Die Eisfee

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Eisfee
Originaltitel Ледяная внучка
Produktionsland Sowjetunion
Originalsprache Russisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 70 Minuten
Altersfreigabe FSK o. A.
Stab
Regie Boris Ryzarew
Drehbuch Boris Ryzarew
Produktion Gorki-Studio
Musik Pjotr Tschaikowski
Kamera Andrei Kirillow
Schnitt Ljudmila Drosdowa
Besetzung

Die Eisfee (russisch Ледяная внучка) ist ein sowjetischer Märchenfilm[1] aus dem Jahr 1981. Als Filmmusik dienten u. A. Peter Tschaikowskis 1. Sinfonie („Winterträume“) sowie die Sinfonische DichtungFrancesca da Rimini“.

Handlung[Bearbeiten]

Als Großmütterchen Katarina für sich und Großväterchen Jeremej Holz im Wald sucht, trifft sie die Eisfee Ljuba, eine Enkelin von Väterchen Frost, und nimmt sie sogleich als Enkelin auf; fleißig hilft diese sogleich im Haushalt mit.

Als Ljuba beim Töpfer Gridja Glut holen soll, erfährt sie von ihm von der Existenz des Sommers und wird neugierig, diesen selbst zu erleben. Gridja verliebt sich in sie und verspricht, für sie sogar sein Leben zu geben.

Der Fürst kommt ins Dorf, um nach einer Braut Ausschau zu halten. Zur Freude der Großeltern fällt seine Wahl auf Ljuba. Diese lässt sich jedoch von Gridja mitnehmen, wird jedoch von den Dorfbewohnern zum Fürsten zurückgebracht. Ljuba will sogleich den Palast des Fürsten verlassen, der sie jedoch nicht gehen lässt; die Großeltern zwingt er indessen, in der Küche für ihn zu arbeiten.

In der Zwischenzeit dringt Gridja in den Palast des Fürsten ein, um Ljuba zu befreien. Der Fürst behauptet jedoch, Ljuba hätte sich aus freien Stücken für ihn entschieden.

Wenig später erscheint Ljuba im Dorf und versucht vergeblich, dem enttäuschten Gridja die wahren Hintergründe zu erklären. Voller Trauer kehrt sie zu ihren Schwestern in die Welt zurück, aus der sie gekommen ist. Als Eisfee erscheint sie dem Fürsten und verwandelt ihn und das ganze Schloss in Eis. Als die Großeltern Gridja von der Lüge des Fürsten erzählen, erklärt er Ljuba, dass er sich geirrt hat und sie liebt, woraufhin Ljuba sich in einen Menschen zurückverwandelt.

Es wird Frühling; Ljuba und Gridja werden ein glückliches Paar.

Kritiken[Bearbeiten]

  • "Die Liebe zu den Menschen läßt aus einem Schneeflöckchen ein Mädchen werden. Fürstliche Intrigen treiben es in das Reich des ewigen Eises zurück, aus dem es erst die Liebe eines Töpfers erlöst. Streng der Tradition verpflichtete, auf einschlägige Klischees vertrauende Verfilmung eines russischen Volksmärchens." - Lexikon des Internationalen Films[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Die Eisfee auf S. 230 - 233 in 77 Märchenfilme - Ein Filmführer für jung und alt (hrsg.) Eberhard Berger, Joachim Giera u.a. Henschel Verlag GmbH; Berlin 1990; ISBN 3-362-00447-4
  2. Die Eisfee im Lexikon des Internationalen Films