Didier Eribon

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Didier Eribon (* 10. Juli 1953 in Reims) ist ein französischer Autor und Philosoph.

Leben[Bearbeiten]

Eribon wurde in Reims geboren, wo er seine Kindheit verbrachte. Er studierte Philosophie und erhielt nach Abschluss seines Studiums eine Anstellung als Hochschullehrer an der Universität Amiens in Frankreich. Daneben hatte er mehrere Jahre Gastprofessuren an der University of California in Berkeley sowie am Institute for Advanced Study in Princeton.

Eribon verfasste als Autor mehrere Bücher. 1988 erschien ein Buch von gesammelten Interviews mit Claude Lévi-Strauss in englischer Sprache.[1] 1989 veröffentlichte er eine Biografie zu Michel Foucault, die ebenso in englischer Sprache erschien. Weitere Bücher von ihm sind: Réflexions sur la question gay von 1999, Une morale du minoritaire von 2001 und Échapper à la psychoanalyse. In dem französischen Wochenmagazin Le Nouvel Observateur im Fachgebiet Philosophie schreibt Eribon oftmals Artikel.

Eribon lebt gegenwärtig in Paris.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Michel Foucault, übersetzt von Betsy Wing, Cambridge, MA: Harvard UP, 1991
  • Conversations with Claude Levi-Strauss, von Claude Levi-Strauss und Didier Eribon, übersetzt von Paula Wissing, University of Chicago Press, 192 Seiten, April 1991
  • Michel Foucault et ses contemporains, 1994
  • Insult and the Making of the Gay Self, (original Réflexions sur la question gay, 1999), übersetzt von Michael Lucey, Duke University Press, 440 Seiten , Juli 2004
  • Papiers d'identité, 2000
  • Une morale du minoritaire. Variations sur un thème de Jean Genet, 2001
  • Hérésies. Essais sur la théorie de la sexualité, 2003
  • Sur cet instant fragile... Carnets, janvier-août 2004, 2004
  • Echapper à la psychanalyse, 2005
  • D'une revolution conservatrice et de ses effets sur la gauche francaise, 2007
  • Retour à Reims, 2009

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. University Chicago Press:Conversations with Claude Levi-Strauss