Diamond Lake

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Diamond Lake
Die Umgebung des Sees, 1956
Die Umgebung des Sees, 1956
Geographische Lage Douglas County, Oregon, USA
Abfluss Lake Creek → Umpqua River
Daten
Koordinaten 43° 10′ 44″ N, 122° 8′ 16″ W43.178888888889-122.137780555561580Koordinaten: 43° 10′ 44″ N, 122° 8′ 16″ W
Karte von Diamond Lake
Höhe über Meeresspiegel 1580 m
Fläche 11 km²f5
Länge 6 kmf6
Breite 2 kmf7
Maximale Tiefe 16 mf10
Mt Thielsen US162.jpg
Blick über den in 1580 m über dem Meeresspiegel gelegenen Diamond Lake, im Hintergrund der Schichtvulkan Mount Thielsen

Der Diamond Lake ist ein See im Douglas County im Süden des US-Bundesstaates Oregon.

Benannt wurde der See nach John Diamond (hat also nichts mit Diamenten zu tun). Der Siedler sichtete den See erstmals im Jahre 1852, als er sich auf dem Gipfel des nahegelegenen Schildvulkans Mount Diamond befand, der ebenfalls nach ihm benannt wurde.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Der Diamond Lake hat eine Fläche von zirka elf Quadratkilometern und ist nur bis zu sechzehn Meter tief. Er ist etwa sechs Kilometer lang und zwei Kilometer breit. Östlich des Sees erhebt sich der 2799 Meter hohe Schildvulkan Mount Thielsen und westlich der 2551 Meter hohe Mount Bailey. Er ist außerdem Teil des Umpqua National Forest. Weniger als acht Kilometer südlich beginnt der Crater-Lake-Nationalpark.

Biologie[Bearbeiten]

Im Jahre 1992 wurde eine Population der Tui chubs (Gila bicolor Girard, 1856), einer im Diamond Lake nicht heimischen Fischart der Familie der Karpfenfische, entdeckt. Die Fische vermehrten sich schnell und beeinflussten das Ökosystem des Sees negativ. Ein Rückgang der Population von Regenbogenforellen und die Bedrohung heimischer Insektenarten wurden festgestellt.

Das Oregon Department of Fish and Wildlife (etwa Ministerium für die Tier- und Pflanzenwelt Oregons) vergiftete das Gewässer und damit die Population der Tui chub im Jahre 2006, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Das Projekt war erfolgreicher als erwartet, denn bereits im Jahr 2007 konnte eine erhebliche Erholung des Ökosystems beobachtet werden. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lewis A. McArthur; Lewis L. McArthur. Oregon Geographic Names, 7th Edition: Oregon Historical Society Press, 288, 289. ISBN 0-87595-277-1
  2. Oregon anglers flock back to revived lake. In: Associated Press, The Seattle Times, 9. Oktober 2007. 

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Diamond Lake – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien