Die Bremer Stadtmusikanten

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Die Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks (1953) vor dem Bremer Rathaus

Die Bremer Stadtmusikanten ist der Titel eines Märchens, das im Umland von Bremen spielt. Es findet sich in den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm ab der 2. Auflage von 1819 an Stelle 27 (KHM 27). Im Aarne-Thompson-Index wird es als Typ 125, 126, 130 und 715 klassifiziert. Die wohl bekannteste Bühnenfassung des Märchens stammt von Robert Bürkner.

Bremer Stadtmusikanten in wechselnden Besetzungen gibt es seit dem 14. Jahrhundert in Bremen, die bei feierlichen Anlässen Musik machen.[1]

Zusammenfassung[Bearbeiten]

Die Bremer Stadtmusikanten von Oskar Herrfurth

Das Märchen Die Bremer Stadtmusikanten erzählt von vier Tieren (Hahn, Katze, Hund und Esel), die ihren Besitzern infolge ihres Alters nicht mehr nützlich sind und daher getötet werden sollen. Es gelingt den Tieren zu entkommen, worauf sie sich zufällig treffen. Alle folgen dem Vorschlag des Esels, in Bremen Stadtmusikanten zu werden, und brechen nach Bremen auf. Da sie die Stadt nicht an einem Tag erreichen, müssen sie im Wald übernachten. Sie entdecken dort ein Räuberhaus. Sie erschrecken die Räuber, vertreiben sie mit lautem Geschrei und übernehmen das Haus als Nachtlager. Ein Räuber, der später in der Nacht erkundet, ob das Haus wieder betreten werden kann, wird von den Tieren nochmals und damit endgültig verjagt. Den Bremer Stadtmusikanten gefällt das Haus so gut, dass sie nicht wieder hinaus wollen und dort bleiben.

Die Geschichte zeigt die Merkmale einer Gesindeerzählung: Die Tiere entsprechen den im Dienst bei der Herrschaft alt gewordenen, abgearbeiteten und durch den Verlust an Leistungskraft nutzlos gewordenen Knechten und Mägden. Mit ihrem Aufbruch, ihrem Zusammenhalt und Mut schaffen sie das fast Unmögliche. Sie überlisten die Bösen, schaffen sich ein Heim und somit ein neues Leben. Es ist eines der Märchen in der Grimmschen Sammlung, das auf die sozialutopischen Wünsche der Unterschicht in der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts eingeht.[2]

Herkunft[Bearbeiten]

Bronzeplastik mit Inschrift am ältesten Haus in Syke
Inschrift auf einem Fachwerkbalken der Wassermühle Vechta

Das Märchen steht in den Kinder- und Hausmärchen ab der Zweitauflage an Stelle 27, laut Anmerkung Nach zwei Erzählungen aus dem Paderbörnischen (von Familie von Haxthausen). In einer dritten aus Zwehrn (von Dorothea Viehmann) machen die Tiere den Räubern Musik und werden gespeist. Als die Räuber mitternachts vom Raubzug heimkehren, schicken sie einen vor, das Haus zu erleuchten, ihm geht es wie dem Kundschafter in den anderen Fassungen. Sie geben noch eine lange gedichtete Fassung Der Ochs und der Esel stürmen mit ihrer Gesellschaft ein Waldhaus aus Rollenhagens Froschmeuseler (Buch 3, Kap. 8) wieder und verweisen auf eine Fabel im lateinischen Reinhart Fuchs und Haltrich Nr. 4. Sie bemerken, dass hier die Schwachen die Starken täuschen, wie in Meier Nr. 3, KHM 10 Das Lumpengesindel, KHM 41 Herr Korbes, KHM 102 Der Zaunkönig und der Bär.

Obwohl im Märchen selbst kein Ort namentlich erwähnt wird, nehmen diverse Orte für sich in Anspruch, dass mindestens eine der fünf Stationen des Märchens auf dem heutigen Gebiet der betreffenden Stadt oder Gemeinde liege.

  • Die vier Tiere sollen sich östlich von Bremen versammelt haben: Der Esel soll aus Stellichte (Landkreis Heidekreis) stammen und sich auf den Weg nach Visselhövede gemacht haben, wo er den Hund getroffen haben soll. Die Katze soll in Verdenermoor gelebt haben, der Hahn in Ramelsen. Das Räuberhaus soll sich in Horst befunden haben, das heute (wie Verdenermoor und Ramelsen) ebenfalls zu Kirchlinteln gehört. Diese Version wird in Kirchlinteln erzählt.[3] Ein durch Kirchlinteln führender Radfernweg namens „Stadtmusikanten-Weg“ wurde 2008 eingeweiht, der die Schauplätze des Märchens zum Thema hat. Dieter Brand-Kruth, der eine Dissertation über die Bremer Stadtmusikanten verfasst und den Radweg in voller Länge abgefahren hat, kann sich „die drei Landkreise Soltau-Fallingbostel, Rotenburg (Wümme) und Verden gut als ‚Heimatregion der Stadtmusikanten‘ vorstellen“, d.h. es handele sich um „fiktive, aber durchaus mögliche und plausible Herkunftsorte“.[4]
  • In den ca. 20 km südöstlich von Bremen gelegenen Wäldern von Syke-Suurend soll sich um 1250 das Räuberhaus befunden haben. Ein Bronzerelief am ältesten Haus in Syke (Hauptstraße 52) weist darauf hin.
  • In dem ca. 150 km südlich von Bremen gelegenen Brakel soll das Märchen den Gebrüdern Grimm übergeben worden sein, die dort Teile eines Sommers auf Einladung des Baron von Haxthausen auf dem Bökerhof verbrachten. Im Stadtarchiv existiert ein Foto von einem Kotten, von dem angenommen wurde, dass hier die Bremer Stadtmusikanten die Räuber vertrieben haben. An seiner Stelle steht heute ein Steindenkmal der Bremer Stadtmusikanten.
  • In dem ca. 60 km südwestlich von Bremen gelegenen Vechta ist auf einem Fachwerkbalken der Wassermühle ein Schild angebracht, wonach dort der Esel beschlossen haben soll, Bremer Stadtmusikant zu werden.

Sprache[Bearbeiten]

Der Text enthält schon seit dem Erstdruck viele sprichwörtliche Redensarten, v.a. zu Beginn und teils in wörtlichen Reden: merkte, daß kein guter Wind wehte; wenn's einem an den Kragen geht (vgl. KHM 29, 44, 171, 199); nun ist guter Rat teuer; durch Mark und Bein; aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten; ins Bockshorn jagen lassen; Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm (wohl aus der Variante zu KHM 65, vgl. KHM 134). Ab der kleinen Ausgabe von 1825 macht die Katze ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter, ab 1840 ist der Hund Packan, die Katze Bartputzer benannt. Die Alliteration aus Wind und wehen ist vielfältig belegt, der Hundname Packan auch bei Grimm.[5]

Bremer Regionalkultur[Bearbeiten]

Als Märchengruppe[Bearbeiten]

Die Bremer Stadtmusikanten vor der Petrikirche in Riga

Der Titel des Märchens scheint irreführend, denn die Tiere sind niemals Bremer Stadtmusikanten geworden, auch wird in der Urfassung des Märchens die Stadt Bremen nicht erwähnt. Der Gedanke der Tiere, sie könnten in Bremen Stadtmusikanten werden, weil ihnen trotz eines arbeitsreichen Lebens in ihrer bisherigen Umgebung ein gewaltsamer Tod droht, da sie infolge ihres Alters nicht mehr so leistungsfähig sind, spricht für eine bessere soziale Qualität der Bremer Kultur aus der Sicht der Bevölkerung des Umlands. Das Märchen erfreut sich nicht nur in Bremen großer Beliebtheit.

An der linken Seite des Bremer Rathauses steht seit 1953 eine Bronzestatue (Höhe: zwei Meter) von Gerhard Marcks. Viele Menschen glauben, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man die Vorderbeine des Esels umfasst und sich etwas wünscht. Neben dem Bremer Roland sind die Bremer Stadtmusikanten ein Wahrzeichen der Stadt. Eine ähnliche Statue steht in Bremens Partnerstadt Riga (Lettland) sowie in der westfälischen Gemeinde Ense-Bremen.

Aufgrund der Bedeutung des Märchens für das Image der Stadt Bremen startete der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen Ende Februar 2009 eine Umfrage, ob die Marcks-Statue an einen prominenteren Ort in der Stadt versetzt werden soll, da der momentane Standort relativ versteckt an der Rathauswand gelegen sei.[6]

Als wirkliche Musikanten[Bearbeiten]

Die Bremer Stadtmusikanten gab es seit dem 14. Jahrhundert in Bremen, die bei feierlichen Anlässen Musik machten. Erstmals wurde 1339 der Ratstrompeter von Bremen genannt. Die Musikgruppe bestand aus fünf Musikern mit zwei Pfeifern, zwei Trompetern und einem Posaunisten. Einer der Musikanten war zugleich Wächter auf dem Turm der St. Ansgarii-Kirche, der durch Hornsignale Feueralarm meldete. Die Musiker trugen einheitliche Kleidung. Sie begleiteten Gesandtendelegationen unter anderem nach Deventer und nach Hamburg und spielten bei Senatsempfängen und Hochzeiten. Von Hochzeitszügen bestehen seit dem 17. Jahrhundert Abbildungen. 1751 wurden die wirklichen Bremer Stadtmusikanten in das städtische Musikkorps eingegliedert.[7]

2011 fand zum 47. Mal die Musikschau der Nationen in Bremen statt. Erstmals hatte die Musikschau ein eigenes Orchester, das zum Beispiel den Einzug der Delegationen der Musiker aus den verschiedenen Ländern musikalisch umrahmte. Dieses Orchester (Musikzug des Feuerwehrverbandes Region Hannover e.V.) tritt somit in die Fußstapfen der Bremer Stadtmusikanten.

Rezeption[Bearbeiten]

Auf das Zitat „… etwas Besseres als den Tod findest du überall …“ greift Carl Zuckmayer in seinem Werk Der Hauptmann von Köpenick zurück, denn nichts schien ihm geeigneter als dieser Satz aus den Bremer Stadtmusikanten, um zu verdeutlichen, dass aus jeder schier aussichtslosen Lage Kraft für einen Neuanfang geschöpft werden kann. Günter Bruno Fuchs' Roman Bericht eines Bremer Stadtmusikanten spielt auf das Märchen an, indem der entlassene Straßenfeger sich oft einen alten Esel nennt (etwas Besseres als den Tod findest du überall) und zum Schluss träumt, wie der Polier als Hahn ein Räuberhaus stürmen lässt.[8]

In Janoschs Parodie werden die hungrigen Tiere überall weggejagt, bis eine Plattenfirma mit teurer Werbung aus ihrem letzten Heulen in Hunger und Kälte einen Hit macht.[9] Iring Fetscher deutet 1972 den Text ironisch im Hinblick auf Hausbesetzer als Vertreibung von Immobilienspekulanten durch arme Rentner (Hafenarbeiter, Soldat, Freudenmädchen und Tenor),[10] ähnlich Siegfried Stadler.[11] Auch Nicolas Born erzählt das Märchen nach.[12] In Wolfram Siebecks Die Bonner Stadtmusikanten vertreiben die Tiere die Bürger mit NS-Parolen, die sie gewähren lassen und lieber in den Urlaub fahren.[13] 1998 untersucht Uwe Heilemann in der Glosse Die Bremer Stadtmusikanten und die gesetzliche Rentenversicherung die Frage, ob die vier Protagonisten des Märchens mit Aussicht auf Erfolg einen Antrag auf Alters- oder Erwerbsminderungsrente stellen könnten.[14] Ein Manga erschien 2012 von Reyhan Yildirim.[15]

Eugen Drewermann setzte das Märchen in Bezug zur Tagespolitik im Jahr 2007. Die Tiere gründen eine Gemeinschaft als Straßenmusikanten, um noch etwas wert zu sein und nicht geschlachtet zu werden, so ungeeignet ihre Stimmen dafür auch sein mögen. Die Politik sollte aufhören, das Vertrauen einfacher Menschen zu missbrauchen, die ihr Leben nicht mit Existenzangst, sondern Liebe und Dankbarkeit geführt haben.[16]

2009 trat der freie Journalist und Autor Gerrit Reichert mit der Ansicht an die Öffentlichkeit, das Märchen beziehe sich nicht auf die Stadt Bremen, sondern auf den fünf Kilometer nordöstlich des Schlosses von Haxthausen gelegenen „Bremer Berg“. Der renommierte Märchenforscher Heinz Rölleke verwies diese Darstellung in das Reich der Fantasie und bezeichnete sie als wissenschaftlich nicht haltbar. Vielmehr habe der Freiherr von Haxthausen die bürgerliche und evangelische Stadt Bremen verspotten wollen, in der Musik wie von Tieren gemacht werde.[17]

2011 stellte Reichert klar, dass die örtliche Verankerung nicht im Mittelpunkt seiner Arbeit stehe; es gehe „um das Stoffliche des Märchens, um das Motiv, den Ursprung.“ Das Motiv der Bremer Stadtmusikanten spiele in allen vorchristlichen Kulturen eine Rolle. Als die Jahre noch nicht aneinandergereiht gezählt worden seien, habe die Menschheit geglaubt, dass sich jedes Jahr immer wiederhole. Da seien in Tierfelle gekleidete Schamanen gekommen, Menschen, die sich in Tiere „verwandelten“ und die in der längsten Nacht des Jahres zur Wintersonnenwende ausgezogen seien und den Kampf ums Essen, die gute Ernte im nächsten Jahr aufgenommen hätten. Wie die Bremer Stadtmusikanten seien sie zum Räuberhaus ins Licht gezogen, hätten die schmausenden Räuber bei den Klängen tosender Musik überwältigt und das Essen und somit das Leben gewonnen. So ein ritueller Ort müsse laut Reichert Bremerberg gewesen sein. Alles passe: das Hochplateau mit Blick auf den Köterberg, ein entdecktes Steingrab, der einsam stehende Baum, die Quelle.[18]

Ein Vergleich mit dem Märchen Undank ist der Welt Lohn in Ludwig Bechsteins Neuem deutschen Märchenbuch ist durchaus möglich.

Verfilmungen[Bearbeiten]

(unvollständig)

Denkmäler und Gedenken[Bearbeiten]

40-Pfennig-
Sondermarke der Deutschen Bundespost (1982) Bremer Stadtmusikanten
  • Figurengruppe von Bernhard Hoetger aus Bronze, seit 1926 am Sieben-Faulen-Brunnen in der Bremer Böttcherstraße
  • Bronzestatue in Bremen von Gerhard Marcks, seit 1953 als Leihgabe am Westportal des Bremer Rathauses; 1955 durch Spenden für Bremen erworben. Sie steht unter Denkmalschutz.[21]
  • Brunnenaufsatz von Karl Lemke (Usedom, 1979) vor dem Waidspeicher in Erfurt.[22]
  • Bronzebrunnen Die Bremer Stadtmusikanten, seit 1984 in Ense (Bremen-Ense) im Kreis Soest vor dem Enser Rathaus mit den Tieren der Region: Hahn, Schwein, Ente, Katze und Taube.
  • Bronzestatue von Christa Baumgärtel in Riga hinter der Petrikirche, 1990 gestiftet von der Partnerstadt Bremen.[23]
  • Plastik in Leipzig bei N 51° 19.878', O 012° 23.315', wo die vier Tiere den letzten Räuber verkloppen.
  • Erinnerungsplakette in Syke – Surend von den in Bronze verewigten Spuren von Esel, Hund, Katze und Hahn als „Syker Helden“, die hier um 1250 entstanden seien und 1976 wieder aufgefunden wurden.
  • Kupferplastik von Edmund Hopf an einer Häuserwand in Bremen – Huchting, Kirchhuchtinger Landstraße; Stiftung der Gewoba.
  • Tiergruppe von Heinrich Möller, seit Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Torso der Räuberhauses im Senatszimmer des Bremer Ratskellers.
  • Messingplastik von Tölken, seit 1926 im Haus St. Petrus in der Böttcherstraße in Bremen.
  • Kupferplastik von Karl Ehrentraut in Bremen; seit 1950 mit Unterbrechungen an der Herrlichkeit auf der Teerhof – Halbinsel.
  • Medaille des Bremer Senats von 1965.
Arbeit von Katarzyna Kozyra
  • Mit dem Motiv "Bremer Stadtmusikanten" gaben 1971 die Deutsche Post der DDR sechs Sondermarken im Kleinbogen aus und brachte die Deutsche Bundespost eine Sondermarke im Wert zu 30 Pfennigen an die Schalter. 1982 folgte eine weitere Sondermarke der Bundespost zu 40-Pfennigen mit einem Scherenschnitt der "Bremer Stadtmusikanten" (siehe Abbildung).
  • Die polnische Künstlerin Katarzyna Kozyra stellte 1993 als Diplomarbeit je ein Exemplar der vier Spezies in Form einer Pyramide der getöteten, ausgestopften Tiere aufeinander. Das Werk wurde wegen eines drastischen Videos von der Tötung des Pferdes Gegenstand einer heftigen Diskussion um ethische Grenzen der Kunst. Es befindet sich in der Warschauer Zachęta-Galerie[24]. Ein Zusammenhang mit dem Märchen wurde nicht näher erläutert.
  • Beim Bremer Solidaritätspreis wird seit 1988 eine Skulptur der Stadtmusikanten (Künstler Bernd Altenstein) überreicht.

Kinderoper[Bearbeiten]

Die Bremer Stadtmusikanten wurden in Hannover als erstes Mal als Kinderoper aufgeführt. Die Erstaufführung war am 13. November 2010 in der Aula der IGS Roderbruch unter Beteiligung von ca. 35 Kinder der Schule; acht Kinder kamen von der Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule und etwa 25 jugendliche Musiker/-innen von der Musikschule Hannover unter der Leitung von Thomas Dust.

Literatur[Bearbeiten]

Primärliteratur[Bearbeiten]

  • Brüder Grimm. Kinder- und Hausmärchen. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke Artemis & Winkler Verlag, Patmos Verlag, Düsseldorf und Zürich, 19. Auflage 1999, ISBN 3-538-06943-3, S. 180–189.
  • Brüder Grimm. Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Reclam-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1, S. 59–66, 454.
  • Brüder Grimm: Die Bremer Stadtmusikanten illustriert von Markus Lefrançois, Reclam, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-15-010984-7

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Hans-Jörg Uther: Handbuch zu den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. de Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-019441-8, S. 69–74.
  • Lothar Bluhm und Heinz Rölleke: „Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. Märchen – Sprichwort – Redensart. Zur volkspoetischen Ausgestaltung der Kinder- und Hausmärchen durch die Brüder Grimm. Neue Ausgabe. S. Hirzel Verlag, Stuttgart/Leipzig 1997, ISBN 3-7776-0733-9, S. 64–67.
  • Drewermann, Eugen: Von der Macht des Geldes oder Märchen zur Ökonomie. Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-491-21002-8, S. 123–151

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Die Bremer Stadtmusikanten – Quellen und Volltexte
 Commons: Die Bremer Stadtmusikanten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Akkordeonorchester
  2. Stadt Brakel: Die Bremer Stadtmusikanten
  3. Klaus Merkle: Die Geschichte der Stadtmusikanten, wie sie in ihrer Heimatregion von den Geschichtskundigen erzählt wird
  4. Stadtmusikanten liefern Hinweise zur Integration Nordwestzeitung. 25. Oktober 2008
  5. Lothar Bluhm und Heinz Rölleke: „Redensarten des Volks, auf die ich immer horche“. Märchen – Sprichwort – Redensart. Zur volkspoetischen Ausgestaltung der Kinder- und Hausmärchen durch die Brüder Grimm. Neue Ausgabe. S. Hirzel Verlag, Stuttgart/Leipzig 1997, ISBN 3-7776-0733-9, S. 64–67.
  6. Weser-Kurier: Bürgerbefragung zu den Stadtmusikanten, NA Presseportal am 28. Februar 2009
  7. Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
  8. Günter Bruno Fuchs: Bericht eines Bremer Stadtmusikanten. Rowohlt Taschenbuch Verlag, München 1970, ISBN 3-499-11276-0 (Copyright 1968 Carl Hanser Verlag, München).
  9. Janosch: Die Bremer Stadtmusikanten. In: Janosch erzählt Grimm's Märchen. Fünfzig ausgewählte Märchen, neu erzählt für Kinder von heute. Mit Zeichnungen von Janosch. 8. Auflage. Beltz und Gelberg, Weinheim und Basel 1983, ISBN 3-407-80213-7, S. 147–155.
  10. Iring Fetscher: Wer hat Dornröschen wachgeküßt? Das Märchen-Verwirrbuch. Hamburg und Düsseldorf 1974. Claassen Verlag. S. 105–108. ISBN 3-596-21446-7.
  11. Siegfried Stadler: Marx' Märchen. In: Die Horen. Bd. 1/52, Nr. 225, 2007, ISSN 0018-4942, S. 211–216.
  12. Nicolas Born: Die Bremer Stadtmusikanten. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 158–162 (zuerst erschienen in: Jochen Jung (Hrg.): Bilderbogengeschichten. Märchen, Sagen, Abenteuer. Neu erzählt von Autoren unserer Zeit. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, S. 43–46.).
  13. Wolfram Siebeck: Die Bonner Stadtmusikanten. In: Wolfgang Mieder (Hrg.): Grimmige Märchen. Prosatexte von Ilse Aichinger bis Martin Walser. Fischer Verlag, Frankfurt (Main) 1986, ISBN 3-88323-608-X, S. 163–164 (zuerst erschienen in: Wolfram Siebecks beste Geschichten. Fischer, Frankfurt 1979, S. 219.).
  14. Die Sozialgerichtsbarkeit 1998, S. 208. ISSN 0943-1462.
  15. Grimms Manga. Sonderband. Tokyopop, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8420-0638-6.
  16. Drewermann, Eugen: Von der Macht des Geldes oder Märchen zur Ökonomie. Düsseldorf 2007. S. 123–151. (Patmos Verlag; ISBN 978-3-491-21002-8)
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJulia Spurzem: Stammten die Bremer Stadtmusikanten aus Westfalen? In: Die Welt Online. 1. August 2009, abgerufen am 12. Oktober 2009.
  18. Roswitha Hoffmann-Wittenburg: Bremerberg im Rampenlicht. Höxtersche Kreiszeitung. 14. Februar 2011
  19. Eintrag in imdb.com (engl.)
  20. Muppet Wiki
  21. Denkmaldatenbank des LfD
  22. http://www.erfurt.de/imperia/md/content/veroeffentlichungen/kultur/erfurt_denkmale.pdf
  23. http://www.liveriga.com/de/3123-die-bremer-stadtmusikanten
  24. Magdalena Ziomek-Beims: Freiheit? – Die polnische Kunst nach 1989. Bundeszentrale für politische Bildung, 8. September 2009 (Online)


53.0761818.807528Koordinaten: 53° 4′ 34,25″ N, 8° 48′ 27,1″ O