Die Eisprinzen

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Eisprinzen
Originaltitel Blades of Glory
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
JMK 10[2]
Stab
Regie Josh Gordon, Will Speck
Drehbuch John Altschuler, Craig Cox, Jeff Cox, Dave Krinsky
Produktion Ben Stiller, Stuart Cornfeld, John Jacobs
Musik Theodore Shapiro
Kamera Stefan Czapsky
Schnitt Richard Pearson, Max Coyne
Besetzung

Die Eisprinzen ist eine US-amerikanische Filmkomödie über das Eiskunstlaufen von Josh Gordon und Will Speck aus dem Jahre 2007.

Handlung[Bearbeiten]

Bei den fiktiven Welt-Winterspielen 2002, im kanadischen Montreal (angelehnt an die Olympischen Winterspiele) werden die gemeinsamen Einzellauf-Meister Chazz Michael Michaels und Jimmy MacElroy wegen einer Prügelei für immer von den Einzel-Wettkämpfen der Männer ausgeschlossen. Nach dreieineinhalb Jahren beschließen sie, ihre Differenzen beiseitezulegen und sich zusammenzutun, indem sie ein Schlupfloch im Regelwerk ausnutzen. Es stellt sich heraus, dass es eine Kategorie gibt, in der sie beide antreten dürfen: im Paarlauf. Diese Veranstaltung ist normalerweise ungleichgeschlechtlichen Paaren vorbehalten und die beiden erwartet eine harte Konkurrenz. Das Bruder-Schwester-Team von Stranz und Fairchild van Waldenberg, welches das bis dahin unbestrittene Siegerteam des Paarlaufs ist, gehört auch zur Konkurrenz. Die van Waldenbergs schrecken vor nichts zurück, um die beiden Rivalen auszuschalten. Schließlich überredeten sie ihre kleine Schwester Katie, die unterdessen eine Romanze mit Jimmy begonnen hat, Chazz Michael Michaels und Jimmy MacElroy gegeneinander aufzuhetzen. Nachdem dies zunächst auf eher unglückliche Art und Weise gelingt, klärt Fairchild van Waldenberg Jimmy mehr oder weniger unabsichtlich auf, als sie ihn vor den Finalspielen in der Wintersportarena in einer Toilettenkabine einsperrt. Währenddessen wird Chazz von Stranz gejagt. Schließlich gelingt es aber sowohl Jimmy als auch Chazz, rechtzeitig in der Arena zu erscheinen. Schlussendlich gewinnen sie auch Gold, als sie den gefährlichen „Iron Lotus“ ausführen, obwohl Chazz durch die Intrigen der van Waldenbergs mit gebrochenem Knöchel abschließen muss.

Echte Eiskunstläufer am Set[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Dreharbeiten wurden für einen kurzen Zeitraum unterbrochen, da Jon Heder sich während eines Eislauftrainings für den Film einen Knöchel gebrochen hatte.
  • Die Eiskunstlaufszenen wurden in der Los Angeles Memorial Sports Arena gedreht.
  • Jimmys Pfauenkostüm ist eine Parodie auf Johnny Weirs The Swan-Kostüm. Dieser sagte, dass er sich von dieser Parodie „geschmeichelt fühlt“.
  • Der Iron Lotus ist eine Parodie auf The Cutting Edge. Beide Figuren sind physikalisch unmöglich.

Kritik[Bearbeiten]

Marjorie Baumgarten schreibt im Austin Chronicle: "Die Eisprinzen – obwohl leicht amüsant, hat der Film den unangenehmen Modergeruch eines Kruges, der einmal zu oft zum Brunnen gegangen ist: Ooh, lasst uns Ferrell wie eine Elfe anziehen – oder einen Moderator oder einen NASCAR-Fahrer – und sehen, was passiert."[3]

Für Joe Morgenstern vom Wall Street Journal ist der Film dagegen "wonnig dümmlich, triumphierend geschmacklos und unwahrscheinlich lustig." Die Website rottentomatoes.com gibt dem Film, basierend auf 35 Kritiken, die Note 64 von 100 und, basierend auf Zuschauerabstimmungen, die Note 7.1 von 10.[4]

Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „Die durchaus solide inszenierte Klamotte vermeidet naheliegende Witzeleien über Homosexualität weitgehend und unterhält gut gelaunt dank der beiden überzeugenden Darsteller.[5]

Deutsche DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Veröffentlichung Anzahl Discs Bildformat Tonformat Sprachen Bonusmaterial Formate
27. Sep. 2007 1 16:9 Dolby, PAL, Surround Sound Deutsch, Englisch, Türkisch Making Of / Berühmtheiten auf dem Eis / Die Kostüme / Entfernte Szenen / Musikvideo / Trailer / Fotogalerie / etc. DVD / HD-DVD

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabekarte der FSK (PDF; 73 kB)
  2. Filmdatenbank der österreichischen Jugendmedienkommission, abgerufen am 28. August 2013.
  3. http://www.austinchronicle.com/gyrobase/Calendar/Film?Film=oid%3A460286
  4. http://www.metacritic.com/film/titles/bladesofglory/
  5. Zeitschrift film-dienst und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.), Horst Peter Koll und Hans Messias (Red.): Lexikon des Internationalen Films - Filmjahr 2007. Schüren Verlag, Marburg 2008. ISBN 978-3-89472-624-9

Weblinks[Bearbeiten]