Die Triffids

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Triffids (engl. Originaltitel: The Day of the Triffids) ist ein Science-Fiction-Roman des englischen Autors John Wyndham aus dem Jahr 1951. Der Roman gilt als Klassiker der SF-Literatur. Die erste und seither stets verwendete deutsche Übersetzung erarbeitete Hubert Greifeneder. Sie erschien erstmals 1955 im Süddeutschen Verlag, München. Die Taschenbuchausgabe 1960 war gleichzeitig der erste Band der renommierten Reihe Heyne Science Fiction. Der Verlag Heinrich und Hahn, Frankfurt am Main, veröffentlichte 2006 eine von Inge Seelig überarbeitete Neuausgabe.

Inhalt[Bearbeiten]

Die Ölindustrie nutzt Pflanzen, die so genannten Triffids, aus denen sich mit hoher Effizienz Öl gewinnen lässt. Die Triffids können allerdings herumlaufen, Menschen angreifen und sogar umbringen. Die Herkunft der Pflanzen bleibt im Unklaren, es gibt aber Anspielungen, dass sie bei Experimenten in der Sowjetunion entstanden und bei einem Unfall freigesetzt wurden.

Eines Nachts geht ein Meteoritenregen über dem Erdball nieder. Fast alle Menschen sehen sich dieses Spektakel an, erblinden allerdings später an dem hellen Licht des Regens. So versinkt ganz London im Chaos. Es gibt keine Hoffnung auf Rettung, denn weltweit sind fast alle Menschen blind. Sie sterben an Hunger, bringen sich um, kommen durch eine mysteriöse Seuche um – und durch die Triffids. Denn mit dem Verlust des Augenlichtes haben die Menschen auch ihre Überlegenheit über die Triffids eingebüßt.

Das Buch enthält Anspielungen darauf, dass der Meteoritenregen von Satelliten kommt und daher von Menschenhand gemacht ist – so wie die Triffids.

Zu den wenigen Sehenden gehört William (Bill) Masen, der nach einem Triffid-Angriff die Nacht des Meteoriten-Regens mit Bandagen auf seinen Augen im Krankenhaus verbringt. Zusammen mit anderen Sehenden, wie der Schriftstellerin Josella Playton, versucht er sich durchzuschlagen. Verteilungs- und Machtkämpfe werden erbittert geführt und die britische Gesellschaft fällt schnell ins Mittelalter zurück. Religiöse Fanatiker, Welterneuerer oder Räuber beherrschen das Geschehen.

Am Ende lebt die Gruppe auf einer Triffid-freien Insel. Die Gruppe hofft, dass in einer oder mehreren Generationen das Festland wieder besiedelt werden kann.

Anmerkungen[Bearbeiten]

Wie viele frühe Science-Fiction-B-Movies wurde auch „The Day of the Triffids“ im Titelsong „Science Fiction/Double Feature“ der „The Rocky Horror Show“ von Richard O’Brien genannt: „And I really got hot when I saw Janette Scott fight a Triffid that spits poison and kills“.

Adaptionen[Bearbeiten]

Von Giles Cooper wurde 1968 eine Hörspielfassung vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) in der Übersetzung von Hein Brühl mit Hansjörg Felmy in der Rolle des Bill Masen als sechsteiliges SF-Hörspiel inszeniert (Regie: Heinz-Dieter Köhler).

Außerdem wurde das Buch bisher drei mal verfilmt:

Literatur[Bearbeiten]

Rezensionen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.imdb.com/title/tt0055894/
  2. http://www.imdb.com/title/tt0081850/