Die Apothekerin

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Dieser Artikel erläutert den Film mit Katja Riemann in der Hauptrolle; für die literarische Vorlage dieses Films siehe Die Apothekerin (Roman)
Filmdaten
Originaltitel: Die Apothekerin
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1997
Länge: 104 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Rainer Kaufmann
Drehbuch: Ralf Hertwig
Kathrin Richter
Produktion: Hanno Huth
Günter Rohrbach
Musik: Ludwig Eckmann
Maximilian Geller
Kamera: Klaus Eichhammer
Schnitt: Ueli Christen
Besetzung

Die Apothekerin ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1997. Die Verfilmung des Roman-Bestsellers Die Apothekerin von Ingrid Noll entstand unter der Regie von Rainer Kaufmann.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Apothekerin Hella Moormann hat eine Schwäche für Männer mit Problemen, bis sie den jungen, verspielten und Auto-liebenden Zahnmedizinstudenten Levin kennenlernt. Dieser ermordet seinen Großvater mit Gift, welches Hella von ihrem Großvater geerbt hatte, um an dessen Vermögen und seine Villa heranzukommen. Allerdings hatte sein Opa zuvor das Testament geändert, so dass er binnen eines Jahres Hella heiraten muss, damit sie das Erbe erhält. Bald betrügt Levin Hella mit der Haushälterin Margot, die bereits für den Großvater gearbeitet hatte. Außerdem wohnt inzwischen Dieter, Margots Mann, ebenfalls in der Villa.

Durch eine Mischung aus Unfall und Reflex stürzt Margot beim Putzen mit Hella aus dem Fenster und verstirbt kurz danach. Es wird nicht klar, ob Hella versucht hat, ihrer Widersacherin zu helfen, da sie anschließend die Polizei über den Tathergang belügt und Hella kurz vor ihrem Tod Levin erzählt, Hella habe Schuld. Da Levin Hella immer länger allein lässt, betrügt sie ihn mit Dieter, trotz dessen krimineller Vergangenheit mit Körperverletzung und Drogenhandel.

Als sie plötzlich schwanger wird, weiß sie nicht, wer der Vater ist. Die Situation gerät außer Kontrolle: Erst attackiert Dieter Levin und schlägt ihm einige Zähne aus, dann attackiert er auch Hella, die sich gerade noch mit einem Küchenmesser zu wehren weiß. Beide Männer werden schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wo Hella ihnen später auch von der Scheidung erzählt.

Hella begegnet Pawel, einem Freund und Kunden, und seinen zwei Kindern im Krankenhaus. Als sie erfährt, dass diese ihre Wohnung verloren haben, lädt sie sie ein, bei ihr in der Villa zu wohnen. Dieter und Levin kehren nach einiger Zeit aus dem Krankenhaus zurück und wohnen gemeinsam im Obergeschoss der Villa. Als eines Nachts Alma, die psychisch kranke Frau von Pawel, mit einem brennenden Kerzenleuchter durchs Haus läuft, kommt es zu einem Feuer und die Villa brennt ab. Pawel weiß sich und seine Kinder zu retten, während Hella ihren Kater rettet, ohne Dieter und Levin zu warnen. Alma kommt selbständig aus dem Haus. Levin und Dieter sterben in den Flammen. Nach dem Brand ziehen Hella mit ihrem Kind und Pawel mit seinen beiden Kindern und seiner Frau Alma in ein neues Haus.

Als Hella bereits ihr zweites Kind erwartet, entpuppt sich Alma als wahrer Klotz am Bein der Familie. Der Film endet damit, dass Alma allein Königsberger Klopse isst, die bereits vorher als guter Träger für Gift im Gespräch waren, während Hella's Kater am Versteck für das bereits zu Beginn verwendete Gift vorbeistreift.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

1998 bekam Katja Riemann beim Deutschen Filmpreis eine Auszeichnung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin; Nominierungen gab es in den Kategorien Bester Spielfilm und Beste Nebendarstellerin für Dagmar Manzel.

1999 wurden beim Málaga International Week of Fantastic Cinema Katja Riemann als Beste Hauptdarstellerin sowie Klaus Eichhammer für die Beste Kamera ausgezeichnet.

[Bearbeiten] Kritik

  • film-dienst 19/1997: Mal makabre Komödie, mal bizarres Melodram, mangelt es dem formal durchaus bestechenden Film an einer dramaturgisch überzeugenden Struktur, so daß das abgründige Spiel mit verdrängten Wünschen und unterdrückten Trieben viel erzählerischen Leerlauf aufweist.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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