Die Liebesnächte des Herkules

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Die Liebesnächte des Herkules
Originaltitel Gli amori di Ercole
Produktionsland Italien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1960
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Carlo Ludovico Bragaglia
Drehbuch Alessandro Continenza
Luciano Doria
Produktion Alberto Manca
Musik Carlo Innocezi
Kamera Enzo Serafin
Schnitt Renato Cinquini
Besetzung

Die Liebesnächte des Herkules (Originaltitel: Gli amori di Ercole) ist ein mythologischer Abenteuerfilm, der 1960 in Italien entstand. Der unter der Regie von Carlo Ludovico Bragaglia entstandene Streifen wurde von den Kritikern einmütig verrissen und im deutschen Sprachraum am 13. Dezember 1960 erstaufgeführt.

Inhalt[Bearbeiten]

König Eurytos lässt das gesamte Dorf, in dem Herkules lebt, zerstören und alle Bewohner töten, während der Held abwesend ist. Lycos rächt dieses Tun aus egoistischen Gründen; der Sohn von Zeus verliebt sich in die neue Herrscherin Deianira. Lycos intrigiert daraufhin noch intensiver: Er setzt zunächst Achilles auf Herkules an; als Achilles erstochen aufgefunden wird, gerät Herkules in Verdacht. Auch muss er sich verschiedener Gefahren erwehren und daher mit Stieren, einer dreiköpfigen Hydra und gegen männer-, aber auch mordlüsterne Amazonen kämpfen. Herkules kann alle Prüfungen überstehen und happy-endet mit Deianira.

Kritik[Bearbeiten]

„Eher erheiternd als zu Tränen rührend: Der Humor, der unfreiwillige, kommt jedenfalls nicht zu kurz.“

Ronald M. Hahn/Volker Jansen, Norbert Stresau: Lexikon des Fantasy-Films, München 1986, S. 299/300.
  • Buntbilderbuch mit weiteren Abenteuern des antiken Sagenhelden“, meint das rororo-Filmlexikon.

„Es handelt sich um einen mythologischen Comic, jeglicher Originalität entbehrend, bescheiden gespielt und inszeniert.“

Segnalazioni Cinematografiche, vol. 48, 1960.[1]

Bemerkungen[Bearbeiten]

  • Die beiden Hauptdarsteller, Ex-Mr. Universum Mickey Hargitay und Busenwunder Jayne Mansfield, waren damals auch im realen Leben miteinander verheiratet. Mansfield erhielt die Gage von 75.000 US-Dollar für diesen Film[2].

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. zitiert und übersetzt nach it.movies
  2. Michael Feeney Callan: Jayne Mansfield – ihre Filme, ihr Leben. 1989