Die Sterne
| Die Sterne im Mai 2006 (v.l.n.r.: Thomas Wenzel, Frank Spilker, Richard von der Schulenburg, Christoph Leich) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Hamburger Schule, Independent Pop | |
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| Gründung | 1992 | |
| Website | www.diesterne.de | |
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| Frank Spilker | ||
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Bass, Gesang
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Thomas Wenzel | |
| Frank Will (bis 2000) | ||
| Christoph Leich | ||
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Gesang, Gitarre
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Frank Spilker | |
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Bass, Gesang
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Thomas Wenzel | |
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Schlagzeug
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Christoph Leich | |
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Keyboard
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Richard von der Schulenburg (2000–2009) | |
Die Sterne sind eine deutschsprachige Hamburger Band. In jetziger Form wurde sie 1992 gegründet. Sänger Frank Spilker benutzte den Bandnamen aber schon vorher ("... damit ihn niemand anderer benutzt"), als er noch zusammen mit Jochen Distelmeyer von Blumfeld u. a. in Bad Salzuflen seine Musik auf dem Fast Weltweit Label veröffentlichte. Damals gehörte auch der Schlagzeuger Mirko Breder zur Band.
Die Sterne gelten neben Blumfeld und Tocotronic als die bekanntesten Vertreter der Hamburger Schule und veröffentlichen ihre ersten Singles und Sampler-Beiträge bei dem renommierten Label L'age d'or. Wichtige Einflüsse in der Musik der Sterne sind Indie-Pop, Hip-Hop, Soul und Funk mit elektronischen Anleihen. Textlich bewegt sich die Band thematisch zwischen Politik und Privatem, verzichtet aber dabei auf eindeutige Parolen. In ihrer Anfangsphase wurden sie in der Pop-Presse gar als Nachfolger der Ton Steine Scherben gefeiert. 1998 wurden sie vom Goethe-Institut als Botschafter deutscher Popkultur nach Nordamerika eingeladen.
Bassist Thomas Wenzel ist auch Mitglied der Bands Cow und Die Goldenen Zitronen. Keyboarder Richard von der Schulenburg und Sänger Frank Spilker – mit der Frank Spilker Gruppe – sind auch solo tätig.
Christoph Leich war vor den Sternen bei Kolossale Jugend aktiv.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Diskografie
| Chartplatzierungen Erklärung der Daten |
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| Alben[2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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[Bearbeiten] Studioalben
- Wichtig (1993)
- In echt (1994)
- Posen (1996)
- Von allen Gedanken schätze ich doch am meisten die interessanten (1997)
- Wo ist hier (1999)
- Irres Licht (2002)
- Das Weltall ist zu weit (2004)
- Räuber und Gedärm (2006)
- 24/7 (2010)
[Bearbeiten] Singles
- Ein verregneter Sommer (1987)
- 1988 – In einer Nacht wie dieser (1988)
- Fickt das System (1992)
- Universal Tellerwäscher (1994)
- Was hat dich bloß so ruiniert (1996)
- Trrrmer (1996)
- Trrrmer-Remixe (1996)
- Unter Geiern II (1996)
- Widerschein (1996)
- Themenläden Remixe 1 (1997)
- Themenläden Remixe 2 (1997)
- Swinging Safari (1997)
- Die Interessanten (1997)
- Abstrakt (1997)
- Bis neun bist du O.K. (1997)
- Stell die Verbindung her (1998)
- Big in Berlin (1999)
- Das bißchen besser (1999)
- Nur Flug (2002)
- Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt (2002)
- Gerechtes Brett (2003)
- In diesem Sinn (2004)
- Aber Andererseits (2006)
[Bearbeiten] EPs
- Der Riss (2009)
[Bearbeiten] Kompilationen, Remix-Alben, Sonstiges
- Der rote Cassetten-Sampler (1987)
- Der blaue Cassetten-Sampler (1988)
- Unter Geiern (LP) (1995)
- Themenläden und alle Remixe (1997)
- Live im Westwerk (2003)
- Die Interessanten: Singles 1992–2004 (2004)
- In Echt – Wiederveröffentlichung mit zusätzlichen 4 alten Songs (2005)
- I Can't Relax in Deutschland (Various Artists) (2005) – Buch-CD, Die Sterne als Teil der Initiative
- Wichtig + Fickt das System EP (2006)
- Für Anfänger Mini-Album (2012)
[Bearbeiten] Literatur
Fischer, Björn: Die Lyrik der späten Hamburger Schule (1992–1999) – Eine intermediale Untersuchung; Grin Verlag, München/Ravensburg 2007. ISBN 978-36388-669-58
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c DE-Alben: Hitbilanz LP 1995–1998, Günter Ehnert (Hrsg.), Taurus Press, ISBN 3-922542-68-9
- ↑ Chartverfolgung Deutschland