Die 4 da
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| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel: | Die 4 da |
| Produktionsland: | Österreich |
| Produktionsjahr(e): | 2007– |
| Produzent: |
Gebhardt Productions |
| Länge pro Folge: | etwa 30 Minuten |
| Anzahl der Folgen: | 21 in 2 Staffeln |
| Originalsprache: | Deutsch/Wienerisch |
| Idee: | David Schalko |
| Genre: | Satire |
| Erstausstrahlung: | 22. Februar 2007 auf ORF 1 |
| Besetzung | |
Die 4 da ist eine satirische Fernsehserie, die erstmals im Frühjahr 2007 wöchentlich im Rahmen der Donnerstag Nacht auf ORF 1 ausgestrahlt wurde. In jeder der in sich abgeschlossenen 30-minütigen Sendungen wird ein Thema aus dem aktuellen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Leben Österreichs aufgegriffen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Die Serie
Alle Rollen, die von Folge zu Folge wechseln, werden von den vier Schauspielern und Kabarettisten Rupert Henning, Thomas Maurer, Florian Scheuba und Erwin Steinhauer verkörpert, die auch die Drehbücher schreiben. Regisseur der ersten Staffel der Sendereihe ist David Schalko. In der zweiten Staffel führt Rupert Henning Regie.
Form und Stil der Sendungen wechseln in jeder Folge. Die verwendeten Stilmittel sind jeweils verschiedenen Fernsehformaten wie unter anderem Doku-Dramen, Fernsehspielen und Reportagen nachempfunden.
Die Sendungen der ersten Staffel (Erstausstrahlung von 22. Februar bis 26. April 2007) erreichten wöchentlich zwischen 200.000 und 300.000 Zuschauer. Seit Februar 2008 lauft die zweite Staffel jeden Donnerstag wieder im ORF mit bisher gleichem Zuschaueranteil wie die erste Staffel. Die erste Staffel erschien am 16. November 2007 auf DVD.
Rupert Henning, Florian Scheuba und Thomas Maurer wurden für Die 4 da im April 2008 mit dem Fernsehpreis Romy in der Kategorie Bestes Drehbuch ausgezeichnet.
Momentan ist es noch nicht bekannt, ob die Serie fortgeführt wird.
[Bearbeiten] Inhalte
[Bearbeiten] Erste Staffel
Titel der Sendungen der ersten Staffel, Datum der Erstausstrahlung und kurze Inhaltsangabe:
- Der Regierungsbunker (22. Februar 2007): Ein fiktives Making-of einer Fernsehreportage über jenen Bunker, der im Krisenfall die österreichische Bundesregierung aufnehmen soll.
- Funny Fundis (1. März 2007): Sitcom über eine Wohngemeinschaft von vier Fundamentalisten unterschiedlicher Religionen.
- Der vierte Mann (8. März 2007): Nur drei Personen (Hans Dichand, Wolfgang Fellner, Oscar Bronner) sind seit Jahrzehnten für alle österreichischen Zeitungen und ihre Inhalte verantwortlich: Nun wird ein Nachfolger gesucht. Als Gaststar taucht in dieser Folge ZiB 2-Anchorman Armin Wolf auf.
- Kärnten III (15. März 2007): In Fortsetzung der zeitgeschichtlichen Dokumentationen Österreich I und Österreich II von Hugo Portisch wird über Kärnten berichtet, nachdem es von der Herrschaft Jörg Haiders befreit wurde.
- Sozi Sozi (22. März 2007): Über den „aktuellen Zustand“ der SPÖ. Eine Parodie auf „Afrika, Afrika“ von Andre Heller.
- Die guten Menschen (29. März 2007): Zwei Mitarbeiter des Gebühren Info Service, die zahlungssäumige Rundfunkbezieher aufsuchen sollen, stoßen auf einen besonders einsichtigen und reumütigen Kunden. Sie entschließen sich kurzerhand, seinen ganzen Lebensstil zu „verbessern“, bis dieser schließlich sein ganzes Leben nur noch als nutzlos und belastend für Natur und Umwelt ansieht.
- Auf geht's beim Schwarzbauern (5. April 2007): Über den „aktuellen Zustand“ der ÖVP.
- ZiB-Napping (12. April 2007): Ein verzweifelter Bürger stürmt während der Sendung bewaffnet ins Nachrichtenstudio der ZiB 2 um vom Gast der Sendung, einem EADS-Lobbyisten, die Wahrheit über die dubiosen Zahlungen bei der Eurofighter-Beschaffung des österreichischen Bundesheeres zu erfahren. Das Eingreifen des Einsatzkommandos Cobra scheitert am hartnäckigen Wachposten an der ORF-Einfahrt. (224.000 Zuseher, 11 % Marktanteil[1])
- Unterm Regenbogen - Wie alles begann (19. April 2007): Die 4 da geben eines ihrer „bestgehüteten Geheimnisse“ preis: Wie war es möglich, dass diese Sendung vom ORF in Auftrag gegeben wurde? Die Antwort: Äußerst diskrete, aber geschickt geführte Verhandlungen der „Abteilung für politische Ausgewogenheit und Interventionsvorbeugung“ mit den fünf im Parlament vertretenen Parteien, bei denen die Erlaubnis für die neue Sendung erwirkt wurde. Als Zeuge dieser Geheimgespräche erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur die weltanschauliche Breite der für Alexander Wrabetz Wahl verantwortlichen „Regenbogen-Koalition“. (286.000 Zuseher, 15%.[1])
- BestOf (26. April 2007): der ersten Staffel Die 4 da - Zusammenschnitt aus allen bisherigen 9 Folgen. (279.000 Zuseher, 14%.[1])
[Bearbeiten] Zweite Staffel
- Vorspiel (14. Februar 2008): Die 4 da blicken zurück auf die erste Staffel und bieten einen kleinen Blick in die kommenden Folgen der zweiten Staffel. (258.000 Zuseher, 14% Marktanteil)[1]
- Österreichs kleinster Mann (21. Februar 2008): Castingshow zum kleinsten Mann Österreichs, in der es um den durchschnittlichsten Österreicher geht, moderiert von Arminger (in Anspielung auf Armin Assinger). Zwei Kandidaten kämpfen um den Sieg des Castings. Die Folge gewährt einen Rückblick in die bisherigen Entscheidungen der vorherigen Sendungen. Zum Schluss stellt sich heraus, dass der kleinste Mann Österreichs Moderator Arminger ist. (278.000 Zuseher, 14% Marktanteil)[1]
- Pflegenotstand Austropop (6. März 2008): Der ehemalige Austropopper Reinerl Hofer flieht von zuhause, um in seinem Land wieder Karriere zu machen.
- Reicher Leben mit Martin Schlick (13. März 2008): Einer von Österreichs Superreichen packt aus: Hier erfährt man, wie man sein Geld anlegt, damit einen die Polizei nicht nur gegen die Einbahn fahren lässt, sondern einem auf Befehl auch noch den Bentley-Unterboden reinigt.
- Europa mit ohne (20. März 2008): Am Beispiel einer Kampagne für durchsichtiges Toilettenpapier namens "Ohne" (dessen Logo frappierend an die Kronen Zeitung erinnert) zeigen drei findige Köpfe, dass man mit einer Anti-EU-Kampagne einfach alles verkaufen kann, sogar "jedes noch so durchsichtige Kloblattl". Im Zuge dessen sind Aufnahmen von echten Passanten zu sehen, die nicht wissen, dass die Kampagne fake ist und Zitate liefern wie: "Ich hasse die EU!"
- Das Bundesrestaurant (3. April 2008): Die beiden Köche des Restaurants "Schwamasso" (entstanden aus einer Fusion von "Schwarzer Mann" und "Rosso") streiten so lange, wer wofür in der Küche zuständig ist, bis die Gäste entweder wütend verschwinden oder fast verhungern. Parodie auf den derzeitigen Zustand der großen Koalition, in der täglich neue Streitigkeiten auftauchen, aber kaum gearbeitet wird.
- Der Ursuperfan (10. April 2008)
- Das dritte Lager (17. April 2008):Das "dritte Lager" ist in diesem Fall eine Filmströmung: Österreichische Zombie-Horrorfilme, wobei es sich hierbei um eine Parodie auf die Parteigeschichte der FPÖ und des BZÖ handelt. Entstanden 1955 mit dem Werk "V.d.U. - Veitstanz der Untoten", wird ihr Werdegang in Form einer Reportage nachgezeichnet, von seiner Blütezeit in den 80er und 90er Jahren mit den "Jörgula"-Filmen, über seine Kommerzialisierung 2000 bis zu der Spaltung des Lagers beim "Knittelfeld Kettensägen-Massaker" und den "Graf Jörgula"-Filmen mit einem neuen Hauptdarsteller. Zu Wort kommen u.a. der Filmkritiker Claus Phillip Grissmann und der Kulturphilosoph Misik Rauscher. (208.000 Zuseher, 11% Marktanteil)[1]
- Der Landeshauptmann von Mittelösterreich (8. Mai 2008, 196.000 Zuseher, 11% Marktanteil)[1]
- Der freie Wille - ein Club 2 (3. Juli 2008, 110.000 Zuseher, 16% Marktanteil)[1]
- Best of II (15. Mai 2008, 178.000 Zuseher, 10% Marktanteil)[1]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- DIE 4 DA - Offizielle Webpage
- Die 4 da in der Internet Movie Database (englisch)
- Die 4 Da – Informationen über Die 4 da auf der Webseite des ORF

