Diamonds and Pearls (Album)

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Diamonds and Pearls
Studioalbum von Prince and The New Power Generation
Veröffentlichung 1. Oktober 1991
Aufnahme Ende Dezember 1989 – Mai 1991
Label Warner Bros. Records / Paisley Park Records
Format Doppelalbum, CD
Genre Funk, Hip-Hop, Pop, R&B, Rock
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 65:46

Besetzung

Alle Songs wurden von Prince produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Seine Bandmitglieder ergänzten die Aufnahmen folgendermaßen:[1]

  • Michael B. − Schlagzeug in Diamonds and Pearls, Strollin’, Willing and Able, Walk Don’t Walk, Money Don’t Matter 2 Night, Live 4 Love
  • Levi Seacer Jr. − Rhythmusgitarrist in Strollin’, Willing and Able, Walk Don’t Walk, Money Don’t Matter 2 Night
  • Sonny T. − Bass in Diamonds and Pearls, Live 4 Love
  • Eric Leeds − Flöte in Gett Off
  • Rosie Gaines − Gesang in Diamonds and Pearls, Backing Vocals, Orgel, Umhängekeyboard[2]
  • Tommy Barbarella − Keyboards in Diamonds and Pearls, Purpleaxxe
  • Tony M. − Rap in Daddy Pop, Willing and Able, Gett Off, Jughead, Push, Live 4 Love
  • Elisa Fiorillo − Backing Vocals in Daddy Pop, Walk Don’t Walk
  • The Steeles (J.D., Jevetta, Jearlyn, Janice und Fred) − Backing Vocals in Willing and Able
  • Levi Seacer Jr., Sonny T., Tony M., Kirky J., Damon D. − Backing Vocals
  • Kirky J., Damon D. − Perkussion
  • Sheila E. − Synth Drums in Diamonds and Pearls (Uncredited)
  • Clare FischerStreichorchester in Push (Uncredited)
  • The New Power GenerationCream, Jughead
  • Toningenieur – Michael Koppelman, Matt Larson
  • zweite Toningenieure – Brian Poer, Steve Noonan, Tim Penn, Ray Hahnfeld, David Friedlander, Sylvia Massy
  • Abmischung – Michael Koppelman, Keith Cohen, Tom Garneau
  • Mastering – Michael Koppelman, Stephen Marcussen
  • Schallplattencover-Fotografin – Randee St. Nicholas
  • Holografie-Gestaltung – Chris Mahne, Sharon McCormack, Peter Sorbo
  • Artdirector – Jeff Gold, Tom Recchion
  • Design – Greg Ross

Produktion Prince
Studio Paisley Park Studio (Minneapolis)
Olympic Studios (London)
Larrabee Sound Studios (Los Angeles)
Warner Pioneer Studios (Tokio)
Chronologie
Graffiti Bridge
(1990)
Diamonds and Pearls Love Symbol
(1992)
Singleauskopplungen
29. Juli 1991 Gett Off
9. September 1991 Cream
4. November 1991 Insatiable (nur in den USA)
25. November 1991 Diamonds and Pearls
3. März 1992 Money Don’t Matter 2 Night
15. Juni 1992 Thunder (nur im UK)

Diamonds and Pearls (englisch für Diamanten und Perlen) ist das dreizehnte Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es erschien am 1. Oktober 1991 bei dem Label Warner Bros. Records / Paisley Park Records. Das Album enthält Songs aus den Genres Funk, Hip-Hop, Pop, R&B und Rock. Neu in Prince’ Repertoire war vor allem die Musikrichtung Hip-Hop, bei der er auch Rap-Elemente einfließen ließ. Musikkritiker bemängelten jedoch den Sprechgesang, der überwiegend von Bandmitglied Tony M. vorgetragen wird.

Das Album avancierte mit 6,3 Millionen Exemplaren zu Prince’ weltweit am zweitmeisten verkauften Album nach Purple Rain. Die Diamonds-and-Pearls-Welttournee war kommerziell ebenfalls erfolgreich und wurde von insgesamt 850.000 Menschen besucht.

Ursprünglich wollte Prince im Jahr 1991 eine vier- oder fünf-CD-Box mit bis dahin unveröffentlichten Songs herausbringen. Warner Bros. Records befürchtete jedoch Absatzschwierigkeiten und war zudem der Meinung, die Produktionskosten für eine CD-Box seien zu hoch. Deswegen schlug das Unternehmen vor, eine Doppel-CD zu veröffentlichen, bestehend aus einer Greatest-Hits-Kompilation und dem damals noch unveröffentlichten Black Album. Prince lehnte diesen Vorschlag jedoch ab und nahm stattdessen mit seiner Anfang 1991 gegründeten Begleitband The New Power Generation das Studioalbum Diamonds and Pearls auf.[3]

Entstehung[Bearbeiten]

Nachdem zwei der vorangegangenen drei Prince-Alben − Lovesexy (1988) und Graffiti Bridge (1990) − keinen Platinstatus in den USA erreicht hatten, legte sich Prince Anfang der 1990er Jahre ein neues Image zu; in Anlehnung an Gangsta-Rapper benutzte er zum Singen oftmals ein Mikrofon, dass wie eine Schusswaffe geformt war. Zudem begann er sich maskuliner als zuvor in seiner Karriere zu kleiden. Tontechniker Michael Koppelmann sagte: „Er [Prince] wollte, dass andere schwarze Künstler ihn als ebenso ‘hart’ und ‘von der Strasse’ betrachteten wie sich selbst.“ Alan Leeds, damaliger Tourmanager von Prince, fand dessen neues Image wenig überzeugend: „Er war als Gangsta ungefähr so glaubwürdig wie Snoop Dogg in einer Polkakapelle.“[4]

Die dreizehn Songs des Albums Diamonds and Pearls nahm Prince hauptsächlich zwischen Dezember 1989 und Mai 1991 auf. Die ersten Aufnahmen – die Songs Diamonds and Pearls und Live 4 Love – fanden Ende Dezember 1989 in seinem Paisley Park Studio in Minneapolis statt. Daddy Pop und Walk Don’t Walk spielte er im Olympic Studio in London ein, als er dort im Jahr 1990 mit seiner Nude-Tour gastierte. Strollin’, Willing and Able und Money Don’t Matter 2 Night nahm Prince im August 1990 während des japanischen Teils der Nude-Tour in den Warner Pioneer Studios in Tokio auf. Nach Ende dieser Tour stellte er im Oktober 1990 im Larrabee Sound Studio in Los Angeles den Song Insatiable fertig. Im Dezember 1990 präsentierte Prince der Schallplattenfirma Warner Bros. Records eine erste Version seines neuen Albums Diamonds and Pearls mit folgender Tracklist:[5]

Arbeitsversion des Albums (im Dezember 1990)
  1. Daddy Pop
  2. Walk Don’t Walk
  3. Schoolyard
    (bis heute (2014) unveröffentlicht)
  4. Strollin’
  5. Willing and Able
  6. Diamonds and Pearls
  7. Insatiable
  8. Money Don’t Matter 2 Night
  9. Horny Pony
    (1991 B-Seite der Singles Gett Off und Cream)
  10. Live 4 Love
  11. Something Funky (This House Comes)
    (bis heute (2014) unveröffentlicht)
  12. Call the Law
    (1992 B-Seite der Single Money Don’t Matter 2 Night)
  13. The Flow
    (1992 auf dem Album Love Symbol veröffentlicht)

Anschließend folgten erneut Aufnahmen im Paisley Park Studio, diesmal im Winter 1990/91 für die Songs Thunder, Cream, Jughead und Push. Als letzten Song nahm Prince im Mai 1991 Gett Off auf, ebenfalls im Paisley Park Studio.[6]

Anfang Februar 1991 präsentierte Prince den damaligen Chefs der Musikabteilung von Warner Bros. Records − Mo Ostin und Lenny Waronka − eine weitere Version des Albums Diamonds and Pearls, deren Titelliste der letztendlich veröffentlichten entsprach. Lediglich Horny Pony war anstelle von Gett Off noch auf der Tracklist vorhanden.[7] Ostin und Waronka hörten sich die Rohfassung des neuen Albums mit Rap-Einflüssen an und meinten, Prince habe das seit Jahren bestverkäufliche Album produziert. Zudem waren sie der Meinung, Prince spreche mit den neuen Songs eine jüngere Zielgruppe an und gewänne damit eventuell neue Fans hinzu, die mit den religiös geprägten Vorgängeralben wie Lovesexy (1988) und Graffiti Bridge (1990) wenig hatten anfangen können.[8] „Mo und Lenny wollten Prince unbedingt dazu bringen, dass er ein großartiges und nicht bloß ein gutes Album schrieb“, sagte Jeff Gold, der seit 1990 die Kreativabteilung bei Warner Bros. Records leitete. „Sie [Mo Ostin und Lenny Waronka] hatten das Gefühl, dass seine [Prince] Karriere wieder einmal einen kräftigen Schub brauchte“, meinte Gold weiter.[9]

Prince wollte Gett Off so schnell wie möglich veröffentlichen; er produzierte in Eigenregie eine EP mit einer Version, die 9:16 Minuten lang war. Zudem waren auf der EP die Songs Cream, Horny Pony und Money Don’t Matter 2 Night vorhanden. Doch kurz vor dem Veröffentlichungstermin wurde die EP aus unbekannten Gründen zurückgezogen. Warner Bros. Records war der Meinung, Prince’ Fans würden maximal ein Album pro Jahr von ihm verkraften, eine Argumentation, der Prince nicht folgen konnte. Als Kind sei er mit dem Fahrrad „alle drei Monate“ zu einem Schallplattenladen gefahren, um sich die aktuelle James Brown-Single zu kaufen, und Brown sei niemals von jemandem als zu produktiv abgestempelt worden. Warner-Sprecher Bob Merlis begründete das Zögern der Schallplattenfirma, ein neues Prince-Album zu veröffentlichen, damit, dass die dritte Single des Vorgängeralbums mit der ersten Singleauskopplung des neuen Albums kollidieren würde.[10]

Von der abgesagten EP-Veröffentlichung unbeirrt, ließ Prince eine Vinyl-Maxisingle von Gett Off in einer limitierten Auflage von 1.500 Exemplare pressen, um diese am 7. Juni 1991 − seinem 33. Geburtstag − an Radiostationen auszuliefern. Warner Bros. Records wurde über diese Aktion von ihm nicht informiert. Zudem produzierte Prince eine gekürzte Singleversion von Gett Off, strich den Song Horny Pony − der Songtitel ist auf dem Albumcover von Diamonds and Pearls noch zu lesen − und ersetzte diesen durch Gett Off. Daraufhin entschloss sich Warner, Gett Off als Vorab-Single vorzeitig offiziell herauszubringen und das Album Diamonds and Pearls zeitnah folgen zu lassen.[10]

Gestaltung des Covers[Bearbeiten]

Das Booklet von Diamonds and Pearls erschien in zwei Versionen mit unterschiedlichen Frontcovern. Auf beiden ist ein Foto abgebildet, auf dem Prince durch eine Perlenkette hindurch schaut, während zwei Frauen ihm die Brust reiben[11], die eine Version als gedrucktes Albumcover und die andere als Hologramm. Das Frontcover der Doppel-LP ist nicht als Hologramm lieferbar. Die Farbgestaltung beider Cover ist unterschiedlich: das Hologramm-Cover ist in goldbraunen Farbtönen gehalten, das gedruckte Albumcover ist in Blautönen mit weißen Abstufungen gestaltet. Die Songtexte sind sowohl bei der LP-Ausgabe als auch im CD-Begleitheft abgedruckt.

Ursprünglich plante Prince ein Albumcover, das ihn mit geöffnetem Mund und herausgestreckter Zunge auf einem Foto zeigte. Doch dieses Cover stieß bei seinem Label auf Ablehnung. Jeff Gold, damals stellvertretender Geschäftsführer von Warner Bros. Records, zeigte Prince eine Sonderedition des Albumcovers von Days of Open Hands von Suzanne Vega, worauf ein Hologramm zu sehen ist. Prince war von dieser Kunstform beeindruckt und äußerte den Wunsch, ein Frontcover im gleichen Stil zu bekommen. Er ließ sich mit zwei Tänzerinnen fotografieren, die von ihm die Künstlernamen Diamond und Pearl erhielten. Nachdem die Fotos als Hologramme vorlagen und sich die Bilder je nach Blickwinkel veränderten, bedankte sich Prince bei Jeff Gold folgendermaßen: „Je mehr ich es ansehe, desto mehr liebe ich es. Danke für das coole Cover, Prince“.[12] Die Begleitband The New Power Generation ist auf der LP-Innenhülle und im Booklet auf Seite vier abgebildet.[13]

Musik[Bearbeiten]

Als Anfang der 1990er Jahre die Musikrichtung R&B zunehmend durch Hip-Hop und Rap beeinflusst wurde, reagierte Prince mit der Gründung einer achtköpfige Begleitband namens The New Power Generation. Bei dem Album Diamonds and Pearls durften seine Bandmitmitglieder am Songwriting mitwirken, eine Rolle, die er Bandmitgliedern bei seinen vorherigen zwölf Alben nur äußerst selten gestattet hatte.[14] „Wir waren seine erste schwarze Band, und es war unsere Aufgabe, ihm [Prince] das schwarze Publikum zurückzuerobern, das er verloren hatte“, sagte Rosie Gaines.[14] Keyboarder Doctor Fink, der seit den 1980er Jahren immer wieder bei Prince in der Band spielt, bestätigte: „Ich hatte das Gefühl, dass er [Prince] die schwarze Seite der Band bevorzugte. Er kam kaum noch zu mir, wie er das früher einmal getan hatte. Es war eher so: Mach deinen Job, ich hänge lieber mit meinen schwarzen Kumpels rum, mit meiner Gang.“[15] Vier Songs des Albums Diamonds and Pearls schrieb Prince in Zusammenarbeit mit Bandmitgliedern. Eine zentrale Rolle nahm dabei Rapper Tony M. ein, der auf sechs von dreizehn Songs des Albums zu hören ist.

Das Album Diamonds and Pearls ist von den Musikrichtungen Funk, Popmusik, Rockmusik, R&B und Soul-Jazz geprägt, Einflüsse von Hip-Hop und Rap sind ebenfalls vorhanden.[16][17] Den Rap-Sprechgesang trägt vor allem Bandmitglied Tony M. vor. Im Gegensatz zu Prince besitzt er eine tiefe Bariton-Stimme, die zuweilen an einen Macho erinnert und besser zur Musikrichtung Gangsta-Rap passt.[18] Im Booklet des Albums Diamonds and Pearls schrieb Prince über den Rapstil von Tony M., er besitze „die schärfste Zunge, die man in den Zwillingsstädten [Minneapolis und St. Paul] je erlebt“ habe.[19] Bandmitglied Rosie Gaines äußerte sich über die Rap-Fähigkeiten von Tony M. wesentlich skeptischer als Prince: „Ich hielt ihn für einen Möchtegern-Dr. Dre“, sagte sie.[20] Tony M. ist in den Songs Daddy Pop, Willing and Able, Gett Off, Jughead, Push und Live 4 Love zu hören.

Titelliste und Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Titelliste
  1. Thunder – 5:46
  2. Daddy Pop – 5:17
  3. Diamonds and Pearls – 4:45
  4. Cream – 4:12
  5. Strollin’ – 3:47
  6. Willing and Able – 5:00
    (Autor: Prince, Tony M., Levi Seacer Jr.)
  7. Gett Off – 4:30
  8. Walk Don’t Walk – 3:07
  9. Jughead – 4:56
    (Autor: Prince, Tony M., Kirky J.)
  10. Money Don’t Matter 2 Night – 4:46
  11. Push – 5:53
    (Autor: Prince, Rosie Gaines)
  12. Insatiable – 6:39
  13. Live 4 Love – 6:59
    (Autor: Prince, Tony M.)
Autor aller Songs ist Prince, sofern nicht anders angegeben[21]

Als Diamonds and Pearls am 1. Oktober 1991 erschien, beauftragte Prince den Musikmanager Frank DiLeo (* 23. Oktober 1947; † 24. August 2011)[22], die Werbekampagne für das Album zu organisieren. DiLeo hatte von 1984 bis 1989 für Michael Jackson gearbeitet. Marylou Badeaux, damalige Vizepräsidentin von Warner Bros. Records, zeigte sich über Prince’ Entscheidung enttäuscht: „Er [Prince] glaubte nie, dass wir [Warner Bros. Records] unser Bestes taten. Er hatte immer das Gefühl, sein Erfolg sei allein seine Leistung und habe mit der Firma nichts zu tun.“[23] Frank DiLeo organisierte beispielsweise, dass Prince in der damals populären US-Fernsehshow von Arsenio Hall als erster Gast überhaupt fünf Songs spielen durfte und bei den MTV Video Music Awards 1991 auftrat.[23][24]

Singleauskopplungen[Bearbeiten]

Vom Album wurden sechs Singles ausgekoppelt; Als erste Single wurde Gett Off am 29. Juli 1991 mit dem damals unveröffentlichten Song Horny Pony als B-Seite ausgewählt.[25] Gett Off erschien in einem Single-Remix, der zwar 30 Sekunden kürzer als die Albumversion ist, aber zusätzlichen Liedtext enthält. Cream wurde am 9. September 1991 als zweite Single ausgekoppelt. Single- und Albumversion sind identisch und als B-Seite wurde erneut Horny Pony gewählt.[26] Insatiable wurde am 4. November 1991 gezielt für die US-amerikanischen R&B-Charts ausgekoppelt. Als B-Seite wurde der Song I Love U in Me ausgewählt, der bereits im Jahr 1989 als B-Seite der Prince-Single The Arms of Orion diente.[27] Diamonds and Pearls war am 25. November 1991 die vierte Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album.[27] Die Singleversion ist 4:20 Minuten lang und damit um 25 Sekunden kürzer als die Albumversion. Auf der B-Seite sind Ausschnitte mehrerer Songs des Albums Diamonds and Pearls zu hören, die nicht als Single veröffentlicht wurden. Money Don’t Matter 2 Night wurde am 3. März 1992 als fünfte Single ausgekoppelt. Die Version ist 4:12 Minuten lang und als B-Seite dient der damals unveröffentlichte Song Call the Law,[28] der im Jahr 1993 auf dem Album Goldnigga von The New Power Generation platziert wurde. Hauptsänger von Call the Law ist Rapper Tony M.; Prince spielte zwar sämtliche Instrumente des Songs ein, ist jedoch nicht am Gesang beteiligt. Als sechste und letzte Singleauskopplung wurde am 15. Juni 1992 der Song Thunder ausgewählt. Der Song erschien jedoch nur im Vereinigten Königreich und wurde ausschließlich als Vinyl-Maxisingle Picture Disc in limitierte Auflage veröffentlicht.[29]

Musikvideos[Bearbeiten]

Zum Album Diamonds and Pearls sind Musikvideos von den Singleauskopplungen Gett Off, Cream, Insatiable, Diamonds and Pearls, Money Don’t Matter 2 Night und Thunder (Live Version) sowie zu den Songs Strollin’, Willing and Able, Jughead (Live Version) und Live 4 Love (Live Version) gedreht worden. Alle Musikvideos sind auf der Kompilation Diamonds and Pearls Video Collection am 6. Oktober 1992 auf VHS und Laserdisc erschien.[30] Im Jahr 2006 wurde diese auch auf DVD veröffentlicht, auf Blu-ray Disc erschien die Kompilation bisher nicht (Stand: 2014).

Coverversionen[Bearbeiten]

Vereinzelt nahmen Musiker Coverversionen von Songs des Albums Diamonds and Pearls auf; beispielsweise wurde das Titelstück von Bob Belden (1994), Royal Philharmonic Orchestra (1995), Marcin Wasilewski (2008) und David Helbock (2012) neu interpretiert.

The Songrise Orchestra veröffentlichte im Jahr 1999 eine Instrumental-CD mit dem Titel The Music of Prince, auf der unter anderem neue Versionen von Diamonds and Pearls, Cream und Money Don’t Matter 2 Night enthalten sind. Die deutsche Elektro-Band Funker Vogt nahm im Jahr 2005 eine Version von Gett Off auf. Robert Randolph and the Family Band coverte 2010 den Song Walk Don’t Walk, Viktoria Tolstoy veröffentlichte im Jahr 2006 eine Jazzversion des Songs Strollin’ und David Helbock im Jahr 2012 eine Jazzversion von Cream.[31][32][33]

Tournee[Bearbeiten]

Typische Setlist der Diamonds-and-Pearls-Tour 1992[34]
  1. Take My Hand, Precious Lord
    (Songtext 1932 von Thomas A. Dorsey geschrieben)
  2. Thunder
  3. Daddy Pop
  4. Diamonds and Pearls
  5. Let’s Go Crazy
  6. Kiss
  7. Dead on It (1992 unveröffentlicht)
  8. Jughead
  9. Purple Rain
  10. Live 4 Love
  11. Willing and Able
  12. Nothing Compares 2 U
  13. Sexy Mf (damals noch unveröffentlicht)
  14. Thieves in the Temple
  15. It
  16. Strollin’ (Instrumental-Version)
  17. Insatiable
  18. Gett Off (Album-Version)
  19. Gett Off (Houstyle-Version)
  20. The Flow (damals noch unveröffentlicht)
  21. Cream
  22. 1999
  23. Baby, I’m a Star
  24. Push
  25. A Love Bizarre
  26. My Name Is Prince (damals noch unveröffentlicht)
  27. Peter Gunn Theme
    (1959 von Henry Mancini geschrieben)
Autor aller Songs ist Prince, sofern nicht anders angegeben

Sechs Monate nach der Veröffentlichung des Albums Diamonds and Pearls ging Prince mit seiner Begleitband The New Power Generation auf Welttournee. Die Diamonds-and-Pearls-Tour begann am 3. April 1992 in Tokio im Tokio Dome und endete am 12. Juli 1992 in Paris im Palais Omnisports de Paris-Bercy. Prince gab 50 Konzerte, die von insgesamt 850.000 Menschen besucht wurden;[35] 32 Konzerte in Europa sahen ungefähr 500.000 Menschen,[36] 14 Konzerte in Australien ungefähr 200.000[37] und 4 Konzerte in Japan ungefähr 150.000 Menschen. Nachdem sich im Jahr 1988 die Lovesexy-Tour in den USA als Verlustgeschäft erwiesen hatte, trat Prince im Jahr 1992 in seinem Heimatland nicht auf. Die Konzertlänge der Diamonds-and-Pearls-Welttournee variierte von 110 bis 140 Minuten und wurde von Kritikern sehr gelobt.[38] Beispielsweise bezeichnete ein australischer Journalist Prince als „the hottest act on the planet“.[37] The Herald Sun beschrieb ein Prince-Konzert als „die fesselnde Darbietung eines Musikgenies.“[37]

Die Begleitband von Prince bestand während der Diamonds-and-Pearls-Tour aus den folgenden zwölf Mitgliedern:[39]

  • Levi Seacer Jr. – Gitarre
  • Sonny T. (bürgerlich: Sonny Thompson) – E-Bass
  • Tommy Barbarella (bürgerlich: Thomas Elm) – Keyboard
  • Rosie Gaines – Keyboard und Backing Vocals
  • Michael B. (bürgerlich: Michael Bland) – Schlagzeug
  • Tony M. (bürgerlich: Anthony Mosley) – Tänzer und Rapper
  • Damon D. (bürgerlich: Damon Dickson) – Tänzer und Rapper
  • Kirky J. (bürgerlich: Kirk Johnson) – Tänzer und Rapper
  • Mayte Garcia – Tänzerin
  • Diamond (bürgerlich: Lori Elle) – Tänzerin
  • Pearl (bürgerlich: Robia LaMorte) – Tänzerin
  • DJ William Graves − Scratchen

Zudem wirkte die fünfköpfige Band The Hornheads mit, die aus folgenden Mitgliedern bestand:[27]

  • Michael B. Nelson – Posaune
  • Brian Gallagher – Saxophon
  • Kathy Jensen – Saxophon
  • Dave Jensen – Trompete
  • Steve Strand – Trompete

Kathy und Dave Jensen sind miteinander verheiratet.[27]

Carmen Electra im Vorprogramm[Bearbeiten]

Am 14. September 1990 lernte Prince Carmen Electra kennen. Die damals 18-jährige Tänzerin mit dem bürgerlichen Namen Tara Leigh Patrick traf er in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) in der Diskothek Spice. Er lud sie in sein damaliges Haus in Beverly Hills zum Vorsingen und Vortanzen ein. Ein paar Monate später rief er sie an, um sie bei seinem Musiklabel Paisley Park Records unter Vertrag zu nehmen und ein Studioalbum mit ihr aufzunehmen. Als Künstlernamen wählte er den Vornamen „Carmen“ für sie aus, inspiriert durch den Film Carmen Jones aus dem Jahr 1954. Sie willigte ein und fügte den Nachnamen „Electra“ hinzu, in Anlehnung an die gleichnamige griechische Göttin.[40]

Im Jahr 1992 trat Carmen Electra mit einer Begleitband für ungefähr 20 Minuten im Vorprogramm bei Prince’ Diamonds-and-Pearls-Welttournee auf. In ihrer damaligen Band spielten unter anderem Morris Hayes und Kathy Jensen, die Schwester von Tänzer und Rapper Kirky J., der damals Mitglied von The New Power Generation war. Hayes wurde nach Beendigung der Diamonds-and-Pearls-Tour Mitglied von The New Power Generation.[36] Carmen Electra musste nach der ersten Hälfte des europäischen Teils der Tournee, aufgrund enttäuschter Reaktionen des Publikums und auf Prince’ Drängen hin, ihr Engagement in der Vorgruppe der Diamonds-and-Pearls-Tour beenden.[36] Anfangs machte Prince die Begleitband von Carmen Electra für die schwache Vorstellung verantwortlich und tauschte während der laufenden Tour die Bandmitglieder aus, um die Zuschauer eventuell doch noch für Electra zu begeistern. Tommy Barbarella, damaliger Keyboarder von The New Power Generation, bestätigte: „Ihr [Carmen Electra] konnte er [Prince] die Schuld ja nicht geben, also machte er die Band verantwortlich − das war der reinste Witz. Das Problem war nicht die Band, sondern vielmehr die Tatsache, dass sie mit ihren quietschenden kleinen Raps niemanden in einem großen Stadion oder einer großen Halle mitreißen konnte.“[41]

Am 9. Februar 1993 veröffentlichte Carmen Electra ihr gleichnamiges Album, das sich in den internationalen Hitparaden nicht platzieren konnte.[42] Sie beendete noch im gleichen Jahr ihre Karriere als Sängerin und wurde später Schauspielerin.

Streitigkeiten während der Tournee[Bearbeiten]

Während der Diamonds-and-Pearls-Tour kam es zwischen Prince, Sängerin Rosie Gaines und einzelnen Bandmitgliedern zu Spannungen im zwischenmenschlichen Bereich. Vor allem Rosie Gaines litt unter dieser Situation; in dem hauptsächlich mit männlichen Kollegen besetzen Tourbus wurde sie aufgrund ihres Übergewichts gehänselt. Zudem waren verschiedene Bandmitglieder auf Gaines neidisch, da diese als Backgroundsängerin bei der Tournee eine prominente Rolle spielte und nicht selten am Hauptgesang beteiligt war. Prince reiste mit Tänzerinnen und Bodyguards in einer Limousine und bekam von den Spannungen innerhalb des Tourbusses wenig mit. Gaines beschwerte sich bei Gilbert Davison, ehemaliger Leibwächter und damaliger Manager von Prince, aber es änderte sich nichts an der Situation. Schließlich ging sie direkt auf Prince zu und informierte ihn. „Er [Prince] wollte nie, dass sich irgendjemand wegen irgendwas bei ihm beschwert“, sagte Gaines.[43] Sie drohte damit, die Band während der Tournee zu verlassen und Prince wegen der Hänseleien im Tourbus eventuell zu verklagen. Daraufhin entschloss sich Prince, Gaines im gleichen Tourbus wie Mavis Staples mitfahren zu lassen, die gelegentlich im Vorprogramm der Tournee auftrat. „Diese Tour war die schlimmste Zeit meines Lebens. Was da im Bus ablief, hatte mit Prince nichts zu tun, aber er hat auch nichts getan, um mich davor zu schützen. Wenn seine Kumpels dabei waren, war ich für ihn bloß irgendeine Frau. Dann benahm er sich wie ein Chauvi und sagte Sachen wie; ,Oh, sie hat wohl ihre Regel'“, meinte Rosie Gaines später.[43]

Nach Ende der Diamonds-and-Pearls-Tour im Juli 1992 verließ Rosie Gaines Prince’ Begleitband The New Power Generation. Abgesehen von den Streitigkeiten im Tourbus war Gaines darüber verstimmt, dass Prince sie nicht als Urheberin einiger Songs vom Album Diamonds and Pearls angab. Ihrer Meinung nach hätte sie jedoch darauf Anspruch gehabt: „Vor den Aufnahmen für das Album [Diamonds and Pearls] hatte er [Prince] uns gesagt, wir würden alle wie eine Familie sein, wir würden alles gemeinsam machen und miteinander teilen, und wir haben ihm vertraut. Es ist unsere Schuld, dass wir uns das nicht schriftlich geben ließen. Ich sagte ihm: ,Du willst, dass wir dir vierundzwanzig Stunden am Tag zur Verfügung stehen, aber du zahlst uns nicht genug, dass wir währenddessen unsere Familien irgendwie versorgen könnten.’ Ich glaube, ihm hatte es überhaupt nicht gedämmert, dass die Leute ein Privatleben, dass sie Kinder haben. Er sagte immer zu mir: ,Es muss sich jeder um sich selbst kümmern.'“[44] Rosie Gaines und Prince hatten erst vier Jahre später wieder beruflichen Kontakt miteinander. Als Prince im Jahr 1996 mit Aufnahmen für sein Album Emancipation beschäftigt war, übernahm Gaines bei dem Song Jam of the Year Passagen des Hauptgesangs.[45]

Rezeption[Bearbeiten]

Presse[Bearbeiten]

Die Kritiken zum Album Diamonds and Pearls fielen überwiegend zurückhaltend aus. Vor allem Prince’ Zugeständnis an die Musikrichtung Rap mit Einflüssen von Hip-Hop wurde skeptisch aufgenommen. Tom Moon vom Philadelphia Inquirer kritisierte: „Nachdem er [Prince] jahrelang in puncto Einfallsreichtum beinahe als Miles Davis des Pop bezeichnet werden konnte, hat er nun seine künstlerische Vision geopfert, um ein paar Platten zu verkaufen.“[46] David Browne schrieb in Entertainment Weekly: „Dieser clevere Bursche [Prince] kommt immer wieder mit ein paar guten Tricks, aber die Löcher dazwischen werden auf jeder Platte größer.“[46] Die St. Paul Pioneer Press meinte, das Album habe „zwar eine große Bandbreite, aber nur wenig Originalität.“[46] Der New Musical Express sah im Album den Beweis dafür, dass Prince „keinen wichtigen Einfluss auf den Zeitgeist der Popmusik“ mehr besitze.[47] Der amerikanische Musikkritiker Robert Christgau bewertete das Album mit lediglich zwei Sternen und war der Meinung, dass Prince „seine eigene neue Kraft nicht kennt“.[48] Das US-Musikmagazin Rolling Stone war der Meinung, Prince habe „niemals normaler geklungen“[49] als auf dem Album Diamonds and Pearls und vergab dreieinhalb von fünf möglichen Sternen. Stephen Thomas Erlewine von der US-Online-Musikdatenbank Allmusic gab ebenfalls dreieinhalb von fünf möglichen Sternen und bemerkte, „obwohl er [Prince] noch ein Problem mit Rap hat − Jughead ist einfach peinlich“, sei das Album dennoch „eine gute Platte“.[50]

Prince selbst äußerte sich zu der Musikrichtung Rap gegenüber dem britischen Magazin SKY: „Na ja, erstens habe ich ja nie gesagt, dass ich Rap nicht mochte. Und es hat ja auch wohl jeder das Recht, seine Meinung zu ändern.“[46] Zudem lobte er seine Bandmitglieder, vor allem Rapper Tony M. und Sängerin Rosie Gaines; sie sei „wie ein Tornado. Kein Tag hat genug Stunden für ihre Stimme. Kein Tonband wird ihr wirklich gerecht,“ sagte Prince zum US-Magazin Details.[46]

Charts[Bearbeiten]

Jahr Albumtitel Chartpositionen [51]
DE AT CH UK US
1991 Diamonds and Pearls 8
(57 Wo.)
4
(32 Wo.)
3
(30 Wo.)
2
(66 Wo.)
3
(45 Wo.)

Das Album Diamonds and Pearls wurde weltweit ungefähr 6,3 Millionen mal verkauft und international mehrfach mit Gold- und Platinstatus ausgezeichnet.[52] Beispielsweise erhielt es:

  • in Deutschland Gold für 250.000 verkaufte Exemplare[53]
  • in Österreich Platin für 20.000 verkaufter Exemplare[54]
  • in der Schweiz Platin für 50.000 verkaufte Exemplare[55]
  • in England 3x Platin für 900.000 verkaufte Exemplare[56]
  • in den USA 2x Platin für 2.000.000 verkaufte Exemplare[18]
Jahr Titel der Single Chartpositionen [51]
DE AT CH UK US
1991 Gett Off 13
(15 Wo.)
9
(10 Wo.)
3
(15 Wo.)
4
(8 Wo.)
21
(14 Wo.)
1991 Cream 21
(24 Wo.)
4
(18 Wo.)
3
(15 Wo.)
15
(7 Wo.)
1(2)
(20 Wo.)
1991 Insatiable
(nur in den USA ausgekoppelt)
n.v. n.v. n.v. n.v. 77
(7 Wo.)
1991 Diamonds and Pearls 28
(16 Wo.)
19
(11 Wo.)
7
(11 Wo.)
25
(6 Wo.)
3
(21 Wo.)
1992 Money Don’t Matter 2 Night 48
(10 Wo.)
23
(1 Wo.)
23
(9 Wo.)
19
(5 Wo.)
23
(13 Wo.)
1992 Thunder
(nur in Großbritannien als limitierte Vinyl Picture Disc veröffentlicht)
n.v. n.v. n.v. 28
(3 Wo.)
n.v.
  • Gett Off erreichte in den USA Goldstatus für 500.000 verkaufte Singles.[25]
  • Cream erreichte in den USA ebenfalls Goldstatus für 500.000 verkaufte Singles.[26]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Princevault, Informationen zum Album Diamonds and Pearls

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uptown (2004); Seite 387
  2. http://www.synthtopia.com/content/2011/08/29/princes-patented-purpleaxxe-keytar/
  3. Ro (2011), Seite 213
  4. Hahn (2006), Seite 215
  5. Uptown (2004), Seite 119
  6. Uptown (2004), Seite 387
  7. Uptown (2004), Seite 121
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