Die Stunde des Jägers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Die Stunde des Jägers
Originaltitel The Hunted
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe FSK 18[1]
JMK 16[2]Vorlage:Infobox Film/Wartung/JMK ohne JMKID
Stab
Regie William Friedkin
Drehbuch David Griffiths,
Peter Griffiths,
Art Monterastelli
Produktion James Jacks,
Ricardo Mestres
Musik Brian Tyler
Kamera Caleb Deschanel
Schnitt Augie Hess
Besetzung

Die Stunde des Jägers (Originaltitel: The Hunted) ist ein US-amerikanischer Actionfilm von William Friedkin aus dem Jahr 2003.

Handlung[Bearbeiten]

Aaron Hallam dient als Tötungsspezialist in einer US-Spezialeinheit. Er wird im Kosovo eingesetzt, wo er den Anführer einer serbischen Einheit tötet, die zahlreiche Zivilisten ermordet. Er wird hierfür mit dem Silver Star ausgezeichnet, ihn plagen jedoch Erinnerungen an die gesehenen Gräueltaten.

Hallam tötet als Zivilist in Oregon einige Jäger. Er nimmt sie aus, wie man es mit einem Hirsch tun würde. Hallam verachtet die Jäger, die mit Hochleistungszielfernrohren ausgerüstet sind. Hallam benutzt außer einem Messer, das er notfalls auch selber herstellt, keine Waffen. Das FBI wird auf mehrere solche Fälle aufmerksam und ermittelt unter der Leitung von Agentin Abby Durrell.

Das FBI wendet sich an L.T. Bonham, den (wie man später erfährt) ehemaligen Ausbilder von Hallam. Dieser hat noch nie eigenhändig einen Menschen getötet. Im Ruhestand lebt er als Spurenleser im Nordwesten. Er hat von Hallam mehrere Hilferufe in Form von Briefen erhalten, die er unbeantwortet ließ.

L.T. spürt Hallam im Wald auf. Letzterer wird nach kurzem Kampf mit einem Pfeil betäubt. Das FBI setzt ihn in Portland fest. Kurze Zeit später tauchen dort Angehörige des Militärs mit Justiz-Vollmachten auf und nehmen Hallam in ihre Zuständigkeit. Offiziell gilt Hallam als „Vermisst im Einsatz“ – doch das Militär will ihn verschwinden lassen, da er nicht mehr Herr seiner Sinne ist und unschuldige Zivilisten tötet. Er nimmt diese als Soldaten und damit als Gegner wahr. Als ihn seine Bewacher noch während der Überführung mittels Gift liquidieren wollen, gelingt es Hallam, einen Unfall herbeizuführen, bei dem er fliehen kann. L.T. sieht dies in den Fernsehnachrichten und beginnt erneut mit der Jagd – diesmal in der Stadt. Gemeinsam mit Durrell stöbert er Hallam bei dessen ehemaliger Lebensgefährtin Irene auf. Wieder gelingt Hallam jedoch die Flucht.

Er flüchtet aus der Zivilisation in die Wälder um Portland. Es kommt zum letzten Kampf, in dem L.T. schließlich die Oberhand über seinen Schüler bekommt und ihn töten kann.

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „eindimensional“. Die Inszenierung der Kampfszenen wurde gelobt.[3]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Oregon und in Washington gedreht. [4] Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 55 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA circa 34,2 Millionen US-Dollar ein und etwa 10,8 Millionen US-Dollar in den anderen Ländern. [5] Die zu Beginn des Films zitierte Stelle stammt aus dem Song Highway 61 von Bob Dylan (nach Gen 22).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK, abgerufen am 2. September 2013
  2. Filmdatenbank der österreichischen Jugendmedienkommission, abgerufen am 7. Oktober 2013.
  3. Die Stunde des Jägers im Lexikon des Internationalen Films
  4. Drehorte für The Hunted
  5. Business Data for The Hunted