Diana Žiliūtė

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Diana Žiliūtė im Regenbogen-Trikot bei der „International Women’s Challenge“ 1999

Diana Žiliūtė (* 28. Mai 1976 in Rietavas, Litauische SSR, Sowjetunion) ist eine litauische Radrennfahrerin und Weltmeisterin.

International machte Diana Žiliūtė 1994 auf sich aufmerksam, als sie Junioren-Straßenweltmeisterin wurde. Anschließend dominierte sie bis Ende der 1990er Jahre den Straßenradsport der Frauen. 1998 gewann sie den Straßen-Weltcup der Frauen und wurde zudem Weltmeisterin.

1999 wurde Diana Žiliūtė Siegerin der Grande Boucle Féminine. Wegen eines erhöhten Koffein-Wertes erhielt sie eine Verwarnung. 2000 konnte sie nochmals den Weltcup für sich entscheiden; zudem errang sie eine Bronze-Medaille im Straßenrennen bei den Olympischen Spielen in Sydney. In den anschließenden Jahren konnte Žiliūtė zahlreiche Straßenrennen und Etappen von Rundfahrten für sich entscheiden. Zuletzt wurde sie Fünfte im WM-Rennen 2009 in Mendrisio und gewann den Giro della Toscana.

2004 wurde Diana Žiliūtė mit dem Gediminas-Staatsorden von Litauen ausgezeichnet.[1]

Von 1999 bis 2009 fuhr Diana Žiliūtė ununterbrochen im italienischen Radsportteam Acca Due O, welches zwischenzeitlich mit litauischer Lizenz fuhr und mehrmals den Namen wechselte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv:[1] [2] Vorlage:Toter Link/paksas.president.ltPaksas.President.lt: „Lietuvos Republicos Prezidentas“ abgerufen am 13. Februar 2010 (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]