Die 36 Kammern der Shaolin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Die 36 Kammern der Shaolin
Originaltitel Shào Lín sān shí liù fáng
Produktionsland Hongkong
Originalsprache Englisch
Kantonesisch
Chinesisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Liu Chia-Liang
Drehbuch Ni Kuang
Produktion Run Run Shaw
Mona Fong
Musik Chen Yung-Yu
Kamera Huang Yeh-tai
Schnitt Hing Lung Geung
Yen Hae Li
Besetzung

Die 36 Kammern der Shaolin (chinesisch 少林三十六房Pinyin Shào Lín sān shí liù fáng) ist ein aus Hongkong stammender Martial-Arts-Film aus dem Jahre 1978.

Inhalt[Bearbeiten]

China während der Qing-Dynastie (1644–1911). Die Mandschuren (in der deutschen Neusynchronisation werden sie als Tataren bezeichnet) beherrschen und knechten das Volk mit eiserner Hand. Ein junger Student namens Liu Yu Te beobachtet die schrecklichen Taten und schließt sich den Rebellen an. Doch diese werden durch die Regierung schnell aufgespürt und ausgelöscht, darunter auch der Vater von Liu Yu Te. Nur Liu Yu Te entkommt und entschließt sich, ins Shaolin-Kloster zu gehen, um das berühmte Shaolin-Kung-Fu zu erlernen.

Im Shaolin-Kloster angekommen, muss er, um das Kung Fu zu erlernen, 35 Kammern durchlaufen. In jeder Kammer wird ein bestimmter Aspekt des Kung Fu trainiert, und nur wer die Prüfung der Kammer besteht, darf in die nächste Kammer aufsteigen. Liu Yu Te schafft dies in einer beachtlichen Zeit und ist am Ende der 35 Kammern ein ausgebildeter Shaolin-Kämpfer. Er wünscht sich, den 35 Kammern eine 36. hinzuzufügen, die es gestattet, auch nicht dem Kloster Angehörige zu trainieren. Er möchte dem unterdrückten Volk so die Möglichkeit geben, sich gegen die Gewaltherrschaft zu wehren.

Er wird zum Sammeln von Spenden befohlen, da seine Idee der 36. Kammer gegen die Grundsätze des Shaolin-Klosters, sich nicht in die Belange anderer einzumischen, verstößt. Er bricht mit dem Gebot, dass das Shaolin-Kung-Fu nur zur Verteidigung des Klosters eingesetzt werden darf und rächt sich an den Mördern seines Vaters. Am Ende hat er den Vorsitz über die namengebende 36. Kammer der Shaolin.

Kritiken[Bearbeiten]

„Perfekt inszenierter Martial-Arts-Film, der neben Einblicken in die Philosophie des Kung-Fu auch Anmerkungen zur chinesischen Innenpolitik der späten 70er Jahre zu bieten hat. Durch die Ansätze einer Problematisierung innerhalb des Genres bemerkenswert.“

Lexikon des internationalen Films[1]

Fortsetzungen[Bearbeiten]

  • 1980: Die Rückkehr zu den 36 Kammern der Shaolin (Shao Lin ta peng hsiao tzu)
  • 1985: Die Erben der 36 Kammern der Shaolin (Pi li shi jie)
  • 1985: Crazy Shaolin Disciple (Di zi ye feng kuang)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die 36 Kammern der Shaolin im Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]