Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit

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Titelblatt des Erstdruckes
Goethe im Jahre 1828

Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit ist eine zwischen 1808 und 1831 entstandene Autobiographie Johann Wolfgang von Goethes, die seine Erlebnisse aus den Jahren 1749 bis 1775 beschreibt.

Entstehung[Bearbeiten]

Am 11. Oktober 1809 begann Goethe mit der Konzeption der Autobiographie (Tagebücher: „Schema einer Biographie“). In den letzten Tagen des Januars 1811 setzte die Ausarbeitung ein. Am 17. Juni 1811 gab er das erste Buch von Band I in Druck, am 25. Juli das zweite und dritte. Am 4. Oktober 1812 wurde der Schluss von Band II in Druck gegeben. Band III erschien 4 Wochen vor Ostern 1814 (Tag- und Jahreshefte). Spätestens am 8. April 1813 fasste Goethe den Entschluss, die Arbeit an seiner Biographie ruhen zu lassen (nicht gedruckte Vorrede zu Band III), um lebende Personen nicht zu verärgern (Brief an Eichstädt vom 29. Januar 1815; Gespräch mit Boisseree am 3. Oktober 1815). Nachrichten über die Fortführung von Band IV finden sich aus den Jahren 1816, 1817, 1821, 1824 und 1825. Die endgültige Redaktion Goethes von Band IV setzte erst am 9. November 1830 ein. Band IV ( = Vierter Theil, Buch sechzehn bis zwanzig, 195 Seiten) erschien 1833 nach Goethes Tod in «Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand».

Inhalt[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt ab Unterabschnitt Sesenheim bedarf einer Überarbeitung: Zu lange wörtliche Zitate, kein enzyklopädischer Stil. Siehe auch Diskussion Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Frankfurt am Main[Bearbeiten]

Goethe beginnt seine Autobiografie mit seiner Geburt, dem 28. August 1749, in Frankfurt am Main. Hier wird er auch bleiben, bis er zu Studienzwecken nach Leipzig umzieht und damit auch durch seinen Wohnortwechsel den Übergang von der Kindheit in Frankfurt gemäß seiner inhaltlichen Darstellung abschließt.

Unterricht[Bearbeiten]

Sein Leben beginnt zunächst glücklich und beschaulich im heimischen Elternhaus und sein Leben ist zunächst geprägt von elterlicher Zuneigung, Erziehung durch seinen Vater und Schulunterricht, teilweise mit seiner Schwester gemeinsam und teilweise mit anderen Jungen. Wert wird bei der Darstellung der kindlichen Erziehung vor allem auf den Erwerb von Sprachen gelegt, bei denen Goethe gemäß dieser Darstellung äußerst geschickt war. Das zweite wichtige Eckbein seiner Unterweisung bilden die bildenden Künste. Bei dem Schreiben von kleinen Gedichten zeigt Goethe außerordentliches Geschick, beim Malen wiederum hat er nicht ganz so großes Talent, sodass er hier immer wieder scheitert.

Durch den gemeinsamen Unterricht mit seiner Schwester Cornelia Schlosser profitieren beide von den Unterrichtsinhalten des jeweils anderen, sodass auch Goethe Grundkenntnisse in Italienisch und in der Musik erwerben kann.

Die Auswirkungen des Siebenjährigen Krieges[Bearbeiten]

Im Siebenjährigen Krieg quartiert sich 1759 Königsleutnant Graf Thoranc bei den Goethes ein. Sein preußisch gesinnter Vater wird hiervon stark betroffen, er selbst wiederum erfreut sich an dem neuen Gast. Durch seinen Besuch gehen einflussreiche Kaufleute und Maler ein und aus und Goethe hat zum ersten Mal Kontakt mit der künstlerischen Elite Frankfurts und der Umgebung. Hinzu kommt, dass auch die Kultur innerhalb Frankfurts durch die Gäste geprägt wird und im Theater und in der Oper vor allem französische Stücke gespielt werden. Goethe studiert Corneille, Racine und Molière. In diesem Zuge lernt er Französisch und beginnt selbst, kleinere Stücke für das Theater zu schreiben.

Schlechte Gesellschaft[Bearbeiten]

Durch einen Freund gerät Goethe in die Gesellschaft anderer junger Menschen und lernt in diesem Zuge seine erste große Liebe, Gretchen, kennen. Diese Freunde überreden ihn dazu, seinem Großvater einen der ihren zu empfehlen. Doch es stellt sich heraus, dass der Empfohlene „einer der Schlimmsten“ war und diese Empfehlung nur wegen anderer krimineller Geschäfte haben wollte. Die neuen Freunde inklusive Gretchen werden der Stadt verwiesen, Goethe versucht noch mit ihr Kontakt aufzunehmen, merkt dann allerdings, dass er für sie lediglich ein kleiner Junge war und verfällt in tagelangen Liebeskummer. Um Gretchen zu vergessen, entschließt sich Goethe, ein Studium in Leipzig aufzunehmen und damit die Stadt seiner Kindheit und Jugend und auch diese Phase seines Lebens hinter sich zu lassen.

Leipzig[Bearbeiten]

Christian Fürchtegott Gellert (* 1715; † 1769)

In Leipzig angekommen, bezieht Goethe Quartier bei einer alten Wirtin, mit ihm zusammen ein armer Theologe. Das eigentliche Ziel, das Studium der Rechtswissenschaften, führt Goethe nur mit Widerwillen aus und überredet einen Freund seines Vaters, der in seiner Zeit in Leipzig über ihn wachen soll, Vorlesungen in Literaturgeschichte bei Christian Fürchtegott Gellert besuchen zu dürfen. Dem Schein nach, versucht er sich in beiden Studien, obwohl sein Interesse eindeutig auf das Studium der schönen Künste bezogen ist.

Gellert kritisiert die Frühwerke Goethes und dies führt auch dazu, dass sie ihm selbst nicht gefallen, sodass er den Großteil verbrennt.

Außerdem nimmt er Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser, dem Direkt der Leipziger Zeichakademie und wird von diesem stark geprägt. Seine Zeit in Leipzig endet durch einen schweren Blutsturz, dessen Folgen beinahe seinen Tod bedeuten. Außerdem bildet sich ein Geschwulst an der linken Seite seines Halses. Er entschließt sich seine Zeit in Leipzig zu beenden und zur Genesung nach Frankfurt zu seinen Eltern zu ziehen.

Frankfurt am Main II[Bearbeiten]

Nahc seiner Heimkehr bemerkt Goethe den Unwillen seines Vaters, der ihn als „einen Kränkling“ ansieht. Seine Mutter und seine Schwester nehmen ihn jedoch besorgt auf, und durch Besuche beim Frankfurter Arzt und Chirurgen verläuft die Genesung wie gewünscht. Er trifft die selbst erkrankte Susanne von Klettenberg, eine Freundin seiner Mutter, und ist von ihrer Religiosität so tief beeindruckt, dass er sie später in Wilhelm Meisters Lehrjahre verewigt. Außerdem liest er alte Briefe und Werke aus seiner Zeit in Frankfurt und Leipzig durch und ist mit ihnen nicht mehr zufrieden. Er verbrennt einen großen Teil, einzig Die Laune des Verliebten und Die Mitschuldigen behält er, um sie später zu vervollständigen.

Straßburg[Bearbeiten]

Johann Gottfried Herder
(* 1744; † 1803)

Goethe zieht nach Straßburg, um endlich sein Jurastudium abzuschließen und anschließend zu promovieren. Durch Zusprache und Kontakte seines Vaters findet er schnell einen geeigneten Tutor, der ihn auf das Examen vorbereiten soll. Allerdings bemerkt er auch hier, dass das Jurastudium nicht das ist, was ihn interessiert: Statt für die aktuellen Gesetze und Anwendungen interessiert er sich eher für die Geschichte und noch viel mehr für die möglichen Auswirkungen. Hinzu kommt, dass in seiner Umgebung vor allem Medizinstudenten verkehren und er deshalb ständig mit diesem Thema beschäftigt ist. Er entschließt sich also, einige Vorlesungen zu hören und verliert mehr und mehr die Jurisprudenz aus den Augen.

Nebenbei beschäftigt sich Goethe weiter mit den schönen Künsten: Zum einen bewundert er die Architektur und insbesondere den Straßburger Münster, muss allerdings zugeben, dass er dieses Feld später aus den Augen verloren hat und sich stattdessen darauf verlässt, dass andere Mitmenschen sich darum kümmern. Darüber hinaus frischt er seine Fähigkeiten im Tanz auf, um in der höheren Gesellschaft bestehen zu können und nimmt Tanzstunden bei einer Straßburger Lehrer. Hier hat er nach Gretchen das erste Mal wieder Kontakt mit dem weiblichen Geschlecht, genauer mit den beiden Töchtern des Tanzlehrers. Aber auch dieses mal endet die Geschichte schlecht: Er verliebt sich in die Jüngere, die vergeben ist und die Ältere verliebt sich in ihn. Es entbrennt ein Streit zwischen den Schwestern, der damit endet, dass Goethe von der älteren verflucht wird.

In einem Gasthaus außerhalb von Straßburg trifft Goethe auf Johann Gottfried Herder, von dem er sofort sehr angetan ist. Goethe ist zu diesem Zeitpunkt noch gänzlich unbekannt, während Herder sich schon einen Namen gemacht hat und darüber hinaus durch sein Äußeres beeindrucken kann.

Sesenheim[Bearbeiten]

  • April 1770 (2,10)

Auf seinen Ausritten zusammen mit Freund Friedrich Leopold Weyland von Straßburg ins Elsass trifft Wolfgang in Sessenheim (von ihm „Sesenheim“ geschrieben) die Pfarrerstochter Friederike und schwärmt: da ging fürwahr an diesem ländlichen Himmel ein allerliebster Stern auf. […] Schlank und leicht, als wenn sie nichts an sich zu tragen hätte, schritt sie. Das Verlangen, sie wieder zu sehen, schien unüberwindlich. Ich trug ein Märchen vor, das ich hernach unter dem Titel 'Die neue Melusine' aufgeschrieben habe.

(3,11) Früh beizeiten geht Wolfgang mit Friederike spazieren: Ich genoß an der Seite des lieben Mädchens der herrlichen Sonntagsfrühe auf dem Lande. Friederikes Wesen, ihre Gestalt trat niemals reizender hervor, als wenn sie sich auf einem erhöhten Fußpfad hinbewegte. Ich […] kannte keinen Schmerz noch Verdruß in ihrer Nähe. […] Ich war grenzenlos glücklich an Friedrikens Seite; gesprächig, lustig, geistreich, vorlaut, und doch durch Gefühl, Achtung und Anhänglichkeit gemäßigt. Unter diesen Umgebungen trat unversehens die Lust zu dichten, die ich lange nicht gefühlt hatte, wieder hervor. Ich legte für Friedriken manche Lieder bekannten Melodien unter[1].

Straßburg[Bearbeiten]

  • 1771 (3,11)

Nebenbei promoviert Wolfgang. Der Vater verlangt ein ordentliches Werk. Das schreibt Wolfgang zusammen. Der Dekan lehnt es ab. Wolfgang schafft das Ziel im zweiten Anlauf am 6. August leicht. Tags darauf stirbt der Historiker Johann Daniel Schöpflin. Goethe würdigt das Werk des Straßburger Professors.

Darmstadt[Bearbeiten]

  • ab 1772 (3,12)

Wolfgang begegnet Johann Heinrich Merck: Dieser eigne Mann, der auf mein Leben den größten Einfluß gehabt, war von Geburt ein Darmstädter… Nach vollendeten Studien führte er einen Jüngling nach der Schweiz, wo er eine Zeitlang blieb, und beweibt zurückkam. Als ich ihn kennen lernte, war er Kriegszahlmeister in Darmstadt. Mit Verstand und Geist geboren, hatte er sich sehr schöne Kenntnisse, besonders der neueren Literaturen, erworben, und sich in der Welt- und Menschengeschichte nach allen Zeiten und Gegenden umgesehn. Treffend und scharf zu urteilen war ihm gegeben. Man schätzte ihn als einen wackern entschlossenen Geschäftsmann. Mit Leichtigkeit trat er überall ein, als ein sehr angenehmer Gesellschafter für die, denen er sich durch beißende Züge nicht furchtbar gemacht hatte. Er war lang und hager von Gestalt, eine hervordringende spitze Nase zeichnete sich aus, hellblaue, vielleicht graue Augen gaben seinem Blick, der aufmerkend hin und wider ging, etwas Tigerartiges; von Natur ein braver, edler, zuverlässiger Mann, hatte er sich gegen die Welt erbittert, und ließ diesen grillenkranken Zug dergestalt in sich walten, daß er eine unüberwindliche Neigung fühlte, vorsätzlich ein Schalk, ja ein Schelm zu sein. Merck schreibt mit verletzender Kraft, geht verneinend und zerstörend zu Werke. Das ist zwar auch ihm selbst unangenehm, doch ist Merck mit Notwendigkeit Zweifler und Eklektiker.

Im Darmstädter Kreis begegnet Wolfgang außer Merck noch Herders spätere Gattin, die Elsässerin Caroline Flachsland. Goethe schreibt über diese Zeit: ,Faust‘ war schon vorgeruckt, ,Götz von Berlichingen‘ baute sich nach und nach so in meinem Geiste zusammen. Herder unterließ sein Necken und Schelten nicht. Meine Lust am Hervorbringen war grenzenlos. Von Friederike trennt er sich brieflich und gesteht: Gretchen hatte man mir genommen, Annette mich verlassen, hier war ich zum erstenmal schuldig. Er flüchtet in die freie Natur, singt Wanderers Sturmlied, diesen Halbunsinn, leidenschaftlich und sucht nach seiner alten Art abermals Hülfe bei der Dichtkunst. Die Marie im Clavigo sei Ergebnis solcher reuigen Betrachtungen gewesen, erinnert sich Goethe.

Wetzlar[Bearbeiten]

  • 1772 (3,12)

Vom 25. Mai bis zum 11. September ist Wolfgang Praktikant am Reichskammergericht in Wetzlar. Goethe schreibt: Jener Vorsatz, meine innere Natur nach ihren Eigenheiten gewähren, und die äußere nach ihren Eigenschaften auf mich einfließen zu lassen, trieb mich an das wunderliche Element, in welchem „Werther“ ersonnen ist. Die Geschichte Werthers wird erzählt. Von Lotte ist die Rede und von Jerusalem.

Mit dort tätigen jungen und gebildeten Juristen traf er sich regelmäßig im Gasthof Zum Kronprinzen zu einer Rittertafel, einer Vereinigung ähnlich den Freimaurern. Alle Teilnehmer verwendeten Pseudonyme‚ Wolfgang trat als ,Götz der Redliche‘ in Erscheinung. Ebenfalls zu dem Kreis gehörte der Hofrat Johann Christian Kestner, der Verlobte Lottes.

Gotter vermittelt Wolfgang die Bekanntschaft mit Autoren des Göttinger Musenalmanachs, darunter Bürger, Voß, Hölty und die Gebrüder Stolberg (Christian und Friedrich Leopold). Wolfgang dichtet Der Wanderer.

Zusammen mit Merck, dem Todfeind aller akademischen Bürger, sucht Wolfgang am 18. August Ludwig Julius Friedrich Höpfner, Professor der Rechte, in Gießen auf und wird später dessen Freund.

Im November desselben Jahres, nach dem tragischen Tod seines Freundes Karl Wilhelm Jerusalem, kehrt er nochmals nach Wetzlar zurück, um Einzelheiten und Hintergründe über die Geschehnisse um Jerusalem aufzunehmen.

Koblenz[Bearbeiten]

  • 1772 (3,13)

Vom 14. bis 19. September besucht Wolfgang zusammen mit Merck in Thal-Ehrenbreitstein die Frau Sophie von La Roche.

Frankfurt am Main[Bearbeiten]

  • 1773 (3,13)

Wolfgang, der etwas auf seine Mitschuldigen hält, fand schon für diese keinen Verleger. Nun strengt er mit Merck den Druck des Götz an. Merck muss nach Sankt Petersburg. Als er zurückkehrt, legt ihm Wolfgang den Werther vor. Nun ja, es ist ganz hübsch! meint Merck. Wolfgang denkt an Manuskriptverbrennung, will zumindest umarbeiten. Merck redet Wolfgang die Umarbeitung aus. Wolfgang schickt das Manuskript schließlich ab. Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf. Wolfgang gefällt es, als ein literarisches Meteor angestaunt zu werden.

Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern bezeichnet Goethe als Epigramm-Sammlung.

Rhein[Bearbeiten]

  • 1774 (3,14)

Lenz porträtiert er so: Er hatte nämlich einen entschiedenen Hang zur Intrige, und zwar zur Intrige an sich […]. Auf diese Weise war er zeitlebens ein Schelm in der Einbildung, seine Liebe wie sein Haß waren imaginär, […] und so hat er niemanden, den er liebte, jemals genützt, niemanden, den er haßte, jemals geschadet. Dennoch sei sein Talent aus wahrhafter Tiefe, aus unerschöpflicher Produktivität hervorgegangen. Man konnte in seinen Arbeiten große Züge nicht verkennen; eine liebliche Zärtlichkeit schleicht sich durch zwischen den albernsten und barockesten Fratzen, die man selbst einem so gründlichen und anspruchslosen Humor, einer wahrhaft komischen Gabe kaum verzeihen kann. Seine Tage waren aus lauter Nichts zusammengesetzt, dem er durch seine Rührigkeit eine Bedeutung zu geben wußte. Er lebte meistens mit Offizieren der Garnison, wobei ihm die wundersamen Anschauungen, die er später in dem Lustspiel „Die Soldaten“ aufstellte, mögen geworden sein. […] Die Poesie, die er in das Gemeinste zu legen wußte, setzte mich oft in Erstaunen.

Goethe schreibt über seinen Freund Klinger. Mit Basedow reist Wolfgang zu Lavater nach Ems. Die gemeinsame Fahrt verläuft vom 15. bis 21. Juli die Lahn hinab in den Rhein nach Köln zu Georg und Fritz Jacobi. Wolfgang rezitiert seine neusten und liebsten Balladen ,Der König von Thule‘ und ,Es war ein Buhle frech genung‘. Weiter geht es mit Basedow und Lavater über Düsseldorf, Pempelfort nach Elberfeld.

Frankfurt am Main[Bearbeiten]

  • 1774 (3,15)

Zurückgekehrt zu seiner edlen Freundin von Klettenberg dichtet Wolfgang

Sieh in diesem Zauberspiegel
Einen Traum, wie lieb und gut,
Unter ihres Gottes Flügel,
Unsre Freundin leidend ruht.

Die Fabel des Prometheus wird in Wolfgang lebendig. Der junge Dichter trifft am 11. Dezember von Knebel. Dieser, in Weimar angestellt, berichtet, daß Wieland dort in vorzüglicher Gunst stehe, und macht Wolfgang mit dem durchreisenden Weimarer Erbprinzen Carl August bekannt. Dem Vater, der reichsbürgerlich gesinnt ist und sich deshalb von den Großen entfernt hält, gefällt die noble Bekanntschaft nicht. Wolfgang macht sich nichts daraus und reist den Herrschaften nach Mainz nach. In einem Gespräch in Mainz erweisen sich Wolfgangs Befürchtungen wegen seiner mit spitzer Feder geschriebenen Satire Götter, Helden und Wieland als unbegründet. Denn der Weimarer Hof nimmt die Posse heiter und lustig.

Merck, der Wolfgangs Clavigo in die Hände bekommt, urteilt: Solch einen Quark mußt du mir künftig nicht mehr schreiben; das können die andern auch.

  • 1775 (4,16)

Goethe beklagt sich über den Raubdrucker Christian Friedrich Himburg (* 1733; † 1801).

(4,17) Darauf erzählt er die Geschichte seines Verhältnisses zu Lili und gibt seinem Gefühl Ausdruck in den Versen:

Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?

Demoiselle Delph (* 1728; † 1808) hat seit vielen Jahren das Vertrauen von Lilis Mutter. Überdies kennt und liebt sie Lili von Jugend auf. Wolfgang führt die Demoiselle bei seinen Eltern ein. Die Delph leitet die Verbindung von Lili und Wolfgang in die Wege. Auf einmal Bräutigam, findet Wolfgang: War die Geliebte mir bisher schön, anmutig, anziehend vorgekommen, so erschien sie mir nun als würdig und bedeutend.

Schweiz[Bearbeiten]

Johann Jacob Bodmer, Porträt von Anton Graff, 1781–82
  • 1775 (4,18)

Wolfgang will mit den beiden Grafen Stolberg, Christian und Friedrich Leopold, und mit Graf Haugwitz (* 1752; † 1832) in die Schweiz reisen. Daß du mit diesen Burschen ziehst, ist ein dummer Streich schimpft Freund Merck, weil er findet, Grafen seien nicht die richtige Gesellschaft für Wolfgang, denn, so sagt er ihm: Dein Bestreben, deine unablenkbare Richtung ist, dem Wirklichen eine poetische Gestalt zu geben; die andern suchen das sogenannte Poetische, das Imaginative, zu verwirklichen, und das gibt nichts wie dummes Zeug.

Auf dem Wege in die Schweiz begegnet Wolfgang in Karlsruhe wiederum den jungen Herzog von Sachsen-Weimar. Der Herzog und seine edle Braut hoffen Wolfgang bald in Weimar zu sehen. Wolfgang reist weiter nach Emmendingen zu seiner mittlerweile verheirateten Schwester. Cornelia, nach Goethes Ansicht für die Ehe überhaupt nicht geschaffen, rät dem Bruder zur Trennung von Lili. Am Rheinfall bei Schaffhausen vorbei reist Wolfgang nach Zürich zu Lavater. In Zürich trifft Wolfgang seinen jungen Freund Jacob Ludwig Passavant (* 1751; † 1827). Der alte Bodmer, am rechten Ufer der Limmat lebend, wird aufgesucht. Auf dem Zürichsee, im Angesicht der Herrlichkeit ringsum, dichtet Wolfgang

Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freier Welt;
Wie ist Natur so hold und gut,
Die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig himmelan,
Begegnen unserm Lauf…
Andermatt um 1900
[…]
Aug' mein Aug',was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so gold du bist;
hier auch Lieb' und Leben ist.
Joseph Mallord William Turner, The Devil's Bridge, St Gothard, um 1803
[…]
Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die türmende Ferne,
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht
Und im See bespiegelt
Sich die reifende Frucht

Gothe landet in Richterswil beim Mediziner Dr. Hotz und wallfahrtet durchs Tal von Schindellegi nach Maria Einsiedeln. Am 16. Juni liegt Schnee auf dem Pfad zum Fuß des Berges Schwyzer Haggen. Er verlässt die wilde Bergwelt und steigt ab nach Schwyz. Am 17. Juni besteigt er den Rigi und am 18. Juni zeichnet er dort die Kapelle. Am 19. Juni geht es nach Vitznau und von da zum Wasser nach Gersau. Das Rütli wird erklommen auf dem Weg nach Altdorf über Flüelen. Am 20. Juni erreicht er Amsteg und betrachtet die schäumende Reuß. Auf dem Wege hinauf nach Andermatt besichtigt Goethe am 21. Juni den Teufelsstein, die Teufelsbrücke (s. Abbildung) und das Urserner Loch. Schließlich tritt er am 22. Juni hinter dem Gotthard ins steinichte Liviner Tal ein und kehrt um.

(4,19) Über Küßnacht, Zug und die Bergkette Albis kehrt er zurück nach Zürich, wo er Lavater wiederfindet. Goethe bespricht Lavaters Lust, sich ins Unendliche auszudehnen, wozu uns der gestirnte Himmel sogar sinnlich einlädt. Doch Goethes abschließendes Urteil fällt nicht besonders schmeichelhaft für den Freund aus: Er war weder Denker noch Dichter, ja nicht einmal Redner. Goethe philosophiert über Geniereise und Geniestreich.

Frankfurt am Main[Bearbeiten]

Goethe in einer Zeichnung von Georg Melchior Kraus, 1776
  • 1775 (4,19) Wieder in Frankfurt, wohl empfangen von jedermann, wird Goethe erneut mit der Verlobten Lili konfrontiert. Ich war unterrichtet, man habe sie in meiner Abwesenheit völlig überzeugt, sie müsse sich von mir trennen. Einige Monate gingen hin in dieser unseligsten aller Lagen. […] Beide Liebende, sich ihres Zustandes bewußt, vermieden, sich allein zu begegnen. Goethe, der Dichter, drückt dieses Unglück in Versen aus:
Ihr verblühet, süße Rosen,
Meine Liebe trug euch nicht;
Blühtet, ach, dem Hoffnungslosen,
Dem der Gram die Seele bricht!

In dem Zusammenhang erwähnt er sein Singspiel Erwin und Elmire aus jener traurigen Zeit. Egmont wird angegangen, und zwar ganz anders als Götz von Berlichingen. Gleich zu Anfang nimmt sich Goethe die Hauptszenen vor.

(4,20) Die Maler Georg Melchior Kraus (* 1737; † 1806) und Philipp Hackert helfen Goethe über manche böse Stunden hinweg. Goethe gesteht: es fehlte mir die eigentliche plastische Kraft. Er bringt die Sprache über Bertuch als Zögling Wielands wieder auf den Weimarer Hof, an dem junge Männer wie er gefragt sind: Man blickte nach Persönlichkeiten umher, die in dem aufstrebenden Deutschland so mannigfaches Gute zu fördern berufen sein könnten, und so zeigte sich durchaus eine frische Aussicht, wie eine kräftige und lebhafte Jugend sie nur wünschen konnte. Es kommt, wie es kommen muss. Goethe nimmt vor der Verlobten Reißaus: Ich entschloß mich daher abermals zur Flucht, und es konnte mir deshalb nichts erwünschter sein, als daß das junge herzoglich weimarische Paar von Karlsruhe nach Frankfurt kommen und ich, früheren und späteren Einladungen gemäß, ihnen nach Weimar folgen sollte.

Wahrheit und Dichtung[Bearbeiten]

Die Biographie enthält – über das oben Skizzierte hinaus – eine schier unübersehbare Fülle von Einzelheiten zu Personen und Ereignissen:

Frankfurt am Main[Bearbeiten]

Das Erdbeben von Lissabon
  • 1749 (1,1)

Die schwere Geburt Goethes ist Anlass für seinen Großvater, den Schultheiß Johann Wolfgang Textor, in Frankfurt den Hebammenunterricht zu reformieren.

  • 1755 (1,1)

Das Erdbeben von Lissabon am 1. November mit seinen zahlreichen Menschenopfern führt den kleinen Wolfgang vor Augen, wie sich Gott keineswegs väterlich beweist.

  • 1756 (1,2)

Goethes Vater ist Kaiserlicher Rat. Die Ernennung erfolgte vor seiner Geburt durch Karl VII.

  • 1757 (1,2)

Der alte Fritz spaltet im Siebenjährigen Krieg die Frankfurter in zwei Lager.

Johann Michael von Loen (* 1694; † 1776), Ehegatte der Schwester von Goethes Großmutter Anna Margaretha Textor (* 1711; † 1783), entzweit mit seinem Buch Die einzige wahre Religion Lutheraner und Calvinisten und streitet über das Buchthema mit dem Theologen Dr. Benner aus Gießen.

Die drei Söhne Senckenbergs nennt Goethe Sonderlinge.

Der kleine Wolfgang findet im väterlichen Bücherschrank Friedrich Rudolf Ludwig von Canitz, Hagedorn, Karl Friedrich Drollinger, Gellert, Creuz, Haller, Benjamin Neukirch und Koppen [Johann Friedrich Kopp] vor.

  • 1759 (1,3)

Goethe glossiert von den Malern aus Frankfurt und Umgebung: Friedrich Wilhelm Hirt (* 1721; † 1772), Christian Georg Schütz, Johann Georg Trautmann, Johann Andreas Benjamin Nothnagel (* 1729; † 1804), Justus Juncker (* 1703; † 1767), Johann Conrad Seekatz und Philipp Hieronymus Brinckmann.

Am Karfreitag, dem 13. April findet die Schlacht von Bergen statt.

  • 1763 (1,4)

Der Hubertusburger Frieden beschert Goethe für etliche Jahre ein glückliches Leben.

  • 1764 (1,5)

Erzherzog Joseph wird am 3. April zum Römischen König gekrönt. In Frankfurt sind Exponenten des Reichs zu bestaunen. Goethe ist beeindruckt vom Baron von Erthal, dem Krönungsbotschafter Fürst Esterházy und dem Kurfürsten von Mainz. Goethes Kommentar als Augenzeuge des Krönungszuges am Rathaus: Der junge König hingegen schleppte sich in den ungeheuren Gewandstücken mit den Kleinodien Karls des Großen, wie in einer Verkleidung, einher, so daß er selbst, von Zeit zu Zeit seinen Vater ansehend, sich des Lächelns nicht enthalten konnte. Sogar Lavater kommt vorbei.

Leipzig[Bearbeiten]

Straßburg[Bearbeiten]

  • 1769 (2,9) Goethe erzählt über den königlich-französischen Statthalter Klinglin in Straßburg.

Zitate[Bearbeiten]

  • (1,4) Der Mensch mag sich wenden wohin er will, er mag unternehmen was es auch sei, stets wird er auf jenen Weg wieder zurückkehren, den ihm die Natur einmal vorgezeichnet hat.[2]
  • (2,1) Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter die Fülle.
  • (2,6) Über einen Philosophen: Er hätte mir nur sagen dürfen, daß es im Leben bloß aufs Tun ankomme, das Genießen und Leiden finde sich von selbst.
  • (2,6) Jede Provinz liebt ihren Dialekt: denn er ist doch eigentlich das Element, in welchem die Seele ihren Atem schöpft.
  • (2,7) Denn der innere Gehalt des bearbeiteten Gegenstandes ist der Anfang und das Ende der Kunst.
  • (2,8) Der Gelehrte Ernst Theodor Langer (* 1743; † 1820), vorzüglicher Bücherkenner, prägt in Leipzig Goethes Haltung zur Heiligen Schrift und zur christlichen Religion: Bibelfest wie ich war, kam es bloß auf den Glauben an, das, was ich menschlicherweise zeither geschätzt, nunmehr für göttlich zu erklären, welches mir um so leichter fiel, da ich die erste Bekanntschaft mit diesem Buche als einem göttlichen gemacht hatte.
  • (2,8) Die Zeit ist unendlich lang und ein jeder Tag ein Gefäß, in das sich sehr viel eingießen läßt, wenn man es wirklich ausfüllen will.
  • (2,9) Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.
  • (3,11) Friedrikens Betragen: Die reinste Freude, die man an einer geliebten Person finden kann, ist die, zu sehen, daß sie andere erfreut.
  • (3,11) Wie Kirschen und Beeren schmecken, muß man Kinder und Sperlinge fragen!
  • (3,13) Die wahre Poesie kündet sich dadurch an, daß sie, als ein weltliches Evangelium, durch innere Heiterkeit, durch äußeres Behagen, uns von den irdischen Lasten zu befreien weiß, die auf uns drücken. Wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen, und läßt die verwirrten Irrgänge der Erde in Vogelperspektive vor uns entwickelt daliegen.
  • (3,15) Das gemeine Menschenschicksal, an welchem wir alle zu tragen haben, muß denjenigen am schwersten aufliegen, deren Geisteskräfte sich früher und breiter entwickeln.
  • (4,17) Ein rühriger Geist faßt überall Fuß.
  • (4,17) Jedes Verlangen nach Ruhm ist ehrbar, aller Kampf um das Tüchtige lobenswürdig.

Rezeption[Bearbeiten]

  • Nach Richard Friedenthal will Goethe weniger ein Zeitgemälde präsentieren als vielmehr sein Leben als das „größte Kunstwerk“ hinstellen. Und Goethe meine, sein Aufstieg sei beispielhaft und sollte pädagogisch wirksam dargeboten werden. Also bleibt die Historie möglichst draußen – darf nur ins Buch, wenn es gar nicht anders geht. Warum endet der Roman bereits 1775? fragt sich Friedenthal. Antwort: Goethe möchte keinen Ärger, möchte den noch Lebenden nicht zu nahe treten. Friedenthal gibt zu – das Buch ist Dichtung. Goethe haut nicht auf die Pauke, sondern erzählt heiter und gelassen. Schattenseiten werden nicht weiter ausgeleuchtet. Der Lebensweg verlief glücklich. Goethes Rechnung ging nach Friedenthal voll auf. Die Leserschar nahm die simple Lebenserinnerung an, und in ihrer Einfachheit liegt die Größe von Dichtung und Wahrheit. Insgesamt bewertet er diese mannigfaltig vorschreitende Lebensgeschichte[3] als einen der großen deutschen Romane – ein Hausbuch[4].
  • Brude-Firnau betrachtet den Leser dieser Biographie und den jungen Bibel-Leser Goethe, der sich allmählich – lesend – bildete.
  • Nach Wilpert setzte sich Dichtung und Wahrheit als Titel für dieses lebendige Zeitgemälde durch. Es gehe um nicht weniger als um den Sinn eines Lebens. Der sei nicht durch sequentielles Erinnern, sondern durch Reflexion erschließbar. Sobald Goethe reflektiert, muss der Leser mitunter die Zeitebenen auseinanderhalten. Zum Beispiel spricht Goethe, wenn er den Kölner Sulpiz Boisserée[5] lobend erwähnt, die Zeit nach 1775 an.
  • Der Goethe-Biograph Conrady lehnt Dichtung und Wahrheit als Apotheose ab.

Selbstzeugnisse[Bearbeiten]

„Überhaupt ist die bedeutendste Epoche eines Individuums die der Entwickelung, welche sich in meinem Fall mit den ausführlichen Bänden von Wahrheit und Dichtung abschließt. Später beginnt der Konflikt mit der Welt, und dieser hat nur insofern Interesse als etwas dabei herauskommt.“

– Goethe am 27. Januar 1824 im Gespräch mit Johann Peter Eckermann

„Ich bin meinem eigentlichen Glücke nie so nahe gewesen als in der Zeit jener Liebe zu Lili. Die Hindernisse, die uns auseinanderhielten, waren im Grunde nicht unübersteiglich – und doch ging sie mir verloren!“

– Goethe am 5. März 1830 im Gespräch mit Frédéric Jacob Soret (Genfer Naturwissenschaftler, Prinzenerzieher (* 1795; † 1865))

„Es sind lauter Resultate meines Lebens… Ich dächte, es steckten darin einige Symbole des Menschenlebens. Ich nannte das Buch Wahrheit und Dichtung, weil es sich durch höhere Tendenzen aus der Region einer niedern Realität erhebt.“

– Goethe am 30. März 1831 im Gespräch mit Johann Peter Eckermann

Literatur[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

Geordnet nach dem Erscheinungsjahr

  • Richard Friedenthal: Goethe – sein Leben und seine Zeit. R. Piper Verlag, München 1963, S. 568–571.
  • Gisela Brude-Firnau In: Paul Michael Lützeler (Hrsg.), James E. McLeod (Hrsg.): Goethes Erzählwerk. Interpretationen. Stuttgart 1985, ISBN 3-15-008081-9, S. 319–343.
  • Gero von Wilpert: Goethe-Lexikon. Stuttgart 1998, ISBN 3-520-40701-9, S. 217–220.
  • Karl Otto Conrady: Goethe – Leben und Werk. Düsseldorf und Zürich 1999, ISBN 3-538-06638-8, S. 859–861.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikiversity: Die essayistischen Einschaltungen in Goethes «Dichtung und Wahrheit» – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch
 Wikiversity: Titelblatt und zeitgenössische Einbände der Erstausgabe – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johann Wolfgang von Goethe: Poetische Werke, Band 8. Phaidon Verlag, Essen 1999, ISBN 3-89350-448-6, S. 301, Sesenheimer Lieder: Mailied, Willkommen und Abschied, Mit einem gemalten Band
  2. Mephistopheles in Faust I: «Du bleibst doch immer, was du bist.»
  3. Johann Wolfgang von Goethe: Poetische Werke, Band 8. Phaidon Verlag, Essen 1999, ISBN 3-89350-448-6, S. 430.
  4. Richard Friedenthal: Goethe – sein Leben und seine Zeit. R. Piper Verlag, München 1963, S. 569 u.
  5. Johann Wolfgang von Goethe: Poetische Werke, Band 8. Phaidon Verlag, Essen 1999, ISBN 3-89350-448-6, S. 250.