Die Priester

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Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Spiritus Dei
  DE 18 04.11.2011 (… Wo.)
  AT 19 04.11.2011 (… Wo.)
  CH 14 06.11.2011 (… Wo.)
Rex Gloriae
  DE 30 12.10.2012 (… Wo.)
  AT 71 12.10.2012 (… Wo.)
  CH 66 28.10.2012 (… Wo.)
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Die Priester ist eine deutschsprachige Gesangsgruppe, die aus drei römisch-katholischen Priestern besteht.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Abtprimas Notker Wolf und der Zisterziensermönch Karl Wallner vom Stift Heiligenkreuz entwickelten das Projekt, Popmusik mit klassischer Musik zu verbinden. Wolf und Wallner hatten sich bereits zuvor mit diesem Thema befasst, so war unter anderem Wallner an der Veröffentlichung von The Cistercian Monks of Stift Heiligenkreuz beteiligt.

Nach längerer Suche fanden sich mit Pater Vianney Meister, Abt Rhabanus Petri und dem Wiener Diözesanpriester Andreas Schätzle die geeigneten Kandidaten für das neue Projekt. Am 21. Oktober 2011 erschien ihr Debütalbum Spiritus Dei, auf dem sie Werke von Händel, Bach, Tschaikowsky, Beethoven und Smetana sowie zeitgenössische Titel wie Hallelujah von Leonard Cohen oder Dieser Weg von Xavier Naidoo neu interpretieren. Die Priester singen hierbei vorwiegend auf Latein und Deutsch.

Am 28. September 2012 erschien mit Rex Gloriae ihr zweites Album, das im Vergleich zu dem ersten Album einen etwas religiöseren Einschlag hat.[1] Auch sind diesmal neben den Priestern auch andere Künstler zu hören. So spricht der Sprecher Joachim Kerzel für drei Stücke Texte ein, und die Sopranistin Mojca Erdmann singt ein Duett.

Am 14. Februar 2013 nahmen die Priester zusammen mit Mojca Erdmann mit dem Lied Meerstern, sei gegrüßt an Unser Song für Malmö teil und belegten den 10. Platz.

Vorbild für Die Priester waren Les Prêtres, eine aus Frankreich stammende Gesangsgruppe, die in ähnlicher Weise moderne Popmusik mit klassischer Musik zu verbinden versucht. Diese wiederum wurden von The Priests aus Irland inspiriert.[2]

Mitglieder[Bearbeiten]

Abt Rhabanus Petri[Bearbeiten]

Rhabanus Petri OSB (* 1. Februar 1963 in Bodenheim) trat 1982 in das Noviziat der oberbayerischen Erzabtei Sankt Ottilien ein. Er studierte Theologie an der Philosophisch-theologischen Hochschule der Zisterzienser in Heiligenkreuz bei Wien und im schweizerischen Fribourg. 1990 erfolgte seine Priesterweihe. Petri war nun zwei Jahre als Erzieher und Religionslehrer in Sankt Ottilien tätig. Von 1992 bis 2000 fungierte er als Leiter des Jugendhauses St. Georg auf dem Jakobsberg bei Bingen. Nach einer anschließenden mehrjährigen Tätigkeit in der Erwachsenenbildung kehrte er nach Sankt Ottilien zurück und war von 2004 bis 2007 Novizenmeister für den Klosternachwuchs. Seit Juni 2007 ist er Abt des Benediktinerklosters Schweiklberg in Vilshofen an der Donau.

Petri spielt Orgel und Tuba. Bei den Priestern singt er die Zweitstimme und Backings.

Pater Vianney Meister[Bearbeiten]

Vianney Meister OSB ist Benediktiner und lebt seit 1986 in der Erzabtei Sankt Ottilien, wo er als Chefkantor der Mönchs-Schola fungiert. Des Weiteren ist er seit 1994[3] Leiter des Klosterinternats.

Er spielt Trompete, Tuba und Gitarre. Als erfahrener Sänger des gregorianischen Chorals hat er bei vielen Konzerten mitgewirkt und mehrere CDs eingespielt.

Andreas Schätzle[Bearbeiten]

Andreas Schätzle ist ein deutscher Diözesanpriester in Wien. Dort engagiert er sich unter anderem in der Jugendarbeit, etwa in der Loretto Gemeinschaft. Schätzle studierte Musik und Theologie. 1995 wurde er in der Erzdiözese Wien zum Priester geweiht. Seit dem 1. Juni 2005 ist er Programmdirektor des christlichen Senders Radio Maria Österreich.

Schätzle spielt Trompete, Gitarre sowie Klavier und schreibt seit vielen Jahren eigene Songs. Von diesen hat er einige auf der Live-CD Feuer & Flamme 2005 bereits veröffentlicht.[4]

Diskografie[Bearbeiten]

Album
DVD
  • 2012: „Spiritus Dei - Das Live-Konzert aus Altötting“
  • 2012: Rex Gloriae - Ein Leben für Gott und die Menschen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen zu Rex Gloriae auf www.universal-music.de
  2. Drei Pop-Priester nun auch in Deutschland
  3. Internat der Erzabtei Sankt Ottilien
  4. Lieder von P. Andreas Schätzle
  5. http://www.ifpi.at/?section=goldplatin
  6. http://www.musikindustrie.de/no_cache/gold_platin_datenbank/#topSearch

Weblinks[Bearbeiten]