Die 5000 Finger des Dr. T.
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die 5000 Finger des Dr. T. |
| Originaltitel: | The 5,000 Fingers of Dr. T. |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1953 |
| Länge (PAL-DVD): | 89 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Stab | |
| Regie: | Roy Rowland |
| Drehbuch: | Allan Scott, Theodor S. Geisel |
| Produktion: | Stanley Kramer |
| Musik: | Friedrich Hollaender |
| Kamera: | Franz Planer |
| Schnitt: | Al Clark |
| Besetzung | |
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Die 5000 Finger des Dr. T. ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Roy Rowland aus dem Jahr 1953, nach der gleichnamigen Erzählung von Theodore S. Geisel, der sowohl die Erzählung als auch das Drehbuch unter seinem Künstlernamen Dr. Seuss verfasste. Deutschland-Premiere war am 11. August 1986 im deutschen Fernsehen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Der junge Bart Collins lebt bei seiner verwitweten Mutter Heloise. Das Schlimmste in seinem Leben sind die verhassten Klavierstunden, die er unter den autoritären Dr. Terwilliker nimmt. Bart glaubt, seine Mutter stehe unter Terwillikers bösem Einfluss. Auch der Besuch bei einem befreundeten Klempner, Mr. Zabladowski, bringt Bart nicht weiter. Während einer Unterrichtsstunde döst Bart ein und gleitet in eine musikalische Traumwelt.
In seinem Traum ist er in Gefangenschaft im Terwilliker-Institut. Dr. Terwilliker ist ein verrückter Diktator, der alle Musiker, die kein Klavier spielen können, eingekerkert hat. Der Doktor hat ein riesiges Klavier konstruiert. Bart und 499 andere Gefangene sollen darauf spielen. Barts Mutter erweist sich als Terwillikers hypnotisierte Assistentin und Verlobte. Um sich und seine Mutter zu retten, muss Bart die Institutswächter umgehen. Zu den Wächtern gehört ein singender Liftführer, sowie ein Paar rollschuhlaufender siamesische Zwillinge, die am Bart zusammen gewachsen sind.
Mr. Zabladowski hat den Auftrag bekommen, alle Waschbecken im Institut zu inspizieren. Bart bittet ihn um Hilfe, die ihm erst nach langer Überlegung von Mr. Zabladowski gewährt wird. Sie bauen eine schallschluckendes Gerät und sabotieren damit den ersten Auftritt des Riesenklaviers. Die anderen Gefangenen beginnen zu randalieren, der Schallschlucker explodiert und lässt Bart erwachen.
Der echte Mr. Zabladowski lädt Barts Mutter zu einer Fahrt in die Stadt in seinem Jeep ein. Bart verlässt die Unterrichtsstunde.
[Bearbeiten] Kritiken
„Ein surrealer Film, in dem sich köstliche Bildeinfälle und fantastische Ausstattung zu einem optisch einfallsreichen, grotesk-komischen und parodistischen Musical voller hintergründiger Ironie verbinden.“
– Lexikon des internationalen Films [1]
„Musikalisch belanglos [...] manchmal sogar originell, auch sentimental und somit konsumgerecht.“
„Ein durchaus ungewöhnliches Angebot [...] das es jedoch auf Dauer sehr schwer haben wird, sich durchzusetzen.“
– Variety
[Bearbeiten] Hintergrund
- Mary Healy und Peter Lind Hayes waren im echten Leben ein Ehepaar.
- Der Film war finanziell kein Erfolg. Bei einem Budget von 1,6 Millionen US-Dollar, spielte er in den USA nur 250.000 US-Dollar ein. [2]
- George Chakiris, der 1962 einen Oscar als bester Nebendarsteller gewann, ist hier in einer kleinen Rolle als Tänzer zu sehen.
- Co-Komponist Nelson Riddle, der im Abspann nicht genannt wird, gewann 1975 einen Oscar für die beste Filmmusik.Sein ebenfalls nicht genannter Kollege Heinz Roemfeld kam schon oscarprämiert zum Set. Er gewann seine Statue 1943.
- Clem Beauchamp, der Production-Manager des Films, gewann 1936 einen Oscar in der damals existierenden Kategorie Beste Regieassistenz.
- Für die Kostüme war Jean Louis verantwortlich, der 1957 mit dem Oscar geehrt wurde.
- Auch Ton-Ingenieur Harry W. Gerstad kam oscarprämiert zu dem Film. 1950 und 1953 wurde er ausgezeichnet.
- Als musikalischer Direktor fungierte der bis dahin zweifache Oscar-Gewinner Morris Stoloff. 1945 und 1947 bekam er den Oscar, ein weiterer kam 1961 hinzu.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
- 1954: Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik
[Bearbeiten] Weblinks
- Die 5000 Finger des Dr. T. in der Internet Movie Database (englisch)
- Kritik von Peter Bradshaw für The Guardian (englisch)
- Weitere Kritiken auf RottenTomatoes (englisch)
- Fanseite (englisch)
- Original-Kinotrailer von 1953
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)
- ↑ http://imdb.com/title/tt0045464/business

