Diana DeGette

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Diana DeGette

Diana Louise DeGette (* 29. Juli 1957 in Tachikawa, Japan) ist eine Politikerin aus dem US-Bundesstaat Colorado (Demokratische Partei). Seit 1997 ist sie Abgeordnete im Repräsentantenhaus und vertritt dort den ersten Kongresswahlbezirk von Colorado, Denver; zuvor gehörte sie seit 1992 dem Repräsentantenhaus von Colorado an. Im Kongress ist sie Mitglied des Committee on Energy and Commerce und verschiedener anderer Ausschüsse.

DeGette stand im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit als sie 2005 einen Gesetzesentwurf zur Förderung der Stammzellenforschung einbrachte, für den sie überparteiliche Unterstützung erhielt. Beide Kammern des Parlamentes unterstützten die sogenannte „DeGette-Castle-Bill“ (der Abgeordnete Michael Castle vertrat den Gesetzentwurf auf Seiten der Republikaner, daher der Name). Erst ein Veto des Präsidenten, das erste in seiner Amtszeit, am 18. Juli 2006 verhinderte das Inkrafttreten.

DeGette ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Seit Januar 2007 ist DeGette Mitglied des House Page Board, eines Ausschusses, der für das Schülerpraktikantenprogramm im Repräsentantenhaus zuständig ist. Elftklässler können sich im Rahmen dieses Programms als "Pagen" (Büroboten) bewerben.

Am 26. November 2007 gab DeGette ihre Unterstützung der Präsidentschaftskandidatur von Hillary Clinton bekannt. Im Gegenzug wurde sie zur zweiten Vorsitzender von Clintons Health Care Policy Task Force und zur Beraterin für Stammzellenforschung ernannt. DeGette ist eine der sogenannten Superdelegierten, die auf der Democratic National Convention in Denver im August 2008 mit über die Aufstellung des demokratischen Präsidentschaftsanwärtes entscheiden. Allerdings stimmten die Demokraten auf dem Caucus in Colorado am 5. Februar 2007 überwiegend für Barack Obama.

Im August 2008 erschien DeGettes erstes Buch Sex, Science, and Stem Cells.

Weblinks[Bearbeiten]


  • Diana DeGette im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)