Die Türen
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Rock | |
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| Gründung | 2002 | |
| Website | www.staatsakt.com/tueren/ | |
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| Ramin Bijan | ||
| Gunther Osburg | ||
| Maurice Summen | ||
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Bass
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Ramin Bijan | |
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Gitarre
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Andreas Spechtl | |
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Gesang
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Maurice Summen | |
| Chris Imler | ||
| Michael Mühlhaus | ||
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| Markus Spin | ||
Die Türen sind eine deutschsprachige Band aus Berlin.
Sie lassen sich keinem Musikstil fest zuordnen. Sie spielen Pop, (Indie-)Rock, Soul, Funk, Electro bis hin zu Punkrock, Ska oder Doo-Wop. Musikjournalist Thomas Groß bezeichnete sie in einem Interview aufgrund ihrer Stilvielfalt als „Glückskeks einer postfordistisch verwalteten Welt“.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die drei Bandgründer kommen aus der Umgebung um Borken. Dort spielten sie in einigen Schülerbands und kamen in den Jahren 2001 und 2002 nach mehreren Jobs und Studiengängen nach Berlin. Dort schlossen sie sich 2002 zur Band Die Türen zusammen. Der Bandname ist nach Angaben der Band keine Anlehnung an die US-amerikanische Rockband The Doors, sondern entstand, als sie beim Suchen nach einem passenden Namen schließlich bei Nonsenswörtern angekommen waren und Maurice Summen meinte: „Dann können wir uns genauso gut Die Türen nennen.“ Da sie kein Plattenlabel für sich gewinnen konnten, gründeten sie mit Staatsakt ihr eigenes.
Ihre ersten beiden Platten, Das Herz war Nihilismus und Unterwegs Mit Mother Earth (das sie in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Label Buback veröffentlichten), nahmen sie in der gemeinsamen Wohngemeinschaft an der Schönhauser Allee auf. Für das dritte Album stießen Michael Mühlhaus von Blumfeld und Markus Spin zu den Türen. Zusammen veröffentlichten sie das Album Popo. Am 10. Februar 2012 erschien mit ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ ihr viertes, reguläres Studioalbum. Dem ganz in weiß gehaltenen Coverartwork der Platte ist ein Buchstaben-Aufklebersatz beigelegt, mit dem die Käufer dazu aufgefordert werden, ihren eigenen Albumtitel zu erfinden. Andreas Spechtl von der Gruppe Ja, Panik spielt auf diesem Album Gitarre. Das Album war für den Echo 2013 in der Kategorie Kritikerpreis nominiert.
Diskografie [Bearbeiten]
Alben [Bearbeiten]
- 2004: Das Herz war Nihilismus (CD, Staatsakt)
- 2005: Unterwegs mit Mother Earth (CD+DVD, Buback-Tonträger)
- 2007: Popo (CD, Staatsakt)
- 2008: Booty (CD, „Picture Disc“, Staatsakt; Popo-Neubearbeitungen und Remixe von Erobique, Mense Reents, Bobby Conn, Viktor Marek, Michael Fakesch u.a.)
- 2012: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ (LP+Bonus-CD, CD, Staatsakt)
- 2012: Das Cover Album (LP, CD liegt der Oktoberausgabe des Musikexpress bei, Staatsakt; Das vollständige ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ-Album gecovert von Künstlern des Staatsakt-Labels: Locas in Love, Andreas Dorau, The European Rich Kids, Ashraf Sharif Khan & Viktor Marek, Zwanie Jonson & The Class, Die Heiterkeit, Bonaparte, Stereo Total, Frank Spilker, Patric Catani feat. Ill Till)
DVDs [Bearbeiten]
- 2007: Krieg der Dialektik (DVD, Staatsakt)
Sonstiges [Bearbeiten]
- 2009: Chronik der Gefühle von Alexander Kluge
(Song Monatskarte) Hörspielbearbeitung und Regie: Karl Bruckmeier; erschienen als Hörbuch bei Hörkunst Kunstmann - 2010: Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus im HAU2 in Berlin (Oktober)
Musik: Die Türen; Regie: Patrick Wengenroth - 2011: Rentner & Studenten – Das Leben ist teuer (7″-Single, Staatsakt)
- 2012: Hausmeister der Schöpfung (Buch,Staatsakt')
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website
- Die Türen bei laut.de
- „Die Türen“: Wurst und Wahrheit, Artikel von Christian Schröder im Tagesspiegel, 15. November 2007
- „Die Türen“ mit neuem Album: Patchwork, Krautrock, Autopilot, Artikel von Julian Weber in der taz,' 7. Februar 2012
- 10 Musik-Videos zum 10 Jährigen Bandjubiläum
- Echo 2013
Fußnoten [Bearbeiten]
- ↑ Thomas Groß: Pop von Die Türen: Kaffeekränzchen auf Drogen. In: Die Zeit. Nr. 7, 9. Februar 2012