Die Bestie aus dem Weltenraum

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Bestie aus dem Weltenraum
Originaltitel 20 Million Miles to Earth
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1957
Länge 79 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Nathan Juran
Drehbuch Christopher Knopf
Bob Williams
Produktion Charles H. Schneer
Musik Mischa Bakaleinikoff
Kamera Carlos Centimilia
Irving Lippman
Schnitt Edwin Bryant
Besetzung

Die Bestie aus dem Weltenraum ist ein US-amerikanischer Monsterfilm von Nathan Juran aus dem Jahre 1957.

Handlung[Bearbeiten]

Der Film beginnt damit, dass eine riesige Rakete vor der Küste von Gerra, einem kleinen Fischerdorf in Sizilien abstürzt. Die beiden Fischer Verrico und Mondello und der Fischerjunge Pepe rudern dorthin und retten zwei Besatzungsmitglieder, ehe die Rakete sinkt: Col. Robert Calder und Dr. Sharman. Da momentan kein Arzt zur Verfügung steht, pflegt Marisa Leonardo, Tochter von Dr. Leonardo, die beiden. Dr. Sharman stirbt dennoch an einer rätselhaften Krankheit, während Calder überlebt.

Währenddessen hat Pepe an der Küste einen angeschwemmten Metallbehälter gefunden, dessen Inhalt eine glibberige Masse ist. Diese verkauft er an Dr. Leonardo. Wenig später schlüpft eine kleine monströse Kreatur, die Leonardo für eine Sensation hält.

Währenddessen erfahren Maj. Gen. McIntosh und Dr. Judson Uhl, dass es einen Überlebenden ihrer Mission gibt und brechen unverzüglich nach Gerra auf, wo sie von Commissioner Charra und den Regierungsbeamten Contino empfangen werden. Schließlich erfahren die beiden von Dr. Uhl, McIntosh und Calder, was passiert ist: Calder war Leiter eines Teams, das auf dem Planeten Venus war. Auf dem Rückflug wurde die Rakete von Meteoriten beschädigt. Bis auf Calder starben alle Besatzungsmitglieder. Calder erklärt außerdem, dass in dem Behälter ein Lebewesen der Venus aufbewahrt war. Vom Fischerjungen Pepe erfahren sie, wo der Behälter ist und machen sich auf den Weg zu Leonardo.

Da das Tier schnell wächst, macht sich Leonardo mit seiner Tochter auf den Weg nach Rom, um es in einem Zoo auszustellen. Das Wesen, inzwischen fast so groß wie ein Mensch, bricht jedoch aus und geht zu einem Bauernhof, wo es von einem Hund angegriffen wird, der jedoch getötet wird. Calder, Commissioner Charra und ein paar Männer versuchen, das Tier lebendig zu fangen. Doch es wird von dem Farmer angegriffen. Daraufhin wird der Farmer schwer verletzt, die Kreatur entkommt und geht in Richtung Vesuv. Charra verweigert daraufhin jede Zusammenarbeit, da er das Wesen nun töten will. Calder hat jedoch einen Plan. Er will das Tier mit Schwefelsäcken herauslocken, um es dann mit einem elektrisch geladenen Netz zu betäuben. Charra hält sein Wort und versucht mit ein paar Männern, das Wesen zu töten. Dennoch gelingt es Calder und Uhl, das Tier zu fangen.

Dieses wird daraufhin im Zoo von Rom untersucht. McIntosh erlaubt ein paar Reportern, das Tier zu sehen und Fragen darüber zu stellen. Neben Calder sind auch Leonardo und Marisa bei der Untersuchung des Wesens dabei. Doch dann wird der Stromgenerator beschädigt, der das Tier bewusstlos halten sollte. Es bricht aus dem Zoo aus und kämpft mit einem Elefanten. Es geht als Sieger hervor und sorgt für Chaos und Panik in Rom. McIntosh und Contino rufen derweil das Militär. Unter Führung von Calder verfolgen sie das Tier bis zum Kolosseum. Es flüchtet zum höchsten Punkt, wo es jedoch durch Treffer von Maschinengewehren und Raketenwerfern abstürzt und so stirbt.

Kritiken[Bearbeiten]

„Naiver Nervenkitzel mit passablen special effects.“

Die Bestie aus dem Weltenraum im Lexikon des Internationalen Films

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Für die Spezialeffekte war Ray Harryhausen zuständig. Nach den Dreharbeiten in Italien fügte er das Venusmonster in Stop-Motion in den Film ein. Er hatte einen Gastauftritt als Tierpfleger im Elefantengehege.
  • Der Film wurde unter den Titel The Giant Ymir gedreht. Das Monster hiess Ymir, wurde im Film aber nie mit dem Namen genannt.
  • Im Fernsehen wurde der Film mit dem Titel Dinosaurier bedrohen Rom ausgestrahlt. Der ursprünglich in schwarzweiss gedreht Streifen wurde für die DVD-Veröffentlichung mit modernsten Mitteln koloriert und erhielt den Titel Die Bestie aus dem Weltraum.

Weblinks[Bearbeiten]