Die Asse der stählernen Adler

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Asse der stählernen Adler
Originaltitel Aces: Iron Eagle III
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie John Glen
Drehbuch Kevin Elders
Produktion Ron Samuels
Musik Harry Manfredini
Kamera Alec Mills
Schnitt Bernard Gribble
Besetzung

Die Asse der stählernen Adler ist ein US-amerikanischer Actionfilm und die zweite Fortsetzung von Der stählerne Adler. Die Regie übernahm im Gegensatz zu den anderen Teilen der Reihe nicht Sidney J. Furie sondern John Glen.

Handlung[Bearbeiten]

Col. Charles 'Chappy' Sinclair hat seinen Dienst bei der US Air Force beendet und verdient sein Geld nun als Stuntflieger. In simulierten Luftkämpfen tritt er, eine P-38 Lightning fliegend, gegen Bf 109 (im Film dargestellt von einer P-51B Mustang) oder eine japanische A6M an. Diese werden von seinen Freunden, einem deutschen und einem japanischen Zweite-Weltkrieg-Piloten geflogen. Ihm zur Seite steht der gleichfalls kriegserfahrener Brite Palmer, der eine Supermarine Spitfire fliegt. Mehrfach wird ihm Film betont, wie eng die Freundschaft der einstigen Luftgegner ist und wie ritterlich ihr Handeln immer war. Immer wieder wird im Film auch ihr Leitspruch zitiert, nachdem es nicht auf die Technik sondern auf den Mann (den Piloten) ankommt.

Als ein junger Freund Sinclairs unter mysteriösen Umständen stirbt, suchen Sinclair und seine Kumpels nach den Ursachen, denn in den Zusatztanks des abgeschossenen Freundes findet man keinen Treibstoff sondern Rauschgift, welches er bewusst transportiert haben muss. Zeitgleich gelingt es einer jungen Frau in Peru aus der Gefangenschaft von Drogendealern zu fliehen und sich an Bord eines Flugzeuges der US-Luftwaffe zu schmuggeln, mit dem Rauschgift im Wert von 20 Millionen Dollar ausgeflogen wird. Sie trifft in den USA auf Sinclair und gemeinsam kommen sie einer Drogenorganisation auf die Spur, die ihren Sitz in ihrem Heimatdorf in Peru hat. Sie entpuppt sich als die Schwester Anna des abgeschossenen Piloten. Anführer dieser Drogenorganisation ist der Altnazi Kleiss, der ein Bruder von Sinclairs deutschem Freund Leichmann ist.

Da der Gruppe weder die Airforce noch die Drogenfahndung helfen will, beschließen sie mit ihren alten Flugzeugen nach Peru zu fliegen und das Dorf zu befreien, sowie die Drogenhändler auszuschalten. Dazu rüsten sie über Nacht ihre alten Maschinen auf moderne Laserraketen um (praktisch ist das in der Zeit unmöglich), welche auf die Ziele treffen sollen, die Anna vor Ort mit Lasern beleuchten soll.

Nach nur knapp über einer Stunde Flugzeit erreichen die vier Piloten Peru, werden dort aber in einen Luftkampf mit vom Drogenboss herbeigerufenen Jets verwickelt. Diese werden von den vier Freunden letztlich abgeschossen, wobei es zu einigen unpassenden Slapstick-Einlagen kommt. Der Engländer wird letztendlich ebenfalls bei den Kämpfen abgeschossen, überlebt aber.

Im Ergebnis des Angriffs wird die Drogenfabrik zerstört, die Bewohner befreit und der Drogenbaron Kleiss flieht mit einer Me 263 (das exotische Flugzeug hat keinerlei Ähnlichkeiten mit der echten Me 263, die es nur als Prototyp gab) aus dem Zweiten Weltkrieg. Dieser ungewöhnlich designte Jet mit Entenflügeln und ungewöhnlicher Flügelgeometrie ist ein Highlight des Filmes, aber in Wahrheit eine moderne amerikanische Konstruktion und zwar ein Scaled Composites ARES.

Der korrupte amerikanische Luftwaffengeneral, der die Transporte bisher organisierte, entkommt zusammen mit Drogen im Wert von 50 Millionen Dollar in einer Transportmaschine der US Air Force. In der Luft wird er vom Japaner Horikoshi jedoch unter Feuer genommen und, als dessen Munition ausgeht, frontal gerammt. Horikoshi stirbt bei dieser Kamikazeaktion und bedient so ein weiteres Klischee in diesem Film.

Der Deutsche Leichmann wird von seinem Bruder, dem Drogenbaron, abgeschossen, kann sich aber mit dem Fallschirm retten.

Kleiss wird seinerseits von Sinclair abgeschossen und überlebt vorerst auch, wird dann aber von einer seiner eigenen Fallen getötet, wobei Anna ihm bewusst nicht vor der von ihr erkannten Falle warnt.

Anna übergibt Leichmann den „pour le mérite“ seines Bruders, was nur einen von vielen Filmfehlern darstellt, denn dieser Orden wurde nur im Ersten Weltkrieg vergeben, aber nicht im zweiten, aus deren Zeit die Protagonisten kommen sollen. Der Bruder hätte ihn also gar nicht bekommen können.

Kritiken[Bearbeiten]

„Routiniert inszenierter, effektvoller Actionfilm, der ein fatales Männlichkeitsideal beschwört, das auch durch komödiantische Einlagen nicht entschärft, sondern bis über die Schmerzgrenze hinaus heroisch gezeichnet wird“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Die Asse der stählernen Adler im Lexikon des Internationalen Films