Dialog Semiconductor

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Dialog Semiconductor plc.
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Rechtsform Public limited company
ISIN GB0059822006
Gründung 1990
Sitz London, England (Rechtlicher Sitz)
Kirchheim unter Teck, Deutschland (Operativer Sitz)
Leitung Jalal Bagherli, CEO
Jean-Michel Richard, CFO
Mitarbeiter 806 (31. Dezember 2012)[1]
Umsatz 773,6 Mio. US-Dollar (2012)[1]
Branche Halbleiterindustrie
Website www.dialog-semiconductor.com

Die Dialog Semiconductor plc. ist ein fabless Hersteller von anwendungsspezifischen integrierten Mixed-Signal-Schaltungen. Verwendung finden die Produkte von Dialog Semiconductor vor allem im Multimedia- und Hörfunkbereich. Dabei hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren auf die Geschäftsfelder Mobilfunk und Automobil spezialisiert.[2]

Dialog Semiconductor zählt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen und konnte seinen Umsatz innerhalb von 5 Jahren um 78% steigern.[3]

Der Rechtliche Sitz des Unternehmens befindet sich in London. Das operative Geschäft wird hingegen aus Kirchheim unter Teck geleitet.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1981 stieg die International Microelectronic Products Inc. (IMP) mit Sitz im Silicon Valley in den USA, ein Anbieter von CMOS-Halbleitern in das europäische Geschäft ein. 1986 wurde das Europageschäft in eine eigene Gesellschaft namens IMP Europe überführt. Kurz darauf wurde die Gesellschaft von der Daimler-Benz AG übernommen. Diese gliederte IMP Europe in die damalige Tochtergesellschaft Temic Telefunken Microelectronic ein. Durch ein Management-Buy-out, das unter anderem vom Finanzinvestor Apax Partners und vom Telekommunikationskonzern Ericsson finanziert wurde, entstand Dialog Semiconductor im Jahr 1990. 1992 wurde diese Gesellschaft von Temic Telefunken übernommen. Im Jahr 1998 wurde Temic Telefunken aufgespalten und Dialog Semiconductor in der Folge wieder eigenständig.

Ein Jahr später im Jahr 1999 folgte der Börsengang von Dialog Semiconductor im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse.

2011 wurde SiTel, ein Anbieter von Halbleitern für drahtlose Geräte von Dialog Semiconductor übernommen. Damit konnte das Unternehmen seine Produktpalette auf diese Sparte ausweiten.[5]

Am 2. Juli 2013 übernahm Dialog Semiconductor das US-amerikanische Unternehmen iWatt, einen Anbieter von Netzteilkomponenten und LED-Technik für 345 Millionen US-Dollar.[6]

Kunden[Bearbeiten]

Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem:

Dialog Semiconductor selbst unterhält keine eigenen Fabriken und lässt seine Produkte vom Auftragsfertiger TSMC in Taiwan bauen.[7]

Produkte[Bearbeiten]

Das Unternehmen stellt folgende Produkte her:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b dialog-semiconductor.com: Financials and Selected Notes 2012
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatDialog Semiconductor Plc. Firmenprofil. Abgerufen am 21. September 2009.
  3. dialog-semiconductor.com: Dialog at a glance
  4. dialog-semiconductor.com: About Dialog Semiconductor (impressum)
  5. dialog-semiconductor.com: History
  6. Heise Online: Dialog Semiconductor kauft US-Unternehmen iWatt. 2. Juli 2013, abgerufen am 23. Juli 2013.
  7. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Jalal Bagherli: Der Nomade. 10. März 2010, abgerufen am 23. Juli 2013.
  8. dialog-semiconductor.com: Products