Die Früchte der Leidenschaft
| Filmdaten | |
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| Deutscher Titel | Die Früchte der Leidenschaft |
| Originaltitel | Les Fruits de la passion Shanghai Ijin Shôkan |
| Produktionsland | Frankreich Japan |
| Originalsprache | Japanisch Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1981 |
| Länge | 83 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Stab | |
| Regie | Shūji Terayama |
| Drehbuch | Shūji Terayama Rio Kishida Dominique Aury (Romanvorlage) |
| Produktion | Anatole Dauman Hiroko Govars Eiko Kujo |
| Musik | J.A. Seazer |
| Kamera | Tatsuo Suzuki |
| Schnitt | Henri Colpi |
| Besetzung | |
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Die Früchte der Leidenschaft ist ein französisch-japanischer Liebesfilm des Regisseurs Shūji Terayama aus dem Jahr 1981. Die Koproduktion basiert auf Motiven des sadomasochistischen Romans Geschichte der O von Dominique Aury und schildert die Geschichte einer weiblichen Unterwerfung mit Klaus Kinski in einer der beiden Hauptrollen. Der Film verlegt die Handlung in das Shanghai der 1920er Jahre und bedient sich zum Teil der Symbolsprache der Vorlage.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Die junge, submissive O wird von ihrem älteren Freund Sir Stephen darum gebeten, als Beweis ihrer Liebe in einem Bordell in Shanghai zu arbeiten. Sie willigt ein. Im Rahmen ihres dortigen Aufenthaltes stellt sie sich Fremden zur Verfügung, während sie von Sir Stephen dabei beobachtet wird. Dieser lernt schließlich selbst eine Domina kennen. Als O einen jüngeren Fahrer kennenlernt, weckt dies Sir Stephens Eifersucht. Am Ende des Films sind beide erneut ein Paar. Der Film schildert in verschiedenen Rückblenden Erlebnisse Os und einiger der anderen Prostituierten.
[Bearbeiten] Kritiken
""Die Früchte der Leidenschaft" ist deshalb sehenswert, weil er Bilder von unerklärlicher Schönheit, von faszinierendem Stil und surrealer Kraft erschafft. Und nicht weil uns die Charaktere berühren. Als Drama scheitert der Streifen, als Bilderorgie eines der ganz großen Symbolisten des Kinos dürfte es als Erfolg angesehen werden." Mitternachtskino[1]
Das Lexikon des Internationalen Films meint: "Das Schicksal der jungen Frau, die in der sklavischen Unterwerfung unter männliche Sexphantasien ihre Liebe zu verwirklichen versucht, ist auch diesmal kaum mehr als ein Aufhänger für geschmacklerisch inszenierte Nacktszenen im Stil eines kommerziellen Softpornos - auch wenn hier der japanische Avantgardist Shūji Terayama für die Regie verantwortlich zeichnet."
[Bearbeiten] Hintergründe
Dem in weiten Teilen sehr surrealistisch umgesetzten Film war bei Publikum und Kritik kein Erfolg beschieden.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ vgl. die ausführliche kritik auf mitternachtskino.de
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Früchte der Leidenschaft in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Die Früchte der Leidenschaft auf Rotten Tomatoes
- Die Früchte der Leidenschaft auf dvdtimes

