Die Stunde des Siegers

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Stunde des Siegers
Originaltitel Chariots of Fire
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 118 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Hugh Hudson
Drehbuch Colin Welland
Produktion David Puttnam
Musik Vangelis
Kamera David Watkin
Schnitt Terry Rawlings
Besetzung

Die Stunde des Siegers (Originaltitel: Chariots of Fire) ist ein unter der Regie von Hugh Hudson entstandener Sportlerfilm von 1981.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die Geschichte des Films beruht auf einer wahren Begebenheit. Hauptpersonen sind zwei britische Leichtathleten, die 1924 an den Olympischen Sommerspielen in Paris teilnehmen. Der Sprinter Harold Abrahams (Ben Cross) ist Jude und fühlt sich von der Gesellschaft diskriminiert. Er will dagegen ankämpfen, indem er in seiner Spezialdisziplin, dem 100-Meter-Lauf, die Gold-Medaille gewinnt. Der zweite Athlet, der tiefgläubige schottische Christ Eric Liddell, der ebenfalls für den 100-Meter-Lauf nominiert ist, weigert sich aber daran teilzunehmen, weil die Vorläufe an einem Sonntag stattfinden. Sein Team-Kollege Lord Lindsay überlässt ihm dafür seinen Startplatz beim 400-Meter-Rennen, bei dem sowohl die Vorläufe als auch das Finale jeweils an einem Wochentag durchgeführt werden. Abrahams und Liddell gewinnen schließlich die Finalläufe über 100 Meter bzw. über 400 Meter.

[Bearbeiten] Auszeichnungen (Auswahl)

Academy Awards

  • 1982 - Auszeichnung mit dem Oscar in den Kategorien Bester Film, Bestes Original-Drehbuch, Beste Filmmusik (komponiert von Vangelis - als erste Synthesizer-Filmmusik mit dem Oscar ausgezeichnet) sowie Kostüme.
  • Weitere Oscar-Nominierungen in den Kategorien Bester Nebendarsteller (Ian Holm), Bester Regisseur und Bester Schnitt.

BAFTA Awards

  • 1982 - Auszeichnungen in den Kategorien Beste Kostüme, Bester Film und Bester Nebendarsteller (Ian Holm).
  • Weitere Nominierungen in sieben Kategorien, u. a. Bester Ton.

[Bearbeiten] Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Der Film singt das Hohe Lied des Siegers und blendet sowohl zeithistorische Bezüge als auch die Fragwürdigkeit eines unreflektierten Leistungsdenkens aus. Fotografisch brillant und opulent ausgestattet, aber zu oberflächlich.[1]

[Bearbeiten] Quellen

  1. Lexikon des Internationalen Films - Die Stunde des Siegers

[Bearbeiten] Weblinks

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