Die Cowboys

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Cowboys
Originaltitel The Cowboys
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 129 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Mark Rydell
Drehbuch Irving Ravetch
Produktion Mark Rydell
Musik John Williams
Kamera Robert Surtees
Schnitt Neil Travis
Robert SwinkSupervisor
Besetzung

Die Cowboys ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1971 mit John Wayne in der Hauptrolle. Es handelt sich dabei um einen der wenigen John-Wayne-Western, in der die von ihm verkörperte Hauptfigur am Ende des Filmes stirbt. Andere Filme, in denen das geschieht, sind Alamo, Du warst unser Kamerad und Der letzte Scharfschütze.

Handlung[Bearbeiten]

Ausgerechnet kurz vor dem jährlichen Viehtrieb nach Belle Fourche laufen Rancher Wil Andersen die Treiber weg, weil in der Nähe ein Goldrausch ausgebrochen ist. Notgedrungen rekrutiert der knorrige alte Westmann örtliche Schuljungen für die schwere, mühsame und gefahrvolle Aufgabe. Wider Erwarten bewähren sich die Jungs zunächst. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass ihnen eine Bande von Viehdieben im Nacken sitzt. Andersen wird erschossen, die Herde von den Banditen geraubt. Unter Führung des Kochs Jebediah stellen sich die Jungen zum Kampf, erobern die Herde zurück und metzeln die Banditen nieder. Vom Erlös der verkauften Herde erwerben sie schließlich einen Grabstein, den sie zu Ehren ihres Lehrmeisters in der Wildnis aufstellen.

Kritiken[Bearbeiten]

Joe Hembus merkt an, der Film sei John Waynes „rührendes Bekenntnis zur eigenen Legende, Vergänglichkeit und Unsterblichkeit.“[1] Phil Hardy nennt den Film „überdurchschnittlich“. Das Drehbuch liefere „wirklichkeitsnahe Einsichten in den Ablauf eines Viehtriebs“, doch das Ende des Films sei „unnötig melodramatisch“.[2]

Weiteres[Bearbeiten]

Dem Film folgte 1974 noch eine Fernsehserie mit gleichem Titel (mit Moses Gunn in der Rolle des Jebediah), in welcher die Jungen auf der Ranch einer Witwe wohnen und dort arbeiten. Die Serie wurde 1975 auch im ZDF ausgestrahlt.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film gewann im Jahr 1972 den Western Heritage Award.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joe Hembus: Western-Lexikon - 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S.102
  2. Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press Minneapolis 1984. ISBN 0-8300-0405-X. S.330