Dickin Medal

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Die Dickin Medal

Die Dickin Medal ist die höchste britische Auszeichnung für Tiere, die sich im Kriegseinsatz verdient gemacht haben. Die Ehrung wird seit dem Jahre 1943 vergeben und wurde von Maria Dickin ins Leben gerufen. Sie ist das Gegenstück zum Victoria Cross, das an Soldaten verliehen wird.

Die Dickin Medal wird von der britischen People's Dispensary for Sick Animals (PDSA) vergeben. Träger sind unter anderem mehrere Brieftauben wie G.I. Joe, Hunde, Pferde sowie eine Katze namens Simon. Die Medaille besteht aus Bronze. Auf ihr sind die Worte For Gallantry und We Also Serve. Die Dickin Medal ist auf einem grünen, dunkelbraunen und blassblauen Band befestigt. Die Farben symbolisieren Wasser, Erde und Luft.

Im Februar 2007 erhielt die Labradorhündin Sadie die Auszeichnung, weil sie im November 2005 im afghanischen Kabul noch rechtzeitig eine Bombe mit Fernzündung entdeckte. Sadie ist damit der 25. Hund, der mit der Dickin Medal ausgezeichnet wurde. Zuvor erhielten im März 2002 zwei Blindenhunde die Auszeichnung, weil sie am 11. September 2001 ihre Herrchen noch rechtzeitig aus dem brennenden World Trade Center führten. Zuletzt (2010) erhielt der Labrador Treo eine Dickin Medaille. Er erhielt eine Medaille wegen seiner Tapferkeit und seinen Einsätzen in Afghanistan, bei denen er die Aufgabe hatte, Bomben aufzuspüren.

Die Dickin Medal wird im Allgemeinen nur an britische Tiere vergeben, die sich im Kriegseinsatz besonders verdient gemacht haben. Unter besonderen Umständen kann sie auch an Tiere anderer Nationen verliehen werden. Als ziviles Äquivalent wurde 2002 die PDSA Gold Medal ins Leben gerufen. Sie stellte das Gegenstück zum George Cross dar.

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