Die Scheinheiligen

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Filmdaten
Originaltitel Die Scheinheiligen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 79 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Thomas Kronthaler
Drehbuch Thomas Kronthaler
Produktion Ismael Feichtl
Musik Martin Unterberger,
Stefan Auer
Kamera Micki Stoiber
Schnitt Bernd Schlegel
Besetzung

Die Scheinheiligen ist ein satirischer Heimatfilm von Thomas Kronthaler, der den realen Bau eines Schnellrestaurants am Irschenberg auf bayerische Art persifliert.

Handlung[Bearbeiten]

Der alten Magdalena Trenner gehört ein Grundstück in Autobahnnähe, auf das ein Schnellrestaurant mit Autobahnzubringer gebaut werden soll. Dieses will sie allerdings nicht so leichtfertig herausrücken und mit Hilfe des Holzschnitzers Johannes, des Asylbewerbers Theophile und den örtlichen Pfadfindern gelingt es ihr, den Bürgermeister und seine Spezln in Schach zu halten.

Hintergrund[Bearbeiten]

Thomas Kronthaler gelang mit seinem Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München ein kleiner Kinoerfolg in Bayern. Etwa 180.000 Kinobesucher sahen den Film.[1] Marcus H. Rosenmüller, der die Münchner Filmhochschule im Jahrgang unter Kronthaler absolvierte, nannte Die Scheinheiligen daher später einen Wegbereiter für seinen Erfolgsfilm Wer früher stirbt ist länger tot.[2]

Die Scheinheiligen orientiert sich an realen Begebenheiten in Kronthalers Heimat. Das besondere an dieser Arbeit ist, dass die Einwohner der Gemeinde Irschenberg den Studentenfilm voll unterstützt haben. Der Film entstand an Originalschauplätzen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filmhitliste: Jahresliste (deutsch) 2003, Filmförderungsanstalt, abgerufen am 9. Juni 2011
  2. Interview mit Rosenmüller in Bayern 2 Eins zu Eins vom 13. April 2011