Didaktik der Philosophie

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Didaktik der Philosophie ist die Fachdidaktik der Philosophie. Gegenstand der Didaktik der Philosophie ist der Philosophieunterricht. Die Didaktik kann sowohl auf Kinder und Jugendliche als auch auf Erwachsene ausgerichtet sein. Die Ausrichtung auf Kinder nennt man Philosophieren mit Kindern.

Philosophieunterricht[Bearbeiten]

Hauptartikel: Philosophieunterricht

Gegenstand der Philosophiedidaktik ist der Philosophieunterricht, d.h. das Lehren und Lernen von Philosophie. Philosophie kann als Philosophieren mit Kindern im Kindergarten und in der Grundschule unterrichtet werden. Im Gymnasium ist Philosophie in vielen Ländern ein obligatorisches Schulfach oder ein Wahlpflichtfach. In Deutschland und Österreich ist Philosophie oder Ethik ein Ersatzfach für den Religionsunterricht. Philosophie wird an Hochschulen und Universitäten gelehrt.

Aufgaben der Fachdidaktik[Bearbeiten]

Die Fachdidaktik unterscheidet sich von der allgemeinen Didaktik in ihrem unterschiedlich weiten Umfang. [1] In der Beantwortung didaktischer Fragen in der Fachdidaktik müssen die Bedingungen des Fachs mitberücksichtigt werden. Laut Hans Glöckel lassen sich die Aufgaben der Fachdidaktik wie folgt bestimmen: Sie

  • beschreibt den historischen Gang ihres Faches,
  • erforscht, reflektiert und begründet alle Aspekte des Unterrichts im jeweiligen Fach,
  • erkundet den tatsächlich stattfindenden Unterricht und seine Ergebnisse,
  • führt in die Praxis des Unterrichtens ein und
  • entwickelt und überprüft in der Praxis Unterrichtsmodelle.[2]

Jonas Pfister unterscheidet begriffliche, normative, deskriptive und historisch-deskriptive Fragen der Fachdidaktik und unter den normativen die folgenden vier:

  • Begründungsfrage: Wozu soll gelehrt und gelernt werden?
  • Inhaltsfrage: Was soll gelehrt und gelernt werden?
  • Methodenfrage: Wie soll gelehrt und gelernt werden?
  • Prüfungsmethodenfrage: Wie soll geprüft werden, ob das Gelehrte gelernt wurde?[3]

Versuche, möglichst umfassend diese Fragen zu beantworten, können als fachdidaktische Ansätze bezeichnet werden.

Fachdidaktische Ansätze[Bearbeiten]

In der deutschsprachigen Fachdidaktik lassen sich zwei Grundpositionen unterscheiden, der dialogisch-pragmatische und der bildungstheoretisch-identitätstheoretische Ansatz.[4] Daneben gibt es alternative Ansätze.

Der dialogisch-pragmatische Ansatz[Bearbeiten]

Der kommunikations- und praxisorientierte Ansatz stellt das Philosophieren in den Mittelpunkt, das er als eine grundlegende Kulturtechnik begreift. Bedeutendster Vertreter dieses Ansatzes ist Ekkehard Martens. [5] Martens bezeichnet Philosophieren als Kulturtechnik, welche infolgedessen gleichgesetzt wird mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Mit Kulturtechnik ist keine instrumentelle Fähigkeitkeit gemeint, wobei Verfahren der Logik durchaus dieser Güte sind. Sie kann gelehrt und gelernt werden.[6] Philosophieren umschließt Fähigkeiten der Reflexivität, Rechtfertigung und Urteilsfällung. Philosophieren als Kulturtechnik ist insofern notwendig unterrichtet zu werden.

Der Ansatz basiert zunächst auf dem "Dialogprinzip". Dieses besagt, dass Philosophieunterricht grundsätzlich im Dialog stattfinden muss [7]. Mit dem Dialogprinzip werden Inhalte bearbeitet, die handlungsorientierte Probleme der heutigen Zeit betreffen, auch Probleme von Schülerinnen und Schülern. Martens sieht drei mögliche Dialogarten:

  1. das "offene Unterrichtsgespräch zur Klärung der eigenen Interessen und Vormeinungen",
  2. das "Hinzuziehen von Dialogpartnern durch Zuhören bzw. Lesen von Texten",
  3. die "Realisierung des dabei erhaltenen Dialogangebots durch Rückfragen, Reformulierung und Problematisierung" [8].

Der bildungstheoretisch-identitätstheoretische Ansatz[Bearbeiten]

Der eher textorientierte Ansatz stellt das „Nach-Denken“ und Kennen der Tradition in den Mittelpunkt. Begründer dieses Ansatzes ist der Düsseldorfer Lehrer Wulff Rehfus. Er schreibt dazu: "Im Philosophieunterricht geht es darum, den Schüler hinzuführen zu den überkommenen und gegenwärtigen Problemstellungen und –lösungen der Philosophie, zu den Methoden des Philosophierens (wie zum Beispiel transzendentale, dialektische, hermeneutische usf.) und schließlich zu den Wegen, sich philosophische Schriften philosophisch erschließen zu können. „Hinführung“ ist also kein Heruntertransformieren der großen Denker auf Schülerniveau, umgekehrt kommt es vielmehr darauf an, die Schüler zur Philosophie zu führen. Dazu eignen sich vor allem paradigmatische Autoren. Darunter sind solche zu verstehen, die eine Philosophie in ihren Grundzügen entwickelt haben, die in der Folgezeit zum Ausgangspunkt weiterer philosophischer Diskussion wurde." [9]

Die dialektische Philosophiedidaktik[Bearbeiten]

Die dialektische Philosophiedidaktik von Roland W. Henke ist der Versuch einer „zeitgemäße[n] Philosophiedidaktik“ (Stand: 2000) und ist „zwischen Martens und Rehfus zu positionieren“. [10] Die Grundidee formuliert Henke wie folgt:

Wenn der Schlüsselsatz einer dialektischen Philosophiedidaktik stimmt, dass es gegen Philosophie (als festgefügte Ideologie oder Weltanschauung) kein anderes probates Mittel gibt als das Philosophieren, muss gerade dieses als die Kritik und Beurteilung fester philosophischer Standpunkte bei den Schülern angezettelt werden. Besonders von Hegel lässt sich hier lernen, dass das Denken nicht bei seiner eindeutigen Fixierung stehen bleiben kann und darf. Die Kritik, ja die Zersetzung und die daraus oftmals erwachsende Verwerfung festgefügter Inhalte ist ihm inhärent, und sie stellt zugleich die Bedingung des Aufbaus einer vernunftgeleiteten eigenständigen Urteilskompetenz dar, die in einer pluralistischen Gesellschaft mit divergierenden Sinnangeboten allenthalben nötig ist.[10]

Als Mittel gegen die Gefahr des Scheinwissens und des Skeptizismus schlägt Henke vor, den Unterricht auf dialektische Gedankenentwicklungen aus der Philosophiegeschichte auszurichten und das eigenständige Denken der Schülerinnen und Schüler darin einzubinden.

Kompetenzorientierte Ansätze[Bearbeiten]

Es gibt verschiedene Ansätze, welche den Philosophieunterricht auf philosophische Kompetenzen ausrichten.[11] Dazu zählen:

  • Der lehrtheoretische Ansatz von Karel van der Leeuw und Pieter Mostert.[12]

Im Kontext dieses Ansatzes wird philosophische Kompetenz als Vermögen bezeichnet, philosophische Probleme zu lösen.[13]

  • Der konstruktivistische Ansatz von France Rollin und Michel Tozzi.[14]

Nach diesem Ansatz werden drei philosophische Grundfertigkeiten als Ziel festgesetzt:

  1. Aussagen, Begriffe oder Fragen zu problematisieren,
  2. Begriffe und Begriffsunterscheidungen zu konzeptionalisieren,
  3. rational zu argumentieren[15]

und

  • Der aristotelische Ansatz von Nathalie Frieden.[16]
  • Der Ansatz von Anita Rösch.[17]

Die systemisch-historische Philosophiedidaktik[Bearbeiten]

Die „systemisch-historische Philosophiedidaktik“ von Matthias Bublitz. Dieser Ansatz sieht die Aufgabe der Philosophiedidaktik darin, die Schüler im Umgang mit gedanklichen Systemen, Ideologien und Denkmodellen zu schulen. Z. B. Empirismus, Idealismus, Anarchismus, Solipsismus – diese „-ismen“ sollen Gegenstand des Unterrichts sein. Dabei soll auch vermittelt werden, dass man „-ismen“ durchaus kritisch sehen muss, da jedes gedankliche System zu Einseitigkeiten neigt und die Gefahr von Übersteigerung besteht. Auf der anderen Seite soll aber auch ein Abgleiten in den bloßen Pragmatismus vermieden werden. Die Schüler sollen auch ermuntert werden, sich auf kritische Weise zu „-ismen“ zu bekennen. Dieser Ansatz, der 2006 von Matthias Bublitz unter dem Begriff „systemisch-historische Philosophiedidaktik“ veröffentlicht wurde, grenzt sich zur praxisbezogenen Kommunikationsdidaktik ab, der er Oberflächlichkeit und Entsystematisierung des Denkens vorwirft. Er wendet sich aber auch gegen eine einseitige Betonung der Textanalyse und tritt für knappe und verständliche Einführungstexte in populärer Wissenschaftssprache ein.

Weitere Ansätze[Bearbeiten]

  • Die gymnasiale Philosophiedidaktik von Hegel.[18]
  • Der philosophiedaktische Ansatz von Josef Schmucker-Hartmann. [19]
  • Der philosophiedaktische Ansatz von Johannes Rohbeck versucht zwischen akademischer Philosophie und schulischer Unterrichtspraxis zu vermitteln. Er transformiert didaktische Potenziale der Philosophie in philosophische Kompetenzen, die von Schülern erworben werden können.[20]
  • Narrative Philosophiedidaktik von Maria Muck: „Philosophiedidaktik ist zugleich Wissen und Können gemeinsamer Selbstbestimmung.“ [21]

Legitimation[Bearbeiten]

Um die Frage "Wozu soll das Fach Philosophie unterrichtet werden?" zu beantworten, wurden mehrere Begründungslinien eröffnet. Grundlegend beantwortet Jonas Pfister diese Frage damit, dass Philosophie gelehrt werden soll, damit Philosophie gelernt werden soll.[22] Er verweist an dieser Stelle auf die grundsätzliche Frage, warum man philosophieren soll. In der Schule wird Philosophie unterrichtet, um Schülerinnen und Schüler aus der Unmündigkeit zu entkommen und eigenständiges Denken zu entwickeln [23]. Problematisch ist, dass auch andere Fächer diese Begründung beanspruchen könnten.

Ekkehard Martens sagt, dass die Philosophie unterrichtet werden soll, weil Philosophieren elementare Kulturtechnik und Bildungsprinzip ist [24] Er formulierte dafür folgenden Syllogismus:
"(a) Wenn Reflexionsfähigkeit und Persönlichkeitsbildung in der Schule sein sollen (normative Prämisse) und (b) wenn Philosophieren als Kulturtechnik hierfür tatsächlich ein wirksames Mittel ist (deskriptive Prämisse), soll Philosophieren in der Schule unterrichtet werden."[25]

Unterrichtsmethoden[Bearbeiten]

In der allgemeinen Didaktik werden Unterrichtsmethoden nach der Sozialform (Klassenunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit) und nach der Arbeitsform unterschieden. Es gibt eine Vielzahl von Unterrichtsmethoden für den Philosophieunterricht. Man kann allgemein unterscheiden, ob sich die Methoden auf das Lesen und Interpretieren von Texten bezieht (textgebundener Unterricht) oder nicht (textfreier Unterricht).[26]

Textfreier Unterricht[Bearbeiten]

Der textfreie Unterricht besteht in der Regel in einem philosophischen Gespräch. Man kann verschiedene Gesprächsformen unterscheiden.

Sokratische Methode[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sokratische Methode

Im Sokratischen Dialog wird in Anlehnung an Sokrates' mäeutische Methode versucht, Philosophie im Sinne des Selbstentdeckens von Wahrheit zu vermitteln. Im Gespräch werden Aporien, Widersprüche, Brüche in der Argumentation aufgezeigt, die wiederum als Ansatz für weitere Erforschung von Sachverhalten dienen.

Philosophie im Streitgespräch[Bearbeiten]

Das Streitgespräch ist eine Form der intensiven Diskussion philosophischer Positionen. Es gibt verschiedene Formen, wie z. B. die Disputation, die nach verschiedenen Regeln durchgeführt werden. Der Unterschied zwischen Diskussion und Philosophieren liegt im Begründen der Gründe auf Metaebene. Eine Diskussion ist dann erfolgreich, wenn die Mitglieder der Diskussion ihre Meinungen begründen, wenn sie argumentieren. Philosophisch wird die Diskussion, sobald die Begründungen auf Metaebene bewertet und analysiert werden.

Dilemma-Diskussion[Bearbeiten]

Die Diskussion über ethische Dilemma-Situationen kann die moralische Urteilsfähigkeit verbessern. Diese Methode ist besonders von Georg Lind in der Konstanzer Methode der Dilemma-Diskussion (KMDD) verfeinert worden. Sowohl für den Philosophie- als auch für den Ethikunterricht werden Dilemmata gerne herangezogen.

Textgebundener Unterricht[Bearbeiten]

Im textgebundenen Unterricht steht das Analysieren von Texten im Vordergrund. Zur Textanalyse gehört das genaue Lesen, die Strukturierung des Textes, das Herausarbeiten der Hauptthesen sowie das Rekonstruieren von Argumenten.[27]

Schreiben philosophischer Texte[Bearbeiten]

Zum Schreiben philosophischer Texte im Unterricht gehört das Schreiben von Diskussionsprotokollen, Kommentaren und Stellungnahmen, Dialogen, Briefen und Essays.[28]

Alternative Methoden[Bearbeiten]

Rollenspiel[Bearbeiten]

Im Rollenspielen versuchen die Teilnehmer eine Situation zu spielen und fühlen sich dadurch in ihre Rolle ein.

Texttheater[Bearbeiten]

Im Texttheater sollen die Schauspieler einen vorliegenden Text interpretieren und ihre eigene Meinung durch die Inszenierung deutlich machen. [29]

Philosophie im Film[Bearbeiten]

Ausgangspunkt einer Diskussion kann die Bearbeitung einer philosophischen Frage in einem Film sein. Als Filme im Unterricht eignen sich zum Beispiel Matrix und Memento.[30]

Kompetenzbereiche[Bearbeiten]

Man kann das Ziel des Philosophieunterrichts unter anderem damit bestimmen, dass man die Kompetenzen angibt, die im Unterricht erworben werden sollen. Dazu gibt es verschiedene Ansichten.

Laut Michel Tozzi sind dies die drei Grundfertigkeiten, Aussagen, Begriffe oder Fragen zu problematisieren, Begriffe und begriffliche Unterscheidungen zu konzeptualisieren und rational zu argumentieren.[31]

Laut Karel van der Leuuw und Pieter Mostert kann die Fachkompetenz analysiert werden als die "Erkenntnis eines zusammenhängenden begrifflichen Instrumentariums". [32]

Laut Anita Rösch sind es für die Sekundarstufe insgesamt 16 Kompetenzen:

  • Analysieren und Reflektieren
    • Textkompetenz
    • Sprach(analytische) Kompetenz
    • Interdisziplinäre Kompetenz
    • Reflexionskompetenz
  • Argumentieren und Urteilen
    • Argumentations- und Urteilskompetenz
    • Moralische Urteilsfähigkeit
    • ethische Urteilskompetenz
  • Interagieren und Sich-Mitteilen
  • Sich-Orientieren und Handeln
    • Orientierungskompetenz
    • Handlungskompetenz [33]

Philosophieren mit Kindern[Bearbeiten]

Das Unterrichten von argumentativen und allgemein kognitiven Fähigkeiten von Kindern bezeichnet man als Philosophieren mit Kindern. Ob es sich dabei bereits um Philosophieren oder um Vorstufen davon handelt, ist eine Frage der Didaktik des Philosophierens mit Kindern. In der Didaktik des Philosophierens werden Methoden zur Anregung kreativer Gedanken, zum Ausdruck von Vorstellungen und zur Gesprächsführung mit Kindern entwickelt.

Geschichte der Fachdidaktik[Bearbeiten]

Im 18. und 19. Jahrhundert haben Immanuel Kant und Hegel wichtige Beiträge zur Fachdidaktik Philosophie geliefert. Seit Beginn des modernen Gymnasiums im 19. Jahrhundert bis zu den 1970er Jahren war die Fachdidaktik hauptsächlich geprägt von der Diskussion über die Legitimation des Fachs. In den 1970er Jahren kam es zu einer Erneuerung der Fachdidaktik, namentlich durch Wolfgang Deppe, Rudolf Lassahn, Ekkehard Martens und Wulff Rehfus.[34]

Fachdidaktik an der Universität[Bearbeiten]

Die Fachdidaktik ist Teil der Ausbildung zum Philosophielehrer. In Deutschland gibt es eine kleine Anzahl von Professuren für Fachdidaktik. Professoren der Fachdidaktik sind Ekkehard Martens, Johannes Rohbeck, Volker Steenblock, Kirsten Meyer, Markus Tiedemann, Klaus Blesenkemper und Christian Thein sowie Caroline Heinrich.

Literatur[Bearbeiten]

Philosophiedidaktik[Bearbeiten]

Aktuelle Einführungen

Vertiefende Literatur

  • Matthias Bublitz: Essay zu einer systemisch-historischen Philosophiedidaktik. Edition Octopus, Münster 2006, ISBN 3-86582-314-9
  • Euringer, Martin: Vernunft und Argumentation. Metatheoretische Analysen zur Fachdidaktik Philosophie, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2008.
  • Dietmar Hübner: Zehn Gebote für das philosophische Schreiben, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012 in UTB, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8252-3642-7.
  • Arnold K. D. Lorenzen: Philosophie in der Erwachsenenbildung. Untersuchungen zur Legitimationsgeschichte und Ansätze zu einem Konzept exoterisch-lebensorientierten Philosophierens, Göttinger Beiträge zur Universitären Erwachsenenbildung, Heft 8/1986, 2. Aufl. 1987, Georg-August-Universität Göttingen, Zentralstelle für Weiterbildung
  • Ekkehard Martens, Herbert Schnädelbach (Hrsg.): Philosophie. Ein Grundkurs. 2 Bände, 7. überarb. Auflage. Rowohlt, Reinbek 2003, ISBN 3-499-55457-7.
  • Ekkehard Martens: Einführung in die Didaktik der Philosophie Wiss. Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-08543-4.
  • Ekkehard Martens: Methodik des Ethik- und Philosophieunterrichts, Hannover: Siebert, 2003. (5. Auflage 2010)
  • Wulff Rehfus: Der Philosophieunterricht. Kritik der Kommunikationsdidaktik und unterrichtspraktischer Leitfaden. Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 1986, ISBN 3-7728-1150-7.
  • Wulff D. Rehfus und Horst Becker (Hrsg.): Handbuch des Philosophieunterrichts, Schwann, Düsseldorf 1986 ISBN 3-590-14447-5
  • Gisela Raupach-Strey: Sokratische Didaktik. Die didaktische Bedeutung der Sokratischen Methode in der Tradition von Leonard Nelson und Gustav Heckmann, Lit-Verlag , Hamburg 2002 ISBN 3-8258-6322-0.
  • Johannes Rohbeck, Didaktik der Philosophie und Ethik, Dresden: Thelem, 2008. (2. Auflage 2010)

Zeitschriften[Bearbeiten]

  • Zeitschrift für Didaktik der Philosophie und Ethik
  • Jahrbuch für Didaktik der Philosophie und Ethik
  • Ethik und Unterricht
  • Information Philosophie
  • Diotime. Revue internationale de didactique de la philosophie
  • Teaching Philosophy
  • APA Newsletter on Teaching Philosophy
  • L'enseignement philosophique
  • Côté Philo. Journal de l'enseignement der la philosophie
  • Pratiques de la philosophie

Einführende Literatur zur Philosophie[Bearbeiten]

Siehe Philosophie#Literatur

Schulbücher, Lehrbücher, Textsammlungen[Bearbeiten]

Schulbücher

  • Zugänge zur Philosophie
  • Philosophieren
  • Vom Denken. Einführung in die Philosophie
  • Kernbereiche der Philosophie

Lehrbücher

  • Jonas Pfister: Philosophie. Ein Lehrbuch. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-018433-9 (dialektisch aufgebaute Einführung: Position, Einwände, Erwiderungen)
  • Jonas Pfister: Fachdidaktik Philosophie UTB, Stuttgart 2010, ISBN 3825233243
  • Nigel Warburton: Was können wir wissen, was dürfen wir tun? Einstieg in die Philosophie. Rowohlt, Reinbek 1998, ISBN 3-499-60378-0.
  • Jay F. Rosenberg: Philosophieren. Ein Handbuch für Anfänger, Klostermann, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-465-01718-8 (für den Unterricht des philosophischen Schreibens, mit Übungen im Anhang)

Textsammlungen

  • Herlinde Pauer-Studer u.a. (Hrsg.): Philosophie zum Lesen. Verlegergemeinschaft Neues Schulbuch, Wien 2005, ISBN 3-85338-272-X (umfangreiche und dennoch handliche Sammlung von Texten, für den Unterricht in Österreich konzipiert).
  • Hubert Schleichert (Hrsg.): Von Platon bis Wittgenstein. Ein philosophisches Lesebuch Beck, München 1999, ISBN 3-406-42145-8 (berücksichtigt auch die Östliche Philosophie).
  • Ekkehard Martens (Einleitung und Kommentare): Ich denke, also bin Ich. Grundtexte der Philosophie. Beck, München 2003, ISBN 3-406-42164-4 (enthält Platons Höhlengleichnis und Kants „kategorischen Imperativ“).
  • Jonas Pfister (Hrsg.): Klassische Texte der Philosophie. Ein Lesebuch, Stuttgart: Reclam, 2011.

Nachschlagewerke

  • Wulff Rehfus: Handwörterbuch Philosophie UTB, 2008, ISBN 978-3825282080.
  • Stefan Jordan/Christian Nimtz (Hrsg.): Lexikon Philosophie, Reclam, 2009.
  • Stefan Jordan u.a. (Hrsg.): Philosophenlexikon, Reclam, 2009.
  • Der Brockhaus Philosophie, Brockhaus, 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Klafki, Zum Verhältnis von Allgemeiner Didaktik und Fachdidaktik - Fünf Thesen, In: Meyer und Plöger, Allgemeine Didaktik, Fachdidaktik und Fachunterricht, 1994, S. 50.
  2. Glöckel, H.: Diskussionsbeitrag. Frühjahr 2001.
  3. Jonas Pfister, Fachdidaktik Philosophie, Bern: Haupt/UTB, 2010, S. 101-105.
  4. Roland Henke, Dialektik als didaktisches Prinzip – Bausteine zu einer zeitgemäßen Philosophiedidaktik im Anschluss an Kant und Hegel
  5. Vgl. Rehfus, Wulff und Becker, Horst (Hrsg.): Handbuch des Philosophie-Unterrichts. Schwann Düsseldorf 1986, S. 89 ff.
  6. Vgl. Martens, Ekkehard In: Meyer, Kirsten (2010): Texte zur Didaktik der Philosophie, Reclam, S. 167f.
  7. Vgl. Pfister, Jonas (2010): Fachdidaktik Philosophie. UTB, Stuttgart, S. 183
  8. Vgl. Martens (1979: 140), In: Ebd., S. 184
  9. Wulff Rehfus, "Methodischer Zweifel und Metaphysik. Der bildungstheoretisch-identitätstheoretische Ansatz in der Philosophiedidaktik", in: ders. und Horst Becker (Hrsg.), Handbuch des Philosophie-Unterrichts, Düsseldorf: Schwann, 1986, S. 99.
  10. a b [1], Vgl. Roland W. Henke: Dialektik als didaktisches Prinzip – Bausteine zu einer zeitgemäßen Philosophiedidaktik im Anschluss an Kant und Hegel. 25. September 2011
  11. Georg Cavallar, "Die Kompetenzorientierung in der Philosophiedidaktik", in: Wissenschaftliche Nachrichten, Wien, 2011.
  12. Karel van der Leeuw/Pieter Mostert, Philosophieren lehren. Ein Modell für die Planung, Analyse und Erforschung des einführenden Philosophieunterrichts, Eburon, 1988.
  13. Vgl. Leeuw/Mostert (1988, S.53) in: Pfister, Jonas (2010): Fachdidaktik Philosophie. UTB, Stuttgart, S.197
  14. France Rollin, L'eveil philosophique - Apprendre à philosopher, Paris, UNAPEC, 1982. Michel Tozzi, Penser par soi même. Initiation à la philosophie, Lyon: Chronique Sociale, 1994.
  15. Vgl. Pfister, Jonas (2010): Fachdidaktik Philosophie. UTB, Stuttgart, S. 194
  16. Nathalie Frieden, "Quelles compétences pour un cours de philosophie de l'enseignement secondaire?".
  17. Anita Rösch: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009.
  18. Siehe dazu Roland W. Henke, Hegels Philosophieunterricht, Würzburg 1989.
  19. Josef Schmucker-Hartmann, Grundzüge einer Didaktik der Philosophie, Bonn: Bouvier, 1980.
  20. Vgl. Rohbeck, Johannes: Didaktik der Philosophie und Ethik. Thelem Universitätsverlag, 2010, Klappentext.
  21. [2], Vgl. Muck, Maria: Narrative Philosophiedidaktik (pdf-Datei).
  22. Vgl. Pfister, Jonas (2010): Fachdidaktik Philosophie. UTB, Stuttgart, S. 151
  23. Vgl. Ebd., S. 152
  24. Vgl. Martens, Ekkehard In: Meyer, Kirsten (2010): Texte zur Didaktik der Philosophie, Reclam, S. 167f.
  25. Vgl. Martens, Ekkehard In: Meyer, Kirsten (2010): Texte zur Didaktik der Philosophie, Reclam, S. 170
  26. Pfister, Jonas, Fachdidaktik Philosophie, Haupt/UTB, Bern/Stuttgart 2010, S. 166.
  27. Pfister, Jonas, Fachdidaktik Philosophie, Haupt/UTB, Bern/Stuttgart 2010, S. 51-56.
  28. Pfister, Jonas, Fachdidaktik Philosophie, Haupt/UTB, Bern/Stuttgart 2010, S. 56-74.
  29. [3] http://wiki.zum.de/Texttheater, pdf-Datei: Vorstellung der Methode von Hilbert Meyer, 29. September 2011.
  30. Peters, Jörg, Martina Peters und Bernd Rolf, Philosophie im Film, 2006.
  31. Pfister, Jonas, Fachdidaktik Philosophie, 2010, S. 194.
  32. Karel van der Leeuw/Pieter Mostert, Philosophieren lehren. Ein Modell für die Planung, Analyse und Erforschung des einführenden Philosophieunterrichts, Eburon, 1988, S. 115.
  33. Rösch, Anita: Kompetenzorientierung im Philosophie- und Ethikunterricht. Entwicklung eines Kompetenzmodells für die Fächergruppe Philosophie, Praktische Philosophie, Ethik, Werte und Normen, LER. Lit Verlag GmbH & Co. KG Wien, Zürich 2009, S. 72 f.
  34. Pfister, Jonas, Fachdidaktik Philosophie, Haupt/UTB, Bern/Stuttgart 2010, S. 56-74.