Die Vögel (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Vögel
Originaltitel The Birds
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1963
Länge 115 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Alfred Hitchcock
Drehbuch Evan Hunter
Produktion Alfred Hitchcock
Musik Bernard Herrmann
Oskar Sala
Kamera Robert Burks
Schnitt George Tomasini
Besetzung
Synchronisation

Die Vögel (Originaltitel: The Birds) ist ein Spielfilm von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1963, der auf der gleichnamigen Kurzgeschichte der englischen Schriftstellerin Daphne du Maurier von 1952 basiert. Der Film gilt als Klassiker des Horrorfilms. Der amerikanische Kinostart war am 28. März 1963, der deutsche Kinostart am 20. September 1963. Der Film markiert nach Der unsichtbare Dritte (1959) und Psycho (1960) einen weiteren Höhepunkt in Hitchcocks Spätwerk.

Handlung[Bearbeiten]

In einer Zoohandlung in San Francisco lernt der Anwalt Mitchell („Mitch“) Brenner die attraktive Melanie Daniels kennen. Die verwöhnte Millionärstochter hat in der Vergangenheit durch pikante Schlagzeilen in Boulevardzeitungen auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Suche nach „Liebesvögeln“ als Geburtstagsgeschenk für seine bald elfjährige Schwester Cathy spielt Mitch der selbstbewussten jungen Dame einen Streich. Von seinem sarkastischen Auftreten herausgefordert, beschafft Melanie ein Vogelpaar und überrascht Mitch mit einem spontanen Besuch in dessen Elternhaus in Bodega Bay. Am Pier wird sie von einer Möwe am Kopf verletzt. Sie beschließt zu bleiben und kommt im Gästezimmer der Lehrerin Annie Hayworth unter. Diese ist Mitchs ehemalige Geliebte und klärt Melanie über dessen distanziert erscheinenende Mutter Lydia auf: Dem herrischen Verhalten der Witwe liege die Befürchtung zugrunde, ihr Sohn könnte sie wegen einer Frau für immer verlassen.

Dann häufen sich die seltsamen Vorfälle in dem abgelegenen Küstenort. Auf Cathys Geburtstagsfeier kommt es zu einem erneuten Angriff von Möwen, die gezielt auf die Kinder herabstürzen. Am Abend dringen Scharen von Sperlingen durch den Kamin in das Haus der Brenners ein. Als Lydia am nächsten Morgen einen benachbarten Farmer besuchen möchte, entdeckt sie im verwüsteten Schlafzimmer die Leiche des Mannes mit ausgehackten Augen. Aus Sorge um Cathy bittet die verstörte Lydia Melanie, in der Schule nach dem Rechten zu sehen. Während Melanie vor dem Gebäude auf das Unterrichtsende wartet, sammeln sich hinter ihrem Rücken Dutzende von Krähen. Aus Angst vor einem Angriff der Vögel möchten Melanie und Annie das Schulhaus evakuieren. Auf der Flucht vor den plötzlich attackierenden Vögeln werden einige Kinder verletzt. Melanie gewinnt durch ihren Mut Mitchs Zuneigung und Lydias Respekt.

Derweil entbrennt im örtlichen Restaurant ein Streit zwischen Einwohnern und Gästen über die Bewertung der Vorkommnisse. An den Wortgefechten sind unter anderem eine starrköpfige Ornithologin sowie ein von Endzeitphantasien besessener Trinker beteiligt. Noch während der Diskussion geht eine gegenüberliegende Tankstelle infolge eines neuen Vogelangriffs in Flammen auf. Kurz darauf attackiert ein großer Schwarm Möwen den Ort und fordert unter den Einwohnern zahlreiche Opfer. Mitch und Melanie können sich im Restaurant in Sicherheit bringen. Eine hysterische Mutter beschuldigt Melanie nach dem Angriff, Auslöser für die dramatischen Ereignisse zu sein: Mit ihrer Ankunft in Bodega Bay habe alles begonnen. Als Mitch und Melanie zur Schule zurückkehren, finden sie Annie tot auf den Stufen ihrer Veranda. Die im Haus verängstigt wartende Cathy berichtet, dass sie von ihrer Lehrerin unmittelbar vor dem Todeskampf in Sicherheit gebracht wurde.

Zusammen mit Melanie verbarrikadieren sich die Brenners in ihrem Haus, doch die zugenagelten und mit Brettern verstärkten Türen und Fenster bieten kaum Schutz. Nach einer weiteren Attacke verharrt die Familie erschöpft im Wohnzimmer. Von einem Geräusch alarmiert, inspiziert Melanie das Schlafzimmer im oberen Stockwerk und entdeckt ein großes Loch im Dach. Die dort lauernden Vögel greifen sofort an. Melanie wird von Mitch rechtzeitig entdeckt und entgeht nur knapp dem Tod. In ihrem Schockzustand benötigt sie dringend ärztliche Hilfe. Da die Lage im Haus zudem aussichtslos geworden ist, beabsichtigt die Familie, in Melanies Wagen zu entkommen. Draußen bietet sich ihnen ein apokalyptisches Bild: Eine unüberschaubare Anzahl Vögel hat sich in der Umgebung niedergelassen. Langsam fahren die vier Protagonisten einem ungewissen Ende entgegen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Literarische Vorlage[Bearbeiten]

Der Film beruht auf der in Großbritannien spielenden Kurzgeschichte Die Vögel (Originaltitel: The Birds) von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1952. Die im Sammelwerk The Apple Tree veröffentlichte Erzählung handelt vom Landarbeiter Nat Hocken, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf einer Farm in Cornwall lebt. Nach einem Wetterumschwung im Spätherbst erfährt der Kriegsinvalide am eigenen Leib, dass sich die See- und Landvögel der näheren Umgebung aggressiv verhalten. Aufgrund intensiver Beobachtungen vermutet er hinter der scheinbar ungeordneten Schwarmbildung am Himmel und in der nahe gelegenen Bucht eine Art kollektive Intelligenz. Im Gegensatz zu seinen Mitmenschen zieht er die richtigen Schlüsse aus der wachsenden Gefahr und beginnt, sein kleines Haus zu befestigen. Über Radiodurchsagen erfährt er von ähnlichen Vorgängen im ganzen Land. Nachdem alle Verbindungen zur Außenwelt unterbrochen und die benachbarten Bauern infolge der Attacken umgekommen sind, entwickelt Nat für sich und seine Familie einen Überlebensplan. Da die Vögel nur bei Flut aktiv werden, nutzt er die ruhigen Stunden zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Angriffe. Mit dem Anlegen von Vorräten an Lebensmitteln und Brennstoffen hofft er, die nächsten Tage zu überstehen. Die Geschichte endet offen.

Für die Interpretation der Handlung spielt der historische Kontext eine wesentliche Rolle. Nach Meinung einiger Autoren symbolisieren die Vögel in der Buchvorlage die deutschen Luftangriffe auf England während des Zweiten Weltkrieges.[1][2] Andere Deutungsversuche sehen einen Zusammenhang mit der aufkommenden Bedrohung durch den Kommunismus. An mehreren Textstellen wird der „kalte Ostwind“ als Ursache für den Wetterwechsel thematisiert und die verfeindete Großmacht explizit erwähnt („Man munkelt ja, die Russen seien schuld daran, sie hätten die Vögel vergiftet.“).[3] Gegen Ende der Handlung äußert Nats Frau die Hoffnung, die verbündeten Amerikaner mögen die Engländer beim Kampf unterstützen. Der Verweis auf die Alliierten zur Bewältigung der ausweglosen Lage schlägt den Bogen vom zurückliegenden Weltkrieg hin zum neuen Konflikt des Kalten Krieges.[4]

Drehbuchautor Evan Hunter übernahm für die Filmadaption nur das Motiv der angreifenden Vögel, während Charaktere, Handlungsorte und Dramaturgie unterschiedlich sind. Nach Absprache mit Hitchcock verlegte er die von ländlichen Einflüssen geprägte südwestenglische Landschaft an die kalifornische Küste, um die Kultiviertheit der Metropolregion San Francisco bei der Charakterisierung der agierenden Personen in den Vordergrund zu stellen.

“Many filmmakers forget how important geography is to a story. I chose Bodega Bay because I wanted an isolated group of people who lived near an articulate community. Bodega Bay is a place where sophisticated San Franciscans drive to spend the weekend. The location provided the combination we wanted.”

„Viele Filmemacher vergessen, wie wichtig die Geographie in einer Geschichte ist. Ich wählte Bodega Bay, weil ich eine isolierte Gruppe von Menschen zeigen wollte, die in der Nähe einer aufgeschlossenen Gesellschaft lebten. Bodega Bay ist ein Platz, wo gebildete San Franciscans das Wochenende verbringen. Der Ort bot die Kombination, die wir wollten.“

Alfred Hitchcock im Interview mit dem San Francisco Chronicle[5]

Hitchcock entwickelte eine Vorliebe für diese Region, nachdem er im September 1940 gemeinsam mit seiner Ehefrau Alma ein privates Anwesen nahe Scotts Valley erworben hatte.[6] Über Die Vögel hinaus spielen die zuvor entstandenen Thriller Im Schatten des Zweifels und Vertigo – Aus dem Reich der Toten ebenso in der San Francisco Bay Area. Andere Werke wie Rebecca, Verdacht, Marnie und Familiengrab enthalten einzelne dort aufgenommene Szenen.

Wahre Begebenheiten[Bearbeiten]

Neben dem zugrundeliegenden Kurzroman orientierte sich Hitchcock an tatsächlichen Vorfällen, die sich ereigneten, nachdem die Arbeiten am Filmprojekt bereits begonnen hatten. Am frühen Morgen des 18. August 1961 wurden Bewohner der Küstenstadt Capitola aus dem Schlaf gerissen, weil Hunderte Vögel – die meisten davon Dunkle Sturmtaucher – gegen Hausdächer flogen, Fenster zerbrachen und Stromleitungen durchtrennten.[7] Der Filmdialog zwischen der Ornithologin und einem Handelsvertreter in der Restaurant-Szene nimmt Bezug auf dieses Geschehen. Jahrzehnte später stellte sich heraus, dass die Tiere von Domoinsäure, einem von Kieselalgen der Gattung Pseudo-nitzschia produzierten Nervengift, befallen waren.[8] Im September 1991 wurde in Monterey Bay ein ähnliches Massensterben von Braunpelikanen beobachtet und auf Algentoxine zurückgeführt, die über die Nahrungskette in die Vogelmägen gelangt waren. Ein Zusammenhang mit dem 30 Jahre zurückliegenden Ereignis in derselben Gegend konnte erst im Dezember 2011 im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen werden.

Aus Zeitungen erfuhr Hitchcock von weiteren Vorkommnissen in Kalifornien. Im Gespräch mit dem französischen Filmemacher François Truffaut berichtete er von Raben, die Lämmer angegriffen hatten. Vom betroffenen Bauern erfuhr er weitere Details, die ihn zu der Szene mit dem toten Farmer und den ausgehackten Augen inspirierten.[9] Darüber hinaus gab es 1961 in La Jolla einen Zwischenfall mit Spatzen, die über den Kamin in ein Haus eingedrungen waren.[10] In der Verfilmung findet sich eine Analogie beim ersten gemeinsamen Abendessen mit Melanie im Haus der Brenners.

Produktion[Bearbeiten]

Casting[Bearbeiten]

Tippi Hedren arbeitete seit 1950 erfolgreich als Model in New York City. Im Oktober 1961 wurde sie von einem Produzenten der Universal Studios entdeckt, nachdem sie in der US-amerikanischen Fernsehsendung The Today Show über mehrere Wochen in einem Werbespot für ein Getränk zu sehen war. Über die Schauspielagentur MCA wurde sie an Alfred Hitchcock vermittelt, der nach dem Rückzug von Grace Kelly aus dem Filmgeschäft auf der Suche nach einer Darstellerin ähnlichen Typs war. Im Dezember 1962 veröffentlichte das Magazin Look eine Titelstory unter der Überschrift Hitchcock’s new Grace Kelly. Hedren absolvierte an der Seite von Martin Balsam einen dreitägigen Leinwandtest, in dem sie Szenen aus den früheren Hitchcock-Filmen Rebecca, Berüchtigt und Über den Dächern von Nizza spielte.[11] Anschließend unterschrieb sie einen langjährigen Exklusivvertrag, der ihr ein wöchentliches Gehalt von 500 US-Dollar zusicherte.[12] Mit dem Vertrag übernahm der Regisseur die Kontrolle über ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Bei der Auswahl von Kleidern, Make-up, Schmuck und Frisur fungierte Kostümbildnerin Edith Head als Beraterin.

Für die männliche Hauptrolle waren zunächst andere Kandidaten vorgesehen, darunter neben Cary Grant auch Farley Granger. Granger hatte bereits in den Filmen Cocktail für eine Leiche und Der Fremde im Zug mitgewirkt. Die Wahl fiel schließlich auf Rod Taylor, der wenige Monate zuvor durch die Oscar-prämierte Literaturverfilmung Die Zeitmaschine einem größeren Publikum bekannt geworden war.

Mit Jessica Tandy kam Hitchcock über ihren Ehemann Hume Cronyn in Kontakt, den er als Schauspieler aus Im Schatten des Zweifels kannte. Zudem adaptierte Cronyn später als Drehbuchautor die literarischen Vorlagen für Sklavin des Herzens und Cocktail für eine Leiche.

Die Zusammenarbeit zwischen Nebendarstellerin Suzanne Pleshette und Hitchcock erwies sich als schwierig. Sie war eine Vertreterin des Method Acting und kam mit den Vorgaben des Regisseurs häufig nicht zurecht.[13]

Die Kinderdarstellerin Veronica Cartwright feierte während der Dreharbeiten ihren 13. Geburtstag und war somit zwei Jahre älter als ihre Filmrolle Cathy Brenner.

Drehorte[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten zum Film begannen im Jahr 1961, die Außenaufnahmen im Norden Kaliforniens entstanden im Frühjahr und Sommer 1962.[14] Schauplätze der Handlung waren mehrere Gebiete um den etwa 64 Kilometer nordwestlich von San Francisco gelegenen Naturhafen Bodega Harbor, darunter der Ort Bodega Bay mit dem Tides-Wharf-Komplex an der California State Route 1 und die Halbinsel Bodega Head. Weitere Einstellungen wurden in San Francisco, im landeinwärts befindlichen Bodega sowie auf Ranches in der Umgebung von Petaluma und Valley Ford im Sonoma County gedreht. Darüber hinaus ergänzten Kulissen auf dem Gelände der Universal Studios bei Los Angeles die ausgewählten Szenerien. In den Studios befanden sich zudem die Filmsets für die Innenaufnahmen.

Die Zoohandlung, in der sich Melanie Daniels und Mitch Brenner kennenlernen, liegt im Film am Union Square in San Francisco.[15] Wie in vielen seiner Werke hat Alfred Hitchcock zu Beginn des Films einen Cameo-Auftritt. Er verlässt das Zoofachgeschäft mit zwei Hunden an der Leine, bei denen es sich um seine eigenen Sealyham Terrier Geoffrey und Stanley handelte.[16]

Das Drehbuch berücksichtigt die drei Aristotelischen Einheiten von Zeit, Raum und Handlung eines Dramas.[17] Dem Zuschauer wird suggeriert, dass alle Ortsteile wie Pier, Gemischtwarenladen und Schule zu einer einzigen zusammenhängenden Kleinstadt gehören. Tatsächlich schuf Hitchcock im Film ein fiktives Bodega Bay, das sich aus mehreren unterschiedlichen Schauplätzen zusammensetzt.[18] So wurden die Szenen am Ufer (Bootsstege, Fischereigebäude und Restaurant mit angrenzendem Parkplatz) an der Tides Wharf gedreht, die sich etwa 700 Meter vor dem Ortszentrum von Bodega Bay befindet. Die Post und der Laden (im Film Brinkmeyer's genannt), das davor liegende graubraune Fischmarktgebäude sowie die Tankstelle sind hingegen Studiokulissen. Die Schule und die direkt daneben befindliche Kirche stellen wiederum echte Gebäude dar, die im etwa acht Kilometer östlich gelegenen Ort Bodega an der Bodega Lane im Landesinneren stehen. Nur eine einzige Szene, in der die Kinder vor den angreifenden Vögeln aus der Schule bergab Richtung Bucht fliehen, wurde tatsächlich in Bodega Bay in der Taylor Street gedreht.

Bodega Schoolhouse, März 2012

Das 1873 errichtete Potter Schoolhouse (im Film Bodega Bay School genannt) und die benachbarte Saint Teresa of Avila Church in Bodega haben sich seit den Dreharbeiten äußerlich kaum verändert. Das Schulgebäude ist in Privatbesitz, nachdem es zwischenzeitlich als Gemeindezentrum, Restaurant und Gästehaus genutzt wurde. Das Anwesen der Lehrerin Annie Hayworth neben der Schule wurde von der Filmcrew als unvollständige Attrappe gestaltet und nach Ende der Dreharbeiten abgetragen.[19] Gegenwärtig befindet sich dort ein Wohnhaus ähnlichen Stils.

Auf der anderen Seite der Bucht liegt die Halbinsel Bodega Head. Dort spielen im Film sämtliche Szenen um das Anwesen der Familie Brenner. Das Haus der Brenners und die rote Scheune waren ebenso wie der Bootssteg temporär errichtete Kulissen nach dem Vorbild einer nahe gelegenen Farm russischer Siedler aus dem Jahr 1849.[9] In Wirklichkeit befanden sich dort zur damaligen Zeit neben den markanten Zypressen nur einige kleine verfallene Hütten.

Tricktechnik und Spezialeffekte[Bearbeiten]

Der Film enthält insgesamt ungefähr 400 Trickeinstellungen, für die das Team um Production Designer Robert F. Boyle auf die verfügbaren Filmtechniken der 1960er-Jahre zurückgreifen musste.[11] Etwa 15 Jahre vor der ersten Anwendung von Computer Generated Imagery in der Filmproduktion bestand eine der zentralen Herausforderungen darin, geeignete Methoden für das Compositing auszuwählen. Das Zusammensetzen von Hintergrundaufnahmen sowie Bewegungen agierender Schauspieler und fliegender Vögel beschäftigte zahlreiche Spezialisten. Aus diesem Grund kam der Pre- und Postproduktion eine wichtige Bedeutung zu. Zu den im Film eingesetzten Verfahren zählen Matte Painting, Rückprojektion, Yellowscreen und Rotoskopie. Mehrfach wurden verschiedene visuelle Effekte miteinander kombiniert.

Zu den Aufgaben der Vorproduktion gehörte die Zusammenstellung von Filmmaterial fliegender Möwen aus diversen Perspektiven, das beim späteren Compositing in andere Filmsequenzen integriert werden konnte. Um die gewünschten Nahaufnahmen zu erhalten, wurden die Tiere mit Futter angelockt. Das Team verbrachte drei Tage an einer Mülldeponie in San Francisco und drehte dort über 6000 Meter Film.[20] Ähnliche Flugszenen entstanden an den Klippen von Santa Cruz Island. Die Aufnahmen wurden unter anderem für die Szenen am Union Square, während des Angriffs auf der Geburtstagsfeier und beim Tankstellenbrand benutzt.

Für die Verfremdung oder Anreicherung realer Motive mithilfe von Matte Painting war der britische Spezialeffekt-Künstler Albert Whitlock verantwortlich. Durch die Verwendung bemalter Glasplatten oder Leinwände während der Filmaufnahmen wurden beispielsweise Landschaften stimmungsvoller gestaltet und Gebäude ergänzt. Trotz der zum Teil weit voneinander entfernt liegenden Drehorte entstand somit ein topografisch konsistentes Ortsbild über die gesamte Filmdauer. Als Melanie Daniels die Bucht mit dem gemieteten Boot überquert, sieht der Zuschauer am Hügel oberhalb des Piers auch die Schule und Kirche zusammen mit einigen anderen Gebäuden. Diese Landschaft wurde durch Whitlocks künstlerische Eingriffe stark verfremdet, da zu jener Zeit keine umfangreiche Bebauung im Bereich der Tides Wharf existierte.[21] Dieselbe Technik kam auch in anderen Szenen zum Einsatz, darunter während der Luftaufnahme des Tankstellenbrandes, beim Blick vom Haus der Brenners in die entfernte Umgebung und als Ergänzung des Make-ups für die ausgehackten Augen des toten Farmers.[11]

Zur Realisierung von animierten Masken (engl. travelling matte) für die angreifenden Vögel entschied man sich für die Yellowscreen-Methode mittels Natriumdampflampen. Der als Berater fungierende Trickfilmtechniker Ub Iwerks hatte maßgeblich zur Entwicklung des photochemischen Verfahrens in den Walt Disney Studios beigetragen. Die auch als Sodium Vapor Process bezeichnete Technik spielte exemplarisch bei den umherfliegenden Sperlingen im Haus der Brenners und beim Angriff der Krähen auf die flüchtenden Schulkinder eine Rolle. Die Kinder befanden sich dazu im Studio auf einem Laufband vor einer Leinwand mit den Hintergrundaufnahmen der abschüssigen Straße.[11] Obwohl die Bluescreen-Technik als Alternative bereits zur Verfügung stand, genügte sie in ihrer damaligen Entwicklungsstufe Hitchcocks Qualitätsansprüchen nicht. An den Konturen zwischen Vorder- und Hintergrundobjekten trat zuweilen eine blaue Farbsaumbildung auf, die insbesondere bei feinen Strukturen und schnellen Bewegungen wie dem Flügelschlag von Vögeln störend zur Geltung kam. Eine ebenfalls in diesem Zusammenhang verwendete Methode ist die Rückprojektion. Zuvor gedrehtes Filmmaterial – häufig aus bewegten Fahrzeugen gefilmt – wird im Studio auf transparente Leinwände projiziert, während die Schauspieler zur besseren Kontrolle der Lichtverhältnisse für Großaufnahmen gleichzeitig im Vordergrund agieren. Eine solche Einstellung wurde verwendet, als Melanie im Auto aus San Francisco kommend Bodega Bay erreicht und Richtung Brinkmeyer's abbiegt. Noch deutlicher wird die Kunst der Illusion nach der Flucht aus der Schule. Zusammen mit Cathy Brenner und einem anderen Kind sucht Melanie in einem parkenden Auto am Straßenrand Schutz. Der anschließende Blick durch die Heckscheibe im Studio zeigt die Schule in Bodega, während in der anderen Richtung das Ende der Taylor Street in Bodega Bay und die dahinter liegende Bucht erkennbar sind.[22]

Abhängig von der Charakteristik der jeweiligen Einstellung kamen entweder wilde oder dressierte Vögel sowie unbewegliche oder mechanisch animierte Attrappen zur Anwendung.[20] Ray Berwick übernahm die Vogeldressuren am Filmset unter der Aufsicht von Vertretern der US-amerikanischen Tierschutzbehörde (American Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Er arbeitete überwiegend mit Raben und Krähen, die sich wegen ihrer Intelligenz besonders für das Training eigneten. Für Massenszenen wurden echte Tiere mit Nachbildungen ergänzt oder wie in der Schlussszene technisch dupliziert. Unter den Vögeln auf dem Klettergerüst bei der Schule befanden sich zum Beispiel nur einige lebende Exemplare. Um die Präzision der Flugkurven sicherzustellen, kamen auch an Drähten befestigte Attrappen zur Anwendung, so beim ersten Herabstürzen einer Möwe auf Melanie im Boot.[11] Zur Steuerung der Schauspieler während der finalen Attacke auf das Haus der Brenners simulierten Trommler im Studio die einzelnen Angriffswellen, da die Vogelgeräusche erst später hinzugefügt wurden. Handpuppen ahmten die Vogelköpfe beim Aufbrechen der Türen nach. Der Angriff auf Melanie im Schlafzimmer wurde über einen Zeitraum von fünf Tagen gedreht und ähnlich schnell geschnitten wie drei Jahre zuvor die Duschszene in Psycho. Hitchcock entschied sich zugunsten der Realitätsnähe für den Einsatz echter Vögel. Mit Schutzhandschuhen bekleidete Helfer schleuderten die Tiere in Richtung der Darstellerin und befestigten sie zudem mit Nylonbändern an ihrem Kostüm. Infolge der Strapazen und einer Gesichtsverletzung erlitt Tippi Hedren während der Dreharbeiten einen Nervenzusammenbruch und musste sich mehrere Tage unter ärztliche Aufsicht begeben.[11] Als Melanie später von Mitch die Treppe hinuntergetragen wird, wirkte eine Ersatzdarstellerin mit.

Suspense[Bearbeiten]

In einer beklemmenden Schlüsselszene des Films zeigt sich Hitchcocks Handschrift zum Aufbau von Spannung. Dabei ergänzen sich zwei seiner häufig eingesetzten Stilmittel: Zum einen verschafft er den Zuschauern einen Wissensvorsprung gegenüber den Akteuren im Film. Andererseits verstärkt er durch die visuelle und dialogfreie Erzählweise die Konzentration auf die Handlung. Melanie Daniels wartet vor der Schule auf den Beginn der Pause. Dabei fällt unter anderem auf, dass alle Aufgaben, die an der Tafel stehen, ungelöst sind, Experten deuteten dies als Anspielung Hitchcocks auf den ungelösten Ausgang des Filmes. Melanie möchte sich vergewissern, dass in der Schule alles in Ordnung ist, und nimmt auf einer Bank Platz, hinter der sich ein Spielplatz mit einem Klettergerüst befindet. Nach kurzer Zeit setzt sich – von Melanie unbemerkt – eine Krähe auf das Gerüst. Die folgenden Schnitte zeigen abwechselnd Melanie und das Klettergerüst, auf dem sich mehr und mehr Krähen niederlassen. Zu hören ist nur der Gesang der Schulkinder. Das Klettergerüst füllt sich schnell, aber erst eine vereinzelte Krähe, deren Flug Melanie argwöhnisch verfolgt, lässt sie die drohende Gefahr in ihrem Rücken erkennen.

Filmmusik[Bearbeiten]

Auf einem Mixtur-Trautonium (im Bild ein Modell aus dem Jahr 1955) entstanden zahlreiche Soundeffekte.

Der Film verzichtet auf die Untermalung durch einen musikalischen Soundtrack im herkömmlichen Sinne. Stattdessen ließ ihn Hitchcock unter der Aufsicht seines bevorzugten Komponisten Bernard Herrmann von den deutschen Komponisten Remi Gassmann und Oskar Sala auf einem Trautonium mit künstlichen Vogelstimmen und anderen Geräuscheffekten unterlegen. Hitchcock hatte das nach seinem Erfinder Friedrich Trautwein benannte und als Vorläufer der analogen Synthesizer geltende Instrument bereits Ende der 1920er-Jahre im Berliner Rundfunk gehört.[23] Über das 1961 von George Balanchine in New York City uraufgeführte Ballett Electronics kam der Filmstab von Die Vögel mit Gassmann in Kontakt.[24] Auf dessen Einladung hin reiste Hitchcock zusammen mit Herrmann im Dezember 1962 erneut nach Berlin, um sich über die Möglichkeiten der elektronischen Klangerzeugung zu informieren. Nach einer gelungenen Probevertonung der finalen Angriffsszene erhielten Gassmann und Sala den kompletten Auftrag. Gerade die Spannung, die der Film ohne Musik erzielt, macht ihn auch musikwissenschaftlich zu einem Meilenstein.[25]

Zwei Filmpassagen sind mit echter Musik hinterlegt: Melanie Daniels spielt die erste Arabeske aus Claude Debussys Werk Deux Arabesques bei ihrem Abendbesuch im Haus der Brenners auf dem Klavier. Während der Klettergerüst-Szene singen die Schulkinder die amerikanisierte Version Risselty Rosselty des schottischen Volksliedes Wee Cooper O’ Fife. Um die Länge der Handlung vollständig abzudecken, schrieb Drehbuchautor Evan Hunter einige zusätzliche Strophen.[11]

Rezeption[Bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten]

„Über das Thema der Novelle von Daphne du Maurier hinaus wurde die Fabel zu einer hintergründigen Vision von Weltuntergangsstimmung ausgeweitet. Alfred Hitchcock setzte die Story in ebenso erregende wie beklemmende Bildfolgen um.“

Lexikon des internationalen Films

„Vögel greifen wider ihre Natur Menschen an. Diese unheimliche Bedrohung wird durch perfekte Dressuren effektvoll demonstriert. Zweifelhaft ist, ob in den Film ein tieferer Sinn hineingedeutet werden kann. Als reiner Thriller betrachtet, bleibt er hinter anderen Hitchcock-Filmen zurück.“

Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 521/1963

Interpretation[Bearbeiten]

Hitchcock gab keine Erklärung, warum die Vögel die Menschen angreifen. Trotzdem gibt der Film einige wenige Anhaltspunkte für eine Interpretation. So wird etwa in einer Radiomeldung erwähnt, dass sich die Angriffe der Vögel um Bodega Bay herum konzentrieren. Eindeutig ist auch, dass sie in etwa gleichzeitig mit dem Auftauchen Melanies in Bodega Bay beginnen (wenngleich bereits vor der Zoohandlung in San Francisco Vögel auffällig den Himmel bedecken – auch hier in unmittelbarer Nähe Melanies). Eine hysterisch auftretende Frau in einem Restaurant in Bodega Bay macht dann auch tatsächlich Melanie für die Vogel-Angriffe verantwortlich. Ferner werden in Bodega Bay mindestens zwei Fälle bekannt, wonach die Hühner der jeweiligen Familie kein Futter zu sich nehmen. Mrs. Brenner vermutet daher eine Seuche. Der Film lässt im weiteren Verlauf offen, ob eine mögliche Vogelseuche als Ursache der Angriffe in Frage kommt.

Robin Wood (Hitchcock’s Films, S. 116) schlägt drei Lesarten der Vögel vor: eine „kosmologische“, eine „ökologische“ und eine „familiale“:

  • In der kosmologischen Lesart wären die Vögel die Verkörperung eines unauflösbaren chaotischen Rests in der Ordnung des Universums, die in sich prekär ist und jederzeit aus dem Gleichgewicht geraten kann. In diesem Sinne interpretiert der psychoanalytisch orientierte slowenische Philosoph Slavoj Žižek die Vögel auch als Verkörperung des Lacan’schenRealen“: Eine von außen in die Wirklichkeit hereinbrechende, traumatische Erscheinung jenseits der Kausalität und des durch Denken und Sprache Begreifbaren (vgl. Žižek: Liebe Dein Symptom wie Dich selbst!, Berlin: Merve Verlag 1991, S. 57).
  • In der ökologischen Lesart stünden die Vögel für die Rache einer durch die Menschen ausgebeuteten Natur. Darauf deutet auch die Szene in der Zoohandlung hin, in der alle Tiere in Käfigen eingesperrt sind. Andererseits sind gerade die zwei eingesperrten Zuchtvögel, die Melanie als Geschenk für Mitchs Schwester nach Bodega Bay mitbringt, den ganzen Film hindurch völlig friedlich.
  • In der familialen Lesart schließlich sind die intersubjektiven Beziehungen der Protagonisten der Schlüssel zum Verständnis der Vögel. Die Vögel verkörpern demnach „den tiefen Missklang, die Störung, das Entgleisen dieser Beziehungen.“ (Žižek, Warum greifen die Vögel an?, S. 182 f.) Für diese Interpretation spricht die im Film mehrmals explizit psychologisch thematisierte ödipale Dimension des Verhältnisses zwischen Mitch, seiner Mutter und Melanie, die auch durch entsprechend inszenierte Dreiecks-Szenen am Ende des Films (Fluchtszene) visualisiert wird. „Die Vögel sind in dem Film wie die Plage in Ödipus’ Theben: Die Inkarnation einer tiefen Störung der familiären Beziehungen – der Vater ist abwesend, die väterliche Funktion (die Funktion des befriedenden Gesetzes, der Name-des-Vaters) ist außer Kraft gesetzt. Dieses Vakuum füllt das ‚irrationale‘ mütterliche Über-Ich, das tyrannisch und boshaft jede ‚normale‘ sexuelle Beziehung verhindert.“ (Žižek, Warum greifen die Vögel an?, S. 183 f.) Für diese Interpretation spricht das Ende des Films: Als Mitchs Mutter ihre Konkurrentin endlich akzeptiert (die Szene im Auto) und ihren Sohn „freigibt“, greifen die Vögel nicht mehr an.

Slavoj Žižek stellt den Film in eine Reihe mit zwei weiteren zeitnah entstandenen Filmen Hitchcocks, in denen ebenfalls Vögel eine bedrohliche Rolle spielen: In Der unsichtbare Dritte wird der Protagonist von einem Flugzeug („Stahlvogel“) aus der Luft angegriffen, und in Psycho ist das Zimmer des Mörders Norman Bates mit ausgestopften Vögeln angefüllt. (Žižek, Warum greifen die Vögel an?, S. 183). Doch bereits in seinem frühen Film Erpressung von 1929 setzte Hitchcock erstmals einen Vogel als Symbol drohender Gefahr ein, ebenso tauchen Vögel unter anderem in Sabotage, Eine Dame verschwindet, Vertigo – Aus dem Reich der Toten (als Anstecker an Judys Bluse) sowie in Marnie auf. Erst in Die Vögel wird dieses zentrale Motiv in Hitchcocks Werk aber zum Hauptthema des ganzen Films verdichtet. Von Donald Spoto auf die Häufung des Vogel-Motivs in seinen Filmen angesprochen, soll Hitchcock nur geantwortet haben: „Strange, isn’t it?“ (dt.: „Seltsam, nicht wahr?“, zit. n. Spoto, The Art of Alfred Hitchcock, S. 386). Im später entstandenen Topas (1968) werden zwei Spione auf Kuba durch Vögel enttarnt.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Fassung des Films stammt von der Berliner Synchron Wenzel Lüdecke und ist 1963 entstanden.

Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Melanie Daniels Tippi Hedren Edith Schneider
Mitchell Brenner Rod Taylor Gert Günther Hoffmann
Lydia Brenner Jessica Tandy Alice Treff
Cathy Brenner Veronica Cartwright Marion Hartmann
Annie Hayworth Suzanne Pleshette Ruth Scheerbarth
Mrs. Bundy (Vogelkundlerin) Ethel Griffith Lili Schönborn
Sebastian Sholes (Fischer) Charles McGraw Benno Hoffmann
Deke Carter (Wirt) Lonny Chapman Gerd Duwner
Handelsreisender Joe Mantell Kurt Waitzmann
Mrs. McGruder Ruth McDewitt Anneliese Würtz
Deputy Al Malone Malcolm Atterbury Anton Herbert

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Tricktechniker Ub Iwerks wurde 1964 in der Kategorie Beste visuelle Effekte für einen Oscar nominiert, verlor jedoch gegen Emil Kosa Jr. in Cleopatra.

Tippi Hedren erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin des Jahres 1964. Sie teilte sich diesen Preis mit Ursula Andress und Elke Sommer.

Außerdem wurde Drehbuchautor Evan Hunter für den Edgar Allan Poe Award nominiert.

Nachwirkung[Bearbeiten]

Im Mai 2006 wurde eine Theateradaption von The Birds im Shambala-Reservat aufgeführt (Veronica Cartwright 2. v. l., Tippi Hedren, 2. v. r.).

1994 wurde das Thema der angreifenden Vögel für einen US-amerikanischen Fernsehfilm mit dem Titel Die Vögel II – Die Rückkehr erneut filmisch umgesetzt. Tippi Hedren ist dort in einer Nebenrolle zu sehen, die Regie übernahm Rick Rosenthal unter der Verwendung des Pseudonyms Alan Smithee. Der Titel, der eine Fortsetzung von Hitchcocks Film suggeriert, wurde jedoch nur aus Marketinggründen gewählt. Zwischen den beiden Filmen besteht kein Bezug.

Auch in Deutschland wurde eine Adaption, die dasselbe Thema behandelt, produziert. Der von Sat.1 ausgestrahlte Film Die Krähen aus dem Jahr 2006 mit Susanna Simon und Stefan Jürgens wurde von den Kritikern zwar nicht gelobt, erzielte jedoch ansehnliche Einschaltquoten.

2007 erschien eine Neuverfilmung mit dem Titel Die Vögel – Attack From Above. Regie führte Sheldon Wilson und in den Hauptrollen spielten Sean Patrick Flanery und Stephen McHattie. Mit Rod Taylor ist einer der Hauptdarsteller des Originals in einer Nebenrolle zu sehen.

Eine von Universal Studios seit 2007 geplante Neuverfilmung unter der Regie von Martin Campbell mit Naomi Watts in der Hauptrolle und Michael Bay als Produzent[26] wurde bislang nicht verwirklicht.[27][28]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Die Vögel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  François Bondy (Hrsg.): In: Harenbergs Lexikon der Weltliteratur. Autoren – Werke – Begriffe. Bd. 2, Harenberg Verlag, Dortmund 1994, ISBN 3-611-00338-7, S. 800.
  2.  Mary Ellen Snodgrass: Encyclopedia of Gothic Literature: The Essential Guide to the Lives and Works of Gothic Writers. Facts on File, 2004, ISBN 0-816055-28-9, S. 29.
  3.  Daphne du Maurier: Die Vögel. 2005, S. 16, 28.
  4.  Allen A. Debus: Dinosaurs in Fantastic Fiction: A Thematic Survey. McFarland & Company, 2006, ISBN 0-786426-72-1, S. 81.
  5.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 181.
  6.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 262 ff..
  7.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 214 f..
  8. Jeanne Rubner: Was Hitchcocks Vögel wild machte. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Januar 2012
  9. a b  François Truffaut: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?. 2003, S. 279.
  10.  Kyle B. Counts, Steve Rubin: The Making of Alfred Hitchcock’s The Birds. The Story. In: Cinefanstastique. 1980.
  11. a b c d e f g Laurent Bouzereau: Filmdokumentation All About ‘The Birds’, 2000
  12. Michael Thornton: Hitchcock the Psycho: As Birds star Tippi Hedren reveals he tried to destroy her when she spurned his advances, how all his blondes lived in fear of the sadistic director. In: Daily Mail, 22. März 2012 (englisch).
  13. Anita Gates: Suzanne Pleshette, Actress, Dies at 70. In: The New York Times, 21. Januar 2008 (englisch).
  14.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 168.
  15.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 170.
  16. Michael McCarthy: Final cut for Hollywood’s favourite dog. In: The Independent, 5. Februar 2009
  17.  François Truffaut: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?. 2003, S. 281.
  18.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 188 ff..
  19.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 194.
  20. a b  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 206.
  21.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 196 f..
  22.  Jeff Kraft, Aaron Leventhal: Footsteps in the Fog: Alfred Hitchcock’s San Francisco. 2002, S. 213.
  23.  Patrick McGilligan: Alfred Hitchcock: A Life in Darkness and Light. 2004.
  24. Oscar-Sala-Fonds am Deutschen Museum: Filme. Deutsches Museum, abgerufen am 1. August 2013.
  25.  Frank Hentschel: Töne der Angst: Die Musik im Horrorfilm. Bertz + Fischer, Berlin 2011, ISBN 978-3-8650-5313-8, S. 74 f..
  26. Variety: Naomi Watts Set for 'Birds' Remake, 18. Oktober 2007 (englisch)
  27. The Birds. IMDb.com, abgerufen am 4. November 2012 (englisch).
  28. "The Birds" Remake May Not Happen. WorstPreviews.com, 16. Juni 2009, abgerufen am 4. November 2012 (englisch).