Die Fälschung

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Dieser Artikel behandelt die Verfilmung aus dem Jahr 1981. Zum Roman von Nicolas Born aus dem Jahr 1979 siehe Die Fälschung (Roman), zum Falsifikat siehe Fälschung.
Filmdaten
Originaltitel Die Fälschung
Produktionsland BRD, Frankreich
Originalsprache Deutsch, Französisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Volker Schlöndorff
Drehbuch Jean-Claude Carrière, Kai Hermann, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta
Produktion Eberhard Junkersdorf
Musik Maurice Jarre
Kamera Igor Luther, Michael Zens
Schnitt Suzanne Baron
Besetzung

Der Film Die Fälschung aus dem Jahre 1981 ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nicolas Born. Regie führte Volker Schlöndorff.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Journalist Georg Laschen, Mitarbeiter eines Hamburger illustrierten Magazins, kommt in den Libanon, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Die Zweifel an seinem Beruf wachsen. Er weiß, wie gut der Schrecken des Krieges sich verkauft, zumal, wenn er mit entsprechenden Bildern, die ein mitentsandter Fotograf liefern soll, illustriert ist. Wer gegen wen warum kämpft, wird ihm nicht klar. Mit seiner Frau, die er in Norddeutschland zurücklässt, hatte er zunehmend Probleme. Sein Privatleben scheint ihm ähnlich problematisch wie der Krieg im Libanon.

Georg Laschen trifft in Beirut eine Frau, eine Deutsche, die seit Jahren im Libanon lebt. Er verliebt sich in sie, aber es kommt zu keiner dauerhaften Bindung.

Hintergrund[Bearbeiten]

Volker Schlöndorff sagte zu seinem Film:

„Es geht nicht um den Krieg, sondern um den Mann, der darüber berichten soll. Er erwartet Tod und Grauen, findet aber das Leben. Denn die Wirklichkeit ist immer anders, wenn man sie miterlebt, als wenn man nur darüber informiert wird.“

ARD-Fernsehspiel[1]

Kritik[Bearbeiten]

„Schlöndorffs medienkritischer Film hat große Momente, bleibt aber in einem lediglich protokollarischen Realismus stecken. Seine perfekte Rekonstruktion von Kriegsszenen an Originalschauplätzen wirkt sonderbar unbeteiligt. Vorzüglich, wie immer, Luthers Kamerakünste.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zitiert nach: ARD-Fernsehspiel, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland, Heft Januar bis März 1984
  2. Lexikon des Internationalen Films