Diary of Dreams

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Diary of Dreams
Diary of Dreams auf dem Amphi Festival 2013
Diary of Dreams auf dem Amphi Festival 2013
Allgemeine Informationen
Genre(s) Elektro / Synth Pop / Rock
(seit der Jahrtausendwende)
Dark Wave
(bis Mitte/Ende der 1990er)
Gründung 1989
Website www.diaryofdreams.de
Gründungsmitglieder
Adrian Hates
E-Gitarre
Alistair Kane (1989–2001)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Rhythmusgitarre, Musik
Adrian Hates
E-Gitarre, Gesang, Bass
Gaun:A (seit 2002)
E-Gitarre, Gesang
Felix „Flex“ Gerlach (seit 2010)
Schlagzeug
Dejan (seit 2010)
Keyboard
Taste
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Alistair Kane (1989–2001)
E-Gitarre
Lil'K (2001–2002)
E-Gitarre
Christian Berghoff (1998–1999)
[Os]mium (1998–2003)
Ray:X (2002–2004)
Keyboard
Kean Sanders (2003)
Keyboard, Gesang
Torben Wendt (seit 2000 als regelmäßiger Gast)
Schlagzeug
D.N.S (2004-2010)

Diary of Dreams ist eine deutsche Band um den Sänger Adrian Hates. Anfänglich im Dark-Wave-Umfeld angesiedelt, wandelte sich die Musik von Diary of Dreams ab der Jahrtausendwende drastisch und es kamen Elemente aus Elektro und Future Pop hinzu.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Adrian Hates war vor 1989 einige Zeit als Gitarrist in zwei Schülerbands, die ihm jedoch nicht geeignet schienen, um seine musikalischen und textlichen Ideen zu verwirklichen. Im Jahr 1989 schrieb er das Gitarrenstück Tagebuch der Träume, das ihm schließlich die Inspiration für den Bandnamen Diary of Dreams brachte. Auf der Suche nach weiteren Musikern, die seine Ideen teilten, fand er nur den Gitarristen Alistair Kane, mit dem er 1989 Diary of Dreams gründete. Die ersten vier 1990 aufgenommenen Demostücke wurden nie veröffentlicht, da Adrian sie für zu schlecht hielt.

1994 wurde schließlich das Debütalbum Cholymelan auf Dion Fortune Records, dem Label von Garden of Delight, bei denen Adrian Hates seit 1992 Bass spielte, veröffentlicht. Inspiriert von Dion Fortune gründete Adrian Hates 1995 sein eigenes Label Accession Records, auf dem alle späteren Veröffentlichungen erschienen.

Für die Aufnahmen von Psychoma? 1998 wurde Diary of Dreams um Christian Berghoff (Gitarre) und [Os]mium (Keyboard) erweitert. 1999 wurde das Debütalbum Cholymelan wiederveröffentlicht und die Compilation Moments of Bloom mit Remixen veröffentlicht. Christian Berghoff verließ Diary of Dreams, um ein Jahr in London zu leben. Nach seiner Rückkehr war er nur noch für Accession Records tätig. Als Ersatz kam Torben Wendt (Keyboard und Gesang), Sänger und Mastermind von Diorama, und ergänzte Adrian Hates insbesondere beim Gesang.

2001 stieg Alistair Kane aus und wurde ersetzt von Lil'K, die wiederum ein Jahr später von Gaun:A ersetzt wurde. Außerdem kam mit Ray:X der erste Schlagzeuger der Bandgeschichte, der Diary of Dreams jedoch 2004 verließ und Keyboarder von Psyche (Band) wurde. Als Ersatz kam 2004 D.N.S (Suicide Commando, Tactical Sekt, Feindflug, Davantage). Außerdem verließ [Os]mium Diary of Dreams aus beruflichen Gründen und wurde von Kean Sanders ersetzt, der sich jetzt mit Torben Wendt abwechselt. Die Aufnahmen zu Nigredo 2004 waren etwas Besonderes in der Geschichte von Diary of Dreams, da Gaun:A als erstes Diary-of-Dreams-Mitglied mit Adrian Hates gemeinsam ins Studio ging. Außerdem ist Gaun:A auf den Promobildern zu Nigredo zu sehen. Auch bei den Aufnahmen zu Menschfeind war Gaun:A mit von der Partie.

Es folgten die EP Menschfeind, das Live-Album Alive (beide 2005) so wie das Album Nekrolog 43 (2007). Mit diesem Album wagten Adrian Hates und Gaun:A zum ersten Mal einen Schritt in Richtung der organischen Musik – sie versuchten also, mehr „echte“ Instrumente miteinzubringen. Anfang des Jahres 2009 wurde die neunte CD der Bandgeschichte unter dem Namen (if) angekündigt. Sie ist am 13. März 2009 erschienen, es sind vier Bonus-Songs auf einer eigenen CD mit dem Namen g(if)t enthalten.[1]

Mit Ego:X erschien am 26. August 2011 ein neues Album, das wiederum als Doppel-CD („X1“ und „X2“) in den Handel gelangte, wobei X2 ebenfalls vier Bonus-Songs enthält. Martin Keßler, bekannt als Synchronstimme von Nicholas Cage und Vin Diesel, übernahm bei sechs Stücken (Intro, Element 1: Zeigeist, Element 2: Illusion, Element 3: Stagnation, Element 4: Angst, sowie Element: 5: Resignation) eine Sprechrolle. Außerdem sang Adrian Hates auf dem Titel „Push Me“ zum ersten Mal ein Duett mit der englischen Sängerin Amelia Brightman, der Schwester von Sarah Brightman, ein.

Am 19. Oktober 2012 veröffentlichte Diary of Dreams das erste Akustik-Album mit dem Titel „The Anatomy of Silence“, auf dem 10 Diary of Dreams-Songs akustisch interpretiert wurden. Im selben Monat spielte die Band eine gleichnamige Akustik-Tournee in 13 Städten, unter anderem in Lukaskirche (Dresden) und der Christuskirche Bochum. Erstmals spielte Gaun:A hierbei auch Kontrabass und Felix Gerlach Violoncello.

Diskografie[Bearbeiten]

Bis auf Cholymelan (1994) sind alle Aufnahmen bei Accession Records erschienen.

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Freak Perfume
  DE 97 17.06.2002 (1 Wo.) [2]
Nigredo
  DE 98 08.11.2004 (1 Wo.) [2]
(If)
  DE 50 30.03.2009 (1 Wo.) [2]
Ego:X
  DE 23 09.09.2011 (1 Wo.) [2]
Elegies in Darkness
  DE 31 28.03.2014 (… Wo.) [2]
[2]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten]

Diary of Dreams auf dem Hexentanz-Festival 2010
Diary of Dreams auf dem Dark Storm Festival 2010
  • 1994 – Cholymelan (Dion Fortune)
  • 1996 – End of Flowers
  • 1997 – Bird Without Wings
  • 1998 – Psychoma?
  • 1999 – Cholymelan (Re-Release mit Bonustracks)
  • 1999 – Moments of Bloom
  • 2000 – One of 18 Angels
  • 2002 – Freak Perfume
  • 2002 – Panik Manifesto (EP)
  • 2003 – Dream Collector
  • 2004 – Nigredo
  • 2005 – MenschFeind (EP)
  • 2005 – Alive (Live-Album)
  • 2007 – Nekrolog 43
  • 2009 – (if) – the Memento Ritual Project
  • 2010 – A Collection of … (Online-Best-of-Album)
  • 2011 – Ego:X
  • 2012 – Dream Collector II
  • 2012 – The Anatomy of Silence
  • 2014 – Elegies in Darkness

Singles[Bearbeiten]

  • 2001 – O’ Brother Sleep
  • 2002 – Amok
  • 2004 – Giftraum
  • 2007 – The Plague
  • 2009 – King of Nowhere

DVD[Bearbeiten]

  • 2006 – Nine in Numbers (Live-DVD)

Quellen[Bearbeiten]

  1. The-Pit.de „(if)“ und „g(if)t“, abgerufen am 4. Februar 2009
  2. a b c d e f musicline.de: Diary of Dreams in den deutschen Albumcharts (zugegriffen am 14. September 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Diary of Dreams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien