Die Rache der glorreichen Sieben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Die Rache der glorreichen Sieben
Originaltitel Guns of the Magnificent Seven
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1969
Länge 100 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Paul Wendkos
Drehbuch Herman Hoffman
Produktion Vincent M. Fennelly
Musik Elmer Bernstein
Kamera Antonio Macasoli
Schnitt Walter Hannemann
Besetzung

Die Rache der glorreichen Sieben von 1968 ist die Fortsetzung des Westernklassikers Die Rückkehr der glorreichen Sieben von 1966.

Handlung[Bearbeiten]

Wieder ist die Hauptperson der Revolverheld Chris Adams (diesmal gespielt von George Kennedy). In Mexiko herrscht ein nicht näher genannter „Präsident“ mit brutalen Militärs über die Bauern. Quintero (Fernando Rey), ein Revolutionsführer, wird von Colonel Diego (Michael Ansara) verhaftet, einem besonders gewalttätigen Offizier. Quinteros Vertrauter Maximiliano kann entkommen und sucht auf Quinteros Rat nach Chris Adams. Von dem unfähigen mexikanischen Bandenchef Lobero (Frank Silvera) kann er 600 Dollar heraushandeln, um Adams anzuheuern. Adams stellt mit ihm und weiteren alten Freunden wieder eine Gruppe von sieben Helden zusammen.

Sie brechen auf, um Quintero zu befreien. Unterwegs schließt sich ein heimatlos gewordener Junge namens Emiliano Zapata (ein späterer Revolutionsführer) der Party an, die er als Vorbilder erlebt. Nachdem Adams die Unbrauchbarkeit des Bandenchefs Lobero erkennt, überfällt seine Gruppe einen Gefangenentransport und rekrutiert so einige Unterstützung. Gemeinsam wird das Fort und Gefängnis angegriffen, in dem Quintero einsitzt. Bevor Adams seinen Gegenspieler Diego ausschalten kann, sterben allerdings vier seiner Gefährten. Kurz vor Schluss des Gefechts greift die mexikanische Bande, die gegen ihren Chef Lobero meuterte, helfend ein. Am Ende verabschieden sich Adams und Levi von Maximiliano und Quintero, die den Guerillakampf fortsetzen werden. Sie reiten davon – und lassen ihren Sold zurück.

Vorgänger und Fortsetzungen[Bearbeiten]

Der Film Die glorreichen Sieben (1960) hatte drei im wilden Westen spielende Fortsetzungen, die den Erfolg des ersten Teils nicht wiederholen konnten. Die Rache der glorreichen Sieben war der dritte Film der Reihe und die Fortsetzung von Die Rückkehr der glorreichen Sieben (1966). Der vierte und letzte Film, Der Todesritt der glorreichen Sieben, entstand 1972 mit Lee Van Cleef in der Rolle des Chris.

Kritiken[Bearbeiten]

Für das Lexikon des internationalen Films fällt Die Rache der glorreichen Sieben im Vergleich zu seinen Vorgängern qualitativ stark ab. Er verarbeite nur noch Klischees und biete „konventionelle Western-Unterhaltung“.[1]

Howard Thompson von der New York Times lobte die Fotografie des in Spanien ausschließlich in Außenaufnahmen entstandenen Films, fand jedoch die Schauspieler in einer Routineübung verschwendet.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Rache der glorreichen Sieben im Lexikon des Internationalen Films
  2. Kritik von Howard Thompson