Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Ralf Huettner
Drehbuch Derek Meister
Produktion Stefan Raiser
Felix Zackor
Musik Klaus Badelt
Kamera Hannes Hubach
Schnitt Charles Ladmiral
Besetzung

Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen ist ein deutscher Abenteuerfilm aus dem Jahr 2008. Der Film wurde erstmals am 31. August 2008 bei RTL ausgestrahlt. Als Fortsetzungen wurde 2010 Die Jagd nach der Heiligen Lanze und 2012 Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer gesendet.

Handlung[Bearbeiten]

Nachdem Karl der Große den legendären Schatz der Nibelungen bereits gefunden hatte, gab es Streit mit dem Papst. Deshalb versteckte Karl den Schatz wieder und hinterließ einige Hinweise, die ein weiser Mann in Zukunft richtig deuten sollte. Der Archäologe Eik Meiers war vor acht Jahren bereits auf der Jagd nach dem Schatz, doch als er seine Frau und seinen besten Freund verlor, gab er die Suche auf.

Eines Tages stehlen Verbrecher in den Kreidefelsen von Rügen ein Dachgemälde, das als Schatzkarte gilt. Eik will nichts mehr mit der Geschichte zu tun haben. Doch dann entdeckt seine 15-jährige Tochter Kriemhild (kurz: Krimi) das wahre Schicksal ihrer verstorbenen Mutter sowie ein Amulett aus der Zeit Karls des Großen und sein Freund, der Restaurator Justus, drängt ihn zu einer erneuten Schatzjagd, bei der das Amulett der erste Hinweis ist. Für das Amulett brauchen sie noch einen Solidus, doch das im Museum ausgestellte Exemplar wurde soeben gestohlen. Eik gerät unter Verdacht und als jemand in seine Wohnung einbricht, ahnt er, dass die profitgierigen Verbrecher den Nibelungenschatz stehlen wollen.

Justus rekonstruiert den Solidus und das Bild des Erzbischofs Hildebold auf dem Amulett führt die Schatzsucher in die Katakomben des Kölner Doms. Währenddessen versucht Heinrich Brenner, der mit Hilfe des Drachenbluts seine Krankheit überwinden will, die Museumsleiterin Katharina Bertholds auf seine Seite zu ziehen. Doch Katharina lehnt mit Nachdruck ab und hilft stattdessen Eik und Justus im Kölner Dom, die in einer geheimen Nekropole den vergoldeten Arm Karls des Großen finden. Diese Reliquie verweist auf die Externsteine im Teutoburger Wald. Dort entdecken sie Karls Reichsapfel, der einen Apfelkern enthält. Aber Eiks ehemaliger Freund André taucht überraschend auf und stiehlt den Schatzsuchern die bisher gefundenen Reliquien.

Trotzdem finden sie den Weg nach Aachen, wo sie die Karlsbüste aus dem Rathaus entwenden. Als die Verbrecher ihnen die Büste stehlen, scheinen diese gewonnen zu haben. Doch kurz darauf stellt Eik fest, dass er den wichtigsten Teil noch besitzt - die Schädelplatte. Der Knochen führt die Schatzsucher zum Schloss Neuschwanstein und durch Löcher in dem Knochen werden sie auf einen Wasserfall aufmerksam. Dahinter befindet sich eine Höhle, in der Eik und Katharina das Puzzle zusammensetzen, nachdem sie alle Reliquien wiedererlangt haben. Ein Lichtstrahl zeigt auf einen Berg. In dem Berg betreten sie zusammen mit Brenner eine eisige Höhle, in der sie den Nibelungenschatz finden. Brenner stürzt sich auf das Drachenblut, wird aber gleich daraufhin von André erschossen, der plötzlich in der Höhle auftaucht und Eiks Tochter Krimi mit der Waffe bedroht. Das Eis bricht jedoch unter André ein, wodurch dieser von Siegfrieds Schwert durchbohrt wird. Die Höhle stürzt ein, aber die Schatzsucher können sich retten.

Produktion[Bearbeiten]

Dreamtool Entertainment produzierte den Film im Auftrag von RTL. Die Produktion wurde von der Filmstiftung NRW und FFF Bayern gefördert. Die Dreharbeiten fanden von August bis Oktober 2007 statt. Gedreht wurde zum großen Teil an Originalschauplätzen in Deutschland, darunter Schloss Neuschwanstein, dem Kölner Dom und an den Externsteinen im Teutoburger Wald. Die restlichen Szenen entstanden in einer Halle in Köln, in der sich unter anderem die Kulissen für die Nekropole befanden, und einem Schwimmbad mit hydraulischem Boden in Wiehl. Der Film wurde beim medienforum.nrw am 5. Juni 2008 in Köln gezeigt.

Kritiken[Bearbeiten]

„Die Produktion besticht nicht zuletzt durch ihr actionreiches Tempo, weswegen man bei der Story den ein oder anderen Stolperstein verzeihen kann.“

video.de[1]

„Kurzweilige Abenteuerreise durch Deutschland.“

Tagesspiegel[2]

„Ralf Huettner ("Vincent will Meer") erfindet das Rad nicht neu, setzt es aber leichthändig in Schwung. Gut gelaunte Popcornunterhaltung.“

TV Spielfilm[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Beim Deutschen Fernsehpreis 2008 war der Film in mehreren Kategorien nominiert, konnte jedoch keine Auszeichnung gewinnen.

  • Bester Fernsehfilm/Mehrteiler
  • Bester Schauspieler (Benjamin Sadler)
  • Beste Musik (Klaus Badelt)
  • Beste visuelle Effekte (Denis Behnke)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. video.de
  2. Tagesspiegel.de
  3. TV Spielfilm