Die Globalisierungsfalle

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Die Globalisierungsfalle. Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand ist ein Sachbuch von Harald Schumann (* 1957 in Kassel) und Hans-Peter Martin (* 1957 in Bregenz, Österreich), das 1996 veröffentlicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Autoren Redakteure des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

[Bearbeiten] Inhalt

Das Buch beschäftigt sich vor allem mit den Auswirkungen der Globalisierung. Es beschreibt eine wachsende soziale Spaltung als Folge einer „Entgrenzung“ der Ökonomie und eines Verlusts der staatlichen politischen Kontrolle über die zunehmend von Weltkonzernen gesteuerte Wirtschaftsentwicklung. Die Autoren warnen vor einer so genannten „20-zu-80-Gesellschaft“.

Sie schildern, wie auf einer Konferenz auf Einladung Michail Gorbatschows mit 500 führenden Politikern, Wirtschaftsführern und Wissenschaftlern aus allen Kontinenten 1995 im Fairmont-Hotel in San Francisco der Begriff Einfünftelgesellschaft aufkam. Die Autoren beschreiben einen durch die Produktivitätssteigerung verursachten Rückgang der Arbeitsmenge, so dass diese von einem Fünftel des weltweiten Arbeitskräftepotenzials erledigt werden könne und vier Fünftel der arbeitsfähigen Menschen ohne Arbeit verblieben. Die Autoren prognostizieren eine enorme Anzahl an Erwerbslosen.

[Bearbeiten] Wirkungsgeschichte des Buches

Das Buch wurde mit über 800.000 verkauften Exemplaren zu einem weltweiten Bestseller und mittlerweile in 27 Sprachen übersetzt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans-Peter Martin, Harald Schumann: Die Globalisierungsfalle. 10. Auflage, Rowohlt Verlag, November 1998, Broschiert, (ISBN 3-499-60450-7)
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