thema. Der Carl Mayer-Drehbuch- und Drehbuchförderungspreis mit einer Gesamtdotierung von 21.700 Euro, die im Falle mehrerer Gewinner oder dem Ausbleiben eines Gewinners in einer der beiden Kategorien anders aufgeteilt werden als vorgesehen, werden von einer siebenköpfigen Jury vergeben. Für den ORF-Preis besteht eine eigene Jury.
Im Jahr 2000 kam auch der ORF-Preis für fernsehgerechte Stoffe dazu. Sämtliche Preise werden nur vergeben, wenn die Jury aus den eingereichten Drehbüchern ein den Kriterien entsprechendes Drehbuch ausfindig machen kann. Dafür vergibt die Jury bei Bedarf in manchen Jahren auch mehrere Preise oder statt eines Hauptpreises zwei Förderpreise (so geschehen 2002).
| Carl Mayer-Drehbuchpreis wird seit 2000 an der Diagonale vergeben |
|||||
|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Thema | Carl Mayer-Drehbuchpreis | Carl Mayer-Drehbuchförderungspreis | ||
| Regisseur | Filmtitel | Regisseur | Filmtitel | ||
| 1990 | Exil | Reinhard Jud, Martina Kudlacek | Mond in Cyan | – | – |
| 1992 | Geld | Ernst Josef Lauscher Nikolaus Leytner Axel Traun |
Alaska brennt Schatz im Silbersee Sticky Rice |
– | – |
| 1994 | Krieg, Gewalt und Widerstand |
Maximilian Gruber | Der eiserne Besen | Christian Frosch | Die totale Therapie |
| 1996 | Österreich | Norbert Prettenthaler, Jeanette Rosenmaier Florian Flicker, Michael Sturminger Barbara Albert |
Cordoba Im Herzen Europas Nordrand – oder wenn ich groß bin |
− | (nicht vergeben) |
| 1998 | Sucht | Gebhard Rein | Das Wurmsterben | Sabine Derflinger | Troubles |
| 1999 | Eros | Franz Berner | Venus ohne Pelz und Maske | Zuzana Brejcha | Karla's Lover |
| 2000 | Erinnern versus Vergessen |
Gabriele Neudecker | Namenlos | Peter Stastny Helmut Wimmer |
Tikkun Akt |
| 2001 | Pfusch | Gregor Stadlober | Kotsch | Richard Stradner Arno Geiger, Tobias Albrecht |
Böhmische Elefanten Steinwald und Atamanov |
| 2002 | Wir denken.Wir sind. Wir handeln. |
− | (nicht vergeben) | Ursula Wolschlager Thomas Klein |
Transit Polterabend |
| 2003 | Feigheit | − | (nicht vergeben) | Barbara Grascher Richard Schuberth |
Gehen rückwärts stumm Nicht einmal am Mond |
| 2004 | Gier | Richard Schuberth | Handy-Geschichten | Simone Schönett, Harald Schwinger | Innere Liebe |
| 2005 | Angst | Andrina Mračnikar Martin Leidenfrost, Ruth Mader |
Ma Folie Serviam – Ich will dienen |
Christian Frosch | Vanitas |
| 2006 | Verführung | Thomas Weingartner | Immer nie am Meer | Lilly Jäckl | Ildiko |
| 2007 | Bewegung | Thomas Reider | Stillleben | Christoph Hochenbichler, Josef Pallwein-Prettner | Fünf Leben |
| 2008 | Sexappeal | Markus Mörth | Pony | − | (nicht vergeben) |
| 2009 | Neid | Richard Schuberth | Claudia schafft das schon | Albert Meisl | Nur ein Spiel |
| 2010 | Arm und reich | Wolfgang Rupert Muhr | Grossmattglocknerhorn | Henning Backhaus | Kinderszenen |
| 2011 | Aufbruch | Jakob Pretterhofer | Überleben | Markus Mörth | Geschwister |
| 2012 | Empörung | Christoph Brunner und Kevin Lutz | Constantin Nikolaus Bickermann | Hüseyin Tabak | Es war einmal in Wien |
| 2013 | Game Over | Monja Art | Siebzehn | Achmed Abdel-Salam | Der Rand |
| Carl Mayer-Drehbuchwettbewerb: ORF-Preis für fernsehgerechte Stoffe | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Thema | Regisseur | Filmtitel | |
| 2000 | Erinnern versus Vergessen | Uwe Neuhold, Thomas Klein | Memorex | |
| 2001 | Pfusch | − | (nicht vergeben) | |
| 2002 | Wir denken.Wir sind.Wir handeln. | Daniela Egger | World Wide Violence | |
| 2003 | Feigheit | Ulla Neuwirther | Lisa, Lena und Laura | |
| 2004 | Gier | Bernd Schneider | Abidjan | |
| 2005 | Angst | − | (nicht vergeben) | |
| 2006 | Verführung | Susanne Rendl | Magda's Dilemma | |
| 2007 | Bewegung | Ulla Neuwirther | Running Sushi | |
| 2008 | Sexappeal | − | (nicht vergeben) | |
| 2009 | − | − | (nicht vergeben) | |
Preis Innovative Produktionsleistung [Bearbeiten]
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird seit 2002 von der Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien (VAM) an eine österreichische Filmproduktionsgesellschaft oder Filmproduzenten für eine „innovative Leistung“ im Bereich Kinofilm vergeben. Hierbei wird entweder ein bestimmter Film oder die Jahresproduktion einer Filmgesellschaft ausgezeichnet.
| Preis Innovative Produktionsleistung der VAM | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | vergeben für | Produktionsgesellschaft | Produzenten | |
| 2002 | Nogo | Dor Film | Danny Krausz, Kurt Stocker | |
| 2003 | Elsewhere Am anderen Ende der Brücke |
Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion SK Film- und Fernsehproduktion |
Nikolaus Geyrhalter Josef Koschier |
|
| 2004 | (nicht vergeben) | – | – | |
| 2005 | Jahresproduktionsleistung | coop99 | – | |
| 2006 | stellvertretend für die Jahresproduktionsleistung: We Feed the World Workingman's Death |
Allegro Film Lotus Film |
– | |
| 2007 | In 3 Tagen bist du tot | Allegro Film | ||
| 2008 | – | – | Wulf Flemming, Florian Gebhardt | |
| 2009 | Hexe Lilli Echte Wiener |
Dor Film Bonus Film |
– | |
| 2011 | Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott Der Räuber |
Dor Film Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion |
– | |
| 2012 | Atmen | Epo-Film | – | |
| 2013 | Liebe | Wega Film | – | |
Diagonale-Preis Bildgestaltung [Bearbeiten]
Der Verband österreichischer Kameraleute vergab 2004 und 2005 an der Diagonale den AAC-Preis für die beste Kameraarbeit des Jahres. Zum 30-jährigen Verbandsjubiläum 2006 wurden erstmals zwei Preise, in den Kategorien Beste Kameraarbeit Spiel- und Dokumentarfilm, als Diagonale-Preis Kameraarbeit vergeben. Seit 2007 heißen diese Preise Diagonale-Preis Bildgestaltung und sind mit je 2000 Euro dotiert.
| Diagonale-Preis des Verbandes österreichischer Kameraleute | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | AAC-Preis Beste Kameraarbeit | |||
| 2004 | Bernhard Keller | Struggle | ||
| 2005 | Johannes Hammel, Rafael Ortega | Volver la Vista | ||
| Jahr | Beste Bildgestaltung Spielfilm | Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm | ||
| 2006 | Martin Gschlacht | Spiele Leben | Wolfgang Thaler | Working Man's Death |
| 2007 | Bernhard Keller | Fallen | Jo Molitoris | Kurz davor ist es passiert |
| 2008 | Martin Gschlacht | Revanche | Joerg Burger | Der Weg nach Mekka |
| 2009 | Enzo Brandner | Universalove | Nikolaus Geyrhalter | 7915 km |
| 2010 | Christian Berger | Das weiße Band | Peter Schreiner | Totó |
| 2011 | Leena Koppe | Die Vaterlosen | Elfi Mikesch | MONDO LUX – Die Bilderwelten des Werner Schroeter |
| 2012 | Gerald Kerkletz | Stillleben und Michael | Joerg Burger | The Future's Past - Creating Cambodia |
| 2013 | Wolfgang Thaler und Ed Lachman | Paradies: Liebe | Bernadette Weigel | Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden |
Diagonale-Preis Schnitt [Bearbeiten]
Seit 2005 vergibt der Verband Film- und Videoschnitt aea im Rahmen der Diagonale einen Preis für die beste künstlerische Montage in einem Wettbewerbsfilm der Diagonale. 2006 wurden erstmals zwei Schnitt-Preise, in den Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm vergeben. Diese sind mit je 2000 Euro dotiert und werden von der Jury des Großen Diagonale-Preises Spielfilm bzw. von jener des Großen Diagonale-Preises Dokumentarfilm vergeben.
| Diagonale-Preis Schnitt des Verbandes Film- und Videoschnitt aea | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Beste künstlerische Montage | |||
| 2005 | Denise Vindevogel | Darwin's Nightmare | ||
| Jahr | Beste künstlerische Montage Spielfilm | Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm | ||
| 2006 | Nina Kusturica und Bernhard Schmid | Kotsch | Dieter Pichler | No Name City |
| 2007 | Oliver Neumann | Immer nie am Meer | Alarich Lenz | Meine liebe Republik |
| 2008 | Christoph Schertenleib | Import Export | Martin Hasenöhrl | drent und herent |
| 2009 | Anja Schürenberg | Rimini | Michèle Barbin | Pianomania |
| 2010 | Gerhard Fillei und Joachim Krenn | New York: November (South) | Michael Palm | Jobcenter |
| 2011 | Evi Romen | Mein bester Feind | Wolfgang Widerhofer | Abendland |
| 2012 | Wolfgang Widerhofer | Michael | Dieter Pichler | American Passages |
| 2013 | Peter Brunner | Mein blindes Herz | Alexandra Schneider | Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden |
Diagonale-Preis Filmdesign [Bearbeiten]
Auf Initiative des VÖF (Verband Österreichischer FilmausstatterInnen) wurde 2011 erstmals im Rahmen der Diagonale Preise für Filmdesign vergeben für Bestes Szenenbild und Bestes Kostümbild. Die Preise bestehen aus jeweils einem Geldpreis, 1500 Euro gespendet von der VDFS, und einer Bronzeskulptur der Objektkünstlerin Lotte Schegsch.
| Diagonale-Preis Filmdesign | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Bestes Szenenbild | Bestes Kostümbild | ||
| 2011 | Andrea Schratzberger | Folge mir | Veronika Albert | Tag und Nacht |
| 2012 | Katrin Huber und Gerhard Dohr | Michael | Katharina Wöppermann | Stillleben |
| 2013 | Renate Martin und Andreas Donhauser | Paradies: Liebe | Monika Buttinger | Talea |
Diagonale-Preis Sounddesign [Bearbeiten]
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Verbandes Österreichischer Sounddesigner/innen (VOESD) wurden im Rahmen der Diagonale 2013 erstmals Preise für die beste Tongestaltung in den Sparten Spiel- und Dokumentarfilm vergeben. Der Preis setzt sich zusammen aus einem Geldpreis, je 2000 Euro gestiftet von IMMOunited, und einem von dem Künstler Talos Kedl gestalteten Bronzerelief.
| Diagonale-Preis Sounddesign | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Bestes Sounddesign Spielfilm | Bestes Sounddesign Dokumentarfilm | ||
| 2013 | Gerhard Daurer, Peter Kutin und Andreas Pils | Soldate Jeannette | Max Liebich | Fahrtwind – Aufzeichnungen einer Reisenden |
Weitere Preise [Bearbeiten]
- Preis der ORF-Kunst-Stücke (für den besten Nachwuchsfilm, wurde nur ein Mal vergeben)
- a lucia von Julia Lazarus und Ben Pointeker (2002)
- Publikumspreis:
- Lipstick von Robert Adrian Pejo (1993)
- Hasenjagd von Andreas Gruber (1994)
- Emigration N.Y. von Egon Humer (1995)
- Vorwärts von Susanne Freund (zweiter Platz) (1995)
- Vienna's Lost Daughters von Mirjam Unger (2007)
- Kleine Fische von Marco Antoniazzi (2009)
- KICK OFF von Hüseyin Tabak (2010)
- Schwarzkopf von Arman T. Riahi (2011)
- Griffen Auf den Spuren von Peter Handke von Bernd Liepold-Mosser (2012)
- Schlagerstar von Marco Antoniazzi und Gregor Stadlober (2013)
- Kurzfilmpreis (ab 1998 siehe Innovatives Kino oben):
- Gehfilmen 6 von Josef Dabernig, Martin Kaltner und Thomas Baumann (1994)
- ... so große Augen von Jan Lauth (zweiter Platz) (1994)
- Air Fright von Hubert Sielecki (1995)
- Tascheninhalt und Nasenbluten von Thomas Woschitz (zweiter Platz) (1995)
Literatur [Bearbeiten]
- Christian Cargnelli: "Auch ein Jammertal steht in einer Landschaft". Von den Österreichischen Filmtagen zur Diagonale: eine Chronik der Festivals des österreichischen Films. In: Meteor, Sondernummer "Österreichischer Film", März 1998.
- Christian Cargnelli: Jammertal Revisited. Eine Chronik der österreichischen Filmfestivals Diagonale von 1998 bis Anfang 2004. In: kolik.film, Sonderheft 1, März 2004.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Barbara Pichler bleibt Leiterin bis 2014 bei derstandard.at, 14. Juli 2010 (aufgerufen am 28. September 2011)
- ↑ vgl. Minichmayr und Hader wurden ausgezeichnet bei derstandard.at, 18. März 2009 (aufgerufen am 21. März 2009)
- ↑ 16. Diagonale in Graz feierte Besucherrekord bei kino.heute.at, 18. März 2013 (abgerufen am 23. März 2013).